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Hauzenberger Granit Weisse

Den nächsten Biertest macht die Hauzenberger Granit Weisse der Apostelbräu aus dem Raum Passau. Die Brauerei ist bekannt dafür, Biere mit alternativen Getreidesorten zu brauen und so wurde auch bei diesem Weissbier etwas Dinkelmalz der Malzmischung hinzugefügt. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangeblondes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht würzig getreidig mit einer gewissen fruchtigen Note. Insgesamt riecht es aber sehr hefig, aber auch leicht kräutrig. Man hat leichte Anklänge von Banane und Mandarine. Zusätzlich kommt noch ein wenig Apfelsine hinzu.

Zum Geschmack: Man hat ein sehr würziges Bier. Ich schmecke deutlich die Getreidenoten und im Abgang wird es leicht fruchtig, aber auch ein wenig säuerlich. Man schmeckt schon den eingesetzten Aromahopfen und so schmeckt es dezent nach Mandarine. Im Abgang hat man immer wieder Noten von Banane. Das Bier hat aber auch leicht kräutrige Anflüge in der Backengegend und ist zum Abgang hin auch ein wenig bitter.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ich finde, dass es ein würziges und auch leicht fruchtig-säuerliches Weizenbier ist, das durchaus erfrischend sein kann.

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Schöfferhofer Weizen Hell

Die Bier, die so schön hat geprickelt in mein Bauchnabel. Das war der Slogan eines der Wohl bekanntesten TV Spots für Bier überhaupt. Das Bier, welches mit diesem Spot beworben wurde, war das Schöfferhofer Weizen. Ein Bier und eine Marke die wohl jeder kennt. Jahrzehnte lang wurde die Marke Schöfferhofer von der Binding Brauerei in Frankfurt gebraut, ehe die Produktion mit der Schließung in Frankfurt nach Dortmund verlagert wurde. Seinen Urpsrung hat das Bier jedoch nicht in Frankfurt, sondern in Mainz. Die ehemals dort ansässige Hofbrauerei zum Schöfferhof gab dem Bier seinen Namen, fusionierte aber bereits im Jahre 1921 mit Binding. Gebraut wurde in Mainz jedoch bis Anfang der 70er Jahre. Erst dann wurde die Produktion vollständig nach Frankfurt verlagert. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma mit leicht fruchtigen Ansätzen bietet sich mir hier. Es ist allgemein sehr hefig im Geruch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das hier ein Bier mit kernig getreidger Note. Es ist etwas bitterer als ein typisches Weizen, ansonsten ist es aber ein Bier, dem vor allem die Fruchtigkeit abgeht. Es hat einen Hopfeneinschlag und ist somit leicht herb, das war es dann aber geschmacklich. Im Antrunk hat es leicht bittere Noten, die dann aber wieder abklingen. Die Kohlensöure kratzt mir etas zu sehr am Gaumen.

Zum Fazit: Ein hopfiges, respektive bitteres Weizenbier. Der Hopfen wirkt aber etwas künstlich und ansonsten hat man nur leichte Getreidenoten. Insgesamt ist das schon etwas dürftig. Ich gebe dem Bier 2 Sterne.

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Eittinger Fischer Weisse

Mein nächster Biertest führt mich nach Oberbayern. Ich habe dieses Mal nach längerer wieder Weizenbier. Es ist die Fischer Weisse der Eittinger Fischerbräu. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier mit einer sehr schönen weißen Schaumhaube.

Zum Geruch: Eine sehr schöne Banane zeigt sich, aber auch etwas Nelke und leicht kräutriger Hopfen.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das auf mich sehr erfrischend wirkt. Es hat aber durchaus auch eine kräutrig würzigen, sogar leicht herben Abgang. Dazu prickelt es sehr. Das Bier bleibt im Körper eher schlank, aber würzig, vor allem im Abgang. Eine leichte Süße, auch etwas Banane kommt hinzu. Es ist aber vor allem spritzig. Die Kohlensäure beim Bier ist sehr aktiv und betäubt etwas die Zunge. Erst langsam entfaltet sich etwas Banane und Getreidenoten am Gaumen. Ich habe ein durchaus erfrischendes Bier, das im Abgang auch eine leichte Säure hat. Wenn die Kohlensäure verflogen ist, entfaltet es durchaus auch etwas fruchtiges in Richtung Banane und etwas Pfirsich.

Zum Fazit: Ein gutes und abwechslungsreiches Weizenbier. Es ist eher würziger und nicht ganz so hefig und bananig wie andere Weizen. Von mir gibt es eine Wertung von 4 Sternen.

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Stuttgarter Hofbräu Malteser Weizen Hefe hell

Im nächsten Biertest verkoste ich das Malteser Weizenbier von Stuttgarter Hofbräu, die das Rezept, wie bereits erwähnt von der Malteserbrauerei aus dem oberpfälzischen Amberg übernommen hat. Der Alkoholgehalt des hellen Hefes liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein hellgolenes, naturtrübes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr hefiges und banaiges Aroma das man in der Nase hat. Man hat zudem ein wenig Vanille in der Nase.

