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Ulmer Hefeweizen Hell

Von der Ulmer Brauerei Bauhöfer aus der Ortenau habe ich im folgenden Test ein Hefeweizen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein oranges, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidg fruchtiges Bier zeigt sich in der Nase. Man hat eine schöne Bananennote und ein wenig Vanille in der Nase.

Zum Geschmack: Ein herb fruchtiges Aroma. Es ist eher etwas hefig und nicht ganz so spritzig. Im Abgang ist es ein wenig Hopfenbetonter, kratzt aber leicht im Rachen. Im Antrunk ist es eher ein wenig nichtssagend und im erst im Abgang kommt der Geschmack komplett zum tragen. Am Gaumen wird er noch etwas von der Kohlensäure überdeckt. Ich finde in diesem Bier die Kohlensäure etwas überdimensioniert und sie nimmt etwas viel vom Geschmack. Jedoch erhält sich diese grundlegende weizig getreidige Aroma auch weiterhin.

Zum Fazit: Ich finde man hat hier ein gut trinkbares, spritziges Weizenbier, das mich im Gesamtkonstrukt schon sehr überzeugt. Ich gebe dem Bier somit auch eine Wertung von 4 Sternen.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Brauwerk Baden Export hell

Die inzwischen unter dem Namen Brauwerk Baden firmierende ehemalige Kronenbrauerei aus Offenburg hat in den letzten Jahren einen kompletten Wandel vollzogen. Seit 2017 hat man Schrittweise das komplette Sortiment der ehemaligen Kronen und Wagnerbiere umgekrempelt und so heißt das ehemalige Kronen Export nun Brauwerk Baden Export hell. Der Betrieb an sich ist sicherlich noch der selbe, jedoch hat man sich damit einen neuen frischen Anstricht verpasst, weg vom alten angestaubten Image. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr süßlich mit ein wenig Honignoten wie ich finde. Es ist fast schon ein wenig zuckrig.

Zum Geschmack: Auch hier ist es sehr süßlich getreidig und man hat wirklich den Eindruck, dass hier ein wenig Honig dabei ist. Diese Honignote klingt vor allem im Abgang durch. Daher ist auch das Mundgefühl sehr getreidig-süßlich und von den gewissen Honignoten durchzogen. Die Kohlensäure kratzt leider ein bisschen vor allem im Rachen. Auch im weiteren trinkverlauf empfinde ich die Kohlensäure als ein wenig störend und sehr kratzend.

Zum Fazit: Ein solides Bier, jedoch ist die Kohlensäure etwas störend und kratzt unangenehm am Gaumen. Dennoch kann man das Bier ganz gut trinken und so gibt es von mir 3 Sterne.

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Bräustübl Weissbier Hefe Hell

Ein Weißbier aus Darmstadt, das soll nun im nächsten Biertest vorgestellt werden. Vom Bräustübl bzw. der Darmstädter Privatbrauerei, von der schon einige Biere hier im Test waren, kommt nun eben jenes Hefeweizen. Es ist eine klassisch helle Version des obergärigen Klassikers und es kommt auf einen  Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, mittelgoldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht muffiges Bier, aber auch ziemlich tiefe Banane, mit einer ordentliche Portion Vanille zeigt sich in der Nase.

Zum Geschmack: Es ist ein für ein Weizen eher hopfigeres Bier, mit etwas prickelnden Note. Im weiteren Trinkverlauf hingegen ist es aber eher ein wenig flach und irgendwie kommt die Banane nicht so richtig durch. Es nimmt dann teilweise sogar leicht säuerliche Züge an. Im Nachgang verliert es dann irgendwie jeglichen Geschmack und ist nicht mehr so richtig vollmundig.

Zum Fazit: 2 Sterne für das Weizen aus Darmstadt. Einem guten, überraschen hopfigen Beginn folgt leider ein ziemlicher Absturz bis geschmacklich fast nichts mehr übrig ist.

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Fischer Dorelei

In einer doch recht ungewöhnlichen, aber sehr schönen Flasche kommt das Dorelei der Brasserie Fischer daher. Die ehemalige Brauerei aus Schiltigheim braut schon seit 2009 nicht mehr und ihre Biere werden heute in der ebenfalls zu Heineken gehörenden Brasserie d’Esperance, die ebenfalls in Schiltigheim ansässig ist gebraut. Schiltigheim, das sei noch kurz erwähnt, ist eine Gemeinde im Großraum Straßbourg, etwas nördlich der Kernstadt gelegen. Das Dorelei soll eine Art Pale Ale sein und kommt auf einen Alkoholgehalt von 6,3%.

