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Hacker-Pschorr Superior

Der Superior ist das legendäre Festbier der Münchner Kultmarke Hacker Pschorr. Gebraut bei Paulaner und abgefüllt in der für die Marke typischen Bügelflasche kommt es auf einen Alkoholgehalt von ordentlichen 6%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mehr als ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig, brotiges Aroma. Es hat zudem leicht karamellige Anflüge.

Zum Geschmack: Ein kerniges Aroma mit einem brotigen Mundgefühl, welches auch im Nachgang anhält. Man hat im Abgang einen leicht kernigen Geschmack der durchaus eine gewisse Würze mitbringt und den Hopfen durchkommen lässt. Auch im weiteren Trinlverlauf ist es ein sehr brotiges Bier, das auch vor allem im Abgang einen bleibenden Eindruck hinterlässt Teilweise ist es ein bisschen zu brotig und die Kohlensäure fehlt ein wenig als Gegenpart.

Zum Fazit: Ein durchaus solides, und überraschend rundes Festbier. Es ist sehr kräftig und hat einen ordentlichen getreidigen Körper. Durch die etwas fehlende Kohlensäure könnte es aber dem 2-3 Bier etwas schwieriger zu trinken werden, da es nicht zwingend bekömmlich ist. Ich gebe aber dennoch solide 4 Sterne für das Superior.

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Tuborg Julebryg

Ein original dänisches Weihnachtsbier, das habe ich mit dem Julebryg von Tuborg nun im Programm. Jedes Jahr am ersten Freitag im November findet in Dänemark der J-Day statt. An diesem Tag beginnen um Punkt 20.59 viele Restaurants und Bars des Landes mit dem Ausschank der beliebten Weihnachtsbiere. Zu Marketingzwecken wurde dieser Tag von Tuborg maßgeblich mitinitiiert, da diese mit meinem heutigen Testbier, das mit Abstand bekannteste Julebryg brauen. Besonders ist außerdem die Verwendung von Lakritze im Bier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht karamellig und röstig. Dazu hat man noch Lakritznoten die das Aroma abrunden.

Zum Geschmack: Hier hat man im Antrunk einen schönen Mix aus brotigen und getreidigen Noten mit feinen karamelligen bzw. kandierten Lakritznoten im Abgang. Im weiteren Trinkverlauf kommt dann auch eine bisschen rostigere Note hinzu. Dazu ist noch gut Lakritz mit dabei. Gegen Ende wird es dann auch noch etwas herb und irgendwie finde ich es dann nicht mehr so ganz ausgewogen. Die Lakritznote kommt weiterhin sehr gut durch, aber mich stört etwas ein zu süßer Beigeschmack.

Zum Fazit: Ein spannendes, aber irgendwie auch leicht gewöhnungsbedürftiges Bier. Wenn man sich aber darauf einlässt kann es durchaus sehr gut trinkbar und schmackhaft sein. ich gebe dem Ganze eine Wertung von 4 Sternen.

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Schönbuch Weihnachtsbier

Weihnachten rückt immer näher, inzwischen ist es fast nur noch 1 Woche entfernt. Deshalb soll auch heute ein Festbier im Test nicht fehlen. Jenes der Schönbuchbrauerei aus Böblingen hat nun die Ehre in mein Glas zu fließen und sich meinem kritischen Gaumen zu unterziehen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht karamellig, aber auch etwas nach Bratapfel.

Zum Geschmack: Es schmeckt im ersten Eindruck sehr röstig und hat einen gewissen karamelligen Anflug im Geschmacksprofil. Dieses wunderbar karamellige Geschmacksprofil mit leicht teigigen Noten hatte ich in dieser Form so bisher nur sehr selten. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr würziges Bier mit karamelligen Noten.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes und würzig karamelliges Festbier, wie man sich Weihnachten eben geschmacklich vorstellt. Lediglich der Hopfen fehlt mir hier ein bisschen. So komme ich abschließend auf eine Wertung von 4 Sternen.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Zoller Hof Festbier

