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Bräuchle Export

Die Brauerei Bräuchlie mit dem Springbock im Logo war eine Brauerei aus Metzingen, welche im Jahre 1832 gegründet wurde. Im Jahre 1977 wurde sie von Schwaben Bräu übernommen und der Betrieb im Jahre 1985 eingestellt. Seither ist die Marke außerhalb von Metzingen etwas in Vergessenheit geraten. Im Jahre 2009 wurde die Marke jedoch von den Gedig Getränkemärkten wiederbelebt und ist seitdem exklusiv als Eigenmarke dort erhältlich. Das Bräuchle Export wird nun von mir im heutigen Biertest verkostet. Der Alkoholgehalt beträgt 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotg getreiger Geruch ist es den dieses Bier hat.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein brotg süßliches Bier. Es hat aber eine leicht karamellige Seite, die es sehr bekömmlich macht und etwas abhebt. Es prickelt auch sehr schön im Abgang. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein kräftig getreidiges Exportbier.

Zum Fazit: Mich würde interesieren, wie dieses Bier wohl früher geschmeckt hat. Das heutige ist jedoch ein überraschend süffiges, würziges Export mit gutem Malzkörper. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Tettnanger Kronen Bier

Das Kronen Bier der Tettnanger Kronen Brauerei ist der Klassiker im Sortiment. Stilistisch ist es ein Exportbier, oder wie man im schwäbischen sagen würde eine klassische Halbe. Der Alkoholgehalt des Lagerbieres vom Bodensee beträgt 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen nicht wirklich besonderen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein doch im Geruch eher hopfiges und auch vor allem leicht grasiges, etwas hopfiges Bier.

Zum Geschmack: Es ist ein durchaus hopfiges Bier mit einer doch sehr grasigen Note und auch einer leicht fruchtigen Malzsüße zum Nachgang hin. Ich finde sogar, das es auch etwas von Melone hat. Dem Bier geht insgesamt leider ein wenig die Kohlensäure ab. Dennoch ist es auch im weiteren Trinkverlauf ein Bier, mit einer sehr harmonischen Hopfennote, der es aber an Würzigkeit fehlt. Auch die Kohlensäure ist nach wie vor eher weniger präsent. Dennoch hat es auch malzig süßliche Nuancen, wenn auch weniger als andere Biere, ähnlichen Bierstils.

Zum Fazit: Eine überraschend hopfige Interpretation eines Exportbieres. Wenn man jedoch mitten in einem der bedeutendsten Hopfenanbaugebiete ansässig ist, darf das aber auch so sein. Der Hopfen ist dazu sehr harmonisch. Dafür sehe ich auch etwas über die fehlende Kohlensäure hinweg und vergebe hier dennoch 4 Sterne.

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Franz Export

Von der Brauerei Franz aus der badischen Stadt Rastatt habe ich heute ein Bier in meinem Test zur Verkostung. Das Exportbier der Brauerei, eine klassiche Halbe wie man zu sagen pflegt, kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein spritzig frisches Bier. Es hat einen leicht fruchtigen Touch mit Zitrusnoten. Dazu gesellen sich ein wenig brotige Noten.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es ein wenig spritzig, bevor es dann in einen würzige Köprer in Richtung des Mittelteils übergeht. Es hat definitiv einen malzigen Körper, der von Hopfenoten flankiert wird, welche prickelnd und leicht grasig. Immer wieder schwimmt ein bisschen so ein süßer Unterton mit, der jedoch nie zu sehr durchkommt, da immer auch die Kohlensöure gut durchkommt und das Bier lebendig hält.

Zum Fazit: Das Bier bekommt von mir die Wertung 4 Sterne. Man hat ein gutes Exportbier, welches auch die einzelnen Geschmackskomponenten gut ausbalanciert hat.

