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Graf Arco Helles

Neben der Arcobräu aus Moos gibt es mit der Graf Arco Brauerei eine weitere Brauerei, die durch die Grafenfamilie Arco betrieben wird. Die Graf Arco Brauerei liegt hierbei in den Händen des Familienzweigs Arco-Valley und befindet sich im niederbayerischen Adldorf. Das Schloss in Adldorf besitzt das Braurecht bereits seit dem Jahre 1630. Im Jahre 1812 kamen die Grafen von Arco-Valley durch Erbschaft an Schloss und Brauerei und betreiben den Betrieb bis heute. Der Klassiker der Graf Arco Biere ist das Helle, das es auch in meinem heutigen Test gibt. Der Alkoholgehalt liegt hier bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat einen süßlich malzigen Geruch in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem süßlichen Aroma und leicht würzigem Abgang. Es ist sehr belebend und erfrischend. Die Kohlensäure prickelt sehr gut und auch eine gewisse Säure zeigt sich am Gaumen. Das Bier ist sehr erfrischend ist nicht zu süß und hat einen schönen würzig süßlichen Abgang. dazu wirkt es noch vollmundig im Geschmack. Im weiteren Trinkverlauf nimmt die Kohlensäure aber etwas ab. Der Körper des Bieres ist schlank und durch die spritzige Kohlensäure passt hier sehr gut dazu.

Zum Fazit: Ein klassisches, gutes und erfrischendes Helles. Es ist würzig, aber auch süffig und die Süße ist vor allem im Antrunk zu spüren. Ein Helles, das nicht zu süß ist, aber auch nur dezent würzig. Es hat einen schönen vollmudigen Geschmack, ohne dabei zu komplex zu sein. Der Körper ist schlank und die Kohlensäure macht es erfrischend. Das gibt von mir 4 Sterne.

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Post Weiler Helles

Für meinen nächsten Biertest geht es ins Allgäu nach Weiler im Landkreis Lindau. Auch die dortige Postbrauerei hat seit einiger Zeit ein neues Helles im Sortiment, welches ich im folgenden Test nun verkosten werde. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig getreidges Bier das in der Nase einen sehr frischen Eindruck macht. Es wirkt dazuleicht keksig.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, mit einer schönen vollmundigen Getreidenote. Es hat eine leicht süßliches Aroma, das aber gut von der einsetzenden Kohlensäure im Zaun gehalten wird, die schön bis in den Abgang prickelt und das Bier so sehr erfrischend macht. Im Nachgang bleibt dann aber eher noch etwas süßliches im Mundraum hängen. Der Körper und das Bier insgesamt verhalten sich sehr schlank und der Geschmack bleibt insgesamt bis zum Schluss erhalten.

Zum Fazit: Ein durchaus Wohlschmeckendes Helles. Es ist etwas süßlicher und nicht so würzig wie manch anderer vertreter, dafür macht die Kohlensäure es sehr süffig. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Watzdorfer Hell

Im nächsten Biertest habe ich das Helle der Watzdorfer Brauerei aus dem Herzen von Thüringen. Der Alkoholgehalt des Lagerbieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidges, dezent hopfiges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein mildes, aber sehr erfrischendes Bier. Es sprudelt leicht und hat eine dezente Malzsüße. Das Bier ist keine Geschmacksexplosion, aber keiensfalls wässrig. Es hat einen süßlichen, fast schon etwas kekesigen Malzgeschmack, aber am Gaumen auch eine gewisse Hopfenwürze, wenn auch nicht zu übertrieben.

Zum Fazit: Ein mildes süffiges Helles mit feinem, leicht keksigen Malzaroma und einer dezenten Hopfenbittere. Von mir gibt es für das Bier 3 Sterne.

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Eichentaler Lagerbier Hell

Für die Pro Getränke GmbH aus Eggenfelden wird von der Passauer Brauerei Hacklberg die Marke Eichentaler gebraut. Wie es sich für bayern gehört ist das Bier stilistisch ein klassisches helles Lagerbier. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldnes Bier. Es hat einen wirklich sehr sehr ordentlichen Schaum, so das sich das Bier nicht auf einmal ins Glas gießen lässt.

Zum Geruch: Es riecht kernig getreidig. Eine leicht ölige Komponente mit etwas metallischen Beigeruch kommt dazu. Insgesamt sind aber die malzig brotigen Noten im Vordergrund.

