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Friedenfelser Weizen Zoigl

Eigentlich wollte die Schlossbrauerei Friedenfels bzw. ihre Betreiber, die Freiherren von Gemmingen-Hornberg im Jahre 2023 den Braubetrieb einstellen. Jedoch fand sich kurz vor der geplanten Schließung überraschenderweise doch noch ein Käufer, womit die Zukunft der Brauerei gesichert werden konnte. Karlheinz Mohr aus Neckarsulm heißt der Käufer und setzt damit die 135 Jährge Brautradition in der Oberpfalz fort. Das Zoigl ist die Traditionsbiersorte der Oberpfalz und hat seinen Ursprung in den örtlichen Kommunbräuhäuern. So verkoste ich heute das Weizen Zoigl, das auf einen Alkoholgehalt von 5,2% kommt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen besonders ausgeprägten Schaum.

Zum Geruch: Das Bier reicht bananaig und auch nach Pflaume.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein dezent fruchtiges Bier mit sehr ordentlichem Hefearoma und auch banaigen Noten die hier sehr gut umgesetzt werden sind im Geschmack wahrzunehmen. Es ist insgesamt ein Bier, welches dezent fruchtig ist. Es ist dezent herb am Gaumen, aber auch dort nur ein bisschen. Insgesamt könnte es durchaus auch noch etwas mehr Kohlensäure vertragen, was das Bier durchaus noch süffiger machen würde.

Zum Fazit: Mir ist das Bier etwas zu hefig. Für meinen Geschmack sollte es spritziger und süffiger sein. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Hofmühl Hefeweizen Hell

Mein nächster Biertest führt mich in die bayerische Bischofsstadt Eichstätt. Von der dort ansässigen Brauerei Hofmühl werde ich nun das Weissbier vorstellen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat ein bananig vanilliges Geruchsaroma.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es im Antrunk etwas fruchtig mit getreidig kernigen Noten und einer würzigen Hopfenaromatik am Gaumen und im Abgang. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein gefälliges, aber auch nicht so spektakuläres Weizenbier. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein zwar kerniges und würziges, aber recht unspektakuläres Weizen. Im Körper ist das Bier kräftig und die Kohlensäure ist passend dosiert.

Zum Fazit. Ein solides Weizenbier, das im Abgang durchaus auch würzig hopfig ist. Es ist weniger hefig und fruchtig, dafür mehr getreidig. Insgesamt ein solides Weizenbier, dass von mir eine Wertung von 3 Sternen bekommt.

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Schanzenbräu Rotes Weizen

Rotbier ist ein absolutes Nürnberger Traditionsbier. Die Nürnberger Craftbrauerei Schanzenbräu bringt diese Traditionssorte nun auf ein anderes Level und bietet neben klassischem Rotbier auch ein Rotes Weizenbier an. Dieses werde ich im folgenden Biertest nun verkosten. Gebraut wird es speziell für den Zeitraum des Nürnberger Altstadtfests und der Fürther Kirchweih. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein rotes, bernsteinfarbenes Bier. Es ist wirklich sehr sehr trüb. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein intensiv getreidiges Aroma, dass auch leicht karamellige Noten in der Nase hat. Es ist auch brotig, leicht röstig dazu und ganz leicht beerig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer schönen getreidgen Note im Abgang, bei der dann vor allem ein schönes Karamellaroma hängen bleibt. Es ist ein Weizenbier, das wie ich finde auch frisch und ausgereift wirkt. Es hat auch ganz leicht hopfige Noten, welche man noch zusätzlich wahrnimmt und die dem Bier einen etwas würzigen auch leicht röstigen Abgang verleihen. Typischerweise hat es die für ein Weizen klassische Geschmackskomponente an einer etwas ausgereiften Banane.

Zum Fazit: Ich habe ein gutes Weizenbier, das mich vor allem mit der Kombination aus typischen Weizennoten und denen eines Rotbieres überzeugt. Die Banane harmoniert hier sehr gut mit den Karamellnoten. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Walder Bräu Kristall

Nach längerer Zeit habe ich im folgenden Biertest wieder ein Kristallweizen. Ich verkoste das Kristallweizen der Walderbräu aus Königseggwald, welches sich im Landkreis Ravensburg befindet. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Eine bananige, fruchgtig süßliche Note hat man zunächst in der Nase. Dazu kommt etwas vanilliges.

