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Moritz Fiege Helles

Ein Helles aus dem Ruhrpott? Das gibt es in meinem nächsten Biertest, denn ich verkoste das Helle der Bochumer Brauerei Moritz Fiege. Seit 2015 gibt es das Bier, also noch etwas vor der Zeit, als so ziemlich jede Brauerei damit anfing, ein Helles Lager ins Sortiment aufzunehmen. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein leicht süßliches, eher geruchsneutrales Bier.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck zeigt sich ein dezent süßliches und getreidig frisches Bier. Es prickelt im Abgang und das geht auch gut in den Nachgang über. Es ist leicht süßlich, auch im weiteren Trinkverlauf und hin und wieder prickelt es. aber es ist wenn man ehrlich ist geschmacklich auch nicht besonders. Der Körper ist recht leicht, der Abgang etwas herb, aber ansonsten ist das Bier eher mild. Gegen Ende wird Das Bier zwar etwas süßlicher und dies ist durchaus sehr positiv, da sich die süße nicht aufdrängt von einer leichten Hopfenherbe in Schach gehalten wird, es ist aber schlussendlich recht unspektakulär.

Zum Fazit. Ein super gut zu trinkendes, recht süffiges Helles. Alles in Allem ist es aber doch sehr mild, auch wenn es nicht wässrig wirkt. So ist es nichts besonderes und bekommt von mir 3 Sterne.

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Held Altfränkisches Bauernbier

Zum Start ins Wochenende darf natürlich auch ein weiterer Biertest nicht fehlen und was wären Biertest ohne die zahlreichen Biere aus Franken. Von einer solchen kleinen fränkischen Landbrauerei, der Brauerei Held aus dem Ahorntal zwischen Forchheim und Bayreuth, wird das nächste Testgebräu produziert. Das Bier nennt sich Altfränkisches Bauernbier und ist ein dunkles Land- bzw. Exportbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes bis schwarzes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr röstiges, fast schon an Kaffee erinnerndes Aroma hat man hier in der Nase. Es riecht wie diese Schokoladenstücke in denen innen eine kaffeeartige Füllung ist.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man röstig süßliche Noten, die aber dennoch sehr erfrischend wirken. Das Bier wirkt gut vermälzt und hat einen ganz leicht rauchigen Touch. Im Nachgang kommt dies aber leider nicht ganz so rüber und so verhallen die schönen Aromen recht schnell. Die Kohlensöure prickelt leider auch ein wenig zu stark und verhindert das der volle Geschmack dieses Bieres bei mir am Gaumen ankommt. Dennoch hat man gute Noten von Bitterschokolade.

Zum Fazit. Ein ganz gutes dunkles Bier, aber hier gibt es in Franken doch noch einige bessere Exemplare. Vor allem hat es mir zu viel Kohlensöure und im Abgang ist es dann doch auch ein wenig wässrig. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Günther Bräu Helles

Ein weiteres oberfränkisches Bier habe ich im heutigen Test im Angebot. Dieses Mal gibt es ein Bier von der Brauerei Günther aus Burgkunstadt. Die Geschichte der Brauerei beginnt im Jahre 1840, als die Brüder Johann und Georg Günther für ihr Gasthaus erstmalig ein eigenes Bier brauten. Die Brauerei ist seither stetig gewachsen und dabei aber immer in Familienbesitz geblieben. Heute ist sie eine mittelständische Privatbrauerei mit einem Ausstoß von ca. 7000 Hektolitern. Auch die Günther Bräu hat ein Helles Lagerbier im Sortiment, welches ich heute nun verkosten werde. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein goldenes, ganz leicht trübes Bier wie ich finde. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht zitroniger, ansonsten aber getreidiger Geruch.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem leicht würzigen ganz kurz herben Abgang. Dazu hat es noch etwas Malzsüße. Es hat vor allem im Antrunk leicht süßliche, etwas getreidige Noten, die dann in Richtung Abgang mit einem kurzen Anklang an leicht herben Nuancen zusammenkommen. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein Bier, das durchaus würzig daherkommt und das süßliche nimmt hier dann auch ein wenig ab.

Zum Fazit: Ein unkompliziertes, süffiges Bier. Es ist leicht herb, aber hat auch eine gewisse Malzsüße. Deshalb kann ich dem Bier eine gute Wertung von 4 Sternen geben.

