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Schweiger Zwickl 1409

Auch im nächsten Biertest wird’s trüb. Ich bleibe auch in Oberbayern, mache aber dennoch einen ordentlichen Sprung in Richtung Süden, ins westlich von München gelegene Markt Schwaben. Ins Glas kommt dieses Mal das Zwickl 1409 der im Ort ansässigen Brauerei Schweiger, von der schon das ein oder andere Bier hier vorgestellt wurde. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht hopfiges, etwas getreidiges Aroma zeigt sich in der Nase.

Zum Geschmack: Ich hab ein Bier mit einem ordentlichen Körper, der auch etwas würzig hopfig am Gaumen auffällt. Man hat ein Bier mit einem schönen würzig hopfigen Abgang, bei dem auch etwas zitroniges von der Hefe durchkommt. das hat es auch eine gut abgestimmte Kohlensäure, die das Bier angenehm spritzig und erfrischend macht. So wirkt der Körper sogar ein bisschen schlanker als er eigentlich ist und passt sehr gut zu dem säuerlich fruchtigen Zitrusaroma im Abgang, bei dem im Nachgang auch etwas Bittere übrig bleibt.

Zum Fazit: Ein sehr überzeugendes, spritziges Bier. Sehr überzeugend ist der leicht säuerlich-fruchtige Abgang mit schöner Zitrusnote, aber auch etwas Hopfenbittere. Alles in allem ein sehr gutes Bier, dass von mir daher auch die Höchstwertung von 5 Sternen bekommt.

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Zwettler Zwickl

Ins niederösterreichische Waldviertel zur Brauerei Zwettl, deren erste urkundliche Erwähnung auf das Jahr 1708 zurückgeht, führt mich mein nächster Biertest. Dieses Mal soll es das Zwickl von Zwettler sein. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein etwas brotiges Aroma, ansonsten hat man eher nicht besonders viel im Geruch, eventuell etwas leicht Zitrus.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das geschmacklich auf mich im ersten Eindruck eher nichtssagend daherkommt. Es hat einen ganz leichten Malzcharakter, ansonsten aber nicht wirklich viel zu bieten. Man einen etwas brotigen, karamelligen Abgang bei dem leichte Noten von Zitrus zu schmecken sind. Ich habe ein Bier mit schöner Malzaromatik und dann im weiteren Trinkverlauf keksigen leicht hefig würzigem Nachgang. Dieses etwas teigige bleibt auch im Mundraum hängen.

Zum Fazit: Ein solides Zwickl. Kann man trinken und tut auch keinem weh, ist aber auch nichts wirklich Besonderes, woraus sich eine Wertung von 3 Sternen ergibt.

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Sperber Zoigl

Das Zoigl ist die typische traditionsreiche Biersorte der Oberpfalz. Immer wenn der sogenannte Zoiglstern vor den Gastwirtschaften aufgehängt wurde, war dies das Zeichen für die Gäste, dass wieder frisches Bier ausgeschenkt wurde. So hat sich das Symbol bis heute als Symbol der Brauer und Mälzer etabliert. Ein solches Zoiglbier aus der Oberpfalz habe ich heute im Test, welches von der Sperberbräu aus Sulzbach-Rosenberg stammt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein sehr lebendiges Bier mit einem überaus üppigen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat einen etwas brotigen, leicht teigigen Geruch.

Zum Geschmack: Das Bier hat einen kräfigen, auch hefigen, leicht säuerlichen ersten Eindruck der hier auch schöne Zitrusaromen aufkommen lässt. Am Gaumen zeigt sich zudem auch eine überraschende Hopfennote. Das Bier ist süffig, die Kohlensäure sehr lebendig und es zeichnet sich durch eine leichte Säure und etwas Zitrusaromen im Abgang aus. Gegen Ende nimmt die Kohlensäure leider etwas ab und dies geht gegen Ende etwas zu Lasten der Süffigkeit. Insgesamt hat man ein sehr gut ausbalanciertes, ausgewogenes und vollmundiges Bier.

Zum Fazit: Ein würziges, frisches Zoiglbier mit schöner Säure und fein hefigem Zitrusaroma im Abgang. Ich finde es süffig und vor allem die Hopfennote überraschend gut. Von mir gibts eine Wertung von 4 Sternen.