Zum Geschmack: Zunächst handelt es sich um ein recht geschmacksneutrales Bier. Es hat nicht wirklich intensiven Geschmack in irgend eine Richtung. Hier und da kommt mal ein wenig das mMalz durch. Auch im weiteren Trinkverlauf ist das Bier sehr weich und leicht im Mundgefühl. Gerade in Richtung Abgang und vor allem dann im Nachgang wird das Bier aber schon auch sehr wässrig.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 2 Sternen. Es ist wirklich sehr langweilig und bisweilen sogar schon wässrig.

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Püttner Einfach’s

Zum 200 Jährigen Jubiläum hat die Oberpfälzer Brauerei Püttner mit dem Einfach’s ein Helles auf den marktgebracht das an eine Originalrezeptur aus dem Jahre 1819 angelehnt ist. In jenem Jahr wurde die Brauerei von den Freiherren von Hirschenberg gegründet. 1862 kam sie an die Familie Püttner die sich noch heute für die Biere verantwortlich zeigt und der Brauerei ihren Namen gab. Mit einem Alkoholgehalt von nur 4,7% ist das Bier ein sehr leichtes Helles.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht getreidiges und etwas brotiges Aroma habe ich hier in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein sehr sehr sprudeliges Bier. Es ist nur etwas getreidig mit ansonsten eher geschmacksneutralem Körper. Trotz des geringen Alkoholgehalts ist der Körper vorhanden und wirkt auch nicht wässrig. Dennoch ist es geschmacklich sehr neutral. Wenn die Kohlensäure etwas nachlässt, hat man ein Bier mit einer durchaus passablen Malznote die aber nicht zu aufdringlich ist. Eine leichte Hopfenwürze klingt nur marginal an.

Zum Fazit: Ich finde das Bier eher langweilig. Gegen Ende kommt ein wenig mehr malzigkeit zum tragen. Ich gebe ihm 3 Sterne.

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Bergquell 1846

Zum 170 jährigen Betriebsjubiläum hat die Bergquellbrauerei aus dem sächsischen Löbau ein neues Bier auf den Markt gebracht. Das 1846 Hell. In jenem Jahr wurde auch die Brauerei in Löbau erbaut. Unter wechselnden Besitzern firmierte die Brauerei bis zum 2 Weltkrieg als Aktiengesellschaft, ehe sie zunächst teil- und später komplett verstaatlicht wurde. Nachdem nach der Wende aufgrund von massiv veralteten Anlagen und einem hohen Schuldenberg das Ende der Brauerei besiegelt schien, braute die Brauerei erstmals seit 7 Jahren ab 1996 auf einer komplett neu errichteten Produktionsanlage wieder selbst Bier. Seit 1999 ist die Brauerei in Besitz von Steffen Dittmar der die Brauerei in ruhigere Fahrwasser geführt hat und den Betrieb zu einer großen Regionalbrauerei entwickelt hat. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein leicht getreidig brotiges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem etwas würzigen Aroma, das leicht bitter am Gaumen ist und das eine gute Portion Hopfen auch im Nachgang hat. Der Körper des Bieres ist angenehm schlank. Das Malz schmecke ich in den ersten Schlücken nicht wirklich heraus, kommt es doch eher über einen etwas bitteren Hopfen, der fast schon ein wenig aromatisch wirkt. Das Bier ist kernig würzig. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein durchaus annehmbares Bier, das aber doch eher ein würziges Getränk ist.

Zum Fazit: Ein würziges Helles. Ich finde Helle Biere, die nicht zu süß sind und eine eher würzige Komponente haben durchaus ansprechend und so überzeugt mich auch dieses Bier mit seiner feinen Hopfenwürze. Das Malz kommt aber gar nicht zum tragen und das bemängele ich hier ein bisschen. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Steinie Albert Hell

Steinie ist ein von mehreren gebräuchlichen Bezeichungen für die kleine bauchige Bierflasche, in die auch mein heutiges Testbier gefüllt ist. Warum auch immer ziert Albert Einstein diese Flasche und die Biere werden unter dem Slogan „Steinie² das geniale Bier“ vermakrtet. Eine besondere verbindung des genialen Wissenschaftlers zur Brauerei, Franken oder Bier im allgemeinen konnte ich nicht ausmachen, würde er als gebohrener Ulmer doch wohl eher zum Gold Ochsen greifen. Über all das lässt uns die Brauerei Kesselring, die die Biere braut im Dunkeln. Das Albert Hell ist die neueste Sorte in der Steinie Familie und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat ein getreidiges, leicht röstiges Aroma. Es geht eher ins brotige.

Zum Geschmack: Das süßlich getreidge Aroma zeigt sich auch hier im ersten Schlucke. Das Bier wirkt sehr süffig und sehr gut aufeinander abgestimmt. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt das Bier sehr süffig. Es fehlt ihm eventuell ein wenig die Kohlensäure und der Antrunk ist mir zu süßlich. Der Abgang ist dafür ganz ok und die Aromen verbleien lange im Mund und Rachenraum. Auch gegen Ende sind vor allem die schönen leicht süßlichen Malznoten hervorzuheben.

