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Raigeringer Kirwabier

Seit 1723. So lange gibt es schon die Privatbrauerei Sterk aus Raigering bei Amberg. Damit hat sie auch schon eine über 300 jährige Firmengeschichte vorzuweisen. Durch Heirat kam die Brauerei 1894 in den Besitz der Familie Sterk, die den Betrieb heute in vierter Generation führt. Relativ neu ist das Kirwa Bier der Brauerei. Es handelt sich hierbei um ein unfiltriertes, ursprünglich für die Raigeringer Kirchweih gebrautes Bier, welches es seit Corona aber auch für die „Kirwa-Daheim“ in Flaschen gibt. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges Aroma habe ich in der Nase das an Bratapfel und etwas Karamell erinnert.

Zum Geschmack: Ich habe ein erfrischendes Bier, das geschmacklich aber noch ein wenig verhalten ist. Das Bier ist sehr lebendig hat einen schlanken Körper und auch der Hopfen macht sich am Gaumen bemerkbar und verleiht dem Bier einen ganz leicht herben Abgang. Im Nachgang kommt ganz leicht etwas Süße hinzu. Insgesamt ist das Bier schlank, aber auch etwas würzig. Auch gegen Ende ist das Bier noch relativ spritzig. Ich finde es zudem gut, dass es eine schöne hopfenwürze hat, für ein helles fehlt mir aber etwas die Malzsüße.

Zum Fazit: Ein grundsolides Bier, das auch nicht so stark wie andere Kirchweihbiere ist. Daher ist es super süffig und eignet sich ideal zum Zechen ohne das man dabei gleich zu betrunken wird. Von mir gibt es eine Wertung von 4 Sternen.

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Engelbräu Jubiläumsbier

Zum 325 jährigen Jubiläum hat die 1668 gegründet Engelbräu aus Rettenberg im Allgäu ein spezielles Jubiläumsbier auf den Markt gebracht. Dieses bernsteinfarbene Festbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes bis bernsteinfarbenes Bier.

Zum Geruch: Ein sehr sehr brotiges Aroma mit durchaus dezenter Karamellaromatik

Zum Geschmack: Es ist im ersten Eindruck ein kräftiges Bier mit einem durchs leicht karamellig-röstigen Abgang. Es hat auch leicht süßliche Nuancen. Vor allem dieses leicht karamellige weiß zu überzeugen. Der Malzkörper ist kräftig und das Malz dominiert hier klar den Geschmack. Der Hopfen ist eher dezent gehalten und sorgt nur für eine ganz leichte bittere am Gaumen. Insgesamt ist es ein vollmundiges, malz karamelliges Bier, das ich durchaus aus süffig beschreiben würde.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Man hat ein vollmundiges, sehr schön malziges Bier mit gutem karamelligen Abgang.

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Farny Winterbier

Zwar ist die Zeit der Festbiere eigentlich schon vorbei, bei dem erneuten Wintereinbruch der seit gestern nicht nur Deutschland beherrscht und noch einmal Massen an Neuschnee gebracht hat, eignet sich jedoch auch einmal ganz gut ein Winterbier. Deshalb gibt es eines, aus einer Region, in der man in Deutschland durchaus auch öfter größere Schneemassen gewohnt ist, nämlich dem Allgäu. Aus dem Baden-Württembergischen Teil der Region gibt es heute also das Farny Winterbier, dass auf einen Alkoholgehalt von 5,5% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht süßliches Aroma, welches durchaus auch Getreideelemente hat und so auch süßlich riecht.

Zum Geschmack: Auch im Geschmack dominiert ein kräftiger Malzkörper der getreidige, süßliche Noten mitbringt. Die Malzsüße dominiert dem Geschmack und lässt es insgesamt als sehr gefällig erscheinen. Es hat vor allem im Nachgang eine schönes malziges Aroma, dass im Mund hängen bleibt und auch nach dem Trinken den Mundraum ausfüllt. Im Abgang wird der Geschmack durch eine leichte Hopfenbittere ergänzt, die dem Bier eine leichte Würze verleiht.

Zum Fazit: Ein solides, bis sogar recht gutes Winterbier. Es ist kräftig im Geschmack und hat durchaus auch einen angenehmen, würzigen und lang anhaltenden Abgang. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Göller Winterfestbier

Da sich nun pünktlich zu Weihnachten ein Kälteeinbruch einstellt, der zumindest in meiner Heimat auch von der ein oder anderen Schneeflocke begleitet wurde passt mein folgendes Testbier umso besser zum Weihnachtsfest. Denn die Brauerei Göller hat mit dem Winterfestbier aus ihrem Craftbierkalender auch ein Bier für den Monat Dezember im Programm, das sowohl zum Weihnachtsfest, als auch zur winterlichen, leicht angezuckerten Landschaft passt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rubin bis altgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe ein Bier, das sich in der Nase nussig und leicht karamellig zeigt.