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Ciuc Premium

Für meinen nächsten Biertest gehe ich nach Zentralrumänien in die Region Transsilvanien. Die Geschichte meines heutigen Testbieres, dem Ciuc Premium spielt sich dabei in Miercurea Ciuc ab, der Stadt nach dem das Bier benannt ist. Nachdem Jahrhunderte lang in der Stadt eher im kleinen Maßstab gebraut wurde, begann die Familie Romfeld Ende des 19 Jahrhunderts Bier in großen Stile zu brauen und errichtete eine entsprechende Brauerei in der Stadt. Nach der Verstaatlichung durch das kommunistische Regime wurde im Jahre 1974 eine komplett neue Brauerei aus dem Boden gestampft. Wurde dort zunächst Bier unter anderem Namen gebraut, wurde im Jahre 1993 schließlich das Ciuc Premium eingeführt, also jenes Bier um das es hier heute geht. Im Jahre 2004 schließlich kam die Brauerei in die Hände von Heineken, der die Brauerei bis heute gehört. Das Bier ist ein Lagerbier mit einem Alkoholgehalt von 5%. Abschließend sei noch ein Dank ausgesprochen an meinen treuen Bierspender, der mir dieses Bier mitgebracht hat.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein eher getreidg riechendes Bier zeigt sich mir hier in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein zunächst sehr prickelndes und erfrischendes Bier. Im Abgang ist es dann aber irgendwie komisch getriedig und wirkt leicht metallisch. Im Körper ist das bier schlank aber ich werde diesen metallischen Eindruck den mir das Bier gibt einfach nicht los. Dazu wirkt der Abgang etwas ledrig und dann kommt kurz etwas Hopfen am Gaumen. Der Nachgang ist dann eher wässrig. Insgesamt ist das Bier vor allem sehr mild und farblos.

Zum Fazit: So richtig gut ist das Bier ehrlich gesagt nicht. Ich werde den leicht metallischen Beigeschmack nicht los und im Gesamtgeschmack ist mir dann insgesamt zu wässrig und langweilig. Ich gebe dem Bier 2 Sterne.

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Bruch Saarbrücker Hell

Die Brauerei Bruch, oder besser gesagt das, was von ihr übrig ist, hat letzte Woche bereits zum dritten Male innerhalb der letzten Jahren einen Insolvenzantrag gestellt. Konnte sich die Brauerei beim letzten Mal nur durch den Verkauf des Brauereigeländes Retten, so steht man nun ohne Nennenswerte Werte und eigene Brauerei da. Also wahrlich keine besonders guten Vorrausetzung. Es bleibt zu hoffen, das der Brauerei noch einmal ein erfolgreicher Neustart gelingen, oder zumindest, wovon ich ausgehe, die Marke erhalten und weiterhin gebraut wird. Da das Bruch Bier bereits seit 1 Jahr in Kirn gebraut wird und sich weiterhin relativer Beliebtheit erfreut, gehe ich davon aus, das sich Interessenten für die Markenrechte und damit die Weiterführung des Bruch Bieres finden werden. Ein Verschwinden des Bruch Bieres wäre ansonsten für Saarbrücken und das Saarland allgemein, schon ein schwerer Schlag. Um zumindest etwas die Fahne für das Bruch Bier hochzuhalten, möchte ich heute eine der beliebtesten Sorten verkosten, nämlich das Saarbrücker Hell. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein leicht getreidiges, aber auch leicht grasiges Bier. Ansonsten wirkt es recht geruchsneutral.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es etwas getreidig, hat aber auch eine dezente, aber sehr harmonische Hopfennote. Es ist wirklich ein sehr frisches Bier mit einer sehr würzigen Hopfennote, die auch etwas grasiges, leicht fruchtiges hat und wenn dann nur ganz leicht herb ist. Das malz hat eine gewisse Süße, hält sich aber auch zurück und beschert dem Bier einen schlanken Körper.

Zum Fazit: Eigentlich an sich ein gutes Helles. Es ist nicht einfach nur süßlich-malzig wie viele andere helle Lagerbier, sondern hat auch eine schöne Hopfennote und die Kohlensäure prickelt auch sehr gut. So hat man einen typischen Vertreter, das an die bayerischen Originale erinnert, die ähnlich schmecken. Ich gebe dem Bier 4 Sterne, in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft für das Bruch Bier.

