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Hersbrucker Kellerbier

Von der Hersbrucker Bürgerbräu verkoste ich im folgenden Test nun das Kellerbier. Das Bier kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,7%.

Zur Optik: Ein dunkelgoldenes bis oranges Bier mit einer mittleren Trübung. Der Schaum ist leider sehr schnell verflogen.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges, herbes Aroma. Es hat einen sehr kernigen und urig geschroteten Geruch. Aber es hat irgendwie einen leicht kräutrigen, herben Geruchseindruck zusätzlich.

Zum Geschmack: Auch hier ist es ein kerniges Bier mit einem gewissen karamelligen Beigeschmack. Es schmeckt sehr fein im Mundgefühl und weich im Trunk. Im Abgang kommen dann die leicht karamelligen Noten mit den etwas derberen Getreidenoten des Malzes in Kontakt, verschmelzen aber zu einem relativ süßlich angehauchten Abgang, der im Nachgang leicht nachwirkt. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr süffiges und kerniges Bier. Die Kohlensäure ist sehr gut dosiert.

Zum Fazit. Ein gutes und nicht zu starkes Kellerbier. Es ist abwechslungsreich und geschmacklich variabel. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Autenrieder Zwickl

Von der Autenrieder Schlossbrauerei gibt es heute das Zwickl das ich verkosten werde. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes, orangenes Bier. Es hat eine mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht hefig-zitroniges Aroma gemischt mit etwas Getreidenoten.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es schön teigig mit Zitrusnoten und das zieht sich auch weiter im Geschmack. Im Abgang wird es dann etwas präziser. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein durchaus passables Bier mit einer schönen teigig-süßlichen Note. Diese zieht sich bis zum Ende des Geschmacks durch.

Zum Fazit: Ein schönes teigiges Kellerbier. Manchen dürfte es eventuell etwas zu hefig und schlammig sein, mich überzeugt es aber und so bekommt es von mir eine Wertung von 4 Sternen.

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Eibauer Zwick’l

Für den nächsten Test geht es in die Lausitz genauer gesagt in die Oberlausitz nach Eibau. Eibau befindet sich in der Nähe der sächsischen Stadt Görlitz ganz im Osten des Landes. Seit der Wende ist die 1810 gegründete Landbrauerei wieder in Privatbesitz. Ich möchte heute das Zwickl verkosten, das auf einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes, orangenes Bier. Es hat keinen besonders nennenswerten Schaum.

Zum Geruch: Ich habe hier einen schönen malzigen Geruch bei dem auch Äpfel und Birnen im Geruchsprofil vorhanden sind.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es getreidig und zugleich auch ein wenig hefig. Es ist aber nicht fruchtig, sondern vor allem auf der kernigen Seite zuhause. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein etwas kernigeres Bier. Es ist aber auch etwas fruchtig und weist deutliche Apfelnoten vor alle von grünen Äpfeln auf und Birne.

Zum Fazit: Ein gutes und sehr schmackhaftes Kellerbier, bei dem auch die leichte Fruchtaromatik überzeugt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Arcobräu Zwickl

Von der niederbayerischen Arcobräu aus Moss gibt es im folgenden Test das Zwickl im Glas. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges, aber doch recht geruchsarmes Bier.

Zum Geschmack: Ein im ersten Eindruck sehr süßlich und gurkiges Bier. Es ist vor allem zum Abgang hin sehr süß und fast schon zuckrig. Dazu kommen erdige Noten. Ab und an hat man Anflüge eines Hellen. dazwischen prickelt immer mal wieder die Kohlensäure.

Zum Fazit: Mir persönlich ist dieses Bier einfach ein wenig zu süß ist gerade noch so an der Grenze das man es trinken kann aber es fehlt nicht mehr viel. ich gebe ihm daher nur eine Wertung von 2 Sternen.

