Veröffentlicht in 4-Sterne

Günther Bräu Frühlings Halbe

Passend zur Jahreszeit habe ich im nächsten Biertest nun die Frühlingshalbe von Günther Bräu aus Burgkunstadt im Test. Stilistisch handelt es sich beim Bier um ein unfiltriertes Pils, welches jedes Jahr ab Anfang März erhältlich ist und als erfrischendes Bier für die ersten warmen Tage angepriesen wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein trübes, sehr helles Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: In der Nase macht das Bier einen sehr hopfigen, grasigen Eindruck.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es geschmacklich ein eher leichtes Bier, dass aber dennoch auch eine schöne hopfige Komponente hat und im Abgang etwas grasig ist. Insgesamt ist es ein im Köper eher schlankes Bier, das sich dennoch durch einen vollmundigen Geschmack auszeichnet mit einem grasigen Bittere und zitronigen Abgang, der dann auch durchaus fruchtig im Nachgang ist. Insgesamt ein hopfenbetontes und spritziges Bier, das so sehr erfrischend wirkt.

Zum Fazit: Ein leichtes und erfrischendes Bier mit dem sich die ersten langanhaltenden Sonnenstrahlen des Jahres genießen lassen. Mich hat es durchaus überzeugt und so gibt es von mir dafür 4 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Ott Edel Pils

Wieder fränkisch wird es in meinem nächsten Biertest, wenn ich das Edel Pils der Brauerei Ott aus dem Leinleitertal in der fränkische Schweiz verkoste. Vom kleinen aber feinen Sortiment darf es folgenden Test nun das Pils sein. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtrierte, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein eher geruchsneutrales, leicht hopfig herbes Bier.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier mit einem schön herben Antrunk und einem leicht keksigen etwas buttrigen Abgang. Es ist gut bitter und das auch etwas im Nachgang. Man hat ein Bier mit einer weiterhin aromatischen Hopfenbittere im Abgang. Dazu ist die Kohlensäure sehr gut eingestellt und sorgt dafür, dass das Bier ordentlich prickelt. Insgesamt ist das Bier eher etwas unausgewogen, zwischen der Bittere des Hopfens und dem Malzkörper der mir etwas zu schwach ist.

Zum Fazit: Ein Pils, dass seinen wirklich verdient hat. Hier ist Hopfenbittere definitiv vorhanden und tonangebend. Ich finde es aber insgesamt ein wenig zu eindimensional und unausgewogen, was den Malzkörper betrifft. Von mir gibt es für das Bier 3 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Langwieser Saphir Pils

Das Bier in Bayern irgendwie zum Lebensgefühl dazugehört merkt man vor allem an der Tatsache, dass wenn man denkt man hätte eigentlich schon alles gesehen, man doch immer wieder noch etwas Neues entdeckt, was man vorher noch nicht kannte. Das ist freilich nicht nur im fränkischen Landesteil so, sondern auch im restlichen Teil des Freistaates. Und wenn man denkt in Bayern gäbe es nur Traditionsbrauereien, die schon seit jeher ihr Helles und ihr Weissbier brauen und jegliche Entwicklung auf dem Biermarkt als neumodischen Quatsch abtun, der irrt gewaltig. Sowohl alteingesessene Traditionsbetriebe, als auch junge Craft und Hobbybrauer zeigen sich höchst innovativ und am Puls der Zeit und bereichern so den bayerischen Biermarkt mit immer wieder neue Kreationen. Mein heutiges Testbier ist so eines und es stammt aus einer noch recht jungen Brauerei die sich erst 2017 gründete. Wenngleich Schreinermeister Josef Langwieser aus Siegenburg in der Hallertau schon seit längerem selbstständig ist, entschloss er sich in jenem Jahr neben der Herstellung von Möbeln ein zweites Standbein aufzubauen, nämlich das Brauen von Bieren. Schon immer Fan guter Biere, beschloss er sich selbst einmal am Sudkessel zu probieren und entwickelte in der Küche seine ersten Biere. Praktischer Weise baute er auch schon seit längerem eigenen Hopfen an, der dann sogleich auch den Weg in den Brautopf fand. Da seine Biere bei Freunden und Bekannten guten Anklang fanden, beschloss er das ganze eine Nummer größer aufzuziehen und mietete sich als Kuckucksbrauer in andere Brauereien ein um deren freien Kapazitäten zur Herstellung seiner Biere zu nutzen. So fanden nach und nach immer Menschen gefallen an seinen Biere und das Saphir Pils hat es nun auch in meinen Blog geschafft. Wie man sich denken kann, liegt hier der Schwerpunkt auf dem Saphirhopfen, wobei der Alkoholgehalt bei 5% liegt.