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Hütten Zwickl

Das Fichtelgebirge weist im Gegensatz zu anderen Regionen in Franken eine eher geringe Anzahl an Brauereien auf. Nachdem Anfang Mai die Lang Bräu in Schönbrunn ihren Betrieb eingestellt hatte, hat sich die Zahl an Brauereien in der Region noch einmal reduziert. Eine der wenigen Brauereien die nach wie vor aktiv sind, ist die Brauerei Hütten aus dem gleichnamigen Ortsteil der Gemeinde Warmensteinach. Seit 1602 wird am Standort der Brauerei schon Bier gebraut und in dritter Generation nun von der Familie Nickl geführt. Gebraut wird mit Wasser aus eigener Quelle, die direkt hinter der Brauerei entspringt und deren Wasser von besonderer Qualität ist, sodass es direkt zum brauen verwendet werden kann. Aus dem reichhaltigen Sortiment verkoste ich heute das Zwickl, das auf einen Alkoholgehalt von 5,2% kommt.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen wirklich besonders ausgeprägten Schaum.

Zum Geruch: Ein karamnelliges, brotiges, auch leicht keksiges Geruchsaroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Insgesamt ist das Bier im Körper durchaus präsent ist und im Abgang eine sehr schöne keksig karamellige Nuance hat, die noch lange am Gaumen hängen bleibt. Insgesamt zeigt sich das Bier durchaus kräftig und im Abgang auch schön würzig bzw. kommt es auch etwas hefig durch mit leicht teigiger Süße. Ich finde es im Körper durchaus präsent, aber die Kohlensäure könnte durchaus noch etwas stärker sein damit es noch süffiger wirkt. Dennoch gefällt mir der keksig karamellige Geschmack. Der Hopfen spielt hier eine eher untergeordnete Rolle.

Zum Fazit: Ein doch süffiges, mir aber zu hefiges Kellerbier. Hier hätte ich mir durchaus noch etwas mehr Kohlensäure gewünscht. Alles in allem aber ein solides, schnörkellos zu trinkendes Kellerbier dem ich eine Wertung von 3 Sternen gebe.

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Bischofshof Zoigl/Zwickel

Das Zoigl ist so etwas wie das Nationalgetränk der Oberpfalz und daher ist es auch kaum verwunderlich, dass die Brauerei Bischofshof aus der größten Stadt der Region, aus Regensburg, ebenfalls ein Zoiglbier anbietet. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordnetlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges, leicht hefiges Aroma habe ich in der Nase. Es hat auch etwas karamelliges.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr hefiges, aber auch geschmackvolles Bier. Im Abgang zeigen sich leichte Hefenoten, die auch teigig sind und eine gewisse Hopfenaromatik am Gaumen ausstrahlen. Diese ist aber eher marginal. Auch im weitern Trinkverlauf ein würziges Bier mit einer eindeutig hefigen Note. Diese zieht sch schön in den Abgang durch und bleibt dort bestehen.

Zum Fazit: Ein Kellerbier, welches wirklich ganz in Ordnung ist. Ich finde es süffig und auch durchaus leicht würzig. Von mir gibt das 4 Sterne.

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Herrnbräu Zwickl

Für den nächsten Biertest gehe ich nach Ingolstadt und damit wieder einmal nach Bayern. Von der Herrnbräu war schon das ein oder andere Bier im Test, da die Brauerei aber über ein solch großes Sortiment verfügt kommt nun mit dem Zwickl das nächste. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, ockerfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges, getreidiges Aroma zeigt sich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es brotig und hat auch einen vor allem sehr schönen karamelligen Abgang. Vor allem im Nachgang kommt ein schönes karamelliges Aroma durch. Der Körper ist durchaus präsent und vorhanden aber nicht übermäsig kräftig. Eine leichte Würze des Hopfens lässt sich auch schmecken. Auch im weiteren Trinkverlauf verliert da Bier wenig von seinem Geschmack.

Zum Fazit: Ein gutes, solides Zwickelbier. Es hat eine schöne karamellige Note, dürfte aber durchaus noch würziger sein. Ich gebe dafür 3 Sterne.

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Weismainer Flechterla

Der Weismainer Brauerei haftet schon länger der Ruf an, eine der schlechtesten fränkischen Brauereien zu sein, was die Qualität der Biere anbelangt. Im Jahre 2022 wurde sie dann von der Bayreuther Brauerei Maisel übernommen, die deutschlandweit für ihre Weissbiere bekannt ist. Ob damit auch die Qualität der Biere aus Weismain besser wird, wird nun der folgende Biertest zeigen. Verkosten werde ich das Flechterla, ein Zwicklbier mit einem Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Der Schaum des Bieres ist recht schnell wieder verfolgen.

Zum Geruch: Ein leicht teigiges, aber ansonsten recht geruchsneutrales Bier

Zum Geschmack: Es ist ein Bier mit einer hefig getreidigen Note, die auch schön durchkommt. Man hat schöne hefige, leicht an Plätzchenteig erinnernde Aromen. Ansonsten iste s süffig, gut trinkbar und im Körper leicht. Ergänzt wird das Ganze um eine leicht karamellige Note. Insgesamt ist es ein erfrischendes Bier, mit leicht karamelliger Note.

