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Zwettler Original

Ein weitere Brauerei, die ihre Tradition auf ein Kloster zurückführen kann, ist die Privatbrauerei Zwettl aus Österreich. Ihre Wurzeln liegen im Zisterzienserstift Zwettl, dessen Brautätigkeit sich bis zum Jahre 1500 nachweisen lässt. Die erste Erwähnung als kommerzielle Brauerei ist auf das Jahr 1708 datiert. Im Jahre 1890 schließlich erwarb die Familie Schwarz die Brauerei, welche die Geschicke des Betriebes bis heute führt. Das Original, ein klassisch österreichisches Märzenbier kommt als nächstes Bier zum Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes. goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein getreidig brotiges Aroma in der Nase. Es riecht sehr urtümlich und würzig.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das geschmacklich spannend malzig ist. Das Bier ist mit einem durchaus vollmundigen Körper ausgestattet, der auch etwas kräftig wirkt. Es ist auch im weiteren trinkverlauf ein Bier das auf der malzigen Seite angesiedelt ist. Vor allem im Nachgang bleiben diese feinmalzigen Noten im Mund erhalten. Es fehlt aber etwas an Kohlensäure und würze durch den Hopfen. So ist das Bier etwas einseitig malzig.

Zum Fazit: Ein etwas einseitiges Bier, dass aber eine sehr gute Malzaromatik verfügt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen, da es für eine bessere Bewertung in seinem Geschmack noch etwas facettenreichen sein sollte. So ist es auch nichts wirklich besonderes.

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Hawkstone Lager

Nach einer kleinen Feiertagspause melde ich mich nun mit dem ersten Biertest des Jahres zurück. Zunächst einmal möchte ich mich herzlich für das Besorgen des folgenden Testbieres bedanken. Es handelt sich hierbei um das Hawkstone Lager aus England. Das Besondere an diesem Bier ist, das es von Jeremy Clarkson, dem langjährigen Moderator der Automobilsendung TopGear kreiert wurde. Gebraut wird es in Zusammenarbeit mit der Cotswold Microbrewery auf der College Farm, etwas außerhalb des Dorfes Burton on the Water. Nur Getreide von Clarksons eigener Farm, die nicht weit vom Brauort entfernt liegt, soll beim Brauen des Bieres zum Einsatz kommen, was das Gebräu zu einem sehr regionalen Erzeugnis macht. Daneben besitzt Clarkson auch einen Pub, in welchem das Bier zum Ausschank kommt. Zusätzlich zum Bier, gibt es von Clarkson auch Cider und Wodka. Der Alkoholgehalt des Lagerbieres liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen durchaus passablen Schaum.

Zum Geruch;: Ein leicht fruchtig aromatischer Geruch zeigt sich in der Nase. Es riecht etwas nach Äpfeln und Birnen und hat einen leichten Hauch der Zitrusfrüchte erinnert.

Zum Geschmack: Ich habe im ersten Eindruck ein Bier, das sich mit einem würzig prickelnden ersten Eindruck vorstellt. Im Abgang wird es leicht fruchtig, der Nachgang lässt aber leider auch ein wenig ein wässriges Mundgefühl übrig. Sehr überzeugend ist, das das Bier über eine gute Kohlensäurebalance verfügt, die das Bier sehr prickelnd und zugleich erfrischend und süffig macht. Man hat ein Bier, welches zwar nicht sonderlich spektakulär ist, aber dennoch würzig und ansprechend süffig gestaltet ist. Es hat außerdem eine gute Hopfennote, die definitiv auch nicht zu bitter ausfällt, dafür aromatisch, begleitet von einer leichter Fruchtigkeit, ist.

Zum Fazit: Ein durchaus ansprechendes Lagerbier, welches in Teilen zwar doch recht unspektakulär ist, sich aber von der breiten Masse an Lagerbieren dennoch abheben kann. Vor allem ist es sehr prickelnd und süffig und hat eine sehr gut passende Hopfennote, die eine leicht fruchtige Zitrusaromatik ins Bier bringt. Ansonsten ist es schlank und gut ausbalanciert. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen und wünsche allen treuen Lesern dieses Blogs ein frohes neues Jahr 2024.