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Villacher Märzen

Am 23. April diesen Jahres wurde bekannt, das die Bierproduktion in der Villacher Brauerei zurückgefahren und die Produktion des Villacher Bieres nach Graz zur Puntigamer Brauerei verlagert wird. Der Standort Villach soll demnach zu einer Schau- und Gasthausbrauerei umgebaut werden. In Zeiten, in denen auch der Österreichische Biermarkt mit immensen Überkapazitäten zu kämpfen hat, sicher nichts verwunderliches, aber dennoch schade, wenn man bedenkt, das die Brautradition in Villach bis ins Jahre 1858 zurückreicht. Dort ließ Johann Fischer eine 1738 erstmals erwähnte Brauerei in einen modernen Industriebetrieb umbauen, der den neuesten Standards der damaligen Brautechnik entsprach. Der erste Weltkrieg und seine Folgen zwang die Villacher Brauerei und einige andere Brauereien in der Region sich zur Vereinigte Kärntner Brauereien AG zusammenzuschließen. Gehörten bereits lange Zeit 50% der Anteile der zur Heineken gehörenden Bauunion, erwarb diese in den Jahren 14/15 auch die restlichen 50%, sodass sich die Vereinigten Kärntner Brauereien nun vollständig in deren Besitz befindet. In den letzten Jahren wurde die Produktion jedoch schon immer stärker zurückgefahren und die meisten der Villacher Biersorten sind inzwischen leider vom Markt verschwunden, sodass sich größtenteils auf die Produktion des Villacher Märzens konzentriert wurde, welches ich heute auch im Test habe. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein etwas getreidiges, ansonsten eher neutraler Geruch.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das im ersten Schluck sehr unspektakulär wirkt. Es ist etwas süßlich im Mund, aber nicht zu sehr. Dazu prickelt es ganz gut. Es wirkt aber sehr glattgebügelt. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein gut zu trinkendes, aber glatt gebügeltes, recht unspektakuläres Bier, das etwas süßlich ist, dann im Abgang sprudelig und leicht mineralisch wirkt. Die Kohlensäure lässt aber nach, bzw. ist nicht ganz so vorhanden. Es wirkt dann auch, je länger man es trinkt, nicht mehr ganz so frisch. Im Nachgang bleibt einem aber noch lange so eine sprudelnde Hopfennote im Mundraum erhalten und verleiht dem Bier wenigstens eine gewisse Art an Würze.

Zum Fazit: Ein eher langweiliges, recht austauschbares Märzenbier. Hier gibt es in Österreich, auch unter den großen Marken bessere Vertreter. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Ettaler Kloster Hell

Die Ettaler Klosterbräu ist vor allem bekannt für ihre Benediktiner Biere, die inzwischen aber in großem Stile von Bitburger bei der Licher Brauerei in Hessen gebraut werden. Durch die Kooperation erhofft sich die Brauerei, der steigenden Nachfrage nach den Benediktiner Bieren gerecht zu werden, da eine Vergrößerung am aktuellen Standort nicht möglich ist. Dennoch werden auch in den Klostermauern weiterhin Biere sowohl unter dem Namen Benediktiner, als auch Ettaler gebraut. Das Ettaler Kloster Hell werde ich nun auch hier im Blog vorstellen. Es kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr getreidig riechendes Bier mit einer doch sehr süßlichen Note. Teilweise riecht es auch etwas harzig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es auch hier ein Bier mit einer zum Abgang hin deutlich en Malzsüße, die so auch am Gaumen so auftritt. Im Nachgang ist mir aber dann etwas zu wässrig, hier hätte ich mir noch etwas mehr Würze gewünscht. Es ist doch sehr prickelnd und ein recht kerniges Bier, bei dem das getreidige nicht so wirklich durchkommt, der erste süßliche Eindruck bestätigt sich überhaupt gar nicht. Es wird dann doch etwas würziger und hat dann im weiteren Trinkverlauf einen würzig getreidigen Geschmack.

Zum Fazit: Ein ganz gut trinkbares Lagerbier, das im ersten Eindruck noch etwas verhalten wirkt und etwas zu mild. Es steigert sich nach den ersten Eindrücken aber deutlich und dann zeigt sich dann als ein schön würziges Helles mit gutem Körper und einer guten Süffigkeit. Ich gebe ihm 4 Sterne.

