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Vormann Alt aus Dahl

Im nächsten Biertest kann ich nun wieder eine Brauerei vorstellen, von der bisher noch kein Bier hier im Blog aufgetaucht ist. Dies mag vor allem daran liegen, dass die Brauerei relativ klein ist und ihre Bier nur sehr regional vertreibt. Unglücklicherweise ist die Heimat dieser Brauerei jedoch relativ weit weg von mir, sodass es nicht so einfach war an die Biere von dort zu gelangen. Dennoch ist mir dies aber schlussendlich gelungen. Besagte Heimat der Brauerei ist der Hagener Stadtteil Dahl, womit wir uns am südlichen Rand des Ruhrgebiets befinden.

Die Geschichte der Vormann Brauerei beginnt im Jahre 1877 als Eduard Vormann die Funkesche Brauerei in Dahl übernimmt. Inzwischen führt Christian Vormann den Betrieb in nun 4ter Generation und auch sein Sohn Christian Junior ist schon im Betrieb tätig. Mein heutiges Tesbier jedoch ist Eduard Vormann dem 3. zu verdanken, der 1977 zum 100 jährigen Bestehen das Alt aus Dahl einführte und damit den Klassiker aus dem gar nicht so weit entfernten Rheinland nach Hagen brachte. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe einen leicht schokoladigen, ansonsten eher brotigen Geruch.

Zum Geschmack: Ich habe ein durchaus erfrischendes Bier, dass im Körper aber eher leichter wirkt. Im Nachgang setzt sich ein schokoladiges Mundegfühl fest. Im Körper ist das Bier eher schlank, ich finde es insgesamt sogar ein wenig schwach. Insgesamt hat es eine leicht Schokoladigkeit am Gaumen, wirkt etwas cremig im Mundgefühl und hat eine dezente florale bis bittere Hopfennote am Gaumen.

Zum Fazit: Ich muss Ehrlicherweise gestehen, dass ich kein sonderlicher Fan vom Altbier bin, dieses hier geht aber schon in Ordnung. Es ist eher mild und wirkt ordentlich und natürlich gebraut und insgesamt auch gut abgestimmt. Geschmacklich aber Nichts, was nachhaltig in Erinnerung bleibt. Das gibt 3 Sterne.

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Herforder Weihnacht

Ja es ist tatsächlich schon wieder so weit. Heute ist der 25. Dezember und damit schon wieder Weihnachten. Der Heilige Abend ist überstanden und am tatsächlichen Weihnachtsfest geht es nun weiter mit der Völlerei. Dabei darf natürlich auch ein passendes Weihnachtsbier nicht fehlen, denn es muss ja nicht immer Wein zum Weihnachtsmenü sein. Deshalb habe ich heute eines aus Ostwestfalen im Test, nämlich das Weihnachtsbier aus der Brauerei Herford. Der Alkoholgehalt des Bieres ist wie bei vielen Festbieren etwas höher angesetzt, im Falle des Herforder Bieres liegt dieser sogar bei 5,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernstein bis dunkelgoldenes Bier. Es hat keinen besonders ausgeprägten Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges und getreidges Aroma habe ich in der Nase. Man hat Noten von Lebkuchen und Karamell.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich hier ein eher bitteres Bier mit einer leichten Lebkuchennote im Abgang. Es ist ein Bier mit einer sehr schönen Getreidearomatik und schöner nussig Lebkuchennote im Geschmack. Es hat auch eine ganz leichte Herbe, die geschmacklich noch dazukommt, aber eigentlich ganz gut mit dem Bier harmoniert.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ein solides Festbier, das man gut trinken kann, aber das mich jetzt nicht vom Hocker haut. Mir fehlt hier so ein bisschen der Ah-Moment, das es mich noch höher ranken lassen würde.

In diesem Sinne wünsche ich allen, die diesem Blog gewogen sind, noch ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Auf das ihr immer ein gutes Bier dabei haben werdet.