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Fürst Carl Schlossgold

Aus dem Hause der Schlossrauerei Ellingen, die ihre Biere unter dem Label Fürst Carl vermarktet, wird heute die Sorte Schlossgold verkostet. Es ist stilistisch ein klassisches Lagerbier, das in die Richtun eines Exportbieres geht. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes bBier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein malzig süßliches Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ein im ersten Eindruck eher noch leicht unspektakuläres Bier. Es ist getrdidig, wirkt aber nicht so ktäftig. Dennoch ist die Getreidenote durchaus präsent und hat auch leicht karamellige Einschläge. Im Abgang bleibt es aber eher unspektalär. Es hat einen ganz leichten Hopfeneinschlag, ist ansonsten aber ein würziges und grobschlägiges Exportbier. Das wie erwähnt in Richtung Abgang aber an Geschmack verliert.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es hat gute Getreidenoten, ist ansonsten aber recht unspektakulär.

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Zum Löwenbräu Original

Von der Löwenbrauerei aus dem fränkischen Adelsdorf habe ich heute deren Standartsort, das Original im Test. Nach der Karpfenweisse ist es bereits das 2 Bier dieser fränkischen Brauerei. Das 1747 Original ist laut Beschreibung ein hopfenbetontes Helles Lagerbier, das auf einen Alkoholgehalt von 4,9% kommt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum

Zum Geruch: Ein heifg getreidges Aroma. Es wirkt auf mich sehr urig im Geruch. Da es sowhol getreidige Nuancen aber auch etwas leicht würzig hopfiges an sich hat.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das über getreidige Noten kommt und das im Abgang auch etwas süßlich ist. Die Kohlensäure prickelt ganz gut und macht das Bier ganz gut süffig. Es hat einen sehr urigen und bisweilen doch auch etwas gewöhnungsbedürftigen Geschmack, der etwas störend ist wie ich finde. Wenn man sich mit diesem aber arangiert hat, ist es durchaus ein würziges, abwechslungsreiches Lagerbier.

Zum Fazit: Ein uriges Lagerbier mit dezenter Hopfennote. Ich kann diesem Bier durchaus etwas abgewinnen, auch ich erst mit ihm war werden musst. Ich gebe ihm aber eine Wertung von 4 Sternen.

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Chodovar Prezident Premium

Ein Bier aus dem Bierland Tschechien wird nun als nächstes von mir verkostet werden. Nahe der deutschen Grenze liegt die Ortschaft Chodova Plana zu deutsch Kuttenplan. Die Brauerei im Ort wurde 1573 das erste mal erwähnt, jedoch dürfte die Bierbrautradition im Ort noch viel älter sein, da sich die Brauerei oberhalb von Lagerkellern befindet, die bereits im 13. Jahrhundert zur Bierlagerung angelegt worden sein sollen. Das Wappen der Brauerei Chodovar ziert ein weißer Hund, welcher auf den guten Geist Albi zurückgeht, der in Gestalt eines weißen Hundes in den alten Lagerkellern haust und den Brauern Glück bringen soll, sofern er jeden Abend einen Napf mit Bier bekommt. Heute ist die Brauerei in Besitz der Familie Plevka und eine der ältesten noch aktiven im gesamten Land. Zusätzlich verfügt die Braueri noch über eine eigene Mälzerei, was heut zu Tage selten geworden ist. Das Prezident Premium, das heute verkostet wird, ist ein helles Lagerbier, welches von Jiri Plevka Sr. kreierte wurde, der auch der Präsident genannt wurde, was den Namen des Bieres erklärt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht getreidiges Aroma mit etwas mineralischen Noten.

