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Meister Festbier

Ein kleine fränkische Brauerei, von der ich bisher noch kein Bier vorgestellt habe, ist die Brauerei Meister aus Unterzaunsbach. Unterzaunsbach ist ein Ortsteil der Marktgemeinde Pretzfeld zwischen Bamberg und Nünberg im Landkreis Forchheim. Die Brauerei Meister wurde im Jahre 1856 gegründet und wird in 5 Generation von der Familie Meister geführt. Im Sortiment befinden sich nur 4 Biere, von dene 3 ganzjährig, sowie mein mein heutiges Testbier, das Festbier nur zur Weihnachtszeit erhältlich sind. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein rotbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum und ist klar filtriert.

Zum Geruch: Das Bier hat ein röstiges, nussiges Aroma. Man riecht schön Wal- bzw. Haselnuss. Dazu kommt ordentlich Röstmalz und etwas Schokolade.

Zum Geschmack: Ein röstig und nussiges Bier. Vor allem der Abgang weiß sehr zu überzeugen. Hier kommen leicht schokoladige Noten auf. Die Kohlensäure prickelt ganz gut und macht das Bier sehr bekömmlich. Im Abgang ist es bisweilen noch einen Ticken zu süß. Manchmal ist auch die Kohlensäure ein wenig zu aufdringlich und der Hopfen könnte hier und da ein bisschen mehr sein.

Zum Fazit: Meine im Geschmack aufgeführten Kritikpunkte sind wirklich jammern auf hohem Niveau. Von allem könnte es ein klein wenig mehr sein, aber Geschmack ist nun mal auch eine sehr subjektive Angelegenheit. Ich gebe dem Bier sehr gute 4 Sterne.

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St. Georgen Bräu Helles

Ein richtiges Helles aus Bayern, wenn man es genau nimmt eigentlich aus Franken bereichert meinen nächsten Biertest. Es stammt von der St. Georgen Brauerei aus Buttenheim, der Heimatstadt des Jeanspioniers Levi Strauß. Das Helle der Brauerei, die nach dem Heiligen Georg benannt ist, kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,6%.

Zur Optik: Ein Hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig kerniges Aroma. Jedoch riecht es nicht so süßlich wie bei anderen Hellen.

Zum Geschmack: Hier ist geht es dann aber doch eher süßlich zu Werke und man hat einen sehr ausgeprägten Getreidegeschmack. Es ist aber nicht so mild wie andere Lagerbiere und in der Backengegend ein wenig schmierig, was das Mundgefühl anbelangt. Für diesen Alkoholgehalt recht vollmundig. Nach dem süßlichen ersten Eindruck wird das ganze Bier aber schon ein bisschen kernig, der Hopfen kommt dann immer mehr durch. Vor allem im Abgnag ist es leicht hopfig. Der Körper ist insgesamt schlank gehalten. Man muss aber auch sagen das es dem Bier insgesamt ein wenig an Substanz und Körper fehlt.

Zum Fazit: Am Anfang noch recht süß, ist es insgesamt ein Helles, das nicht so ganz die Süße anderer Heller hat. Der Hopfen ist schon auch vorhanden und verleiht dem Bier vor allem im Abgang eine gewisse Würze. Insgesamt ist es schlank und die Kohlensäure sehr moderat. Es könnte dann geschmacklich schon noch eine Spur mehr sein. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Post Karl Mayer Posthorn Gold

Die Postbrauerei Karl Mayer aus Nesselwang braut heute unter dem Namen Braumanufactur Allgäu. Biere unter dem Label Postbrauerei Karl Mayer wurden lange Zeit noch für die Nesselwanger Post von der Zötler Brauerei im benachbarten Rettenberg gebraut, als in der Post in Nesselwang aufgrund von Umstrukturierungsmaßnahmen nicht gebraut wurde. Nun wird seit einigen Jahren wieder in der Post in größerem Umfang gebraut und die Biere sind in neuem Gewand erhältlich. Dieser Test widmet sich aber noch dem alten Posthorn Gold. Einem klassischen Exportbier mit 5,2% Alkohol.

Zur Optik: Ein klar filtrietes, hellgoldens Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht süßliches Aroma, welches die getreidigen Noten wiederspeigelt. Dazu hat es eine leichte Honignote.

Zum Geschmack: Ein getreidig, süßliches Aroma, welches man hier im Mund hat. Es ist sehr vollmundig und süßlich im Geschmack. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein süffiges, recht süßliches honigartiges Lagerbier und geschmacklich näher beim Helles als beim Export. Es ist recht leicht im körper, ohne zu vollmundig zu sein und so sehr bekömmlich, da die Kohlenösure zurückhalten ist, aber nicht zu sehr. Auch bis zum Schluss bleibt es ein kernig getreidiges und vor allem süßliches Bier.

Zum Fazit: Geschmacklich ist dieses Bier eher bei einem Hellen. Es ist schlanker im Körper und auch die Hopfung ist durchaus würziger. Dazu kommt diese feine Honigsüße. Von mir gibt es 3 Sterne.

