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Schelde Hop Ruiter

Für meinen folgenden Biertest muss ich mich zunächst einmal wieder bei zwei Freunden bedanken, die mir dieses Bier aus dem Urlaub mitgebracht haben. Es handelt sich hierbei um den Hop Ruiter der Scheldebrouwerij aus dem belgischen Hoogstraten. Hoogstraten liegt nahe der niederländischen Grenzen in der Provinz Antwerpen. Dabei beginnt die Geschichte der Brauerei 1994 auf der anderen Seite der Grenze in Bergen op Zoom, nach einem weiteren Zwischenstop in s’Gravenpolder braut die Brauerei seit 2008 in Hoogstraten. Beim Hop Ruiter, meinem heutigen Testbier handelt es sich laut Beschreibung der Brauerei um ein tropical Triple, bei dem spezieller Aromahopfen und Hefe aus Übersee verwendet wurden. Der Alkoholgehalt liegt bei 8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchiges Aroma, das sehr an tropische Früchte erinnert. Es hat auch ein wenig ein harziges Aroma. Man riecht sehr deutlich Maracuja und auch etwas Ananas und Melone.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man tropisch fruchtige Noten, die sich im Einstieg sofort bemerkbar machen. Dazwischen kommen dann getreidge Noten, die an ein Triple erinnern, bei dem auch Zitrusnoten mitspielen, bevor es dann im Abgang wieder sehr obstig wird. Hier und da kommen etwas alkoholische Noten durch, die aber nur ganz kurz stören. Es ist dezent bitter und das fruchtige das an Maracuja und auch Grapefruit oder Orange erinnert, kommt dezent durch und hängt am Gaumen. Es wird im weiteren Trinkverlauf immer mehr zitrusartig und geht in Richtung eines Triples mit zitrus- und auch alkoholischen Noten. Vor allem auch die hohe Kohlensäurekonzentration trägt dazu bei, das es sehr spritzig ist.

Zum Fazit: Vor allem den Anfang finde ich wirklich sehr sehr gut gelungen. Im weiteren Trinkverlauf fällt für mich das Bier aber ein bisschen ab und vor allem das tropical im tropical Triple kommt dann leider zu kurz. Schade, aber dennoch ein spannendes Bier, das mir 4 Sterne wert ist.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Bosteels Tripel Karmeliet

Zum Abschluss des Wochenendes gibt es heute noch einen Biertest. Dieses mal gibt es ein Bier von unseren belgischen Nachbarn, welche für ihre einzigartige Biervielfalt und Kultur bekannt sind. Verkosten möchte ich hierbei heute das Tripel Karmeliet der Brauerei Bosteels. Die Brauerei Bosteels wurde 1791 gegründet und befand sich bis 2016 in Familienbesitz. Daraufhin wurde sie von der gleichnamigen Familie in Ab InBev, der größten Brauereigruppe der Welt verkauft. Aus dem nur 3 Biere umfassenden Sortiment möchte ich heute das Tripel Karmeliet verkosten. Das Bier ist ein Triple, bei dem die 3 Getreidesorten Gerste, Weizen und Hafer verwendet wurden. Der Alkoholgehalt beläuft sich auf 8,4%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, leicht filtriertes Bier. Der Schaum ist leider nicht besonders üppig.

Zum Geruch: Ein vielfältiger Geruch, bei dem vor allem Orangen und Zitronennoten  herausstechen. Dazu hat man leichte noten des Weizens. Dazu kommt noch etwas Mandarine.

Zu Geschmack : Insgesamt hält sich die Kohlensäure erstaunlich zurück obwohl es beim Einschenken sehr prickelte. Das Bier hinterlässt auch hier ein fruchtig süßliches Mundgefühl, dass sehr stark an die im Geruch beschriebenen Früchte erinnert, vor allem die Orange ist sehr gut zu erkennen. Sie wird flankiert von einer leicht säuerlichen Zitrone. Auch im weiteren Trinkverlauf ist dieses leicht zitronige mit einer Orangenote und dazu die leichten Getreideanflüge des Weizens.

Zum Fazit: Ein recht interessantes Bier. Es prickelt ganz gut und die Fruchtnoten sind einigermaßen ausgeglichen. Ich finde aber das es in speziell in Belgien einige deutlich spanndere Bier auch von dieser Sorte gibt. Daher gebe ich hierfür 3 Sterne.