Zum Geschmack: Das mach auf mich einen spritzig zitronigen ersten Eindruck. Es hat aber das für ein Weizen typische banaige Aroma. Im weiteren Trinkverlauf zeigt sich ein eher gefälliges Bier mit einer leichter Süße im Abgang. Ansonsten finde ich das Bier aber eher geschmacksneutral und unauffällig. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein eher unspektakuläres Bier.

Zum Fazit: Ein recht unauffälliges Kristallweizen. Es ist ganz ordentlich spritzig und besitzt auch eine leichte Fruchtigkeit. Mehr hat es aber nicht zu bieten 3 Sterne.

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Härtsfelder Mehrkorn

Im nächsten Biertest habe ich das Mehkronweizenbier, der Familienbrauerei Hald aus Dunstelkingen. Das Mehkorn ist ein Weizenbier, bei dem neben Weizen- und Gerstenmalz auch Dinkelmaz verwendet wurde. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen Schaum und wirkt sehr lebendig.

Zum Geruch: Ein getreidiges und sher brotiges Aroma hat man bei diesem Bier in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein schönes, vor allem sehr intensives und getreidges Bier. Die Kohelsnäure ist durchaus präsent, aber so dezent gehalten, dass sich ein schönes getreidiges Aroma entfalten kann,. Der Malzkröper ist sehr kräftig und auch in jedem Schluck präsent. Insgesmt ist es ein getreidiges Bier mit einer malzigen Süße. Man schmeckt aber auch ein wenig den Dinkel der dem Bier noch eine spezielle Note verleiht udn so ein wenig cerealieger Macht. Man hat so irgendwie etwas von Frühstücks oder Haferflocken.

Zum Fazit: Ein ganz solides Bier. Mir ist das alles aber ein wenig zu getreidig und schlammig. Der Körper ist schon sehr präsent und so geht dem Bier, trotz der vielen Kohlensäure etwas die Spritzig- und Leichtigkeit verloren. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

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Bellheimer Hefeweizen

Im nächsten Biertest verkoste ich ein Weizenbier aus der Pfalz. Ich verkoste das Helle Hefeweizen der Bellheimer Brauerei. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum der auffallend üppig ist.

Zum Geruch: Das Bier zeichnet sich durch ein fruchtig bananiges Aroma aus.

Zum Geschmack: Auch hier bleibt der fruchtige, leicht bananige Charakter erhalten. Das Bier ist insgesamt sehr erfrischend. Die Fruchtigkeit des Bieres weiß wirklich zu gefallen und ist nur dezent süß. Die Süße bzw. die Fruchtigkeit ist vor allem auch im Nachgang noch lange beständig. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ganz trinkbar, verliert jedoch etwas von seinem Geschmack und wird etwas wässrig. Auch fehlt es dem Bier etwas an Kohlensäure und so ist es nicht so ganz spritzig.

Zum Fazit: Ein solides bis überraschend gutes Weissbier. Es ist schön fruchtig, aber ihm fehlt leider ein wenig die Kohlensäure. So ist es leide rnicht so ganz süffig, auch wenn ich die bananigen Noten wirklich gut finde. Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Krug Breitenlesauer Weisse

Ich bleibe biertechnisch weiterhin in Franken und gehe nun nach Breitenlesau zur Brauerei Krug, die sich in den letzten Jahrzehnten zu einer der größeren fränkischen Landbrauereien entwickelt hat. Nachdem die letzten Biere die ich vorgestellt habe, allesamt untergärig waren, gibt es mit dem Weissbier nun wieder ein obergäriges Exemplar. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes bis orangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr bananig bis vanilliner Geruch. Das getreidige Aroma kommt eher nur in Anklängen durch.

Zum Geschmack: Ein sehr hefiger Geschmack. Man hat im ganzen Mundgefühl nach den ersten Schlucken ein Aroma, das noch lange nachkling. Es ist sehr hefig geprägt und hat dementsprechend auch eine ordentliche Banane und ist wirkt im Körper auch eher vulomuinös. Für meinen Geschmack könnte es zudem etwas mehr sprtizig sein. Auch im weiteren Trinkverlauf ist das Bier eher hefig mit banaiger Note aber zu wenig spritzig.

Zum Fazit: Für mein empfinden ist das Bier schon recht volluminös im Körper und hefig bananig im Aroma. Es dürfte durchaus noch würziger sein und Bierfreunde, die eher schlankere und spritzigere Weissbiere bevorzugen werden hier sicher nicht abgeholt. Für mich sind dies 3 Sterne.

