Veröffentlicht in 2-Sterne

Meteor Pils

Für den nächsten Biertest verlasse ich Deutschland. Der Blick geht jedoch nicht allzu weit in die Ferne, sondern ins Elasass, der französischen Bierhochburg. In Hochfelden, einer kleine Gemeinde mit knapp 4000 Einwohnener hat die Brauerei Meteor ihren Sitz. 1640 gegründet ist sie eine der ältesten noch aktiven Brauerei Frankreichs. Noch dazu ist so noch immer in Privatbesitz und gehört keinem Konzern an. Das Meteor Pils ist ein Klassiker der Brauerei und wurde erstmals im Jahre 1927 von Louis und Frederic Haag gebraut. Der Alkoholgehalt beträgt 5%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfig grasiger Geruch, aber auch ein wenig metallisch zeigt es sich in der Nase.

Zum Geschmack: Ein sehr sehr sprudeliges Bier. Man schmeckt aber deutlich, das es sich um ein Pils handelt. Es wirkt sehr frisch. Im Nachgang zeigt sich eine deutlich süßliche Note am Gaumen. Irgendwie ist da aber auch ein ziemlich komischer Beigeschmack der so eine komische süße und künstlich wirkt. Für ein Pils fehtl im weiteren Trinkverlauf auch deutlich die Hopfennote, die dem Bier irgendwann abhanden kommt. Es ist wenn dann nur ein marginal bitter.

Zum Fazit: Ein guter Einstige und ich war wirklich überrascht. Das ist aber alles. Leider lässt die Hopfenbittere schnell nach und über allem schwebt dieser künstlich wirkende süßliche Beigeschmack. Ich kann hierfür nur 2 Sterne vergeben.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Tucher Lager hell

Das Tucher Lagerbier hell ist vor einigen Jahren neben dem Rotbier als ein neues Traditionsbier ins Tucher Sortiment gekommen. Es ist eine Hommage an die Ursprünge des Lagerbieres, die in Nürnberg bereits bis ins 14 Jahrhundert zurückreichen sollen. Da es im Sommer bekanntlich zu warm für die untergärige Hefe war, welche essentiell für das Brauen von Lagerbieren ist, wurde das Bier in Holzfässern in tiefen Keller kühl gelagert, sodass es möglichst lange haltbar war und den ganzen Sommer über genossen werden konnte. Dieser Tradition folgend, wird das Lager Hell mit in Eichenholzfässern gereiftem Bier verdelt, sodass es eine besondere Note erhält. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen schaum.

Zum Geruch: Ein sehr getreidig süßliches Aroma. Es hat sehr brotige Noten.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck hat man sehr urig getreidige Noten, die eine sehr schöne süßliche Aromatikhaben. Im Abgang wird es dann aber auch serh kernig und würzig. Es ist sogar leicht karamellig süßlich. Dennoch hat es aber nicht diese Süße wie bei klassichen Hellen, sondern noch etwas kernigeres. Gegen Ende wird es mir ein wenig zu brotig und passt nicht so wirklch in den Grundgeschmack.

Zum Fazit: Ein durchaus etwas anderes Lagerbier, das etwas würziger schmeckt. Ich finde aber das Eichenholzfass schmeckt man aber nicht unbedingt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von soliden 3 Sternen.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Gansbräu Rotbier

Ursprünglich einmal zum Stadtjubiläum von Neumarkt als besonderes Festbier eingebraut, hat es das Rotbier der vor Ort ansässigen Gansbrauerei dauerhaft ins Sortiment geschafft. Anno 1160 trägt das Bier als Beinamen und das nicht ohne Grund. Die Zahl 1160 steht auch für die erste urkundliche Erwähnung der Stadt Neumarkt, die heute eines der Zentren der Oberpfalz ist und viele Jahre lang Residenzstadt einer Nebenlinie der Wittelsbacher war. Das Bier, welches im Mittelpunkt dieses Beitrags stehen soll kommt auf einen Alkoholgehalt von runden 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rubinrotes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich empfinde es als eher geruchsneutral. Es ist etwas röstig in der Nase, ansonsten war es das aber auch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich hier ein Bier das röstig ist. Es ist etwas beerig und hat insgesamt einen vollmundigen Körper. Es ist dieses röstige, leicht beerige, das man typisch bei vielen Rotbieren ausmachen kann. Im Vordergrund des Trinkerlebnisses steht aber auf jeden Fall das Malz, welches den Geschmack dominiert. Röstig ist es vor allem am Gaumen, flankiert von etwas Hopfenbittere, die den Gesamteindruck abrundet.

Zum Fazit: Ein leckeres, malziges Bier, das insgesamt eine runde Sache ist und mir wirklich gut geschmeckt hat. Ich gebe dem Gebräu eine Wertung von 4 Sternen.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Altenmünster Brauerbier Urig Würzig

Die Altenmünster Brauer Biere fallen vor allem durch ihre ungewöhnlichen Reliefflaschen mit Bügelverschluss auf. Fast schon ein Kunstwerk sind diese Flaschen, sodass sie sich auch problemlos als Blumenvase eignen würden. Das urig würzig, aus dem 4 Biere umfassenden Sortiment, wird es heute im Test geben. Sortentechnisch ist man hier irgendwo im Bereich Landbier, Helles oder Lagerbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weissen Schaum und nichts weiter Außergewöhnliches.