Zum Geschmack: Auch hier zeigt sich ein getreidiges, recht banaiges weizenbier. Flankiert wird es von einer leicht prickelnden Kohlensäure. So lässt sie das Bier am Anfang durchaus erfrischend und frisch wirken. Am Anfang hat man aber schon sehr dominante hefige Noten. Gegen Ende werden diese immer mehr und lassen das Bier dann schlammig wirken. So geht leider auch die Süffigkeit dahein. Die Banane ist zwar imme rnoch da, aber es fehlt dem Bier an Würze.

Zum Fazit: Naja es hat ganz gut angefangen, aber insgesamt ist mir das Bier einfach viel zu hefig. Das geht besser. Ich gebe ihm gerade noch so 3 Sterne.

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Pfungstädter Weizen Hefe Hell

Mein nächster Biertest führt mich nach Hessen, oder eigentlich doch wieder nach Franken, denn dort werden inzwischen die Biere der Pfungstädter Brauerei gebraut, nachdem diese ihr Brauereigelände aufgrund finanzieller Engpässe verkaufen musste. Der Alkoholgehalt des Weizenbiers liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein hellorangenes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Eine leicht fruchtige Bananenote hat man im Bier. Dazu kommt etwas Vanille.

Zum Geschmack: Hier hat man auch ein leicht fruchtiges Aroma, welches sich vor allem im Antrunk im Mundraum breit macht, Aber auch im weiteren Trinkverlauf bleibt dieses im Mundgefühl erhalten undzieht sich bis zum Schluss durch. Es ist insgesamt ein sehr frisches und im Körper eher leichtes und gut trinkbares Bier. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Weizenbier, welches gut trinkbar ist und durchaus erfrischend.

Zum Fazit: Das Bier ist jetzt sicherlich kein Highlight. Aber absolut solide und gut trinkbar. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

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Rheingönheimer Weizenbier

Das erste und das beste Weizenbier der Vorpfalz soll jenes der Weizenbrauerei Rheingönheim gewesen sein. Ausgeschenkt im legendären Bräustübl im gleichnamigen Ludwigshafener Stadtteil wurde die Brauerei bereits 1992 von der Park&Bellheimer Brauerei übernommen und umgehend geschlossen. Dennoch ist das Bier der 1910 gegründeten Brauerei bis heute im Sortiment geblieben, da es sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreut. Da die Pfalz früher über längere Zeit zum Königreich Bayern gehörte sollte es auch nicht verwunderlich sein, das hier neben dem Wein auch das Weizenbier seine Freunde hat. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch. Ein sehr sehr hefiges und bananiges Aroma hat man in der Nase. Dazu kommt ein Hauch Vanille.

Zum Geschmack. Ich habe ein kräftiges Bier mit einer schönen Hefenote in Richtung Abgang. Es ist ein Bier, das durchaus würzig ist und eine gewisse Hefigkeit besitzt, aber dem etwas der Hopfen abhandenkommt, sodass es mir zu hefig wirkt. Gegend Ende fehlt dem Bier die Kohlensäure schon explizit und es ist dann einfach auch zu lack und zu hefig im Nachgang und auch zu süßlich, ohne das dabei eine gewisse Fruchtigkeit aufkommt.

Zum Fazit: Auf mich wirkt das Weizenbier ein wenig lieblos. Vermutlich hat es früher noch ganz anders geschmeckt, aber so ist das wohl leider nun einmal. Ich gebe dem Bier leider nur 2 Sterne.

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Maisel & Friends Fruity Tornado

Maisel & Friends sind eine der wenigen Craftbrauereien die sich erfolgreich am Markt halten konnten, nach dem in den letzten Jahren viele Craftbrauer vom Markt gedrängt wurden oder sich deutlich verkleinert haben. Wohl auch weil man mit der Maisels Brauerei eine Starke Privatbrauerei im Rücken hat, bleiben so finanzielle Ressourcen über, um sich mit ständig neuen Bierkreationen ausprobieren zu können. Darüber hinaus ist auch die Qualität sowohl der Standard, als auch der Craftbiere von Maisel über jeden Zweifel erhaben. Im nun folgenden Test habe ich den Fruity Tornado, ein Weizenbier mit dem extra Twist an Aromahopfen. Weizen kann die Brauerei Maisel bekanntlich ja ganz gut, also bin ich nun auf dieses Bier gespannt. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein Bier, das sehr sehr fruchtig riecht. Der fruity Torando trifft es wirklich gut. Man hat etwas tropisches, aber auch Trauben und Maracuja sowie etwas Mango und Ananas kommen zum Vorschein.