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Einsiedler Echt Böhmisch

Vom Einsiedler Brauhaus aus dem gleichnamigen Chemnitzer Stadtteil wird mein nächstes Testbier gebraut. Das Einsiedler Echt Böhmisch ist ein Lagerbier tschechischer Brauart und eines der ältesten Biere im Sortiment. Erstmals gebraut im Jahre 1903, als das Erstmal Biere unter den Namen Einsiedler verkauft wurde, ist es noch immer zu haben und eine echte Spezialität unter Bierliebhabern. Im folgenden Test möchte ich nun herausfinden, ob das Bier auch so legendär wie sein Ruf ist. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein leicht getreidiges, sonst eher geruchsneutrales Bier.

Zum Geschmack: Man hat auch hier ein eher geschmacksarmes Bier. Es ist leicht hopfig und hat dann in Richtung Abgang eine etwas getreidige Note. Mehr kommt geschmacklich nicht wirklich durch. Positiv ist das es gut prickelt und angenehm zu trinken ist, sowie einigermaßen süffig ist. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein doch sehr unspektakuläres Bier. Insgesamt hat es einen Wahrnehmbaren Körper welcher jedoch geschmacklich eher mild ist.

Zum Fazit: Ich finde irgendwie nichts außergewöhnliches an dem Bier. Es ist ein für mich eher mildes, nichtssagendes Bier mit etwas Würze im Abgang und einem halbwegs präsenten Malzkörper. Dennoch ist es süffig und bekömmlich. Ich gebe hier 3 Sterne für dieses Retrobier.

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Sterling Biere blonde

Für die französische Supermarktkette Auchan, braut die belgische Brauerei Omer-Vanderghinste ein Bier mit dem Namen Sterling Blonde. Ein Dankeschön fürs besorgen dieses Supermarktbieres geht dabei an meinen treuen Bierspender. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein leicht metallisches Aroma. Ansonsten ist da nicht wirklich viel.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einem irgendwie getreidigen Geschmack, der aber auch ein wenig an Mais oder Cornflakes oder ähnliches erinnert. Der Hopfen prickelt ein wenig am Gaumen und hinterlässt hier eine Spur Bitterkeit.

Zum Fazit: Arg viel lässt sich zu diesem Bier nicht sagen. Zum Einen weil die Flasche mit 0,2 Litern recht klein ist, zum Anderen ist geschmacklich auch nicht viel los. Das Bier ist ganz nett, aber mich stört dieses an Mais erinnernde Aroma doch. Das gibt 2 Sterne.

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Lasser Doppelhopfen

Für meinen nächsten Biertest gehe ich in den äußersten südwestlichen Winkel Deutschlands. Genauer gesagt geht die Reise nach Lörrach. Dort hat die Brauerei Lasser ihren Sitz. Die Brauerei gibt es seit dem Jahre 1850, als Friedrich Enderlin den Betrieb gründete. Im Jahre 1864 wurde die Brauerei vom bis dahin als Oberbrauer beschäftigten Adam Lasser erworben und kam so zu ihrem heutigen Namen. Bis heute ist der Betrieb in den Händen der Nachfahren von Adam Lasser geblieben.

Im Sortiment der Brauerei befinden sich einige spannende Bierkreation, wie mein heutiges Testbier, der Doppelhopfen. Zusätzlich zur normalen Hopfengabe während des Kochens im Sudhaus, wurde das Bier während der Lagerung hopfengestopft. Herausgekommen ist ein untergäriges Lagerbier mit einem Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat eine passable Schaumkrone

Zum Geruch: Ein florales, grasiges Aroma hat man in der Nase.

Zum Geschmack: Man hat im ersten Eindruck ein durchaus erfrischendes Bier. Es ist etwas floral im Mundgefühl und wirkt ansonsten eigentlich auch recht harmonisch in seiner Komposition. Das Bier wirkt in jedem Fall sehr erfrischend und belebend. Vor allem mit den schönen floralen Noten im Abgang und etwas, das mich auch entfernt an grünen Apfel erinnert überzeugt mich durchaus. Es ist leicht bitter, aber nur an ab und zu.

Zum Fazit: Ein gutes, sehr frisches und zugleich erfrischendes Bier. Es hat schöne florale Noten und diese bleiben auch bis zum Schluss erhalten. Der grasig frische Hopfen hat eine leichte Bitterkeit, welche aber gut zum restlichen Bier passt. Der Malzkörper ist präsent, hält sich geschmacklich aber im Hintergrund. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.