Veröffentlicht in 4-Sterne

Frankenbräu Rotbier

Die Frankenbräu hatte in den letzten Jahren schwierige Zeiten durchleben müssen. Nachem im Jahr 2019 Waschmaschinenlauge in den Flaschen gefunden worden war, mussten mehrere Millionenen dieser zurückgerufen und vernichten werden. Der damit verbundenen Imageschaden und die Coronakrise gipfelten nun in der Insolvenz des Betriebes. Deshalb nehme ich nun diesen traurigen Anlass um ein Bier des Betriebes zu verkosten. In meinem Fall das Rotbier, eine typisch fränkische Biersorte. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein rubinrotes Bier. Der Schaum ist sehr schnell verflogen und es ist klar filtriert.

Zum Geruch: Ein röstiges Aroma habe ich in der Nase. Es riecht sehr kernig. Getreidige aber auch ein wenig beerige Noten kommen noch dazu.

Zum Geschmack: Ein röstiges Aroma mit einem leichten milchigen Beigeschmack. Es wirkt ein wenig cremig. Im Abgang hat man Hopfen der kurz dazukommt und dem Bier eine bittere Note verleiht, bevor im Nachgang dann wieder dieser malzige cremige Nachgeschmack kommt. Insgesamt könnte das Bier aber mehr Kohlensäure vertragen. Es hat immer einen leichten röstigen Touch auch im weiteren Trinkverlauf.

Zum Fazit: Sicherlich es wurde im Umfeld der Brauerei immer wieder über schwankende Qualität des Bieres gemunkelt. Doch ob dies wirklich ein Grund für die Insolvenz war steht eher in den sternen. Am Ende ist es wohl ein Zusammenspiel vieler unterschiedlicher Punkt, bei dem der Inhaber sicherlich nicht ganz unschuldig ist. Mir hat dieses Bier jedenfalls geschmeckt und ich gebe ihm eine Wertung von 4 Sternen.

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