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Farny Winterbier

Zwar ist die Zeit der Festbiere eigentlich schon vorbei, bei dem erneuten Wintereinbruch der seit gestern nicht nur Deutschland beherrscht und noch einmal Massen an Neuschnee gebracht hat, eignet sich jedoch auch einmal ganz gut ein Winterbier. Deshalb gibt es eines, aus einer Region, in der man in Deutschland durchaus auch öfter größere Schneemassen gewohnt ist, nämlich dem Allgäu. Aus dem Baden-Württembergischen Teil der Region gibt es heute also das Farny Winterbier, dass auf einen Alkoholgehalt von 5,5% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht süßliches Aroma, welches durchaus auch Getreideelemente hat und so auch süßlich riecht.

Zum Geschmack: Auch im Geschmack dominiert ein kräftiger Malzkörper der getreidige, süßliche Noten mitbringt. Die Malzsüße dominiert dem Geschmack und lässt es insgesamt als sehr gefällig erscheinen. Es hat vor allem im Nachgang eine schönes malziges Aroma, dass im Mund hängen bleibt und auch nach dem Trinken den Mundraum ausfüllt. Im Abgang wird der Geschmack durch eine leichte Hopfenbittere ergänzt, die dem Bier eine leichte Würze verleiht.

Zum Fazit: Ein solides, bis sogar recht gutes Winterbier. Es ist kräftig im Geschmack und hat durchaus auch einen angenehmen, würzigen und lang anhaltenden Abgang. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Achouffe N’ICE

Passt ein Bier besser zur weißen Winterlandschaft und der damit einhergehenden Kälte wie das Archouffe N’ICE? Ich glaube nicht und daher dreht sich der folgende Test nun auch um dieses belgische Winterbier aus der 1992 in der Ardennengemeinde Houffalize gegründeten Brasserie d’Achouffe. Wie man es von belgischen Biere kennt, wurden hier neben den üblichen Zutaten auch weitere Kräuter und etwas Orangenschale verwendet und auch der Alkoholgehalt dieses obergärigen belgischen Ales liegt entsprechend bei satten 10%. Laut Brauerei schmeckt das übrigens am besten in netter Gesellschaft vor einem brennenden Kaminfeuer, was ich momentan leider nicht zur Verfügung habe. Aber vielleicht schmeckt das Bier auch so ganz gut.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat einen passablen bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Ein etwas schokoladiges Geruchsroma, das auch etwas an Kirschen erinnert. Dazu kommt ein sehr kräutriger Hopfen.

Zum Geschmack: Ich habe auch hier ein Bier, bei dem zuerst einmal die Kirschen doch herausstechen, aber auch etwas rostige Noten kommen durch. So entsteht zunächst eine leichte Säure bevor dann der Hopfen und die anderen Kräuter einen schönen Hopfen Abgang bereiten. Im Körper ist das Bier schwer und man schmeckt den Alkohol auch im Abgang. Der Malzkörper sorgt für eine schokoladige Süße und Karamellnoten, jedoch überwiegen die würzig-kräutrigen Hopfennoten und die schokoladige Röstaromatik im Geschmack. Der Abgang gestaltet sich sehr lange und hängt lange im Mundraum.

Zum Fazit: Ein wärmendes und auch sehr komplexes Winterbier, das für den gemeinen Biertrinker sicher etwas gewöhnungsbedürftig schmeckt. Wirklich ein super Bier mit sehr vielfältiger Geschmacksaromatik und absolut weiterzuempfehlen. 5 Sterne und damit die Höchstwertung