Zum Geschmack: Ein sehr malziges Aroma mit leicht erdigen Noten. Auch im weiteren Trinverlauf bleibt es ein Bier mit einem getreidgen Aroma mit zusätzlich leicht karamelligen Noten im Abgang. Man wird dieses grünliche leicht erdige im Abgang aber nicht los, das etwas zurckrig schmeckt. Es fehlt dem Bier einfach die Kohlensäure und der Hopfen. Auch gegen Ende ist es ein doch recht unausgeglichenes Bier, welches teilweise in richtung wässrig geht. Jedoch hat es teilweise karamellige Auswüchse, die durchaus zu gefallen wissen.

Zum Fazit: Mich hat das Bier leider nicht überzeugt. Zu unausgewogen scheint es mir geschmacklich. Vor allem diesen komischen Nachgeschmack empfinde ich als störend. Da kann auch dieses feine karamellige Aroma nicht darüber hinweg trösten. Ich gebe dem Bier daher nur 2 Sterne.

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Hochdorfer Helles XS

Das Helle aus der Hochdorfer Kronenbrauerei schickt sich an als nächstes Exemplar von mir verkostet zu werden. Zunächst wurde dieses Bier noch in kleinen Flaschen mit der Aufschrift XS vermakrtet, bevor es dann ins reguläre Sortiment der Brauerei überging. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiger Geruch. Es ist ein wenig süßlich, aber ansonsten gibt es geruchlich nicht viel mehr her.

Zum Geschmack: Auch hier ist es geschmacklich vom Grundprofil her eher nicht besonders vielsagend. Es hat einen satten Körper, der aber doch sehr leicht ist. In seinen Grundzügen ist es sehr mild gehalten. Dazu hat es eine leichte Malzsüße und wirkt insgesamt aber sehr erfrischend. Eventuell hat es sogar ein leichte Fruchtigkeit, die an Äpfel und Birnen erinnert. Grundsätzulich hat es aber einen sehr auf die Malzsüße bedachten Geschmack, der jedoch von einem wässrigen Körper ergänzt wird. Im Antrunk prickelt die Kohlensäure ein wenig. Den Hopfen hingegen sucht man schon fast vergeblich.

Zum Fazit: Irgendwie ist das Bier ein wenig wässrig und doch sehr nichtssagend. Ich kann dem Bier daher nicht so viel abgewinnen und leider auch nur 2 Sterne dafür vergeben. Es hat eine gewisse Malzsüße ja, aber es ist mir eifnach zu wässrig.

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Kauzen Original 1809

Von der Kauzenbräu aus Ochsenfurt in Unterfranken habe ich mit dem Original 1809 nun ein helles Lagerbier in meinem Biertest. Der Alkoholgehalt dieses Bieres liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges und getreidiges Bier. Es hat ganz leichte süßliche Anflüge.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr würziges Bier. Es ist auf der anderen Seite auch sehr würzig, neigt jedoch hier und da etwas dazu zu metallisch zu werden. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein gutes und würziges Bier. Es ist sehr kernig und eher weniger süßlich. Mir fehlt bei diesem Bier aber aber irgendwie etwas, es ist mir teilweise zu hart und die Kohlensäure prickelt zu sehr.

Zum Fazit: Bis auf die leichte Kritik am Ende, habe ich bei diesem Bier nicht so viel einzuwenden. Ein würziges, leicht süßliches Bier mit viel Geschmack. Ich gebe hier 4 Sterne.

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Arcobräu Urfass

Für den folgenden Biertest verlasse ich fränkische Gefilde und trete die Reise in den Süden an. Ich lande im niederbayerischen Moos. Die dortige Arcobräu ist eine der größten in der Region und kommt auf einen Jahresaustoß von 160.000 Hektolitern. Das Urfass, eines der Flagschiffe des Betriebes wird als bayerisches Premium Hell vermakrtet, kommt mit einem Alkoholgehalt von 5,2% aber eher in Richtung eines Exports.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen Schaum.

Zum Geruch: Man hat einen getreidigen und sehr brotig teigigen Geruch.

