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Schmucker Export

Für meinen nächsten Biertest gehe ich in den Odenwald zur Brauerei Schmucker. Das ein oder andere bier wurde hier bereits vorgestellt, jedoch hat die Brauerei ein solch umfangreiches Sortiment, das noch immer einige ihrer Biere auf meiner Agenda stehen. im folgenden test gibt sich nun das Export die Ehre, das auf einen Alkoholgehalt von 5,2% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein doch sehr brotig getreidiger Ansatz, den man hier in der Nase hat und der für ein Export als durchaus typisch eingestuft werden kann.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr kerniges und würziges Bier mit einem süßlichen Abgang der teilweise karamellige Züge annimmt. Es hat aber auch etwas leicht prickelndes. Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das sehr bestimmt und gerteidig daherkommt. Es hat insgesamt einen kräftigen Malzkörper und besticht vor allemdurch getreidige Süße. Mir ist das aber fast ein wenig zu viel und ich empfinde das Bier als etwas mastig. Auch könnte es durchaus noch würziger sein. Dafür ist die Kohlensäure ganz gut eingearbeitet.

Zum Fazit: Ein solides, aber nicht ganz überzeugendes Exportbier. Mir ist das etwas zu süßlich. Hier besteht noch Verbesserungspotential. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Hoepfner Jubelbier

Für den nächsten Biertest gehe ich etwas südlicher auf der Landkarte und Lande in Karlsruhe bei der Brauerei Hoepfner. Das Jubelbier von Hoepfner wurde erstmals im Jahre 1906 zu ehren des damligen Großherzogenpaares aus Baden gebraut. Residenzstadt des Großherzogtums war bekanntlich Karlsruhe, als liegt es durchaus Nahe, das eine dort ansässige Brauerei für diesen Anlass ein spezielles Bier braut. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes Bier mit ordentlichem weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiger, krustiger Geruch mit etwas Lebkuchennoten und Karamell.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem etwas keksigen, leicht lebkuchenartigen Abgang mit karamelligen Nuancen. Der körper erscheint gar nicht so kräftig wie man denken könnte. Die Kohlensäure prickelt leicht, aber nicht zu intensiv. Mir fehlt es bei diesem Bier aber insgesamt an Intensität. Der röstige, karamellige Geschmack kommt zwar durch und hält auch am, aber er könnte noch deutlich intensiver sein. So empfinde ich das Bier als nicht so ganz vollmundig, wie es hätte sein können.

Zum Fazit: Ein solides Bier, das mich insgesamt aber nicht vom Hocker haut. Von mir gibt es dafür eine Wertung von 3 Sternen.

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Welde Kurpfalzbräu Hopfen Helles

In meinem nächsten Biertest habe ich ein Bier aus der Kurpfalzbräu Linie der Brauerei Welde. Die Brauerei aus der Nähe Mannheims hat hier vor einiger Zeit ein Hopfen Helles auf den Markt gebracht. Das Helle ist trüber und hopfiger als ein klassisches Bier dieser Sorte und außerdem wurden zum Brauen 3 spezielle Aromenhopfen verwendet. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr grasiger und blumiger Geruch zeigt sich in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein sehr frisches Bier mit einem sehr grasig blumigen Abgang. Der Körper des Bieres wiederum ist eher leicht. Das bier ist aber insgesamt sehr schmackhaft und fruchtig und vor allem durch den Hopfen sehr grasig und blumig. Ich finde aber auch, das es leicht tropische Einflüsse hat. Das Bier wirkt insgesamt sehr frisch und ausgewogen. Das ganze Bier ist im Mundgefühl saftig und wirkt sehr sehr frisch und blumig grasig mit leichten Noten die an Melone oder Maracuja sowie Zitrus erinnern. Dazu zeigt sich im Abgang eine leichte Säure.

Zum Fazit: Einsehr leckeres und frisches Helles. mir gefallen vor allem auch die schön hopfigen Noten, die nicht einfach nur bitter sind, sondern einen schönen fruchtige und grasig/florale Noten mitbringen. Für mich ein perfektes Sommerbier, dem ich die Höchstwertung von 5 Sternen gebe.

