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Freistil Aotea Roa

Das Aotea Roa des Brauwerk Freistil aus der Universitätsstadt Tübingen ist als nächstes Bier an der Reihe verkostet zu werden. Stilistisch handelt es ist sich um ein Pale Ale, welches speziell mit neuseeländischen Hopfensorten gebraut wurde und auf einen Alkoholgehalt von 4,8% kommt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein fruchtiges Aroma mit Grapefruit und Zitronennote. Natürlich ist auch ein gewisses Maß an Kiwi schmeckbar.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich noch leicht bittere Aromen und diese sind mit einem halbwegs fruchtigen Abgang versehen. Das Bier wirkt im ersten Eindruck recht auch spritzig und ich schmecke vor allem Aromen die in Richtung von Grapefruit gehen könnten. Der Malzkörper ist dazu noch recht leicht gehalten und Obstaromen kommen dann vor allem im Abgang dazu. Diese sind aber grundsätzlich eher dezent gehalten.

Zum Fazit: Ein schlankes und spritziges Pale Ale, das aber auch gewisse Fruchtnoten mitbringt. Ich finde es Alles in Allem sehr erfrischend und belebend. Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Hopfmeister Costa Rican Road Trip

Auf einen Road Trip nach Costa Rica nimmt mich Marc Gallo mit seinem Brauprojekt Hopfmeister im nun folgenden Test. Ein Frühstück wie auf dr Peninsula de Osa verspricht die Brauerei auf ihrer Website, aufgrund der tropischen Fruchtaromen des Bieres. Alkoholtechnisch kommt das American Pale Ale auf einen Wert von 6,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellorangenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiges Aroma habe ich in der Nase. Man hat Noten von Litschi und Mango und anderen tropischen Früchten. Auch etwas nektarartiges/saftiges hat das Bier.

Zum Geschmack: Ich habe auch im ersten Eindruck ein wirklich sehr fruchtiges Bier im Geschmack. Im Antrunk prickelt die Kohlensäure und es kommen etwas bitteraromatische Hopfennoten, bevor es dann in Richtung Abgang im Rachen und Halsbereich fruchtiger wird und sich diese auch in der Mundhöhle ein wenig durchzieht. Man hat hierbei ein Potpourri an tropischen Aromen wie Grapefruit und Mango.

Zum Fazit. 4 Sterne hat sich dieses Bier wirklich verdient. Es ist spritzig-bitter und auch die Fruchtaromatik kommt nicht zu kurz, für eine höhere Wertung müsste es dann doch noch etwas fruchtiger sein.

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Mölk Bakers Ale

Das altes Brot, für das man keine Verwendung mehr hat sehr häufig im Abfall landet ist ein echtes Problem. Das dachte sich auch die tiroler Bäckerei Therese Mölk und so suchten sie nach Ideen das alte Brot weiter zu verwenden. Eine war es, das Brot zum brauen von Bier zu verwenden, da im Brot ja im Prinzip auch nicht viel andere Zutaten als im Bier sind. So entstand mein heutiges Testbier, das Baker Ale. Der Alkoholgehalt liegt hier bei 5,8%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, hellorangenes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiger Geruch mit Melone und Mandarine, auf der andern seite kommt aber auch ein brotiger Getreidegeruch durch.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es sehr fruchtig und es kommt ein ordentlicher tropischer Mix aus Melone und Maracuja und auch Ananas entgegen. Abgerundet wird das alles durch eine Mandarine, die sich bis in den Abgang durchzieht. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es frisch mit der oben beschriebenen Fruchtigkeit. Eventuell hat man noch etwas mehr Hopfen am Gaumen. Es wirkt sehr frisch in seiner Aromatik.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Bier. Ich finde es ist wohlschmeckend und man kann ihm einiges abgewinnen. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Liebharts Steinhart Pale Ale

Zunächst einmal geht für das nächste bier wieder ein ordentliches Dankeschön an meinen treuen Bierspender fürs Besorgen. Auch dieses Mal führt mich dieser Test nach Ostwestfalen, dieses Mal aber zur Liebharts Brauerei, die sich in Detmold befindet. Das Steinhart Pale ist dabei das Bier meiner Wahl. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,8%.

Zur Optik: Ein sehr trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen so besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein intensiv fruchtig harziges Aroma. Man hat Noten von Mandarine und Passionsfrucht.

Zum Geschmack: im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das schon eine gewisse saftig fruchtige Note mitbringt, die von einer leicht hefigen Note umstürzt wird. Das Aroma bleibt wie ich finde lang im Mundraum erhalten. Es besticht durch diese schönen obstig fruchtigen Noten, die auch im weiteren Trinkverlauf irgendwie doch schön saftig wirken und nur eine kleine bittere Komponente in Richtung Abgang haben.

