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Antoniter Bayerisch hell

Egal ob Augustiner, Franziskaner oder auch Paulaner. Viel bekannte Biermarken in Deutschland haben ihren Namen von einem Mönchsorden. Dies ist oft der Tatsache geschuldet, dass viele Brauereien ihren Ursprung in einem Kloster hatten, denn im frühen Mittelalter waren es oft die Mönche in den Klöstern, die sich der Braukunst verschrieben hatten. Aus vielen dieser Klosterbrauereien wurden jedoch im Laufe der Jahrhunderte kommerzielle Bürgerliche Brauereien und so blieb oft nur der Name, der noch an den Ursprung der Brauerei erinnert. Somit steht heute hinter keiner der bekannten Biermarken mit Bezug zu einem Mönchsorden noch ein richtiges Kloster, sondern sie alle sind inzwischen kommerzieller Natur und teilweise Teil globaler Großkonzerne. Auch mein nächstes Testbier ist so ein Fall, denn das Antoniter Hell hat weder einen direkten Bezug zu einem Kloster noch wirklich zu besagten Mönchsorden. Die produzierende Brauerei, die Kaiser Bräu aus Neuhaus in Franken, nutzt hier lediglich den Namen und das Antoniterkreuz zur besseren Vermarktung ihres Bieres. Vermutlich will man so auch etwas von der Beliebtheit des Augustinerbieres abgreifen. Ob es auch geschmacklich etwas taugt, soll nun der folgende Biertest herausfinden. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Shaum.

Zum Geruch: Ein brotig getridges Aroma, dass aber nicht so süßlich ist.

Zum Geschmack: Ich habe ein durchaus erfrischendes Bier mit leicht würziger Note im Abgang. Hier zeigt es dann durchaus auch einen etwas hopfigen Eindruck. Aber auch das Malz zeigt sich und sorgt für eine gewisse Süße, die sich dann schön im Nachgang im Mundraum ausbreitet. Insgesamt ist es im Körper eher schlank, die Kohlensäure prickelt dafür aber sehr gut und macht das Bier insgesamt schön süffig. Geschmacklich ist es mild und daher auch leider ein wenig nichtssagend.

Zum Fazit: Ein eher leichteres Bier, dessen Geschmack für mich aber grundsätzlich in Ordnung geht. Kann man trinken, aber irgendwie ist es auch austaschbar und hat wenig Tiefe. Von mir gibt es 3 Sterne.

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Maxlrainer Helles

Mehrere Helle Biere hat die Brauerei Maxlrain in ihrem Sortiment. Das Maxl Hell der oberbayerischen Brauerei habe ich bereits verkostet nun kommt das normale Helle an die Reihe. Der Alkoholgehalt liegt hier bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Getreidig süßliche Noten hat das Bier. Ansonsten riecht es leicht brotig.

Zum Geschmack: Ein frisches leichtes Bier, das im ersten Eindruck zunächst keine große Geschmackentfaltung mitbringt. Man schmeckt eine leichte Süße heraus. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, welches zwar einen wahrnehmbaren Körper hat geschmacklich aber doch eher nach nicht viel schmeckt, Vor allem der Abgang wird dann auch wässrig. Ja es sind getreidige Noten vorhanden, die auch leicht süßlich sind, aber nicht typisch für ein Helles. Dieses typische Geschmacksaroma mit einer leichten Honigsüße hat man hier nicht. Allgemein geht dem Bier die Süße etwas ab.

Zum Fazit: Mich überzeugt das Bier leider gar nicht so richtig. Es dürfte hierfür schon durchaus noch ein wenig süßlicher sein. So ist es schon eine sehr dünne und auch etwas farblose Angelegenheit. 2 Sterne.