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Glückauf Ale

Glückauf, so lautet der allseits bekannte Gruß der Bergleute bevor sie in den Schacht einfahren. Da sich meine heutige Testbrauerei, diesen Namen gegeben hat, lässt es darauf schließen, dass ich mich in einer Bergbauregion befinde. Ich befinde mich aber nicht im Ruhrgebiet, sonderm im sächsischen Erzegebirge, in dem ebenfalls schon seit sehr langer Zeit Bergbau betrieben wird. Die Glückaufbrauerei befindet sich in der Gersdorf, einer Stadt am Rande des Erzehbirges in der Nähre von Zwickau. Auch hier wurde schon seit dem 19. Jahruhdert in großem Stile Steinkohle abgebaut. Die Brauerei hat nicht nur diverse Sorten an klassischen Bieren im Sortiment, sondern mit dem Gersdorfer Ale seit längerer Zeit auch ein sogananntes Craftbier. Dieses Ale verkoste ich heute. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, goldenes Bier. Es hat eine ordnetlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfig fruchtiges Aroma habe ich in der Nase. Ich habe etwas, das in die Pfirisch Mandarine Ecke geht, aber auch etwas Grapefruit.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, mit einer getreidig bitteren Note, die aber im Abgang etwas frucjtig ist und dann doch auch etwas in die Mandrine ecke geht. Allgemein sind die fruchtigen Noten im bereich der Zitrusfrüchte zu verorten. Insgesamt prickelt das Bier im Antrunk sehr und ist in Richtug Abgang auch noch etwas herb. Es ist aber aromatsich herb mit eben dieser gewissen Fruchtigkeit. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein Bier mit einer schönen Bitternote, die dennoch auch etwas fruchtiges hat. Der Malzkörper wirkt durchaus kräftig, hälst sich geschmacklich aber eher im Hintergrund.

Zum Fazit: Ich finde es ein schönes Ale mit einer fruchtig bitteren Hopfenaromatik. Es wirkt etwas kräftiger als klassische britische Ales. Mir schmeckt das aber und ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Veldensteiner Hefe Weissbier Dunkel

Nach einem hellen habe ich im nächsten Biertest nun ein dunkles Weissbier. Es ist jenes von der Brauerei Kaiser aus Neuhaus in Franken. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes bis bräunliches Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Eine schokoladige Note die man hier in der Nase hat. Es hat Kakaonoten.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist wie im Geruch mit schokoladig fruchtigen Noten. Ich finde es im Abgang sogar eher im schokoladigen Bereich, wobei es hier wirklich schon in Richtung Kakao oder Kabapulver geht. Es erinenrt mich daher an eine heise Schokolade, wobei im nachgang noch Fruchtnoten hinzukommen und es ins süßliche geht. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein süßlich schokoaldig/kakaoartiges Bier.

Zum Fazit: Ich finde das gar nicht so schlecht. Man hat schöne Kakaonoten um man schmeckt hier definitiv kein 08/15. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Schöfferhofer Weizen Hell

Die Bier, die so schön hat geprickelt in mein Bauchnabel. Das war der Slogan eines der Wohl bekanntesten TV Spots für Bier überhaupt. Das Bier, welches mit diesem Spot beworben wurde, war das Schöfferhofer Weizen. Ein Bier und eine Marke die wohl jeder kennt. Jahrzehnte lang wurde die Marke Schöfferhofer von der Binding Brauerei in Frankfurt gebraut, ehe die Produktion mit der Schließung in Frankfurt nach Dortmund verlagert wurde. Seinen Urpsrung hat das Bier jedoch nicht in Frankfurt, sondern in Mainz. Die ehemals dort ansässige Hofbrauerei zum Schöfferhof gab dem Bier seinen Namen, fusionierte aber bereits im Jahre 1921 mit Binding. Gebraut wurde in Mainz jedoch bis Anfang der 70er Jahre. Erst dann wurde die Produktion vollständig nach Frankfurt verlagert. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma mit leicht fruchtigen Ansätzen bietet sich mir hier. Es ist allgemein sehr hefig im Geruch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das hier ein Bier mit kernig getreidger Note. Es ist etwas bitterer als ein typisches Weizen, ansonsten ist es aber ein Bier, dem vor allem die Fruchtigkeit abgeht. Es hat einen Hopfeneinschlag und ist somit leicht herb, das war es dann aber geschmacklich. Im Antrunk hat es leicht bittere Noten, die dann aber wieder abklingen. Die Kohlensöure kratzt mir etas zu sehr am Gaumen.

Zum Fazit: Ein hopfiges, respektive bitteres Weizenbier. Der Hopfen wirkt aber etwas künstlich und ansonsten hat man nur leichte Getreidenoten. Insgesamt ist das schon etwas dürftig. Ich gebe dem Bier 2 Sterne.

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Wertinger Dunkel

Auch die Schwanenbrauerei aus Werting hat sich im Jahre 2022 dazu entschlossen nach pber 600! Jahren den Braubetrieb einzustellen. Gastwirtschaft und Getränkemarkt werden aber nach wie vor von der Familie Carry betrieben. Auch die Biere gibt es weiterhin und werden von der Schlossbrauerei Unterbaar nach Originalrezeptur gebraut. Das Wertinger Dunkel kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur optik: Ein bräunliches, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: man hat brotig getreidige, etwas schokoladige Noten. Ansonsten rieche ich nichts besonderes.