Weihnachten rückt immer näher, aus gegebenem Anlass, darf deswegen auch heute die Verkostung eines Fest- bzw. Weihnachtsbieres nicht fehlen. Dieses Mal soll es jenes von Zoller Hof aus Sigmaringen, der Stadt mit dem wunderschönen hoch über der noch jungen Donau liegenden Residenzschloss der ehemaligen Fürsten von Hohenzollern. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges und süßliches Aroma. Es ist sehr intensiv und hat etwas ganz leicht karamelliges.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein brotig karamelliges Bier mit einer auch etwas röstig herben Note. Die Kohlensäure ist ganz gut dosiert. Im weiteren Trinkverlauf ist es eventuell etwas alkoholisch und mir teilweise etwas zu herb am Gaumen. Dazu bleibt das Bier aber karamellig mit einer brotiger Getreidigenote.

Zum Fazit: Ein kräftiges und bis auf gelegentliche Alkoholnoten ist es ein gutes Fetsbier, das von mir eine Wertung von 4 Sternen bekommt.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Diekirch Christmas

Auch in Luxemburg wird Weihnachten gefeiert und so kann ich heute dank meines treuen Bierspenders ein Weihnachtsbier von dort verkosten. Es ist das Weihnachtsbier, der AbInbev-Marke Diekirch, eine der größten des kleinen Großherzogtums. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik. Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen schönen cremigen und stabilen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, aber auch leicht süßliches Aroma habe ich in der Nase. Es riecht etwas zuckrig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier mit getreidig süßlichen Noten. Es ist aber im Abgang irgendwie komisch süßlich und fast schon ein wenig künstlich. Ansonsten ist es eher nicht so aussagekräftig.

Zum Fazit. In Sachen Weihnachts- und Winterbiere ist dieses Bier wirklich nichts was ich empfehlen kann. Im Gegenteil wirkt es sogar ein wenig künstlich. Ich gebe dem Bier nur eine Wertung von 2 Sternen.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Palmbräu Weihnachtsbier

Der 1. Dezember markiert traditionell den Beginn der Adventszeit und auch die Adventskalender dürfen nun geöffnet werden. Hinter einigen Türchen dürfte sich dabei auch ein Bier verbergen, werden Bieradventskalender doch immer beliebter. Um den 1. Dezember richtig zu begehen, darf natürlich ein Weihnachtsbier nicht fehlen. Deshalb gibt es nun selbiges von der Palmbräu aus Eppingen. Der Alkoholeghalt liegt bei 5,7%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, leicht röstiges Bier habe ich in der Nase. Dazu kommt ein ordentlich nussiger Geruch. Dazu kommt noch etwas karamelliges.

Zum Geschmack. Auch hier ein hat man ein sehr süßliches Aroma mit einer deutlich karamelligen Note die sehr sehr zu gefallen weis. Vor allem wie schön diese sich im Nachgang am Gaumen festsetzt ist wirklich sehr gut gelungen. Die Kohlensäure prickelt recht gut und ist im Antrunk eventuell ein wenig zu pulsierend. Eventuell könnte der Hopfen noch etwas besser sein. Der schöne getreidige und kramellige nach Lebkuchen schmeckende Geschmack wirkt auch sehr weihnachtlich.

Zum Fazit: Ein schönes Festbier, das leider nur in der kleinen Flasche zu haben ist. ich finde es einen wahrlichen Genuss und gebe hierfür 4 Sterne.

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Sternquell Weihnachtsbier

Es Weihnachtet sehr und damit gibt es auch endlich wieder Festbiere. Mein folgender Biertest handelt von genau so einem. Dazu geht es in den Osten der Republik, nach Plauen, dem Zentrum des Vogtlandes. Die dort ansässige Sternquell Brauerei ist der Hersteller meines folgenden Weihnachtsbieres. Der Alkoholgehalt liegt bei ordentlichen 5,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, rotgoldenes bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig bis röstiges Bier. Es weißt deutlich karamellige Noten auf, aber auch welch die an Bratapfel und weiteren kandierten Früchte erinnern.

