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Eichbaum Ureich

Das Ureich ist das Flagschiff und Premiumbier der Eichbaumbrauerei aus Mannheim. Als Premiumbier der Spitzenklasse wird es auf der Website beworben, doch ob das stimmt, will ich mit dem folgenden Biertest herausfinden. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein recht aromatsicher floraler und sogar leicht fruchtiger Geruch. Der Hopfen ist in der Nase durchaus vorhanden.

Zum Geschmack: Ein schlankes Bier mit einer doch überraschend harmoischen Hopfennote, die aber nicht wirklich bitter ist. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es nicht herb oder pilisg bitter sonde feinmild zu trinekn mit einer leichten floral-grasigen Hopfenaromatik.

Zum Fazit: Ein feinmildes Pils mit floral-grasiger Hopfenaromatik. Für ein Pils ist es nicht wirklich ausgeprägt bitter. Es ist sehr leicht und schlank, aber auch erfrischend. Es ist zugegebener Maßen auch ein wenig farblos. Insgesamt könnte es im Gesamtgeschmack durchaus noch ausgeprägter sein. Ich gebe hierfür sehr gute 3 Sterne.

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EKU Pils

Von der Kulmbacher Biermarke EKU die zur Kulmbacher Brauereigruppe gehört werde ich im folgenden Biertest das Pils vorstellen. Einst war die Erste Kulmbacher Aktienbrauerei eine der 4 großen Kulmbacher Brauereien. Insbesondere mit der Reichelbräu verband sie dabei seit jeher eine besondere Rivalität. Nachdem die Reichelbräu in den 80er Jahren die beiden anderen Kulmbacher Brauereien übernommen hatte, versuchte die EKU mit Aufkäufen und Übernahmen in ganz Deutschland, ab Mitte der 80er Jahre ebenfalls zu wachsen und die Reichelbräu zu überflügeln. Dies erwies aber letzlich als falsche Strategie und führte Mitte der 90er Jahre in die Insolvenz. Ausgerechnet die Reichelbräu witterte nun ihre Chance, übernahm die EKU aus der Konkursmasse und gründete daraufhin schließlich die Kulmbacher Brauereigruppe, die heute wiederum zur Paulaner Gruppe gehört. Das Pils hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Eine leicht hopfige herbe Note hat das Bier. Dazu kommt etwas getreidiges.

Zum Geschmack: Das Bier hat ein herb frisches Aroma, welches jedoch nur sehr leicht anklingt. Ansonsten ist es recht mild und doch reltiv geschmacksneutral. Auch im weiteren Trinkevrlauf ist es eher leicht süßlich. Der Hopfen kommt nur sehr sehr spärlioch zum Zug. Gegen Ende wird es etwas herber, dennoch ist es eher lasch, wenn man den Gesamteindruck des Bieres betrachtet.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen. Ein soch sehr lasches und langweiliges Pils ohne Charakter. Es ist wirklich sehr mild, ganz leicht süßlich und nur im Abgang hat man ganz leichte Hopfennoten.

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Warburger Pils

Dem Warburger Pils, dem Klassiker im Sortiment der Ostwestfalen wird sich mein folgender Biertest widmen. Gegründet wurde die Brauerei im jahre 1721 von Jodokus Kohlschein. Bis zum heutigen Tage ist die Brauerei im Besitz der Familie verblieben und wird heute von Michael und Franz-Axel Kohlschein geleitet. Das Pils hat einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat keksig buttrige Hopfennoten. Dazu kommen florale Nuancen.

Zum Geschmack: Ich habe eine durchaus präsente Hopfennote, jedoch finde ich dieses Bier insgesamt eher ein wenig mild. Vor allem der Nachgang hat dann schon fast eher mit einem süßlichen Malzaroma zu kämpfen. Ja es kommt etwas Hopfen durch, der auch aromatisch ist, aber er ist einfach nur kurz vorhanden und der Ab- und vor allem Nachgang ist mir für ein Pils einfach viel zu süß. Das Bier ist insgesamt nicht so recht überzeugend, sondern irgendwie einfach zu süßlich und nicht hopfig genug für ein Pils. Der Körper ist schlank und die Kohlensäure prickelt ganz angenehm.