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Texels Noorderwiend

An der Nordseeküste, speziell auf den Inseln, kann es in kalten Nächten zwischen den Jahren durchaus auch einmal windig ja bisweilen sogar recht stürmisch werden. Bei so etwas hilft dann natürlich ein warmes Kaminfeuer und ein kräftiges Getränk, das den Körper von innen wärmt. Warum ich nun spezielle auf die Nordseeküste zu sprechen komme? Nun das hängt mit meinem folgenden Biertest zusammen, denn ich verkoste ein Bier, welches von der niederländischen Insel Texel kommt. Die dortige Texels Bierbrouwerij wurde im Jahre 1999 von Jaap van der Weide gegründet. Im Laufe der Jahre hat sie sich von der kleinen Mikrobrauerei zur anerkannten lokalen Spezialbierbrauerei entwickelt, deren Biere auch weit über die Niederlande hinaus großen Anklang finden. Dies bleib auch dem lokalen Branchenprimus Heineken nicht verborgen, der den Betrieb im Jahr 2020 aufkaufte, die bisherigen Eigentümer jedoch weiterhin in der Geschäftsleitung beließ.

Speziell für den Winter und damit auch stürmische Nächte an der Nordseeküste hat die Brauerei mein heutiges Testbier, den Noorderwiend im Sortiment, welcher nach eben jenem berüchtigten Nordwind benannt ist, der in besagten Winternächten über die Insel weht. Kräftig wie der Wind ist dementsprechend auch der Alkoholgehalt welcher sich auf 7,5% beläuft.

Zur Optik: Ein trübes, rotbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein kräftig malziger, Geruch. Auch Kräuter, Lakritze, Toffee und etwas Trockenobst und Karamell findet sich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ei Bier, das auf jeden Fall kräftige Malznoten in sich vereint und dementsprechend auch einen spürbaren Körper hat. Es hat aber auch eine deznete Obsnote, die sehr reif wirkt und an kandierte bzw. glasierte Obststücke erinnert oder Trockenobst wie Rosine und Dattel. Auch im Abgang hat das Bier durchaus eher süße Noten, jedoch kommt dann auch kräutrig-bitterer Hopfen, der dem Bier einen würzigen Nachgang verleiht. Nach ein paar Schlücken spürt man dann auch durchaus den wäremenden Charakter des Alkohols.

Zum Fazit: Ein kräftiges, vor allem süßliches Starkbier. Ich hätte mir noch etwas mehr Würze gewünscht, was noch etwas besser den Eindruck der rauen See getroffen hätte. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Göller Winterfestbier

Da sich nun pünktlich zu Weihnachten ein Kälteeinbruch einstellt, der zumindest in meiner Heimat auch von der ein oder anderen Schneeflocke begleitet wurde passt mein folgendes Testbier umso besser zum Weihnachtsfest. Denn die Brauerei Göller hat mit dem Winterfestbier aus ihrem Craftbierkalender auch ein Bier für den Monat Dezember im Programm, das sowohl zum Weihnachtsfest, als auch zur winterlichen, leicht angezuckerten Landschaft passt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rubin bis altgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe ein Bier, das sich in der Nase nussig und leicht karamellig zeigt.

Zum Geschmack: Das Bier hat einen etwas nussigen aber sehr schönen karamellig würzigen Abgang. Dazu kommt etwas von Lebkuchen und man hat auch einen etwas herbere bittere Würze am Gaumen. Das Bier hat einen kräftigen Körper und gefällt mir vor allem durch seinen würzigen Abgang mit diesem karamelligen Unterton, der sich dann auch im Nachgang schön im Mundraum ausbreitet.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. ein vollmundiges, leicht karamelliges, aber dennoch auch würziges Festbier. Mir weiß das durchaus sehr zu gefallen, das vor allem auch die Karamellnote noch schön lange am Gaumen hängt.