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Hauzenberger Granit Weisse

Den nächsten Biertest macht die Hauzenberger Granit Weisse der Apostelbräu aus dem Raum Passau. Die Brauerei ist bekannt dafür, Biere mit alternativen Getreidesorten zu brauen und so wurde auch bei diesem Weissbier etwas Dinkelmalz der Malzmischung hinzugefügt. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangeblondes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht würzig getreidig mit einer gewissen fruchtigen Note. Insgesamt riecht es aber sehr hefig, aber auch leicht kräutrig. Man hat leichte Anklänge von Banane und Mandarine. Zusätzlich kommt noch ein wenig Apfelsine hinzu.

Zum Geschmack: Man hat ein sehr würziges Bier. Ich schmecke deutlich die Getreidenoten und im Abgang wird es leicht fruchtig, aber auch ein wenig säuerlich. Man schmeckt schon den eingesetzten Aromahopfen und so schmeckt es dezent nach Mandarine. Im Abgang hat man immer wieder Noten von Banane. Das Bier hat aber auch leicht kräutrige Anflüge in der Backengegend und ist zum Abgang hin auch ein wenig bitter.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ich finde, dass es ein würziges und auch leicht fruchtig-säuerliches Weizenbier ist, das durchaus erfrischend sein kann.

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Schöfferhofer Weizen Hell

Die Bier, die so schön hat geprickelt in mein Bauchnabel. Das war der Slogan eines der Wohl bekanntesten TV Spots für Bier überhaupt. Das Bier, welches mit diesem Spot beworben wurde, war das Schöfferhofer Weizen. Ein Bier und eine Marke die wohl jeder kennt. Jahrzehnte lang wurde die Marke Schöfferhofer von der Binding Brauerei in Frankfurt gebraut, ehe die Produktion mit der Schließung in Frankfurt nach Dortmund verlagert wurde. Seinen Urpsrung hat das Bier jedoch nicht in Frankfurt, sondern in Mainz. Die ehemals dort ansässige Hofbrauerei zum Schöfferhof gab dem Bier seinen Namen, fusionierte aber bereits im Jahre 1921 mit Binding. Gebraut wurde in Mainz jedoch bis Anfang der 70er Jahre. Erst dann wurde die Produktion vollständig nach Frankfurt verlagert. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma mit leicht fruchtigen Ansätzen bietet sich mir hier. Es ist allgemein sehr hefig im Geruch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das hier ein Bier mit kernig getreidger Note. Es ist etwas bitterer als ein typisches Weizen, ansonsten ist es aber ein Bier, dem vor allem die Fruchtigkeit abgeht. Es hat einen Hopfeneinschlag und ist somit leicht herb, das war es dann aber geschmacklich. Im Antrunk hat es leicht bittere Noten, die dann aber wieder abklingen. Die Kohlensöure kratzt mir etas zu sehr am Gaumen.

Zum Fazit: Ein hopfiges, respektive bitteres Weizenbier. Der Hopfen wirkt aber etwas künstlich und ansonsten hat man nur leichte Getreidenoten. Insgesamt ist das schon etwas dürftig. Ich gebe dem Bier 2 Sterne.

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Eittinger Fischer Weisse

Mein nächster Biertest führt mich nach Oberbayern. Ich habe dieses Mal nach längerer wieder Weizenbier. Es ist die Fischer Weisse der Eittinger Fischerbräu. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier mit einer sehr schönen weißen Schaumhaube.

Zum Geruch: Eine sehr schöne Banane zeigt sich, aber auch etwas Nelke und leicht kräutriger Hopfen.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das auf mich sehr erfrischend wirkt. Es hat aber durchaus auch eine kräutrig würzigen, sogar leicht herben Abgang. Dazu prickelt es sehr. Das Bier bleibt im Körper eher schlank, aber würzig, vor allem im Abgang. Eine leichte Süße, auch etwas Banane kommt hinzu. Es ist aber vor allem spritzig. Die Kohlensäure beim Bier ist sehr aktiv und betäubt etwas die Zunge. Erst langsam entfaltet sich etwas Banane und Getreidenoten am Gaumen. Ich habe ein durchaus erfrischendes Bier, das im Abgang auch eine leichte Säure hat. Wenn die Kohlensäure verflogen ist, entfaltet es durchaus auch etwas fruchtiges in Richtung Banane und etwas Pfirsich.

Zum Fazit: Ein gutes und abwechslungsreiches Weizenbier. Es ist eher würziger und nicht ganz so hefig und bananig wie andere Weizen. Von mir gibt es eine Wertung von 4 Sternen.