Zum Fazit: Das Bier überzeugt mich wirklich. Hervorzuheben sind die schönen Malznoten. Was negativ ist, das es ein bisschen zu süß geraten ist und ihm etwas die Kohlensäure fehlt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Irlbacher Vollbier Hell

Zum Abschluss des Wochenendes habe ich nun noch einen neuen Biertest parat. Dieses mal gibt es ein Bier der Schlossbrauerei Irlbach aus der Nähe von Straubing. Die bayerische Brauerei kann auf eine über 500 jährige Geschichte zurückblicken, wobei sie die meiste Zeit zur Versorgung des gleichnamigen Schlosses diente. Dies bleib bis zum Jahre 1811 so, als die Herren von Poschinger-Bray, Schloss und Brauerei kauften und sich entschlossen, die Brauerei kommerziell zu betreiben. Im Jahre 2016 wiederum, wurde die Brauerei schließlich von der benachbarten Arcobräu gekauft, die sie bis heute betriebt. Ganz klassisch, gibt es heute das Helle Vollbier im Test, das auf einen Alkoholgehalt von 4,9% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat nicht wirklich einen besonders ausgeprägten Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr brotiger Geruch mit getreidigen Aromen, wie man sie von einem Hellen erwartet habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck zeigt sich hier auch eine süßlich getreidige Note. Diese ist aber ausgesprochen süßlich und bliebt auch lange im Mund erhalten. Diese Noten sind bis in den Nachgang beständig und erzeugen einen Geschmack mit süßlich getreidigen Noten und hinterlassen ein toastiges Mundgefühl. Daneben ist das Bier durchaus kernig und hat eine leichte Hopfenwürze am Gaumen.

Zum Fazit: Auf der Website wird das Bier als „süffiges Helles für jeden Anlass“ beworben und ich finde, dass man dies so unterschreiben kann. Es ist vielleicht für manch einen etwas zu süßlich für ein Helles, aber dennoch zeigt sich auch eine leichte Hopfenwürze am Gaumen. Von mir bekommt das Bier 4 Sterne.

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Nordbräu Hell

Bei der Aktuellen Hitze heißt es viel Trinken und da es im Norden meistens kühler als im Süden ist, gibt es im folgenden Biertest ein Bier von Nordbräu aus Ingolstadt. Das Helle ist das beliebteste Bier der Schanzer und der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges, ansonsten getreidiger Geruch.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das im Körper leicht und erfrischend wirkt. Es ist ein Helles welches ich als mild beschreiben würde, das dazu aber noch eine etwas hopfenaromatische, leicht bitter Komponente im Abgang hat. Es ist ein Bier, bei dem dann im weiteren Trinkverlauf doch auch noch eine etwas süßgetreidige Komponente hinzukommt, Das Mundgefühl wirkt durch das Wasser aber ehrt hart und etwas würziger und nicht so süßlich und weich wie andere bayerische Helle.

Zum Fazit: Ein mildes Helles mit einem leicht hopfigen Abgang. Mir fehlt ein etwas weicheres Mundgefühl und auch die Malzsüße könnte noch etwas mehr ausgeprägt sein. Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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1. Dampfbierbrauerei Zwiesel Pfeffer Hell

Von der Dampfbierbrauerei aus Zwiesel im bayerischen Wald kommt mein nächstes Testbier. Ich verkoste heute das Peffer Hell, welches den Namen der Eigentümerfamilie Pfeffer trägt. Es wurde bereits in den 20er Jahren das erste Mal vom damaligen Brauereichef Josef Pfeffer eingebraut und wird noch heute nach dessen Originalrezept gebraut. Der Alkoholgehalt beträgt 4,9%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht getreidig frisch und etwas leicht würzig. Dazu kommt etwas Honig.

Zum Geschmack: Ich habe ein wirklich frisches Bier mit einer gewissen Note bei der ich im ersten Eindruck ein wenig an Waldhonig denken würde. Im abgang ist es ein wenig schlank. Auch im weiteren Trinkverlauf wird es im Mundgefühl sehr frisch mit einem leichten süßlichen Touch, der sich auch im Nachgang niederschlägt.

Zum Fazit: Es ist ein sehr frisches gut trinkbares Helles mit schöner Malzsüße. Es könnte aber noch etwas würziger sein, dann wäre es noch besser. So vergebe ich hier 4 Sterne für das Pfeffer Hell.