Zum Geruch: Ein getreidiges, brotiges Aroma mit einer leichten Honignote.

Zum Geschmack: Auch hier man ein kräftig brotiges Aroma mit leichten mineralischen Noten. Das Mundgefühl ist sehr süßlich mit gewissen bitteren Noten im Abgang. Es hat auch im weitren Trinkverlauf mineralische sprudelige Noten. Es wird insgesamt seinem Namen gerecht da es wirklich würzig ist, aber es ist iirgendwie nicht süffig, da ihm die Kohlensäöure fehlt. So wirkt es gerade gegen Ende ein wenig schal.

Zum Fazit: Ein kernig würziges Bier, das nur am Anfang etwas zu süßlich ist. Es fehlt ihm zusätzlich aber leider an Kohlensäure, sodass der Tringenuss etwas begrenzt ist. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Fohrenburger Jubiläum

Ich bleibe biertechnisch in Vorarlberg und werde dieses Mal nun den Bierklassiker der anderen großen, in der Region beheimateten Brauerei verkosten, nämlich das Jubiläum der Fohrenburger Brauerei aus Bludenz. Seit 2019 hat sich der Heineken Konzern in diese doch recht regional agierende Brauerei eingekauft und inzwischen der konzerneigenen, größten Brauereigruppe Österreichs, der Brauunion angegliedert. Dieser hatte die Anteile des bekannten Saft und Eisteeproduzenten Rauch übernommen, welcher wiederum die Brauerei im Jahr 2000 erwarb. Das Jubiläum, eines der Standardbiere der Brauerei ist im Gegensatz zu vielen anderen österreichischen Bieren mit einem Alkoholgehalt von 5,5% schon recht stark und geht fast schon in die Richtung eines wirklichen Märzens.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma mit leicht süßlichen Einschlägen. Dennochim geruch sehr kräftig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein auf der einen doch überraschend mildes süßliches Bier, das im Körper noch nicht besonders stark ausgeprägt zu sein scheint. Dennoch kommt dann, wenn man dem Bier etwas Raum lässt der kräftige Körper immer mehr zu Geltung. Man hat dann durchaus ein würziges, getreidiges Bier mit einer aber ins süßliche gehenden Hauptaromatik. Auch im weiteren trinkverlauf ist ein süß würziges Bier, welches auch durchaus etwas prickelt.

Zum Fazit. Ein schönes, dennoch überraschend mildes Bier, das man angenehm trinken kann und das trotz kräftigem Malzkörper nicht zu süßlich wirkt, da auch die Kohlensäure noch vorhanden ist. Ich gebe dieser süffigen Angelegenheit 4 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Mohren Helles

Ein gepflegtes helles gibt es nicht nur in Deutschland, sondern auch über der Grenze bei unseren Nachbarn in Österreich wird die Sorte immer beliebter. Aus Vorarlberg von der in Dornbirn ansässigen Mohrenbräu gibt es ein eben solches nun heute im Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßmalziger Geruch den man hier in der Nase hat, der aber schon auch etwas nichtssagend ist.

Zum Geschmack: Ich hab ein Bier, das im ersten Eindruck vor allem durch einen leicht hopfigen Abgang auffällt, ansonsten aber eher nichtssagend ist. Man hat ein Bier, dass leicht im Körper ist und einen erfrischenden Gesamteindruck macht. Eine gewisse Malzsüße lässt sich aber nur erahnen und kommt nur vereinzelt durch. Es hat eher dafür aber einen etwas würzigen Charakter im Abgang.

Zum Fazit: Ein solides eher leichtes, etwas würzig wirkendes helles. Es hat nicht die klassische Malzsüße wie bei den bayerischen Vertretern aber man kann es durchaus trinken. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Engelbräu Allgäuer Brotzeitbier

Wenn man nach einer langen, kräftezehrenden Wanderung eine Rast einlegt, sei es nun auf einer Berghütte oder sonst irgendwo, dann darf eine ordentliche Brotzeit nicht fehlen. Das begleitende Getränk der Wahl kann dann durchaus auch ein Bier sein und so werde ich heute das Allgäuer Brotzeitbier der Engelbräu aus Rettenberg am Fuße des Grünten probieren. Der Alkoholgehalt des Lagerbieres liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges, etwas getreidiges Bier mit leicht süßlichen Aromen.