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Schlössle Zwickel

Für den folgenden Test verkoste ich das Zwickel der Schlössle Brauerei aus Neu Ulm. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8% und es geht stilistisch laut Webseite auch eher in Richtung eines Kellerpils.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges und getreidiges Aroma.

Zum Geschmack: Es hat im ersten Eindruck einen leicht herben Einschlag, aber auch grasige Noten. Es hat irgendwie einen holzigen und leicht pappigen Charakter. Auch im weiteren Trinkverlauf ist dieses Bier sehr gut trinkbar. Es hat eine leicht karamelluge Note und das holzige verschwindet allmählich.

Zum Fazit: Ein zunächst herbes, dann aber hefig und teigig werdendes Bier. Es schmeckt für mich ganz gut, überzeugt aber nicht hundert prozentig. Ich gebe ihm 3 Sterne.

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Hofbräu Sommerzwickl

Ozapft is. Seit heut wird im Hofbräuhaus wird Bier gezapft. Mit dem heutigen Mittwoch öffnen sich nach Monaten des Wartens erstmals wieder die Pforten von Münchens legendärem Wirtshaus. Deshalb gibt es mit dem Sommerzwickl ein zur Jahreszeit passendes Bier der dazugehörigen Brauerei. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, klar filtriertes Bier.Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr sehr brotig und dabei ist es auch etwas karamellig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das zunächst einmal doch recht nichtssagend ist. Es ist ganz leicht hopfig am Gaumen und etwas getreidg süßlich im Mittelteil. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein kerniges Bier mit einem ordentlich getridigen und aber auch hefigen Geschmack. Auch der Hopfen kommt nicht zu kurz und gibt ein leicht bitteres Aroma am Gaumen. Es ist ein doch sehr intensives Bier und hat dazu noch eine ganz gute Kohlensöure.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Kellerbier, das gerade auch im Sommer wohl sehr erfrischend ist. Von mir bekommt dieses Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Ladenburger Zwickl

Für den heutigen Test geht es in den Ostalbkreis nach Neuler zur Ladenburger Brauerei. Von dieser wird heute das Zwicklbier verkostet. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein hellgelbes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Es riecht bierig hefig. Es hat einen Mix aus sehr stark brotigen getreidigen Aromen mit sogar ganz leichten karamelligen Einflüsse.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit einer leicht süßlich-getreidgen Geschmacksnote. Es is tein Bier mit einem recht runden Aromenprofil. Es ist hefig, mit einer süßlichen Geschmacksaromatik im Abgang. Insgesamt ist es geschmacklich ein eher zurückhaltendes Bier, das nicht unbedingt Highlights setzt. Die kOhlensöure ist ganz ordentlich, gegen Ende aber recht schnell verflogen.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es könnte etwas spritziger und erfrischender sein, insbesondere im Antrunk weiß die Hefearomatik aber zu überzeugen.

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Veto Zwickelhahn

Der Zwickelhahn diente früher dem Braumeister dazu, um aus einem Fass abfüllbereiten Bieres eine Kostprobe zu nehmen und den Geschmack des Bieres zu überprüfen. Erst wenn dieser sein OK gab durfte es dann schlussendlich ausgeschenkt werden. Diesen Namen trägt auch mein Testbier, das von der Hopferei Hertrich stammt. Die Hopferei entstammte einem Heimbrauprojekt, welches 2012 seinen Anfang nahem. Der Name Veto wurde von Brauereigründer Ralph deshalb gewählt, weil gegen den immer mehr zunehmenden Trend des Genusses von Industriebieren angehen will, er legt dagegen praktisch sein Veto ein und bietet mit seinen Bieren eine Alternative dazu. Der Zwickelhahn den ich verkoste ist ein klassisch fränkisches Kellerbier mit einem Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernstein bis orangefarbenes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist getreidig, aber auch ein erdig gurkiger Geruch. Etwas grasig ist es noch obendrein.