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Allgäuer Brauhaus Winterfestbier

Gestern hatte es in meiner Heimatstadt den ersten Schnee dieses Winters. Am nächsten Morgen war davon nicht mehr viel zu sehen. Stattdessen regnete es die meiste Zeit des Tages, dafür waren immerhin die Temperaturen wieder ein wenig wärmer. Passend zum Wintereinbruch habe ich nun aber das Winterfestbier aus dem Allgäuer Brauhaus im Test, das auf einen Alkoholgehalt von 5,5% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein brotig getreidiges Bier mit einer gewissen Malzsüße in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das vor allem getreidige Noten hat, bevor es dann im Abgang herber wird. Aber auch eine gewisse alkoholische Note mache ich aus, die vor allem am Gaumen hängen bleibt. Ich finde es auch im weiteren Trinkverlauf ein Bier, das mir vor allem mit dem leicht alkoholische Noten im Abgang aufstößt. Es bleibt im Antrunk leicht süßlich und versucht sogar leicht karamellig zu wirken, jedoch setzt sich dann irgendwann im Nachgang diese bittere Alkoholaromatik durch, welche mir so gar nicht gefällt.

Zum fazit: Es ist jetzt nicht ungenießbar dieses Winterbier, jedoch finde ich die alkoholische Bittere schon nicht wirklich wohlschmeckend. Diese sorgt dann auch für einen massigen Abzug und beschert dem Bier daher auch nur 2 Sterne.

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Leikeim Wintertraum

Auch wenn beim aktuell doch recht sonnigen Herbstwetter wohl nur die wenigsten schon an Weihnachten oder gar den Winter denken, halten so langsam aber sicher nach und nach die Winter- und Weihnachtsbiere Einzug in die Regale der Getränkemärkte. Mit dem folgenden Biertest möchte auch ich diese Tradition für dieses eröffnen und wähle dafür den Wintertraum der Brauerei Leikeim aus Altenkunstadt in Franken. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen nicht so wirklich ausgeprägten weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig gerstiges Aroma das man in der Nase hat. Dazu riecht es leicht erdig.

Zum Geschmack: Es ist ein Bier, das im Geschmack eher ein wenig gerstig süßlich schmeckt, wie es bei manchen Bieren aus Franken leider typisch ist. Dennoch hat es hat im Großen und Ganzen einen recht annehmbaren und auch präsenten Malzkörper. Den Hopfen muss man hier meiner Meinung nach wirklich suchen und im Nachgang bleit eher ien leicht süßlicher, etwas karamelliger Geschmack übrig.

Zum Fazit: Dieses Winterbier ist nicht mein Fall. Zunächst ist es doch zu süßlich gegen Ende ist es dann aber durchaus auch ein wenig wässrig. Der Hopfen fehlt dafür komplett. Das gibt 2 Sterne.

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Kesselring Urfränkisches Winterbier

Es ist noch einmal kalt geworden in Deutschland und damit meine ich nicht das derzeit vorherrschende politische Klima im Wahlkampf, wenn man da so manchen Spitzenkandidaten ansieht, wie sich dieser gegenüber den Wählern und seinen Konkurrenten benimmt. Ein regelrechter Wintereinbruch hat Deutschland erfasst und in vielen Teilen noch einmal für Schneefall gesorgt. Deshalb werde ich im folgenden Test noch einmal ein Winterbier vorstellen. Ich verkoste das Urfänkische Winterbier der unterfränkischen Brauerei Kesselring aus Marktsteft. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein rotgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht getreidig aber nicht zu intensiv ,eher mild mit leichten Karamell Anflügen. Dazu auch diese ein wenig erdigen Töne und leicht estrig.

Zum Geschmack: Ein süßmalziges Bier mit gewissen karamelligen Tönen. Es kommen aber immer wieder diese erdigen leicht süßen Töne durch, die sich dann immer mal wieder voin einer gewissen zuckrigen Note ein wenig einschränken lassen. Im weiteren Trinkverlauf bleibt ein süßlich angehachtes, karamelliges Grundaroma im Mund bestehen. Es ist insgesamt aber schon sehr süß dieses Bier und könnte mehr Würze durchaus vertragen.