Zum Geschmack: Es ist ein im ersten Eindruck kerniges Bier, bei dem sich auch der Hopfen und die Kohlensäure bemerkbar machen. Der Hopfen kommt am Gaumen zum Vorschein. Die Kohlensöure ist in den ersten Eindrücken recht dominant und verhilft dem Bier zu einem sehr prickelnden ersten Eindruck. Es hat aber irgendwie einen leicht komischen Beigeschmack, der irgendie etwas metallisch wirkt. Durch den etwas zu bitteren Hopfen hat es auch keine rechte Süffigkeit, auch wenn es im Antrunk frisch wirkt hängt es doch im Nachgang unangenhm lange nach. Diese Herbe bleibt auch im weiteren Trinkverlauf und macht das Bier zwar würzig, aber irgendwie auch unangenehm, da sie leicht metallisch schmeckt.

Zum Fazit: Ein würziges, sehr lebendiges Lagerbier, bei dem mir der Hopfen aber zu künstlich und metallisch wirkt. Ansonsten kann man das Bier gut trinken, auch wenn es etwas malziger sein sollte. Ich gebe hier 3 Sterne.

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Mahou Classica

Olé. Der nächste Biertest dreht sich wieder im ein spanisches Bier. Dank meines treuen Bierspendes habe ich wieder ein Bier von der iberischen Halbinsel im Test. Es gibt einen richtigen Klassiker, nämlich das Classica der Marke Mahou aus Madrid. Zwar ist das 5 Estralls der selben Marke noch etwas beliebter, aber seis drum. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein geruchstechnisch sehr neutrales Bier.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das nach nicht wirklich viel schmeckt. Es ist auch im Nachgang sehr nichtssagend. Dabei hat es eine leicht spirtzige Hopfennote am Anfang und auch der Körper ist irgendwie präsent, aber geschmacklich kommt bei mir nichts an. Man muss aber dazu auch sagen, das es auch keine Fehlaromen hat und so durchaus genossen werden kann.

Zum Fazit: Dieses Bier ist absolut trinkbar und für mich eines der besseren spanischen Biere bisher. Es ist geschmackstechnisch aber auch nicht sonderlich spannend und bringt nicht sehr viel mit. Daher kann ich auch hier nur 2 Sterne geben.

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Holsten Bernstein Lager

Wer denkt von der Hamburger Holsten Brauerei gibt es nur Pils, der irrt. Die Brauerei hat durchaus auch andere Bierspezialitäten im Angebot, die sich immer mal wieder verändern. So gab es schon Starkbiere oder extra herb gehopfte Exemplare im Portfolio der Nordlichtlicher. Die neueste Kreation, die aktuell im Sortiment zu finden ist, ist das Bernstein Lager, welches erst sein paar Jahren im Handel zu finden ist. Zeit also, dass sich dieses Gebräu im heutigen Test einmal meinem kritischen Gaumen unterzieht. Die rote Frabes des Bieres soll im übrigen laut Website an die Backsteinfassaden der Hamburger Speicherstadt erinnern. Der Alkoholgehalt liegt bei milden 4,6%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges Aroma, aber man hat den Eindruck von etwas minralischem, leicht metallischem Wasser. Leicht süßlich ist es dazu noch in der Nase.

Zum Geschmack: Getreidig, leicht karamellig und etwas nussig, aber auch im Abgang wässrig. Irgendwie ist da aber so ein leichter metallischer Beigeschmack, den man nicht so recht losbekommt. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf an anfang süßlich, bevor dann so ein mineralisches Aroma gepaart mit Kohleäure den Geschmacksrahmen vorgibt. Gegen Ende lässt der Geschmack deutlich nach und es schimmert noch so eine leicht bittere Note durch. Ein ganz leichte Karamellnote kommt noch dann und wann hinzu und gibt dem Bier wenigstens ein bisschen Abwechslung.

Zum Fazit: Ich würde sagen, dass dies definitiv kein Bier ist, auf das die Welt gewartet hat. Es hat eine ganz leichte Karamellnote, ansonsten ist das Bier vor allem mild. Der metallische Beigeschmack ist nur am Anfang etwas unangenehm, legt sich dann aber recht schnell. Ich gebe dem Bier 2 Sterne. Es ist wirklich langweilig.