Zum Geschmack: Auch hier hat man im ersten Eindruck einen urigen herb bis brotigen Geschmack mit gewissen erdigen Noten und auch etwas zuckrig gerstigem. Insgesamt ist der Grundgschmack urig kernig. Auch im weiteren Trinkverlauf zeigen sich ähnliche Noten. Der Körper bleibt dabei immer elegant und nicht zu dominant.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Es handelt sich um ein gut trinkbares Kellerbar, das aber das absolute Highlight vermissen lässt.

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Appenzeller Quöllfrisch naturtrüb

Für meinen zweiten Biertest am heutigen Tage überschreite ich erneut die Grenze, dieses Mal aber in Richtung der Schweiz. Es geht in den zweitkleinsten Schweizer Kanton Appenzeller Innerrhoden. Neben dem berühmten Käse und der Hunderasse hat der Kanton auch biertechnisch etwas zu bieten. Im Hauptort Appenzell ist die Brauerei Locher ansässig, die nicht nur im Kanton sondern in der gesamten Schweiz eine echte Institution ist. Die Brauerei ist auch heute Eigentümer der 1810 gegründeten Brauerei, nachdem diese den Betrieb im Jahre 1886 übernommen haben. Die Brauerei zeichnet sich vor allem durch ihr sehr sehr umfangreiches Sortiment aus, das sehr viele traditionelle und auch experimentelle Biere abdeckt. Mein heutiges Testbier das Quöllfrisch naturtrüb, ist eine eher traditionelleres Bier, das auf dem bekannten Lager der Brauerei dem Quöllfrisch basiert. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%. Zum Schluss möchte ich mich auch bei diesem Bier bei meinem treuen Bierspender für die Beschaffung bedanken.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein karamelliges, aber auch leicht zitroniges Aroma. Dazu kommt etwas Wildhonig und Getreidenoten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck finde ich es ein sehr erfrischendes Bier, das aber nur dezent seine Geschmacksaromatik verbreitet. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es kein schlechtes Bier, aber geschmacklich ist es recht unspektakulär und teilweise auchneutral. Es prickelt aber schön durch die Kohlensaure und ist somit sehr erfrischend. Der Hopfen ist vorhanden und ganz leicht bitter.

Zum Fazit: Die Hefe schmeckt man in diesem Bier nicht unbedingt heraus. Wenn man sie nicht sehen würde ich würde sie nicht wahrnehmen. Dennoch ist es erfrischend und hat sich 3 Sterne verdient.

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Th. König Zwickel

Im heutigen Test habe ich ein Bier der weltbekannten Marke König aus Duisburg-Beeck. Die Brauerei hat neben ihrem bekannten Pilsner auch ein Zwickel im Angebot, das sie nach ihrem Gründer Theodor König benannt ist. Dieser eröffnete die Brauerei im 1858 und profitierte von der rasch einsetzenden Industrialisierung, indem er die Arbeiter der umliegenden Fabriken mit Bier versorgte. So konnte die Brauerei schnell Wachsen und hatte bis weit in die 1980er Jahre die Marktführerschaft in Sachen Pils in Deutschland. Nach einem länger andauernden Abschwung wurde die Brauerei im Jahre 2000 an Carlsberg verkauft. Dieser wiederum veräußerte den Betrieb im Jahre 2007 an die Bitburger Gruppe. Das Zwickel mein heutiges Testbier hat einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum, der jedoch recht schnell verfliegt.

Zum Geruch: Ein getreidges Aroma mit hefigen Noten. Dazu etwas obstiges, das an Apfelsine erinnert.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist sehr rustikal. Die kohlensaure ist hier sehr zurückhaltend und auch der Hopfen kommt nicht so durch. Man hat auf der einen Seite sehr intensive süßliche  Getreidenoten. Dazu kommen im Abgang hefige Noten, die aber auch etwas schleimig haferig sind. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein süßlich brotiges Kellerbier.

Zum Fazit: Ein ganz nettes Bier, dem jedoch etwas fehlt und das ich nicht gut aufeinander abgestimmt finde. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.