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Schwarzbräu Feines Helles

Für den nächsten Biertest geht es nach bayerisch Schwaben. Von der Autobahn A8 gut sichtbar, liegt die Brauerei Schwarzbräu am Rande von Zusmarshausen in der Nähe von Augsburg. Was wäre eine bayerische Brauerei ohne ein Helles im Sortiment. Die Schwarzbräu hat gleich mehrere Biere dieses bayerischen Bierstils im Sortiment, von denen ich mich heute dem Feinen Hellen widme. Dieses kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein süßlich, fruchtiges Aroma in der Nase. Leicht hat es etwas von Steinobst, Birne und Apfel.

Zum Geschmack: Ein sehr frisches, leicht fruchtiges Aroma. Hier kommt auch der Apfel ein wenig durch. Aber man hat im Nachgang einen schönen Mix aus getreidigen Noten und den für Helles typischen leichten Honigmalznoten. Es ist ein sehr süffiges Helles, welches sich auch im weiteren Trinkverlauf so zeigt. Hopfenherbe hat das Bier nur leicht am Gaumen. Insgesamt ist es ein eher süßlicher Vertreter seiner Zunft.

Zum Fazit: Ein eher süßliches Helles Lagerbier. Ich hätte mir hier noch etwas mehr Hopfenwürze gewünscht. Ansonsten ist es aber sauber gebraut und sehr süffig, da die Kohlensäure es spritzig und schlank wirken lässt. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Bernard Svatecni Lezak 12°

Von Franken springe ich über die östliche Landsgrenze nach Tschechien. Über die dortige Biertradtion habe ich in vorangegangenen Berichten schon das ein oder andere Wort verloren. Auch über die Brauerei Bernard, die sich im südlichen Teil Zentraltschechiens befindet habe ich schon einmal geschrieben. Sie ist eine der größeren Brauereien im Land und gehört zur Hälfte der belgischen Familienbrauerei Duvel. Die andere Hälfte befindet sich in Privatbesitz. Bernard ist zudem eine der wenigen Brauereien außerhalb Deutschlands, die ihre Biere größtenteils in Bügelverschlussflaschen abfüllt. Das Svatecni Lezak ist eines der Standardbiere der Tschechen und kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein leicht trübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich empfinde es als ein eher geruchsneutrales Bier. Es hat ein bisschen brotige Noten.

Zum Geschmack: Ein sehr fruchtiges Aroma, das gleichzeitig aber ordentlich herbe Noten am Gaumen hat. Sehr schön finde ich diese leichten Apfelnoten die man hat. Vor allem im Nachgang setzten sich diese fest. Dazu kommen bittere Hopfennoten, gepaart mit leicht getreidigen Noten. Insgesamt wirken die hopfigen Noten am Gaumen auf mich sehr harzig. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr abwechslungsreiches und vor allem sehr würziges Bier.

Zum Fazit: Ein würziges, hopfenbetontes Bier, wie man es aus Tschechien gewohnt ist. Hier wurde der Hopfen gut eingesetzt. Es isngesamt ein wenig urwüchsiger und hat klare Kanten. Dafür ist es nicht ganz so aromatisch wie manch anderes hopfiges Gebräu. Mir hat es aber geschmeckt, denn dieses Bier bringt definitv eine gute Portion Geschmack mit. Das gibt 4 Sterne.

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Mythos Premium Lager

Wer schon einmal in Griechenland im Urlaub war, wird mein folgendes Testbier wohl kennen. Aber auch hierzulande findet es sich im ein oder anderen griechischen Spezialitätengeschäft wieder. Die Rede ist natürlich vom Mythos Premium Lager. Das Bier, welches heute eine der am meisten getrunkenen Marken im Land des Ouzos ist, hat dabei noch gar keine so große Historie vorzuweisen. Erst im Jahre 1997 wurde die Marke von der Mythosbrauerei, die in der Nähe von Saloniki ansässig ist, in den Markt eingeführt. Obwohl in Griechenland auch Bier ein relativ beliebtes Getränk ist, mangelt es lange an starken einheimischen Biermarken. Hauptsächlich niederländische und deutsche Biermarken beherrschten den einheimischen Markt. Mit Mythos wurde versucht dies zu ändern und wieder eine starke eigene Marke am Markt zu platzieren, was in der Folge auch gelang. Heute ist die Brauerei eine Marke im Portfolio vom Carlsberg aus Dänemark. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein realativ neutrales, getreidiges Bier. es riecht ein wenig metallisch. Ansonsten gibt das Bier geruchlich nicht viel her.

Zum Geschmack: Ein typishes Standardlagerbier einer Großbrauerei. Man hat eine gewisse prickelnde Kohlensäure, die etwas im Rachen kitzelt und etwas Herbe des Hopfens. Der Malzkörper klingt wenn dann überhaupt nur sehr leicht an, sodas die Malzsüße so gut wie gar nicht zu schemcken ist. Außerdem wirken die Hopfenoten im Abgnag leicht metallisch und es kratzt ein wenig im Hals.