Zum Fazit: Ein eher mild-hopfiges Pils, das mir persönlich einfach ein zu stark süßliche Malznote hat. Man kann es gut trinken, aber so richtig als Pils nehme ich es nicht wahr. Der Hopfen ist in Ansätzen gut vorhanden und verleiht dem Bier eine gewisse Würze, hier muss aber deutlich mehr kommen, wenn das als Pils durchgehen soll. Das gibt 2 Sterne. Dies erscheint auf den ersten Blick vielleicht etwas hart, da das Bier an sich nicht schlecht ist, aber ich hatte hier ein Pils erwartet und kein Lagerbier oder Helles.

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Wicküler Pilsener

Das Wicküler Pilsener ist eine absolute Kultmarke, die lange im Billigsegment ein Schattendasein fristete. Nun hat die Marke aber ein Relaunch erhalten und wurde unter anderem mit neuen Etiketten versehen. Auch das charakteristische Logo mit den 3 Musketieren wurde überarbeitet.

Die Geschichte des Bieres reicht zurück bis ins Jahre 1845, als Franz Ferdinand Wicküler erstmals im heute zu Wuppertal gehörenden Elberfeld eine Brauerei betrieb. Der eigentliche Startschuss für die Wicküler Brauerei und das Pilsener erfolgte im Jahre 1887, als der Sohn Franz Joseph Wicküler den Betrieb in die Wicküler Brauerei AG umwandelt und erstmal Pilsbiere braut. Durch die Fusion mit der Küppers Brauerei war die Brauerei auch für die Produktion des gleichnamigen Kölschbieres verantwortlich und baut hierzu extra eine Brauerei in Köln auf. Ab Ende der 1980er Jahre begann jedoch der Niedergang der Brauerei. Nachdem man zuvor bereits selbst einige lokale Konkurrenten übernommen hatte, wurde die Brauerei zunächst wieder in eine Privatbrauerei umgewandelt, jedoch verkaufte die Familie Werhahn ihre Mehrheitsanteile an der Brauerei im Jahre 1992 an die niederländische Grolsch Brauerei. Dies führte dazu das, die Produktion des Wicküler Bieres von Wuppertal ins Zweigwerk nach Köln verlagert wurde. Nachdem Grolsch Wicküler 1994 an Brau und Brunnen, welches später von der Radeberger Gruppe übernommen wurde, verkauft hatte, wurde die Produktion von Wicküler nach Dortmund verlagert. Bei der Dortmunder Actien Brauerei wird das Bier auch heute noch gebraut und ist somit Teil von Deutschlands größtem Brauereikonzern, der Radeberger Gruppe. Inzwischen wurden auch die Verwaltung und sämtliche andere Tätigkeiten am Standort Wuppertal eingestellt und die ehemaligen Brauereigebäude werden heute als Einkaufs- und Fachmarktzentrum genutzt. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier mit einer sehr üppig ausfallenden Schaumhaube.

Zum Geruch: Das Bier reicht durchaus hopfig, jedoch wirkt der Hopfen etwas künstlich in Richtung Hopfenextrakt.

Zum Geschmack: Der erste Schluck ist durchaus bitter und man hat eine gute Hopfenblume am Gaumen. Dennoch hat es auch einen durchaus süßlichen Malzkörper. Der Antrunk prickelt ganz gut und das Bier hat auch eine gute Hopfenherbe die auch leicht blumig ist. Mir wirkt die Hopfenbittere aber eine Spur zu künstlich und vor allem im weiteren Trinkverlauf wird es etwas zu sehr von diesem Geschmack beherrscht, der auch leicht metallisch schmeckt. Insgesamt ist das Bier aber ausgewogen und Hopfen und Malz sind gut ausbalanciert. Denn neben der deutliche Hopfennote macht sich auch etwas getreidges im Nachgang im Mundraum breit und ergänzt die Hopfenbittere ganz gut.

Zum Fazit: Ein solides Pils, das auf jeden Fall eine gute Portion Hopfen am Gaumen spüren lässt. Der Hopfen ist zu beginn sogar noch etwas blumig, jedoch wirkt mir das Bier im weiteren Trinkverlauf zu eindimensional, nur auf eine etwas künstliche Bittere zentriert. Dennoch ist es nicht zu Bitter. Von mir gibt es für das Pils 3 Sterne. Kann man machen, man sollte es aber schnell trinken und im Gegensatz zu anderen Industriebieren hat es durchaus Geschmack.