Zur Optik: Ein trübes, hellorangenes Bier. Es hat einen durchaus ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier ist in der Nase ein fruchtiges, an Melone und Zitrus erinnerndes Bier.

Zum Geschmack: Ich habe ein durchaus erfrischendes Bier mit knackiger Hopfennote am Gaumen. Im Nachgang wechseln sich dann leicht grasige und fruchtige Noten mit einem leichtem Zitrusaroma ab. Im weiteren Trinkverlauf ist es dann nicht mehr so fruchtig, sondern wird eher bitterer, fast schon leicht säuerlich. Das Bier prickelt bis zum Schluss wird dann aber immer bitterer. Im Nachgang, wenn der Hopfen sich ein wenig zurückzieht zeigt sich auch ganz leicht etwas Süße.

Zum Fazit: Ein knackiges Pils, bei dem der Hopfen vor allem gegen Ende seine ganze Bandbreite an Bitternoten ausspielt. Dennoch sorgt eine leicht Süße dafür, dasm an keinen allzu trocken Nachgang hat und sich auf den nächsten Schluck freut. Für mich sind das 4 Sterne.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Weismainer Krone Pils

Im nächsten Biertest wage ich mich an eines der vielen Pilsbiere aus dem Hause der Weismainer Brauerei aus Oberfranken. Der Alkoholgehalt des Krone-Pils liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht brotig und etwas hopfig in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, mit einem durchaus hopfigen Einstieg. Im Abgang und auch Nachgang hat es aber durchaus auch etwas ledriges, was mich jetzt nicht so wirklich überzeugt. Zudem empfinde ich den Nachgang dann auch recht schnell als wässrig. Insgesamt hat man ein Pils das man durchaus noch trinken kann und das im Abgang auch etwas hopfig ist. Es ist aber mir persönlich für ein Pils doch eher zu flacht und langweilig und wirkt so eher generisch.

Zum Fazit: Man kann es zwar trinken, aber so wirklich überzeugt hat mich dieses Bier nicht. Es ist doch sehr langweilig und hat bisweilen etwas ledriges im Geschmack. Von mir gibt’s dafür auch nur 2 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Adler Stettfelder Pils

Einem weiteren Bier der Stettfelder Adlerbrauerei, nämlich dem Pils, widme ich mich im nun folgenden Test. Ich bin also wieder in Franken und stelle somit ein weiteres, der nach wie vor unzähligen Biere der Region vor und arbeite mich somit langsam durch die fränkische Bierlandschaft. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat einen hopfigen, leicht zitrusartigen Duft in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein spritziges, hopfiges aber auch leicht säuerliches Bier. Am Gaumen ist es hopfig, im Nachgang breitet sich aber auch eine leichte Süße im Mundraum aus. Die Kohlensäure ist belebend, aber nicht übertrieben. Das Bier ist süffig, für ein Pils einigermaßen mild. aber erfrischend. Es könnte durchaus noch eine Spur herber sein und auch die Kohlensäure könnte etwas mehr zur Belebung beitragen. So ist es am Gaumen fast schon etwas süßlich bis teigig. Der Hopfen bringt zwar etwas grasige Bittere mit, aber auch ein schönes leichtes Zitrusaroma.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Es ist für ein Pils ein bisschen zu süß bzw. malzig. Dennoch hat es schöne Hopfennoten und vor allem das grasige, zitrpnige Aroma überzeugt mich.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Post Weiler Pilsener