Zum Fazit: Mein Favorit ist dieses Bier nicht. Ich bleibe kühl, den mein Herz hat dieses Bier nicht erwärmt. Mir ist es vor allem viel zu süß, vor allem auch zuckrig süß, was ich schon als unpassend empfinde. Von mir gibt es daher nur eine Wertung von 2 Sternen.

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Spalter Winterbier

In meinem nächsten Biertest werde ich wieder ein Winterbier, nämliches jenes der Spalter Stadtbrauerei verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes rotbraunes Bier. Es hat keinen so wirklichen Schaum.

Zum Geruch: Ein schrotiges, geriediges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein kräftiges Bier mit vollmundigem, ausfüllendem Malzkörper. Im Abgang ist es sogar ein wenig karamellig. Es ist ein würziges Bier, geschmacklich rund und sehr urig. Aber ich weiß nicht warum, aber ich mach im Antrunk ein gewisses Fehlaroma aus, was irgendwie leicht verbrannt schmeck bzw., den Geschmack von eingebranntem Malz oder Brot hat. Dennoch hat das Bier im Abgang eine gute Portion Hopfen, die dem Bier eine gewisse Würze verleiht.

Zum Fazit: Ich weiß nicht so recht. Ich bin nicht so ganz vom Bier überzeugt. Von mir gibt das eine Wertung von 3 Sterne. Vor allem dieses leicht verbrannt wirkende Aroma stört mich.

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Maxlrainer Festbier

Ab November, eigentlich auch schon ab Ende Oktober beginnt wieder die Saison der Weihnachts- und Winterbiere. Wenn im Supermarkt schon ab September wieder das Weihnachtsgebäck in den Regalen liegt, so kann ich es mir an dieser Stelle auch erlauben, Anfang November die Festbiersaison einzuläuten. Ich mache dies mit dem Festbier der Schlossbrauerei Maxlrain, das einen Alkoholgehalt von ordentlichen 5,8% hat.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges und getreidiges Aroma. Es kommt eine gewisse Malzsüße durch.

Zum Geschmack: Das Bier hat ein getreidig würziges Aroma, welches aber auch eine gewisse wässrige Komponente aufweist. Im Antrunk ist es würzig mit einer aufkeimenden Kohensäure. Im weiteren Trinkverlauf entfaltet sich dann immer mehr eine schöne Malznote, die karamellige Nuancen hat. Gekrönt wird das ganze von einem feinwürzigen Abgang.

Zum Fazit: Ist das Bier zu Beginn noch etwas fad, entfaltet es im weiteren Trinkverlauf immer seine volle Pracht. Das verleitet mich auch dazu dem Bier eine Wertung von 4 Sternen zu geben.

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Der Hirschbräu Winterfestbier

Seit Anfang der Woche erlebt Deutschland einen richtigen Wintereinbruch. An vielen Orten liegt nun eine weiße Schneedecke und daher gibt es im folgenden Test auch ein Winterbier. Es gibt jenes der Hirschbrauerei aus Sonnthofen im Allgäu, die bekanntlich deutlich mehr Erfahrung mit Schnee haben dürften. Der Alkoholgehlt liegt bei 5,6%.

Zur Optik: Ein mattgoldenes Bier. Es wirkt leicht trüb und hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr getreidiges und intensives Gerucharoma. Es riecht sehr brotig und hat karamellige Anflüge.

Zum Geschmack: Ein rundes Aroma mit einem hopfig-würzigen Abgang. Es ist aber auch im Mittelteil intensiv brotig. Die Backengegend ist durch die viele Kohlensäure leider ein wenig betäubt. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein eher kerniges Bier, mit einer gewissen Malzsüße, die immer wieder durchkommt, vor allem auch am Gaumen. Dazu kommt bisweilen auch immer eine karamellige Note in den Mundraum.

Zum Fazit: Ein kräftiges Bier mit schön karamelligem Abgang. Das Bier ist sehr würzig und wärmt auch von innen. Bei diesen kalten Temperaturen sicherlich nicht schlecht. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.