Zum Fazit: Ja ein recht passables Bier, das schöne obstige Noten mitbringt, die vor allem Steinfrüchten zuzuordnen sind. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Hopfmeister Surfers Ale

Vom Münchner Craft Projekt Hopfmeister habe ich im heutigen Test ein Bier mit dem Namen Surfers Ale. Als eines der ersten Biere des Brauprojekts auf den Markt gekommen handelt es sich hier stilistisch um ein klassisches Pale Ale. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe einen obstigen Charakter, der mich an Zitrusfrüchte, Apfelsine und Pfirsich erinnert. Auch die Orangen und Mandarinenrichtung wird bedient.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer bitteren Note, die aber auch leichte Fruchtaromen immer wieder zulässt. Ich habe hier ein Bier mit einer dezenten Bitternote. Es ist etwas bitter, der Körper ist aber eher schmal und fast schon dünn. Im Abgang hat es gegen Ende des Trinkevrgnügens leicht harzige Noten.

Zum Fazit: Dezente Mandarinen und Zitrusaromen bestimmen das Bier. Die Hopfenbittere ist nicht zu übertrieben und der Geschmack insgesamt ist auch eher leicht. Für einstiege und jemanden, der eine unkompliziertes, aber etwas anderes Bier trinken möchte, das einen geschmacklich nicht überfordert absolut empfehlenswert. Ich gebe 3 gute Sterne.

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Yankee & Kraut Eden

Mit dem Eden von Yankee & Kraut habe ich im heutigen Test wieder ein Pale Ale zum verkosten. Der Alkoholgehalt dieses Bieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zu Geruch: Ein fruchtiges Aroma mit Noten von Maracuja und Litschi

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es spritzig und die Kohlensaure nimmt noch relativ viel vom Geschmack ein. Es hat auch fruchtige Noten und irgendwie aber auch etwas von Wildhonig. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein doch eher trocken hopfiges Bier. gegen ende ist es dann trocken bitter ohne aber zu intensiv zu werden.

Zum Fazit: Ein Pale Ale der eher trockene und hopfigeren Sorte. Es ist aber dafür wirklich gut gebraut und ein ordentliches Pale Ale. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Inselbrauerei Baltic Ale

Von der Rügener Inselbrauerei hat es im heutigen Test mal wieder ein Bier zu mir geschafft. Dieses Mal dreht sich der Test um das Baltic Ale, einem belgian style Pale Ale mit einem Alkoholgehalt von 7,5%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes, orangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht zuckriges aber auch pappiges Aroma. Man hat auch die Noten von Traube und etwas Frucht

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist sehr urig und kernig mit einem klaren zuckrigen nach Traubenzucker erinnernden Geschmack. Auch der weitere Trinkverlauf ist traubig hrfig. Dazu ist es ein fruchtig zitroniges Bier, welches an ein begisches blondes erinnert, so wie es auch im Stil beschrieben wurde. Es nicht so intensiv wie ein Tripel aber passt sehr gut für ein Bonde.

Zum Fazit: Für ein Blonde ganz gut. Es hat teilweise auch ganz leichte Anflüge von Sekt und Champagner. Insgesamt ist es mir aber roch eine Spur zu lasch, verdient sich aber gute 3 Sterne.

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Castelain Pale Ale

egelFrankreich und Bier? Das sind zwei Dinge die man im ersten Moment nicht unbedingt zusammenbringt, ist die Grande Nation doch die Heimat von Rotwein und Champagner. Doch auch bei unseren westlichen Nachbarn hat die Bierkultur Einzug gehalten und breitet sich langsam über das Land aus. Ein Betrieb der schon sehr lange dabei ist, ist die Brasserie Castelain. Schon seit 1926 produziert der Betrieb Bier und bringt dabei allerlei verschiedene Sorten heraus. Lokalisiert in der Nähe von Lens befindet sich die Brauerei im bierafinen Nordosten Frankreichs. Das Pale Ale aus der Brauerei hat es dann heute zu mir in den Test geschafft und bringt es auf einen Alkoholgehalt von 7&.

Zur Optik: Ein mitteltrübes orange bis goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist leicht fruchtig, Vor allem mit Orangennoten. Diese leichten Noten nach Orange und Apfelsine sind ganz angenehm in der Nase. Man hat diese leichte Fruhtigkeit gepaart mit ein ganz wenig Kräuternoten.