Das nächste Bier, welches ich euch im Blog vorstellen möchte ist das Pilsener der Postbrauerei aus Weiler im Allgäu. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent hopfiges Aroma, aber auch feine süßliche Malznoten habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass durchaus spannend ist. Es ist sogar leicht Malzsüßlich und sehr schlank im Körper. Es wirkt sehr frisch und lebendig, ohne das die Kohlensäure zu sehr im Hals kratzen würde. Auch Hopfen ist vorhanden und sorgt für eine milde Bittere am Gaumen und diese hält durchaus auch etwas länger noch an. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein Bier, das gute Hopfenaromen hat, die einem etwas zu süßlichen Malzkörper gegenüberstehen und im Nachgang auch eine leichte Buttrigkeit erzeugt.

Zum Fazit: Typisch süddeutsch handelt es sich um einer milderes Pilsner. Dennoch ist durchaus eine gewisse Hopfenbittere vorhanden. Im Gegensatz zu anderen Pilsnern ist hier auch der Malzkörper zu schmecken. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Mayers Pfalzstoff

Eine der letzten Brauereien in der Pfalz ist bekanntlich die Brauerei Mayer aus Oggersheim, jenem Ludwigshafener Stadtteil, den auch der Kanzler der Einheit, Helmut Kohl seine Heimat nennt. Ihrer Heimat zu ehren haben die Mayers den Pfalzstoff auf den Markt gebracht, ein untergäriges Lagerbier, dass eher in die Pilsrichtung geht, aber mit 5% Alkohol etwas stärker als das eigentliche Pils eingebraut wurde.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges, aber auch sehr süßliches Aroma, das ich in der Nase habe.

Zum Geschmack: Ich finde es ist ein Bier, bei dem mir im zunächst einmal eine harmonische Hopfenbittere auffällt, die gut in den Gesamteidruck passt. Das Bier schmeckt aber insgesamt irgendwie komisch pappig, man hat aber einen etwas grasigen – zitronigen sehr frisch wirkenden Hopfengeschmack. Für ein Pils ist es aber eher etwas milder gehalten und auch der Malzkörper kommt mit leicht süßlichen Noten im Geschmack etwas durch. Die Kohlensäure ist ok und macht das Bier recht süffig.

Zum Fazit: Solides Pils, das mir für ein Bier pilsener Brauart aber nicht pilsig genug ist. Ich würde es daher eher als Lager bezeichnen. Dennoch ein eher milderes Bier, dem ich dafür 3 Sterne gebe.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Einbecker Pilsener Premium

Ich bleibe pilsig in meinen Biertests. Dieses Mal aber mit einem Exemplar aus dem Norden von Deutschland. Einbeck, im Süden von Niedersachsen, ist eigentlich für seine Kunst des Bockbierbrauens in der Welt bekannt und hat dem Bier sogar seinen Namen verliehen. Aber auch weniger starke Biere, wie zum Beispiel ein Pils befinden sich im Sortiment. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier reicht ganz leicht hopfig, ansonsten geht es sogar eher in die brotig, getreidige Ecke.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das im Einstieg eher leicht getreidig ist als hopfig. Im Abgang hat man eher ein keksiges, ja ins buttrige gehende Geschmacksaroma. Man hat auch eine leichte Hopfenbittere, die das Bier als Pils identifizieren lässt am Gaumen, diese fällt jedoch eher bescheiden aus. So ist das Bier etwas farblos und hat eher diesen komischen buttrigen Geschmack, der mir bei Bieren nie so recht zusagt. Der Hopfen schmeckt ohnedies eher nach billigem Extrakt.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 2 Sternen. So richtig überzeugt hat es mich nicht, aber es ist noch etwas oberhalb der Grenze von komplett ungenießbar. Empfehlen kann ich es aber definitiv nicht.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Heidelberger Pils