Zum Geschmack: Auch hier schmecke ich zunächst nichts spektakukläres. Man hat etwas getreidige Aromen mit einer gewissen Malzsüße und eventuell etwas schokoladigem im Abgang., Auch im weiteren Trinkverlauf hat das Bier eher spärliche  Anflüge eines dunklen Röstmalznoten. Ansonsten muss ich sagen kommt da recht wenig.

Zum Fazit: Von mir gibt es eine Wertung von 3 Sternen. Es ist ein solides Bier mit schöner Malzaromatik. Insgesamt ist mir das alles geschmacklich aber zu wenig. Von mir gibt es für das Bier 3 Sterne.

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Kitzmann Edelpils

Trotz dessen, das die Erlanger Kultbrauerei Kitzmann schon seit einigen Jahren nicht mehr selbst Bier braut, sind einige der Biere nach wie vor erhältlich. Die Kulmbacher Brauerei hat nach der Schließung die Marken und Schankrechte von Kitzmann übernommen und braut diese nach den Rezepturen aus Erlangen in Kulmbach. Heute ist das Edel Pils an der Reihe, das auf einen Alkoholgehalt von 5% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht leicht süßlich und parfümig. Hopfenherbe mache ich im Geruch keine aus.

Zum Geschmack: Einem süßlichen Antrunk folgt ein verhaltenes Hopfenaroma am Gaumen. Insgesamt ist eher die Süße dominant, die sich auch im Abgang am Gaumen festsetzt. Das Bier prickelt sehr und durch die Kohlensäure wirkt es durchaus aromatisch.

Zum Fazit: Ein sehr spritziges Bier, dessen Hopfenherbe ich maximal als feinmild bezeichnen würde. Insgesamt ist das doch ein wenig dürftig. Ansonsten ist es eher malzsüß bis farblos. Von mir gibt es dafür 2 Sterne.

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Göller Kaiser Heinrich Urstoff

Henrich der 2. war von 1014 bis 1024 römisch-deutscher Kaiser. Unter seiner Herrschaft wurde unter anderem auch das Bistum Bamberg gegründet. Im von ihm gestifteten Bamberger Dom fand er auch seine letzte Ruhestätte. Unter anderem durch die Bistumsgründung wurde Heinrich 1146 heilig gesprochen und in Bamberg bis heute als eine Art Stadtheiliger verehert. Auch im Wappen der Brauerei Göller tauchen Heinrich und seine Gemahling Kunigunde auf. Deshalb hat die Brauerei Göller aus Zeil am Main ihm ein eigenes Bier gewidmet, den Kaiser Heinrich Urstoff. Dieses Bier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein dunkelgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig, brotiges Aroma, was man hier in der Nase hat.

Zum Geschmack: Ein getreidig, würziges Aroma zeigt sich in den ersten Schlücken. Vereinzelt schmeckt es noch etwas karamellig. Im weiteren Trinkverlauf hat man aber auch leichte karamellige Noten im Abgang. Die Kohlensäure ist ganz gut dosiert. Sie ist nicht zu viel aber auch nicht zu wenig dosiert. Insgesamt finde ich das Bier eher ein wenig mild, aber es bringt dennoch ab und zu eine gewisse Würze mit, die dem Bier insgesamt einen guten Körper verleiht und sich im Abgang vor allem getreidig ausbreitet.

Zum Fazit: Ein solides Bier mit schönem Getreidaroma und einer feinen Malzsüße. Insgesamt darf es aber durchaus noch ein wenig würziger sein. Von mir gibt es eine Wertung von 4 Sternen.

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Maierbräu Export Hell

Für meinen nächsten Biertest nehme ich wieder mit nach Oberbayern. Es geht nach Altomünster, welches gewissermaßen im Herzen der Region liegt und sich etwas westlich von München befindet. Von den dort ansässigen 2 alteingesessenen Brauereien gibt es heute das Export Hell der Maierbräu. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges und getreidges Aroma, das dennoch einen lecht süßlichen Geruch zulässt.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem schönen Malzaroma, das auch noch länger im Mund anhält. Ich habe ein Bier mit kräftigem Malzkörper, das mir durchaus süffig erscheint, aber dem es etwas an Kohlensäure fehlt.Das Bier zeichnet sich durch einen durchaus pärgenden Malzkörper aus, aber mir fehlt es etwas an Kohlensäure und auch noch einer etwas würzigen Komponente. Dennoch sehr süffig und mit einems chönen leicht süßlichen Getreidearoma.

Zum Fazit: Ein süffiges, leicht süßliches Exportbier. Es dürfte durchaus noch etwas würziger sein. Aber der Malzkörper inklusive Süße sind dennoch sehr gut getroffen. Von mir gibt das 4 Sterne.