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Crew Republic Fireside

Beim nächsten Biertest entführen ich euch nach München bzw. hätte dies früher getan, denn Crew Republic hat seine Brauerei im München Stadtteil Unterschleißheim Ende März 2024 stillgelegt und wird nun in der Forschungsbrauerei von Bitburger gebraut. Aufgrund der verschlechterntenden wirtschaftlichen Lage seit der Coronakrise hätte sich laut den Geschäftsführern ein Fortführen der Produktion in München nicht mehr gelohnt. Die Biere von Crew Republic gibt es somit weiterhin, wenn auch nicht mehr in dieser Sortimentsbreit wie vor der Produktionsverlagerung. Ich verkoste nun in diesem Test das Fireside, ein Red Ale mit einem Alkoholgehalt von 6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe ein Bier, dass eine etwas brotige Nuance hat. Es hat auh leichte Röstaromen.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem etwas cremigen, aber auch schön karamelligen Abgang. Dieser hat eine leicht beerige Süße und bliebt lange im Mundraum erhalten. Ein ganz klein wenig Hopfenwürze mache ich zudem auch noch aus. Im Mundgefühl ist insgesamt durchaus cremig und hat diese karamelligen Nuacen, die mit einem leichten etwas säuerlichen Hauch Frucht gapaart ist und für einen guten Abgang sorgt.

Zum Fazit: Das Bier erweist sich als ausgewogenenes gut Trinkbares Redale mit einem Mix aus feiner Säure und etwas karamellig-röstigem. Von mir gibt das daher auch eine Wertung von 4 Sternen.

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Schanzenbräu Rotes Weizen

Rotbier ist ein absolutes Nürnberger Traditionsbier. Die Nürnberger Craftbrauerei Schanzenbräu bringt diese Traditionssorte nun auf ein anderes Level und bietet neben klassischem Rotbier auch ein Rotes Weizenbier an. Dieses werde ich im folgenden Biertest nun verkosten. Gebraut wird es speziell für den Zeitraum des Nürnberger Altstadtfests und der Fürther Kirchweih. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein rotes, bernsteinfarbenes Bier. Es ist wirklich sehr sehr trüb. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein intensiv getreidiges Aroma, dass auch leicht karamellige Noten in der Nase hat. Es ist auch brotig, leicht röstig dazu und ganz leicht beerig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer schönen getreidgen Note im Abgang, bei der dann vor allem ein schönes Karamellaroma hängen bleibt. Es ist ein Weizenbier, das wie ich finde auch frisch und ausgereift wirkt. Es hat auch ganz leicht hopfige Noten, welche man noch zusätzlich wahrnimmt und die dem Bier einen etwas würzigen auch leicht röstigen Abgang verleihen. Typischerweise hat es die für ein Weizen klassische Geschmackskomponente an einer etwas ausgereiften Banane.

Zum Fazit: Ich habe ein gutes Weizenbier, das mich vor allem mit der Kombination aus typischen Weizennoten und denen eines Rotbieres überzeugt. Die Banane harmoniert hier sehr gut mit den Karamellnoten. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Tucher Rotes

Die zum Radeberger Konzern gehörende Nürnberger Brauerei Tucher ist eine der größten Brauereien Frankens. Dennoch bringt die Brauerei neben ihren Standardsorten immer wieder neue Spezialbiere auf den Markt. So gibt es seit dem letzten Jahr ein neues Helles und ein neues Rotes. Vor allem das Rote scheint auf den ersten Blick etwas verwunderlich, gibt es von Tucher doch schon das Original Nürnberger Rotbier. Beide Biere sind naturtrüb im Gegensatz zum Original Rotbier ist dieses Bier aber mit einem Alkoholgehalt von 5,2% etwas schlanker und wird nicht in Eichenfässern gelagert.

Zur Optik: Ein naturtrübes, rotbraunes Bier. Es hat einen ganz akzeptablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat einen etwas röstigen Geruch in der Nase.

Zum Geschmack: Ich finde das Bier ist röstig mit etwas keksigem, leicht süßlich beerigem Abgang. Das Bier ist durchaus erfrischend und überzeugt mit einem dezent röstigen Abgang. Im Körper ist es aber schlank, bis fast ein wenig dünn. So könnte es durchaus kräftiger sein und noch mehr an Geschmack vertragen.

Zum Fazit: Ein recht schlankes etwas röstiges Bier mit leichten beerigen Noten insbesondere Johannisbeere. Dennoch kein Vergleich zu anderen fränkischen Rotbieren. Als Gesamtkonstrukt aber durchaus trinkbar. Das gibt 3 Sterne.