Zum Geschmack: Es st auch hier ein Bier, das fruchtig ist und vor allem den im Nachgang seine volle Fruchtigkeit im Mundraum entfaltet. Diese bleibt auch lange bestehen. Das Bier wirkt vom Konstrukt sehr saftig und zunächst wenig bitter. Der Obstkorb geht hier wie ich finde eher in Richtung Pfirsich oder einer Nektarine. Aber auch etwas Maracuja und Mango. Vor allem die Mango mache ich im Nachgang sehr klar im Geschmack aus. Aber auch die klassische Banane, die ja nun auch eine tropische Frucht ist, ist geschmacklich wahrzunehmen.

Zum Fazit: Eine schöne fruchtige Erfahrung ist dieses Bier. Ideal für den Sommer. Eventuell ist es fast ein bisschen zu fruchtig. Etwas mehr vom Getreide oder etwas Bittere wäre noch ganz gut. Von mir gibt es 4 Sterne

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Eschweger Jacobinus Kristallweizen

Es ist noch gar nicht so lange her, da waren die am meisten getrunkenen Weizenbiere Kristallweizen. Als Champagner Weisse wurden diese bis in die 1960er Jahre verkauft, ehe die EU dies wegen der geschützten geographischen Herkunftsbezeichnung von Champagner unterband. Bis in die 1980er Jahre war es zudem deutlich beliebter, als das trübe Weizenbier, welches heute die beliebteste Weissbiersorte ist. Ich teste heute eine hessische Kristallvariante, nämlich jene von der Eschweger Klosterbrauerei. Der Alkoholgehalt liegt hier bei erstaunlichen 5,6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiger Geruch. Es riecht etwas hopfig und Zitrusnoten machen sich breit.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man durchaus ein Bier, welches spritzig ist. Dennoch kommen auch weizig-getreidige Noten mit ins Geschmacksportfolio des Biers. Man hat ein Bier, das insgesamt sehr erfrischend und lebendig wirkt, aber auch irgendwie ein wenig farblos. Den Alkoholgehalt schmeckt man nicht so wirklich und es wirkt erstaunlich schlank. Im Nachgang ist es ein wenig getreidig, das war es aber auch. Ich finde zudem auch, das es nicht ganz so sehr prickelt wie andere Kristallweizen.

Zum Fazit: Ein eher fades bis farbloses Kristallweizen. Ich finde es könnte durchaus noch etwas kräftiger im Geschmack sein, wenn es denn schon 5,6% Alkohol aufweist. Das gibt von mir nur 2 Sterne.

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Stöttner Pfaffenberger Weisse

Die niederbayerische Brauerei aus Pfaffenberg ist bekannt für ihre Weissbiere. Die 1832 gegründete Privatbrauerei braut noch immer in zentraler Lage direkt am Marktplatz von Pfaffenberg. Seit Karl Stöttner 1892 die Brauerei erwarb, ist sie im Besitz der selben Familie. Heute kümmert sich Andreas Stöttner um die Geschicke des Betriebes. Die Pfaffenberger Weisse ist eines der beliebtesten Biere aus dem Hause und hat es nun zu mir in den Test geschafft. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat keine besonderen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat einen etwas bananigen Touch. Wie ich finde auch etwas Pfirsich oder Aprikose.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das auf mich vor allem sehr fruchtig und hefig wirkt. Es hat einen sehr schönen Bananengeschmack, der sich im Abgang immer mehr ausbreitet. Im fehlt es aber etwas an Spritzigkeit. Dazu hat es aber auch etwas an Würze. Der Körper ist für den Alkoholgehalt relativ schlank und die banale und auch die Fruchtigkeit sind gegen Ende des Trinkverlaufes nicht mehr so intensiv. Es ist aber auch positiv, dass das Bier nicht zu hefig erscheint. Dem Bier fehlt es grundsätzlich einfach etwas an Kohlensäure. Dennoch hat es eine schöne Fruchtnote mit leichter Banane, die es schafft nicht zu hefig zu sein, aber dennoch präsent ist und auch im Nachgang erhalten bleibt.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von guten 3 Sternen, das Bier hat einen schönen Banane und verfügt auch über einen angenehme Würze. Mir fehlt es aber einfach ein wenig an Kohlensäure und so wirkt es nicht ganz so erfrischend und süffig.

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König Ludwig Weissbier Kristall

Im nächsten Biertest habe ich nach längerer Zeit wieder ein Kristallweizen im Test. Es gibt das König Ludwig Kristallweizen von der Schlossbrauerei Kaltenberg. Der Alkoholgehalt liegt hier bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht recht geruchsneutral und leicht zitrusartig im Geruch.

Zum Geschmack: Ein spritziges Bier. Es prickelt leicht am Gaumen. Auch im weiteren Trinkverlauf lebt dieses Bier sehr von seiner Kohlensäure. Es kommt nur eine leicht getreidige Süße mit, die etwas das Mundgefühl bestimmt. Auch im weitren Trinkverlauf ist es ganz gut trinkbar, ohne aber zu süß zu wirken. Trptz des Alkoholgehalts wirkt der Körpe rnicht so mächtig.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist ein solides Kristallweizen, das wie ich finde vor allem sehr lebendig und daher auch sehr spritzig ist.