Zum Fazit: Ein solides, aber auch recht leichtes Bier. Insgesamt könnte es aber durchaus geschmacklich noch ein wenig intensiver sein. Von mir gibt das 3 Sterne.

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Heller Zwickl

Es hat sich in meinem Archiv die letzten Jahre doch der ein oder andere Bericht angesammelt von Brauereien, die so nicht mehr existieren. So ist das auch bei der Brauerei Heller aus Herzogenaurach von der nur noch der Gasthof in Betrieb ist. Von der Brauerei hatte ich aber noch das Glück, das Zwickl zu verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein trübes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein brotig getreidiges Aroma habe ich in der Nase. Das ist aber nur sehr leicht, ansonten ist Der Geruch eher zurückhaltend.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, mit einem süffig getreidigen Einstieg. Es hat eine vollmundigen Körper und einen doch auch etwas keksigen Abgang. Der Nachgang ist dann wiederum doch etwas wässriger. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, bei dem ein keksiger Malzkörper zwar präsent ist, das Bier insgesamt aber gschmacklich eher neutral ist.

Zum Fazit: Von mir gibt es eine Wertung von 3 Sternen. Ein solides Bier aber geschmacklich kein Highlight.

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Dampfbierbrauerei Zwiesel Zwickl

Aus dem bayerischen Wald kommt mein nächstes Testbier von der Dampfbierbrauerei aus Zwiesel. Das Bier, dass ich von dieser Brauerei vorstellen möchte ist das Zwickel, das auf einen Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangens Bier. Es hat einen mittleren weißen schaum.

Zum Geruch: Sehr feine Frucht- und Zitrusnoten. Insgesamt ist es sehr hefig. Insgesamt zeigen sich sehr feine Hefenoten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man gatreidige und hefige Noten im Abgang ist es sehr hefig und teigig und man hat sehr süßliche Noten. Man so ein feines teigiges Aroma mit leichten Zitrusnoten Auch im weiteren Trinkverlauf gibt das Bier wie ich finde insgesamt nicht so wirklich viel her. Bis auf eben dieses teigig hefige Aroma im Abgang, das sich auch im Nachgang schön im Mundraum ausbreitet. Auch im weiteren Trinkverlauf gibt das Bier ansonsten geschmacklich nicht einiges her und ist mit gewissen hefig teigigen Noten verbunden und hat ein leichtes Honigaroma. Im Körper ist das Bier durchaus kräftig auch wenn sich der Alkoholgehalt geschmacklich nicht unbedingt wiederspiegelt.

Zum Fazit: Ein solides, bisweilen aber etwas farbloses Bier. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Potts Urstoff

Im nächsten Biertest werde ich den Urstoff der Pott’s Naturpark Brauerei verkosten. Geographisch befinde ich mich im Münsterland. Der Neubau der Brauerei etwas außerhalb der Gemeinde Oelde wurde als gläserne Brauerei konzipiert, sodass man während einer Besichtung dem kompletten Brauprozess beiwohnen und den Brauern quasi über die Schulter blicken kann. Daneben bietet die Brauerei auch eine eigene Bäcker und Metzgerei, sowie einen Gasthof, in dem sich all die leckeren Köstlichkeiten und natürlich auch das Bier genießen lassen. Aus dem Sortiment verkoste ich heute den Urstoff, ein Kellerbier, das auf einen Alkoholgehalt von 5,1% kommt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen durchaus passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges, cerealiges Bier. Es hat durchaus auch leichte Fruchtaromen, die mich an Pfirsich oder ähnliches eirnnern lassen.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das getreidig und vor allem sehr hefig schmeckt. Es hat dadurch etwas von einem Müsli oder lässt mich auch an Cornflakes denken. Vor allem im Nachgang hängt schon ein stärkerer süßlich bis teigiger Eindruck nach. Die Süße kommt im Nachgang recht schön auf. Der Grundcharakter des Bieres ist aber recht spritzig gehalten. Dementsprechend wirkt es im Körper auch schlank. Zudem hat das Bier auch etwas Honigsüße. Es schwank geschmacklich immer ein bisschen zwischen einem komischen leicht schmierigen Mundgefühl und einem würzig ausgewogenen Bier.

Zum Fazit: Das Bier ist insgesamt betrachtet recht lecker, jedoch hat es auch seine Schattenseiten und ist mir geschmacklich etwas zu schmierig. Von Mir gibt es dafür 3 Sterne.