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McGargles Grannys Red Ale

Inzwischen ist der Craft Beer Trend ein wenig abgeflacht und IPA und Co haben sich in Deutschland bis jetzt nicht wirklich nachhaltig durchsetzen können. In Irland ist dies hingegen etwas anders, gehören Stout, Ale und Co hier doch schon seit jeher zur traditionellen Bierkarte. Abseits von Guinness und Co habe sich in den letzten Jahren auch andere Brauereien etabliert. Unter anderem die Red Rye River Brauerei von der mein heutiges Testbier stammt. Sie steckt nämlich auch hinter der Marke McGargles und typisch irisch wird es deshalb nun ein Red Ale geben. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,4%.

Zur Optik: Ein rotbraunes Bier. Es hat einen sehr röstigen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein doch serh röstig bis beeriger Geruch, wie es sich für ein rötliches Bier gehört.

Zum Geschmack: Auch im Geschmack ist es ein röstig getreidiges Bier, bei dem immer mal wieder die röstig getreidigen Noten mitspielen. Im Abgang ist es wirklich sehr röstig im Nachgang breiten sich dann aber zu dem auch leicht milchige Noten aus, die den geschmack gut abrunden. Im Körper finde ich es aber etwas schwach udn so ist es schon sehr auf die röstig bittere Note, die ein wenig an Brotkruste erinnert beschränkt. Es fehlt ihm auch an typischer Cremigkeit.

Zum Fazit: Es gibt Red Ales, die ich als durchaus besser bezeichnen würde. Dieses Bier ist mir im Körper zu schwach und zu sehr auf die Röstnote zentriert, die das muss man allerdings anerkennen, sehr gut umgesetzt ist. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Rhöner Landpremium

Das Rhöner Landpremium kommt aus Kaltennordheim von der Brauerei Dittmar ganz im Westen Thüringens. Es ist stilistisch ein etwas dunkleres Bier Pilsener Brauart. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch. Ein dezent brotiges Aroma zeigt sich hier in der Nase.

Zum Geschmack: Es ist ein Bier, das durchaus schön kernig ist mit einem getreidigen Abgang und etwas herben leicht röstigen Nachgang. Das Bier ist sehr lebendig und die Kohlensäure prickelt stark. Man hat ein Bier mit durchaus kräftigem Röstaroma und auch der körper ist sehr präsent. Insgesamt ist das Bier im Abgang dann schon eher mild, bei einem Bier Pilsener Brauart hätte ich mir noch etwas mehr Hopfen erhofft.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Insgesamt handelt es sich um ein gutes Bier, es könnte aber geschmacklich schon noch etwas mehr vom Hopfen vorhanden sein. Überzeugend ist die schöne Röstaromatik.

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König Rotbier

Im Jahr 2019 gab es für kürze Zeit ein rotbier von der König Brauerei aus Duisburg. Mit beginn der Coronapandemie wurde jedoch die Produktion der Bierspezialität im Jahre 2020 wieder eingestellt. Ich möchte euch dennoch nicht meine Verkostungsnotiz zu diesem Bier vorenthalten. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rötliches Bier. Es hat einen ganz passablen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier wirkt am Anfang künstlich beerig, aber auch brotige Noten stoßen dazu.

Zum Geschmack: Es ist im ersten Eindruck irgendwie erstaunlich süß und wirkt uchh etwas zuckrig. Dieser Geschmack ist echt unanagenehm. Es ist am gaumen etwas hopfig und die Süßlichkeit lässt dann auch etwas nach. Im weiteren Trinkverlauf wird es dann moderater und die Süße lässt nach und das Bier wird etwas röstig und herb im Abgang. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein Bier mit einer karamellig brotigen Note, es hat dann auch etwas röstiges und beerigs.

Zum Fazit: Der Einstig ist schweirig und mir viel zu süß. Das Bier fängt sich aber und wird dann auch bekömmlicher. Es hat dann eine durchaus annehmbare Röstaromatik mit karamelliger Note und etwas beeriges. Ich gebe ihm eine Wertung von 3 Sternen.

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HBH Bianca

Die Bianca, die rote Schönheit von Hohmanns Brauhaus aus Fulda möchte ich in meinem nächsten Biertest verkosten. Stilistisch handelt es sich beim Bier um ein Amber Lager oder Rotbier wie man in Deutschland sagen würde und kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, rötlich schimmerndes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich finde es hat ein fruchtig beeriges Aroma. Grundsätzlich hat es aber auch einen leicht tropischen Touch. Dazu leicht röstige Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es herb röstig, aber irgendwie auch ein bisschen zu mild, fast schon etwas geschmackslos wie ich fidne. Erst im Nachgang kommen langsam fruchtig beerige Noten auf, aber auch an rote Äpfel oder Grantapfel erinnert das Bier. Auch im weiteren Trinkverlauf hat es in Ansätzen die typischen Rotbiernoten, die aus dem Mix von beerigen und röstigen Noten bestehen, aber diese sind bei weitem nicht so intensiv. Das Bier prickelt etwas, aber ihm fehlt ein wenig der Körper.