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Schwind Export

Von der letzten noch verblieben aktiven Aschaffenburger Brauerei, der Brauerei Schwind wird es mein heutiges Testbier geben. Mit einer Tradition die sich bis ins Jahre 1761 zurückverfolgen lässt kann sie somit auf eine über 250 jährige Brauereigeschichte zurückblicken. Das Export, mein heutiges Testbier, ist im Sortiment der Brauerei ein wahrer Klassiker und eines der beliebtesten Biere. Dieses Bier kommt auf einen Alkoholgehalt von runden 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein getreidges Aroma, das mit brotigen Noten umgarnt wird.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier, dass wie ich finde zunächst auch einmal recht viel sprudelt und man so nicht so viel vom Geshcmack mitbekommt. Das Bier hat einen kräftigen Malzkörper, der durchaus präsent ist. Jedoch hat es einen etwas, nicht ganz so frisch wirkenden nachgeschmack, der mir nicht so gefällt. Es ist ein Bier, das auch im weitern Trinkvrlauf zwar getreig ist und eine schöen Malzkörper hat, jedoch irgendwie nicht so recht zum gesamten Bier passt.

Zum Fazit: Mir ist das Bier leider ein wenig zu unausbalanciert. Der Malzkörper ist kräftig wie ich es von einem Export erwarte, jedoch nehme ich irgend etwas wahr, was mir geschmacklich nicht so wirklich schmeckt. Ich kann daher fürs erste leider nur 2 Sterne für dieses Bier vergeben. Ihm geht einfach die Frische und Süffigkeit ab.

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Ketterer Edel

Das Edel ist das Exportbier, der Brauerei Ketterer aus Hornberg im Schwarzwald. Alkoholtechnisch ist diese Halbe mit 5,2% eher sogar etwas schwächer als üblich.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, helles Bier. Es hat einen guten weissen Schaum.

Zum Geruch: EIn getreidig, kerniges Bier. mit leicht hopfiger Note.

Zum Geschmack: Ein getreidg , frisches Bier. Es ist geschmacklich leicht herb, aber vor allem hat es sehr getreidige Noten. Das leicht herbe kommt vor allem im Abgang. Es ist aber sehr süffig und kernig. Der Malzkörper ist kräftig und liegt gut auf der Zunge. Im Nachgang ist es zudem leicht süßmalzig und die Kohlensäure kitzelt leicht den Gaumen.

Zum Fazit. Eine gute Halbe mit viel Geschmack die ich weiter empfehlen kann. Ich gebe diesem Gebräu eine Wertung von 4 Sternen.

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Riegele würziges Export

Für meinen nächsten Beitrag geht es nach Augsburg oder Augschburg wie die Einheimischen zu sagen pflegen. Aus dem umfassenden Sortiment der Brauerei Riegele gibt es daher nun das würzige Export, eine klassische Halbe wie man in meiner Heimat sagen würde. Mit einem Alkoholgehalt von 5,5% hat es dazu auch ordentlich Wumms.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges Aroma mit ein bisschen brotigen Noten. Ansonsten ist es recht geruchsneutral.

Zum Geschmack. Im Antrunk hat man ein schönes pricklendes Getreidearoma, aber nicht besoners viel Geschmacksnuancen. Es ist wie der Name vermuten lässt sehr würzig, jedoch fehlt mir hier eine echt Geschmacksexplosion. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man immer wieder, leichte süßggetreidige Noten, jedoch ist es etwas zu süßlich und mir fehlt ein wenig brotige und kräftige Noten. Es wirkt trotz der weniger intensiven Geschmacks nicht wässrig, sondern schon kräftig im Körper. Es wirkt gegen Ende aber etwas unrund.

Zum Fazit: Normalerweise sind die Biere der Brauerei Riegele ein wirklicher Hochgenuss, jedoch überzeugt mich das Export nicht so ganz. Man kann es aber wirklich trinken und es als schlecht zu bezeichnen wäre wirklich vermessen. Ich hatte jedoch einfach etwas mehr Geschmacksexplosion erwatet. Ich gebe 3 Sterne.

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Patrizier Bräu Königstrunk Export

Ein Bier aus der Kategorie Billigbier unterzieht sich als nächstes meinem kritischen Gaumen. Dieses Mal gibt es wieder eines der Marke Patrizier Bräu der Brauerei Tucher. Wie diese Marke mit dem Nürnberger Traditionsbrauere in Verbindung steht und welche Rolle sie in der Nürnberger und Fürther Bierlandschaft spielte habe ich an derer Stelle bereits erläutert. Deshalb komme ich direkt zum Bier, dem Königstrunk Export. Der Name sowie Etikett, verdeutlichen nachmals die Rolle Nürnbergs zur Zeiten des Heiligen Römischen Reichs, als Schatzkammer bzw. Aufbewahrungsort der Reichskleinodien. Die auf dem Etikett abgebildete Reichskrone unterstreicht dies nochmals. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum und ist klar filtriert.