Zum Geschmack: Ein sehr brotiges Aroma mit gewissen karamelligen Noten. Es klingt vor allem im Abgang sehr schön nach, auch wenn es teilweise etwas leicht blechernes hat. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, welches vor allem durch seine karamelligen Töne und seine Bekömmlichkeit besticht. Zudem wird es im weiteren Trinkverlauf dann auch eher etwas brotiger. Es bleibt bekömmlich und auch die karamelligen Noten sind vorhanden. Positiv ist außerdem das es überhaupt nicht alkoholisch wirkt.

Zum Fazit: Das Bier wird von mir mit einer Wertung von 4 Sternen bedacht, da man ein kräftiges mit schönen karamelligen Noten versehenes Bier hat. Was will man an Weihnachten mehr?

Veröffentlicht in 2-Sterne

Schwarzbräu Schneeflöckchen

In den Bergen sind die ersten Schneeflocken dieses Winters schon gefallen und auch in unseren Gefilden deuten sich in Richtung Wochenende die ersten Schneeschauer an. Deshalb werde ich heute das Schneeflöckchen von Schwarzbräu aus dem bayerischen Zusmarshausen bei Augsburg verkosten. Es handelt sich dabei um ein Bier, welches jedes Jahr extra zur kalten Jahreszeit gebraut wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent brotiges Aroma mit leicht süßlichen Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das süßgetreidig ist und so ist auch sein Auftritt. Es ist im Abgang sehr mineralisch. Das bleibt es auch im weiteren Trinkverlauf. Getreidig süßlich ist es, hat aber einen sehr faden, zu süßlichen und gerstigen Beigeschmack, der nicht so ganz bekömmlich wirkt. Das bleibt leider auch bis zum Ende so.

Zum Fazit: Ich bin nicht so recht überzeugt von diesem Bier. Hier gibt es definitiv bessere alternativen um den ersten Schnee zu begießen. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Tucher Christkindlesmarktbier

Während immer mehr Weihnachtsmärkte aufgrund der Coronapandemie abgesagt werden findet der Nürnberger Christkindlesmarkt nach wie vor statt. Die Fürther/Nürnberger Brauerei Tucher liefert hierfür auch das passende Bier, das man im Ernstfall auch bequem zuhause trinken kann. Der Alkoholgehalt diese Festbieres bringt es immerhin auf ordentliche 5,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig süßliches Aroma hat man in der Nase. Es sind vor allem die süßlichen Noten dominant.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man auch hier ein brotig getreidiges Bier mit einer würzig süßlichen Note. Es erinnert tatsächlich etwas an die bekannten Nürnberger Lebkuchen. Im ersten Eindruck ist es zudem überhaupt nicht bitter und der Hopfen, wie auch der Alkohol sind gar nicht zu schmecken. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein Bier mit einer guten Getreidestruktur die weder zu süß noch zu würzig ist. Der Malzkörper ist wirklich gut ausbalanciert.

Zum Fazit: Ich möchte dem Bier eine Wertung von 3 Sternen geben. Sicherlich hat es einen schön malzigen und kräftigen Körper, es ist jedoch bisweilen etwas schal und der würzige Gegenpart fehlt etwas. Dennoch schön, dass man ihm seinen Alkoholgehalt nicht anschmeckt.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Ustersbacher 400

Anlässlich des 400 jährigen Firmenjubiläums im Jahre 2005 hat die Ustersbacher Brauerei mit dem 400 ein spezielles Jubiläumsbier auf den Markt gebracht, das aufgrund seiner Beliebtheit im Sortiment verblieben ist. Das kräftige Märzenbier hat einen Alkoholgehalt von 5,7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, mittelgoldenes Bier. Es hat keine besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein intensives, getreidig, brotiges Aroma.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ein kräftiges und malzig süßliches Bier, welches auch eine gewisse Fruchtigkeit mitbringt. Es erinnert ein wenig an Apfel und  Birne. jedoch ist die sehr schöne feinmalzige Note sehr dominant. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein kräftig gerteidges Bier ohne dabei zu süßlich zu werden, jedoch könnte die Kohlensäure etwas mehr zuspielen. .

Zum Fazit: Ein wie ich finde wohlschmeckendes Bier mit einem kräftigen und intensiven Malzkörper der zu gefallen weiß. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.