Zum Fazit: Ich habe hier ein durchaus trinkbares Bier, das ich aber im Körper etwas zu schwach finde. Dennoch überzeugt vor allem die beerige Fruchtaromatik. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Distelhäuser Landbier

Aus dem umfangreichen Sortiment der Distelhäuser Brauerei, von dem schon das ein oder andere Bier hier im Test war, kommt im folgenden nun das Landbier ins Glas. Die als untergäriges Rotbier deklarierte Spezialität kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig röstiges Aroma hat man hier in der Nase. Es riecht etwas cremig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es leicht röstig, hat aber auch eine gewisse Cremigkeit die sich bis in den Abgang zieht. Dazu kommt etwas karmaelliges mit leichte beerigen Nuancen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, welches durchaus hier und da sogar schokoladig ist und weiterhin eine sehr gute Cremigkeit mitbringt, die sich schön im Mundraum ausbreitet. Es hat wirklich sehr ordentliche Schokoladenaromen. Es ist dabei nicht so wirklich röstig, sondern nur bedingt, da es wie erwähnt eher in die cremig-schokoladige Richtung geht. Gegen Ende schmeckt man den Hopfen auch ein wenig.

Zum Fazit: Ein durchaus leckeres Bier, bei dem vor allem die sehr gute Cremigkeit überzeugt. Dazu kommt noch eine gute Karamellaromatik. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Gansbräu Rotbier

Ursprünglich einmal zum Stadtjubiläum von Neumarkt als besonderes Festbier eingebraut, hat es das Rotbier der vor Ort ansässigen Gansbrauerei dauerhaft ins Sortiment geschafft. Anno 1160 trägt das Bier als Beinamen und das nicht ohne Grund. Die Zahl 1160 steht auch für die erste urkundliche Erwähnung der Stadt Neumarkt, die heute eines der Zentren der Oberpfalz ist und viele Jahre lang Residenzstadt einer Nebenlinie der Wittelsbacher war. Das Bier, welches im Mittelpunkt dieses Beitrags stehen soll kommt auf einen Alkoholgehalt von runden 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rubinrotes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich empfinde es als eher geruchsneutral. Es ist etwas röstig in der Nase, ansonsten war es das aber auch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich hier ein Bier das röstig ist. Es ist etwas beerig und hat insgesamt einen vollmundigen Körper. Es ist dieses röstige, leicht beerige, das man typisch bei vielen Rotbieren ausmachen kann. Im Vordergrund des Trinkerlebnisses steht aber auf jeden Fall das Malz, welches den Geschmack dominiert. Röstig ist es vor allem am Gaumen, flankiert von etwas Hopfenbittere, die den Gesamteindruck abrundet.

Zum Fazit: Ein leckeres, malziges Bier, das insgesamt eine runde Sache ist und mir wirklich gut geschmeckt hat. Ich gebe dem Gebräu eine Wertung von 4 Sternen.

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Landwehrbräu Rotfränkisch

Das Rotbier, ist eine jener Biersorten, die typisch für Franken ist. Daher ist es auch kaum verwunderlich, dass die meisten Rotbier die man auf dem deutschen Biermarkt findet von fränkischen Brauereien gebraut werden. Die Landwehrbräu aus Rottenburg ob der Tauber hat ein solches Bier ebenfalls im Sortiment, wenn auch noch nicht so lange. Erst mit dem Trend hin zu mehr Bierspezialitäten habe einige Brauereien diese Spezialität wieder für sich entdeckt, nachdem sie zuvor fast in Vergessenheit geraten war. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rötliches Bier. Es hat eine sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein röstig bis beeriges Aroma, jedoch ist dies nicht ganz so intensiv.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein wirklich röstiges Bier mit beerigen Noten, die sich bis in den Abgang hindurch im Mundraum halten. Es hat Noten von Himbeere mit röstigen Nuancen vereint, wobei es im Abgang ganz klar etwas röstiger wird. Auch im weiteren Trinkverlauf zeigt sich das Bier mit einer röstigen und sogar leicht karamelligen Note.

Zum Fazit: Ein gutes und etwas zu schlankes Rotbier. Ich finde es aber überzeugen, wenn auch nicht zu speziell. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.