Zum Geschmack: Erstaunlich herb und würzig ist es im ersten Eindruck. Es macht einen sehr kernigen und urigen Gesamteindruck. Vor allem der Abgang ist kernig und mit hopfigen Noten Gaumen verfeinert. Gleichzeitig ist im Rachen eine gewisse Malzsüße zu schmecken. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es sehr gefällig, aber irgendwie sind die würzigen Komponenten nicht mehr so präsent.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist ein würzig süffiges Bier, dass mich vor allem am Anfang überzeugt. Gegen Ende lässt es geschmacklich aber stark nach und überzeugt nicht mehr so richtig.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Brauhaus Pforzheim Export

Vom Brauhaus aus Pforzheim hatte ich nun schon das ein oder andere Bier in meinem test. Das Export fehlt mir aber noch und so wird dies mein heutiges Testobjekt sein. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein eher derberes im Geruch süßmlaziges, bisweiselen sogar zuckriges, leicht nach Zurckerrüben duftendes Bier. Eine leicht grünlich, erdige Note im Geruch lässt sich nicht verbergen.

Zum Geschmack: Ein typisches Exportbier mit einer getreidg süffigen und milden Note. Es wirkt bisweilen jedoch etwas alt und nicht frisch. Im weiteren Trinkverlauf ist es mir fast ein wenig zu süßlich und hat immer mal wieder ein bisschen zu viele süßliche Noten eingebaut, die vor allem ein wenig zu muffig schmecken.

Zum Fazit: Mir gefällt das Bier nicht so wirklich. Es wirkt nicht so recht frisch und etwas zu süß ist es auch noch. Ich gebe dem Bier daher nur 2 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Rieder Märzen

Das Märzen, wie wir es in Deutschland kennen ist typischerweise ein stärker eingebrautes Lagerbier, welches hauptsächlich in Form von Festbieren zu diversen Anlässen im Handel erhältlich ist. In Österreich ist dies hingegen anders und das Märzen fungiert hier als Standartsorte. Geschmacklich ist es dort eher wie ein Helles oder ein Export zu sehen, je nachdem wie stark es vom Alkoholgehalt ausfällt. Ich habe heute das Vergnügen jenes Märzen aus dem Hause der Rieder Brauerei zu verkosten. Die Brauerei aus der Stadt im Innviertel ist bekannt für ihre Biervielfalt und zur Unterscheidung der verschiedenen Märzenstile hat sie auch noch ein Bier mit dem Namen bayerisch Märzen im Angebot. Ich konzentriere mich heute aber auf die Österreichische Version, die mit einem Alkoholgehalt von 4,9% eher in Richtung eines Hellen geht.

Zur Optik: Ein klar filtriertes Bier. Es hat eine sehr ordentliche Schaumkrone.

Zum Geruch: Ein getreidiges Aroma, das auch etwas derb riecht. Zudem reicht es etwas zu süßlich. Grundsätzlich ist der Geruch aber mild.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier, das in den ersten Schlucken sehr urig schmeckt. Es ist leicht im Körper mit einer feinlazigen Getreidenote. Dennoch ist es eher mild, ohne aber wässrig zu wirken. Die Grundstruktur des Bieres lässt es sehr erfrischend wirken. Ich habe auch im weiteren Trinkverlauf ein Bier, mit einem etwas süßlichen Charakter, das dennoch mild ist. Es könnte aber für meinen Geschmack noch etwas mehr Kohlensäure vertragen.

Zum Fazit: Ein erfrischendes Bier welches sehr solide ist und sich gut trinken lässt. Es ist mild, aber nicht wässrig oder geschmacklos. Dennoch hebt es sich nicht wirklich komplett von vielen anderen Lagerbieren ab, was für mich eine Wertung von 3 Sternen bedeutet. Das sind aber gute 3 Sterne.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Isarkindl Lager Hell

Vom Münchner Bierprojekt Isarkindl, im Jahre 2015 von 4 Studenten gegründet, habe ich nachdem ich schon das Schmanckerl und das Weissbier verkostet habe im folgenden Test nun das Lager Hell. Alkoholtechnisch bewege ich mich hier bei 5,2%.

Zur Optik: Im Glas zeigt sich ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Der Geruch zeigt ein sehr brotiges Bier mit einer schönen leicht süßlichen Note. Insgasmt riecht es mild aber nicht zu mild.

Zum Geschmack: Ein brotig, karamellig bis getrediges Bier, welches mir in der ersten Spur aber eine deutlich zu herbe Grundaromatik auwesit, die für mich nicht so richtig ausbalanciert ist und zu einem Hellen passt. Dadurch wirkt es, wie bereits erwähnt auch nicht so richtig ausbalanciert und nicht wirklich süffig. Nach einer Weile lässt dieses unangenehme, zu bittere Aroma nach und es wird ein wenig aromatischer und auch runder. Ein gewisser unangenhmer Beigeschmack bleibt aber.

Zum Fazit: Es ist definitiv ein Bier mit Charackter und auch Geschmack. Mir hat es für ein Helles aber fast schon ein wenig zu viel Kante. Außerdem wirkt es definitv einfach nicht ausbalanciert. So geht einem Bier, dass definitiv gute Ansätze hat und nicht glattgebügelt wirkt, leider einiges verloren und ich kann nur 2 Sterne dafür vergeben.