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Dingslebener Edel Pils

Neuer Tag, neue Biere. Dieses Mal stelle ich ein Bier aus Südthüringen vor. Dingsleben ist ein kleine Gemeinde im fränkisch geprägten Süddthüringen. Gerade einmal etwas weniger als 300 Menschen leben dort. Dennoch gibt es im Ort eine Brauerei, die gar nicht mal so klein ist. Die Rede ist von der Brauerei Metzler. Die Geschichte der Brauerfamilie Metzler beginnt im Jahre 1895, als August Metzler, die Örtliche Gastwirtschaft, samt Brauerei und Landwirtschaft übernimmt. Trotz DDR bleibt die Brauerei weiter im Besitz der Familie Metzler, die den ursprünglichen Einmannbetrieb zu einer der größten Privatbrauereien in der Ostzone ausbauen. Daher übersteht sie auch die Wirren der Wendezeit relativ unbeschadet. Bis heute hat sich der Betrieb in den Händen der Familie Metzler gehalten und ist inzwischen eine der größten Betriebe im Süden des Freistaats geworden. Das Edel Pils ist das Hauptprodukt aus Dingsleben und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum der nicht beständig ist.

Zum Geruch: Das Bier reicht erstaunlich getreidig und malzig für ein Pils.

Zum Geschmack: Auch geschmacklich bewegt man sich hier doch erstaunlich im malzigen Bereich. Im Abgang ist es sogar leicht karamellig. Was dem Bier im ersten Eindruck komplett abgeht, ist die Kohlensäure. So wirkt das Bier fast tot. Das Bier hat einfach keine besondere Hopfenherbe, sondern ist eher getreidig süßlich im Geschmack. Man kann es trinken, aber irgendwie ist es einfach kein Pils. Auch hängt das getridige noch lange nach im Nachgang und ist fast ein wenig unangenehm.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier 2 Sterne. Es ist einfach kein Pils sondern viel zu malzig. Dazu ist das malzige auch nicht besonders angenehm.

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Eggenberg Hopfenkönig

Für meinen nächsten Biertest gehe ich nach Österreich ins Salzkammergut. Die Schlossbrauerei Eggenberg ist vor allem bekannt für ihre sehr starken Samichlaus Biere, hat aber auch für alle etwas im Sortiment, die es gerne etwas leichter mögen. Auch wenn große Teile des ursprünglichen Schlosses im laufe der Zeit zerstört wurden, befindet sich die Brauerei noch immer auf dem Gelände des ehemaligen Schlosses und hat die Zeit überdauert. Wenn genau im Schloss mit dem Bierbrauen angefangen wurde, lässt sich nicht genau sagen, belegt ist jedoch, das ab dem Jahre 1681 auch gewerblich Bier gebraut und außer Haus verkauft wurde. Der Hopfenkönig wird auf der Website als hopfenaromatisches Vollbier angepriesen, sodass ich denke, das er in Richtung Pils geht, auch wenn der Alkoholgehalt mit 5,1% etwas hoch für diese Sorte ausfällt.

Zur Optik: Ein leicht trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Einen etwas blumiges, florales Hopfenaroma habe ich in der Nase. Es hat dazu einen ganz leichten Zitrustouch.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einer durchaus aromatischen Hopfennote im Geschmack, die das Bier sehr erfrischend macht. Es hat darüber hinaus einen schönen Abgang, der auch lange anhält. Dabei hat das Bier durchaus auch bittere Seiten, diese sind aber nicht so knackig, aber dafür gut in das Gesamte Bier eingebunden.

Zum Fazit: Auch wenn der Malzkörper durchaus leicht wahrnehmbar ist, so ist das Bier schöne hopfig. Es ist nicht unbedingt bitter, dafür aber schön grasig und floral. Mir sind das 4 Sterne wert.

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Martinsbräu Pilsner

Von der Martinsbräu aus Marktheidenfeld gibt’s im nächsten Bier ein Pils. Das Pils der Franken ist sowohl als Bügelflasche, als auch mit Kronkorken erhältlich. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein karamellig hopfiges Aroma habe ich hier in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das aromatisch frisch schmeckt und vor allem eine gewisse Malzsüße mitbringt. Hopfige Noten suche ich hier zunächst vergebens. Diese kommen aber im weiteren Trinkverlauf und hängen sich feinmlid um den Gaumen. Insgesamt ist es aber ein eher mildes Pils.