Zur Optik: Ein rotgoldenes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht recht geruchsneutral. Ein wenig süßlich, aber sonst hat man nichts in der Nase.

Zum Geschmack: Ein sehr süßliches Bier, das wirklich sehr sehr zuckrig schmeckt mit einem gewissen leicht herben Aroma. Man hat teilweise leicht fruchtige Noten, die eventuell an Traube oder etwas Apfel erinnern, jedoch auch ein wenig künstlich schmecken. Auch im weiteren trinkverlauf ist es eher süßlich mit einer gewissen Honignote wenn auch nicht mehr so störend wie zu beginn.

Zum Fazit: Ich weiß nicht so recht irgendwie schmeckt das nicht so ganz wie Bier. Es wirkt teilweise doch künstlich und vor allem auch sehr süß. Also dieses Bier ist wirklich gar nichts, auch wenn sich der Geschmackseindruck gegen Ende deutlich bessert. So gibt es von mir dennoch nur 1 Sterne für dieses Gebräu.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Krug Urstoff

Aus der winzigen Gemeinde Breiteslau in der fränkischen Schweiz, die gerade einmal 200 Einwohner zählt, kommt mein nächstes Testbier. Es handelt sich hierbei um den Urstoff der Brauerei Krug. Das Bier ist eines der Flaggschiffe der Brauerei, und hat einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum. Die Farbe geht in Richtung Bernstein.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges Aroma, bei dem gewisse karamellige Anklänge zu finden sind.

Zum Geschmack: Ein Mix aus brotigen und leichten karamelligen Noten, die sich hier im Mund ausbreiten. Im Abgang ist es ordentlich herb und würzig, insgesamt aber vom Geschmackseindruck fast ein bisschen schwach. Dennoch hat es schönen Noten von Karamell und ist ungemein süffig.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr süffiges Stöffchen dieser Urstoff. Es könnte geschmacklich aber noch etwas mehr sein, daher gibt es von mir 3 Sterne.

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Keiler Kellerbier

Von der fränkische Biermarke Keiler gibt es heute ein Kellerbier im Test. Die Biere der ehemaligen Brauerei aus Lohr am Main werden heute von der Würzburger Hofbräu gebraut die den Betrieb im Jahre 2001 übernommen hat. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges und getreidiges Aroma zeigt sich hier, Es ist weniger süßlich.

Zum Geschmack: Ein sehr urig anmutendes Kellerbier. Es ist nicht ganz so süßlich und eher sogar ein wenig hopfig orientiert. Man schmeckt aber etwas erdiges durch, das irgendwie bei einigen Biere in dieser Region zu finden ist und irgendwie schwer zu beschreiben ist. Am ehesten würde ich sagen, das es manchmal ein wenig an Gurkenwasser erinenrt. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein eher getreidiges Bier, das hier und da dann aber doch dazu neigt etwas zu süßlich zu werden. Außerdem ist es sehr schwerfällig zu trinken und könnte etwas mehr belebende Kohlensäure vertragen.

Zum Fazit: Naja so richtig überzeugt hat mich dieses Kellerbier nicht. Vor allem passen die verschiedene Nuancen nicht so recht zusammen. Hier gibt es in Franken deutlich bessere Alternativen. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Braurevolution Roggabilly

Das zum Bierbrauen nicht immer nur Gerste oder Weizen, sondern auch andere Getreidesorten verwendet werden können, zeigt mein nächstes Testobjekt. Von der Braurevolution aus Kirchheim gibt es das Roggabilly, bei dem, man könnte es aufgrund des Namens erahnen, auch Roggenmalz den Weg in den Sudkessel gefunden hat. Herausgekommen ist ein sogenanntes 3 Korn Ale, alos ein obergäriges Bier mit einem Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma mit einer leichten Hopfennote, die ein leichtes Zitrusaroma hat.

Zum Geschmack: Es ist ein brotiges Bier, das durch den Roggen auch qirklich etwas an ein Mischbrot erinnert. Dazu ist es mit einer leicht hopfig süßlichen Note am Gaumen ausgestattet. Es wirkt dabei sehr urig und prickelt leicht am Gaumen. Dennoch wirkt es aber auch leicht säuerlich gegen Ende des Trinkgenusses. Zusammengefasst schmeckt es gar nicht so besonders wie man am Anfang annehmen könnte.