Heute schaue ich nach längerer Zeit wieder einmal bei der Heidelberger Brauerei vorbei, die inzwischen von der Welde Brauerei gekauft wurde und einen kompletten Markenrelaunch hinter sich hat. Das Sortiment wurde verschlank auf das Wesentliche beschränkt und auch die Etiketten und Flaschen sind komplett neu. Ein Klassiker der geblieben ist, ist das Pils und dieses stelle ich im folgenden Beitrag vor. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik. Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat eine ganz passablen weißen Schaum

Zum Geruch: En sehr hopfiges Aroma mit einer leicht blumigen Note hat man in der Nase.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck zeigt sich überraschend ein sehr aromatisches und auch klar hopfenbetontes Bier. Es ist nicht wirklich bitter, aber dafür sehr floral und grasig. Es prickelt schön, auch weit in den Nachgang hinein und das lässt das Bier rund und auch süffig erscheinen. So macht es einen sehr bekömmlichen Eindruck, bei dem man Lust auf den nächsten Schluck bekommt. Wirklich bitter wird es aber nur kurz, wenn es den Gaumen passiert. Insgesamt bleibt es ein eher etwas milderes Bier, bei dem der Hopfen eher aromatischer, grasiger auftritt. Im Körper ist es schlank und vom Malz schmeckt man nur eine marginale Süße.

Zum Fazit: Wer auf ein Pils mit knackiger Hopfenbittere steht wird hier vielleicht nicht ganz abgeholt. Wer aber auf süffige, aromatischere Pilsbiere steht, die dazu nicht zu süß und dennoch hopfenbetont schmecken, ist hier ganz gut aufgehoben. Ich gebe dem Bier 4 Sterne

Veröffentlicht in 4-Sterne

Friedmann Pils

Wieder einmal etwas aus Franken, dieses mal ein Pils, wird in meinem nächsten Biertest vorgestellt. Dabei ist Franken nicht unbedingt als klassische Pilsregion bekannt. Jedoch hat fast jede Brauerei ein solches Bier im Sortiment und das ein oder andere wird von Bierkennern von nah und fern durchaus sehr geschätzt. Nun habe ich aus Gräfenberg, östlich von Nürnberg, im folgenden Test nun das Pils der Baruerei Friedmann. Mit einem Alkoholgehalt von 5,2% ist es für ein Pils durchaus stärker als gewöhnlich.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr frisches, hopfiges und zitroniges Aroma hat das Bier in der Nase.

Zum Geschmack: Das Bier wirkt sehr erfrischend mit einer leichten Zitrunote in der Gaumengegend. Es ist erfrischend und hat durchaus etwas, dass mich an nimm 2 Bonbons erinnern lässt. Dennoch kommt dann auch eine gute Portion Hopfen durch die eine schöne grasige Bittere am Gaumen verursacht. Das Pils überzeugt eher durch sein aromatische, grasige Note, als dass es eine wirklich knackige Hopfenbittere aufweist. Die Kohlensäure ist durchaus lebendig, jedoch nicht zu intensiv, sodass sich der Geschmack gut entfalten kann. Der hopfen hat wie erwähnt den Charakter eine etwas fruchtigen, aber auch grasigen Aromas. Dennoch kommt auch eine gewisse Süße des Malzkörper geschmacklich durch und wirkt insgesamt sehr frisch.

Zum Fazit: Nicht das typische hopfig-bittere Pils. Aber das sind die wenigsten Pilsbiere aus Franken. Ich finde es aber sehr frisch und der grasig-fruchtige Hopfen gibt einen etwas anderen Eindruck. Für mich hat es für ein Pils aber etwas zu viel Körper und dürfte hier gerne noch etwas schlanker sein. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.