Zum Geruch: Ein frisches getreidiges Aroma. Danach machen sich aber auch ein wenig ledrige Töne breit.

Zum Geschmack: Ein süßlich, getreidiges Aroma. Es ist sogar sehr süß im ersten Eindruck. Im Abgang wirkt es sogar fast schon ein wenig zuckrig. Ja es ist schon ein wenig würzig, insgesamt aber doch eher zurückhaltend und eher auf die Malzsüße bedacht. Vom Hopfen ist leider so gut wie gar nichts zu spüren. Insgesamt wirkt ist es dann einfach zu gefällig und langweilig und diese Malzsüße ist irgendwie auch nicht so richtig schmackhaft. Ab und an kommt da auch etwas estriges bzw zuckriges durch.

Zum Fazit: Nunja kein wirklich besonderes Bier. Es ist nichtssagend und die starke Malzsüße ist auf Dauer auch eher penetrant. Ich gebe dem Bier daher nur 2 Sterne.

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Allgäuer Brauhaus Urtyp Hell

Von der Kemptner Großbrauerei Allgäuer Brauhaus kommt mein heutiges Testbier. Dieses Mal soll es der Urtyp Hell sein, ein klassisches Exportbier mit einem Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht einigermaßen brotig und ist süßlich im Geruch. Die getreidigen Noten sind dominant.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein leicht getreidiges Bier. Es ist etwas süßlich. Im Abgang ist es ein wenig hopfig und bringt dadurch noch eine gewisse Würze mit. Es druchaus ein Bier mit gewissen Kanten , das hier und da durchkommt. Mir ist es aber an der ein oder anderen Stelle etwas zu bitter, was nicht so recht zum Malzkörper passt. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es dieses, dann doch ins süßliche und brotige gehende Bier.

Zum Fazit: Das Bier ist absolut nichts besonderes und ein durchschnittliches Exportbier. daher gebe ich diesem Bier auch nur eine Wertung von 3 Sternen.

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Bellheimer Edel Export

Für den nächsten Test geht es nach Rheinland Pfalz. Aus dem Hause Bellheimer kommt dieses mal mein nächstes Bier. Gebraut nach einer über 150 jährigen Tradition handelt es sich um eines der beliebtesten Biere im Sortiment. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum

Zum Geruch: Ein geruchsneutrales leicht süßes Bier das ich hier in der Nase habe.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das Bier doch sehr sehr süßlich, fast schon keksig. Mir ist es irgendwie auch direkt fast ein wenig zu süßlich bzw. teigig im Geschmack. Es fehlt diesem Bier schon zu beginn an Kohlensäure. Es ist ein Bier, das irgendwie einfach ein wenig zu süßlich wirkt.

Zum Fazit: Mir ist dieses Export einfach ein wenig zu süßliche und es fehlt an Kohlensäure und Hopfen. Ich gebe ihm daher nur 2 Sterne.

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Blanks Edelbier

Aus dem Hause Blank aus Riedlingen in Württemberg gibt es heute das Edelbier. Stilistisch handelt es sich beim Edelbier um ein Export, also die klassische Halbe. Alkoholtechnisch kommt es auf 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes eventuell leicht trübes Bier. Es hat eine hellgoldene Farbe mit einem ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein recht geruchsneutrales Bier mit etwa süßmalzige Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr mineralisches Bier wie ich finde. Irgendwie erinnert es gar nicht an Bier, sondern eher an eine kohlesäurehaltiges Mineralwasser, da es auch einen solchen Eindruck im Abgang am Gaumen hinterlässt. Im weiteren Trinkverlauf kommt dann auch eine schön dezente Süße hinzu die wie ich finde gut eingebunden ist. Insgesamt ist es ein vollmundiges, leicht würziges bier, das aber insgesamt doch etwas dezent ist.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist Grund solides ganz gut zu trinkendes Bier, es tut sich geschmacklich aber nicht hervor um einen höhere Wertung bekommen zu können.