Zum Fazit: Ein typisches Standardbier, das nach nicht viel schmeckt. Dazu ist es auch noch leicht kratzig und etwas metallisch. Ein Stern wäre hier zu hart, da man es durchaus trinken kann. Mehr als 2 sind hier aber auch wirklich nicht möglich, daher bleibt es bei 2 Sternen für das Mythos Lager.

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Watzdorfer Hell

Im nächsten Biertest habe ich das Helle der Watzdorfer Brauerei aus dem Herzen von Thüringen. Der Alkoholgehalt des Lagerbieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidges, dezent hopfiges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein mildes, aber sehr erfrischendes Bier. Es sprudelt leicht und hat eine dezente Malzsüße. Das Bier ist keine Geschmacksexplosion, aber keiensfalls wässrig. Es hat einen süßlichen, fast schon etwas kekesigen Malzgeschmack, aber am Gaumen auch eine gewisse Hopfenwürze, wenn auch nicht zu übertrieben.

Zum Fazit: Ein mildes süffiges Helles mit feinem, leicht keksigen Malzaroma und einer dezenten Hopfenbittere. Von mir gibt es für das Bier 3 Sterne.

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Biergarten Urig Würzig Hell

Die Sudmeister GmbH aus Idar-Oberstein verteibt Biere und Biergeschenkboxen zu unterschiedlichen Themen. Die Biere die sie dabei vertreibt braut sie aber nicht selbst. Meist verwendet sie dazu ausgewählte Biere von unterschiedlichen Brauereien, vorwiegend aus Bayern. Ein paar Biere lässt sie aber auch als Lohnabfüllung speziell für ihr Unternehmen produzieren. Unter anderem mein heutiges Testbier, das Biergarten Urig-Würzig-Hell. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertres goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht leicht muffig erdig in der Nase. Dazu kommen natürlich getreidige Noten.

Zum Geschmack: Ein Bier mit einem doch irgendwie recht unangehmen Beigeschmack. Insgesamt ist das Bier geschmacklich aber eher noch recht neutral. Nach ein, zwei Schlücken ist dieses unbehangliche Mundgefühl vorbei und im Abgnag wird es wieder etwas herber. Jedoch ist es dann immer noch eher nchtssagend.

Zum Fazit: Ein, zwei Schlück braucht man um mit dem Bier warm zu werden, dann kommt aber ehrlicher Weise geschmacklich auch nicht mehr viel. So kann ich dem Bier nur 2 Sterne geben.

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Hösl Kaiser Rudolf Premium

Rudolf II. aus dem Hause Habsburg war von 1576 bis 1612 Römisch-Deutscher Kaiser. Was dieser jedoch mit der Brauerei Hösl zu tun hat, von der mein heutiges Testbier, das Kaiser Rudolf Premium stammt, kann ich ehrlicher Weise nicht sagen. Der Kaiser war zwar ein Freund des Gerstensafts, jedoch war seine Hofbrauerei jene aus Krusovice, von der ich hier auch schon ein Bier vorgestellt habe. Der Alkoholgehalt des Lagerbieres liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, leicht trübes Bier. Der Schaum ist leider recht schnell verflogen.

Zum Geruch: Es zeigt sich ein brotiges Aroma mit einem insgesamt sehr kernig urigen Geruch.

Zum Geschmack: Es ist ein würziges und kerniges Bier. Der Geschmack ist sehr kräftig und getreidig, zugleich aber auch ein wenig süßlich. Insgesamt ist es ein Bier, das recht ausgewogen ist zwischen Malzkörper und Hopfenbittere. Jedoch vermisse ich insgesamt dann doch einen tiefgründigeren Geschmack des Bieres und es wirkt so ein wenig belanglos. Im weiteren Trinkverlauf ist es geschmacklich dann eher süßlich.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier 3 Sterne. Man kann es zwar trinken und es ist nicht wirklich wässrig. Insgesamt ist das Bier aber doch eher belanglos und langweilig.

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Eichentaler Lagerbier Hell

Für die Pro Getränke GmbH aus Eggenfelden wird von der Passauer Brauerei Hacklberg die Marke Eichentaler gebraut. Wie es sich für bayern gehört ist das Bier stilistisch ein klassisches helles Lagerbier. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldnes Bier. Es hat einen wirklich sehr sehr ordentlichen Schaum, so das sich das Bier nicht auf einmal ins Glas gießen lässt.

Zum Geruch: Es riecht kernig getreidig. Eine leicht ölige Komponente mit etwas metallischen Beigeruch kommt dazu. Insgesamt sind aber die malzig brotigen Noten im Vordergrund.

Zum Geschmack: Zunächst handelt es sich um ein recht geschmacksneutrales Bier. Es hat nicht wirklich intensiven Geschmack in irgend eine Richtung. Hier und da kommt mal ein wenig das mMalz durch. Auch im weiteren Trinkverlauf ist das Bier sehr weich und leicht im Mundgefühl. Gerade in Richtung Abgang und vor allem dann im Nachgang wird das Bier aber schon auch sehr wässrig.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 2 Sternen. Es ist wirklich sehr langweilig und bisweilen sogar schon wässrig.