Zum Geschmack: Auch hier kommt eine im Antrunk leichte Fruchtigkeit. Im Abgang wird es dann schön hopfig herb. Man hat schöne grasige Hopfennoten am Gaumen, die sich bis in den Abgang hin in den Nachgang durchziehen. Auch im weiteren Trinkverlauf bringt dieses Bier eine gute Hopfenherbe mit. Es ist aber nicht zu herb und grenzt sich so klar von einem IPA ab. Man hat teilweise auch etwas süßliche Malznoten im Geschmack. Es schmeckt sehr frisch und ist auch sehr bekömmlich, da die Kohlensäure gut und zurückhaltend dosiert ist. Hier hat man auch eine Fruchtigkeit, die auch hier die Orangennoten widerspiegeln, jedoch noch etwas mehr ins süßlichere gehen und Richtung Mandarine tendieren.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen, das es doch ein überraschend rundes Pale Ale ist dem aber noch der gewisse Wow Effekt fehlt.

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Liechtensteiner Brauhaus Alpen Pale Ale

Im heutigen Test habe ich wieder ein Bier aus einem ganz neuen Land, nämlich dem sehr kleinen Fürstentum Liechtenstein. Liechtenstein war lange ein Land, das auch aufgrund seiner Größe, keine besondere Braunation und so hat es auch schon seit sehr langer Zeit keine Brauerei mehr im Land gegeben. Das hat sich aber im Jahre 2007 geändert, als Bruno Güntensperger das Liechtensteiner Brauhaus in Schaan eröffnete. So ist es nicht verwunderlich, das das Liechtensteiner Brauhaus bald als Synonym für Bier aus dem kleinen Alpenfürstentum stand und auch außerhalb der Landesgrenzen großen Absatz findet. Die Brauerei hat dabei ein sehr umfangreiches Sortiment, welches von Klassikern wie Alpengold oder Weizen über Craftsorten bis hin zu edlen fassgereiften Gourmetbieren reicht. Die Craftbeerline des Brauhauses nennt sich Club Bier und daraus werde ich die Edition No. 2, das Alpen Pale Ale verkosten. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,4%. Für die Besorgung geht noch ein herzlicher Dank an meinen treuen Bierspender, der mich regelmäßig mit interessanten Bierspezialitäten versorgt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. es hat einen ordentlichen und üppigen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein Bier mit fruchtiger Note, das in die orangige Richtung geht und auch Mandarine kommt dazu. Dazu ganz leicht tropisch in Richtung Papaya oder Maracuja.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit einer bitteraromatischen Hopfennote. Es ist hier ein Bier mit einer hopfig bitteren Note, die bisweilen auch durchaus aromatisch wirkt und ein sehr ätherisches Mundgefühl erzeugt. Es wirkt dann sehr urig, auch was die Hopfenaromatik angeht und derb hopfig. Es ist eine Fruchtigkeit vorhanden, aber sie ist nicht über diese Maaßen ausgeprägt.

Zum Fazit: Ein gutes Pale Ale, das ich insbesondere als für Einsteiger sehr gut geeignet empfinde. Es ist nicht übertrieben komplex, aber überzeugt durch angenehmes Hopfenaroma. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Porterhouse Yippy IPA

Im heutigen Test habe ich dieses Mal wieder ein Bier von der grünen Insel als Kandidat zur Verkostung. Es handelt sich um das Yippy IPA der Porterhouse Brewing aus der Hauptstadt Dublin. Entstanden aus einem BrewPub gibt es inzwischen auch Ableger in London und New York. Das Yippy IPA ist die irische Antwort auf die ganze amerikanischen Vertreter. Der Alkoholgehalt ist mit 5% eher moderat gehalten und bewegt sich auf Pale Ale Niveau.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr fruchtig und wie ich finde nach Mandarine und Grapefruit. Es hat etwas tropisches

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck wirkt es im Antrunk leicht fruchtig, jedoch bestimmt doch der hopfen was Sache ist. Es ist bitter, vor allem auch am Gaumen bis weilen auch sehr bitter. Jedoch hält es sich zurück und ist nicht ganz so bitter. Im Nachgang wird es dann wieder etwas fruchtiger mit oben genannter Grapefruit und Zitrusfrüchten. Es ist ein Bier, welches von seiner Hopfenbittere lebt, es aber bei weitem nicht dabei belässt. Es ist sehr süffig und wenn sich die Bittere einspielt hat man auch schöne trockene, grasig fruchitige Noten am Gaumen die an Zitrusfrucht, Grapferuit und etwas Mandarine erinnern.

Zum Fazit: Hier kann ich getrost eine Wertung von 4 Sternen abgeben, das es zwar eher in die Bitterrichtung geht, jedoch insgesamt auch mit einer guten Fruchtaromatik kombiniert.