Zum Fazit. Ein wie ich finde schon sehr langweiliges Pils. Der Hopfen ist wirklich nur marginal vorhanden und auch sonst wirkt das Bier sehr dünn. Von mir gibt’s dafür 2 Sterne.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Klösterle Export

Auch die Handelsmarke Klösterle, welche in einigen Getränkemärkten und Tankstellen zu finden war, wurde unter anderem von Memminger gebraut, die aufgrund enormer Überkapazitäten hinter einer Reihe von Handelsmarken steckten. Der Alkoholgehalt des Klösterle Export liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges Aroma mit leichten süßlichen Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr frisches, aber auch recht nichtssagendes Exportbier. Man hat ganz leichte Getreidenoten, sonst aber nicht wirklich viel. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es leicht süßlich mit getreidgen Noten. Der abgang ist etwas pappig und könnte etwas Hopfenwürze vertragen.

Zum Fazit: Für ein Billigbier ganz in Ordnung. Für ein Export aber sehr dünn und nichtssagend. Von mir gibts dafür auch nur 2 Sterne.

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Veltins Pilsner

So langsam muss ich auch einmal die ganzen Pilsbiere verkosten, die deutschlandweit in fast jedem Laden zu haben sind und die durch großflächige Werbekampagnen praktisch überall präsent sind. Zu diesen Bieren gehört auch das Veltins, das durch Fernsehwerbung und Sponsoring von diversen Sportveranstaltungen wohl jedem ein Begriff sein sollte. Vor allem die kultigen Werbespots mit Rudi Assauer und Simone Thomalla hat wohl jeder schon einmal gesehen. Irgendwann erfrischt es jeden, dieser Slogan wurde dann am Ende jener Werbespots eingeblendet und hat sich zumindest bei mir im Hirn eingebrannt, wenn ich an die Marke Veltins denke. Ob dem wirklich so ist, wird der folgende Test nun zeigen. Der Alkoholgehalt dieses Bieres liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat eine schöne weiße Schaumhaube.

Zum Geruch: Ich habe hier ein Bier, mit einer hopfig süßlichen Note in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das im Antrunk noch süßlich wird und im Abgang dann aber auch hopfige Noten zeigt, die sich etwas am Gaumen ausbreiten. Dieser Hopfen kommt in einem kurzen bitteren Schwall am Gaumen an, bleibt etwas im Halsbereich und verursacht so einen leicht trockenen Abgang. Er verschwindet dann aber auch recht schnell wieder. Der Nachgang ist dann irgendwie eher süßlicher ja leicht teigig sogar. Der Körper an sich stellt sich eher leicht dar. Es ist aber auch etwas komisch bitter, fast ein wenig metallisch. Hopfenaromatisch ist das Bier nicht wirklich, der Hopfen zeigt sich nur in einem feinbitteren Gewand. Diese Bittere dominiert dann auch gegen Ende den Geschmack und wird immer stärker, aber auch etwas penetrant.

Zum Fazit: Im Gegensatz zu anderen Fernsehbiere hat das Veltins wirklich auch einen Hopfengeschmack den man schmeckt. Es wirkt einigermaßen frisch, schmeckt aber auch leicht metallisch. Wenn man es kalt trinkt, oder frisch gezapft ist es sicherlich auch erfrischend. Dazu ist es ausgewogen, die Kohlensäure passt, auch wenn es geschmacklich nur auf den Hopfen reduziert ist. Dieser wird immer bitterer, aber ist im Großen und Ganzen moderat. Von mir gibt’s 3 Sterne. Eines der besseren Standardpilsner.

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Braurevolution Saazer

Das Pils wurde in Böhmen erfunden und das Pilsener Urquell basiert auf jenem Bier, welches Braumeister Josef Groll 1842 zum ersten Male einbraute. Der dafür verwendete Hopfen kam aus Saaz/Zatec in Nordostböhmen. Auch heute noch wird der berühmte Saazer Hopfen zum Brauen des Pilsner Urquells verwendet. Das Saazer der Braurevolution aus Kirchheim ist diesen ursprünglichen Pilsbieren nachempfunden und wurde ebenso mit dieser Hopfensorte gebraut. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, sehr helles Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht fruchtig und pilsig und hat auch gewisse Zitrusnoten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr sehr frisches Bier, mit einem leicht hefigen Abgang. Man hat im Gesamtkonstrukt sehr schöne Zitrusnoten. Das Bier verfügt über sehr schöne Hopfennoten, die etwas pilsig bitter sind, aber so dezent, das schön die Zitrusnoten druchkommen und man auch etwas vom Malz schmeckt. Der Körper des Bieres ist schlank.

Zum Fazit: Ein wirklich leckeres Bier mit einer vorzüglichen Ztrusnote, die gut zu dem von bitteren, aber nicht trocken herben Hopfennoten dominiert Restgeschmack passen. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.