Zum Fazit: Der Name und die Zutatenliste sind weit spektakulärer, als das Bier am Ende selbst. Ja es hat eine etwas andere Malznote und wirkt brotiger als andere Biere und auch der Hopfen bringt einen leichten Hauch von Zitrus, aber insgesamt ist mir das zu wenig. Vor allem nach den ersten paar Schlucken schmeckt es nur noch wie ein gewöhnliches Bier. So gibt es auch eine gewöhnliche Wertung von 3 Sternen.

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Hatz Hefeweizen dunkel

Die dunkle Version des Hatz Weizens aus Rastatt hat es heute in meinen Biertest geschafft. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein mittelbraunes, naturtübes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein sehr sehr hefiges Aroma, dazu kommen dezent vanillige und etwas bananige Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das getreidig ist und bei dem man eine bananige Note am Gaumen hat. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein Bier, dass etwas süßlich ist und leicht nach Pflaume schmeckt. Dazu ist es sehr lebendig mit einer ordentlichen Kohlensäurekonzentration. Leider schmeckt mannicht so wirklich warum dies ein dunkles Bier sein soll, von röstigen oder gar schokoldigen Noten nehme ich nichts wahr.

Zum Fazit: Von mir bekommt dieses Bier 2 Sterne. Es lässt sich zwar ganz gut trinken, aber leider hat es etwas das Thema verfehlt. Ich schmecke nicht wirklich etwas, dass an ein dunkles Weissbier erinnern soll.

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Houppe Jambes

Jambes oder Jambes en l’air, auf deutsch Biene oder Biene in der Luft, nennt sich mein nächstes Testbier, welches aus Belgien stammt. Doch Honig ist darin nicht enthalten, darum verwundert der Name schon etwas. Die Brasserie Houppe ist eine noch recht junge Brauerei, wurde sie doch erst im Jahre 2013 gegründet. Sie befindet sich jedoch an einem historischen Ort, bezog sie doch im Jahre 2015 die Gebäude der ehemaligen Balon-Perin Brauerei, deren Geschichte bis ins Jahre 1812 zurückreicht. Lokalisiert ist sie dabei in Namur, einer Stadt in der Provinz Wallonien. Das Jambes kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8% und ist stilistisch ein Lagerbier.

Zur Optik: Ein naturtrübes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat sehr würzige Noten, die etwas an Salz erinnern. aber auch Zitrone und Orange, wobei hier eher das säuerliche durchkommt. Dazu noch Koriander oderandere Kräuter. Dazu kommt eine leichte Getreidenote.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist hingegen doch sehr fruchtig vor allem im Antrunk. aber auch im Abgang hat man durchaus Noten, die an tropische Früchte erinnern. Hier fällt mir vor allem Kiwi Maracuja und Litschi ein. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr erfrischendes Bier, das aber doch ein bisschen an Profil verliert und etwas nichtssagend wird. Es hat nicht mehr so viel fruchtige Aromen, bleibt dabei aber dennoch spritzig.

Zum Fazit: Schade, wenn es seine Fruchtaromatik, die mir am Anfang entgegenkommt hätte halten können, würde ich fast die volle Punktzahl vergeben. So gibt es leider etwas Abzug und so gebe ich nur 4 Sterne. Dennoch ein sehr gutes Bier.

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Bellheimer Hell

Ein Helles aus der Pfalz? Auch das gibt es. Mittlerweile hat das untergärige Lagerbier aus Bayern seinen Siegeszug über die ganze Republik angetretetn und ist nun auch in den hintersten Winkeln des Landes angekommen, auch wenn man bedenken muss, das die Pfalz früher ein Teil Bayerns war. So macht dieser Umstand ein Helles aus Bellheim vielleicht doch gar nicht mehr so ungewöhnlich. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik. Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen keinen besonderen Schaum

Zum Geruch: Eine ganz leichte Malzsüße habe ich in der Nase, ansonsten ist das Bier eher nichtssagend im Geruch.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck hat man eine gewisse Malzsüße die etwas cerealiges hat und leicht an Müsli erinnert. Es handelt sich um ganz feine, leicht süße Malznoten. Das Bier ist im Grundgeschmack zwar süßlich, aber durch die gute Hopfennoten und die Kohelnsäure ist es angenehm spritzig und nicht nicht zu aufdringlich und hat am Gaumen auch eine gewisse Würze.

Zum Fazit: Vielleicht steckt in diesem Hellen, doch etwas von der bayerischen Vergangenheit der Pfalz. Zwar hat es nicht die typische Honigsüße der bayerischen Versionen. Es handelt sich aber um ein spritzigs, sehr bekömmliches Bier. Ich gebe ihm 4 Sterne.