Zum Geschmack: Das Bier hat einen etwas nussigen aber sehr schönen karamellig würzigen Abgang. Dazu kommt etwas von Lebkuchen und man hat auch einen etwas herbere bittere Würze am Gaumen. Das Bier hat einen kräftigen Körper und gefällt mir vor allem durch seinen würzigen Abgang mit diesem karamelligen Unterton, der sich dann auch im Nachgang schön im Mundraum ausbreitet.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. ein vollmundiges, leicht karamelliges, aber dennoch auch würziges Festbier. Mir weiß das durchaus sehr zu gefallen, das vor allem auch die Karamellnote noch schön lange am Gaumen hängt.

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Herforder Weihnacht

Ja es ist tatsächlich schon wieder so weit. Heute ist der 25. Dezember und damit schon wieder Weihnachten. Der Heilige Abend ist überstanden und am tatsächlichen Weihnachtsfest geht es nun weiter mit der Völlerei. Dabei darf natürlich auch ein passendes Weihnachtsbier nicht fehlen, denn es muss ja nicht immer Wein zum Weihnachtsmenü sein. Deshalb habe ich heute eines aus Ostwestfalen im Test, nämlich das Weihnachtsbier aus der Brauerei Herford. Der Alkoholgehalt des Bieres ist wie bei vielen Festbieren etwas höher angesetzt, im Falle des Herforder Bieres liegt dieser sogar bei 5,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernstein bis dunkelgoldenes Bier. Es hat keinen besonders ausgeprägten Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges und getreidges Aroma habe ich in der Nase. Man hat Noten von Lebkuchen und Karamell.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich hier ein eher bitteres Bier mit einer leichten Lebkuchennote im Abgang. Es ist ein Bier mit einer sehr schönen Getreidearomatik und schöner nussig Lebkuchennote im Geschmack. Es hat auch eine ganz leichte Herbe, die geschmacklich noch dazukommt, aber eigentlich ganz gut mit dem Bier harmoniert.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ein solides Festbier, das man gut trinken kann, aber das mich jetzt nicht vom Hocker haut. Mir fehlt hier so ein bisschen der Ah-Moment, das es mich noch höher ranken lassen würde.

In diesem Sinne wünsche ich allen, die diesem Blog gewogen sind, noch ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Auf das ihr immer ein gutes Bier dabei haben werdet.

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Loscher Winterfestbier

Nachdem es Ende November/Anfang Dezember durchaus recht kalt war und kurzfristig sogar etwas Schnee fiel, wird es seit ein paar Tagen immer wärmer und der Winter rückt dann doch wieder in weite Ferne. Dennoch haben aktuell Fest- und Winterbiere Saison und bei den momentan doch eher milderen Temperaturen schmeckt so ein Winterbier vielleicht doch besser als ein Glühwein. Diesen Gedanken greift auch der folgende Biertest auf. Ich verkoste dort das Winterbier der Brauerei Loscher, einem Betrieb aus Franken von dem hier auch schon das ein oder andere Bier vorgestellt wurde. Wie für ein Festbier üblich, handelt es sich auch bei jenem von Loscher um ein echtes Märzenbier und es hat dementsprechend auch einen Alkoholgehalt von ordentlichen 5,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht intensiv getreidig, etwas keksig leicht karamellig und auch etwas nach Lebkuchen.

Zum Geschmack: Ich habe ein würziges Bier im Antrunk und auch die Kohlensäure ist ganz gut dosiert. Im Abgang wird das Bier etwas karamellig getreidig. Auch im Nachgang legt sich ein schöner karanmelliger Schleier um den Gaumen. Insgesamt hat das Bier einen durchaus kräftigen Körper mit einem malzig würzigen, etwas karamelligen Abgang. Nachdem das Bier am Gaumen durchaus würzig ist, setzt sich im Nachgang dann immer mehr die etwas karamellige Note durch und breitet sich langsam im Mundraum aus. Insgesamt ist es ein süffiges Bier mit würzigem Abgang und karamelligem Nachgang. Im Körper ist das Bier kräftig und vollmundig. Die Kohlensäure könnte noch etwas mehr sein, sodass das Bier süffiger und noch runder würde. Im Nachgang schmeckt man neben Karamell auch etwas nussiges.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier 4 Sterne. Ein kräftiges Bier, das vor allem durch den karamelligen Nachgang überzeugt. So muss ein Märzen/Winterbier schmecken. Da bekommt man richtig Lust auf die Festtage.

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Flötzinger Weihnachtsbier

Zwar war gestern schon der erste Advent mit dem ersten Dezember beginnt aber so wirklich die Weihnachtszeit, denn dann heißt es das erste Türchen des Adventskalenders zu öffnen. Natürlich gibt es inzwischen auch einige Adventskalender mit Bier und so manch einer findet dann auch ein Weihnachtsbier. Deshalb werde ich auch heute natürlich ein Weihnachtsbier vorstellen, ganz aus dem Süden von Deutschland von der Flötzinger Brauerei aus Rosenheim. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen relativ stabilen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßgetreidiges Bier. Es riecht sehr süßlich und hat auch etwas fruchtiges von Äpfeln und Birnen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es sehr rustikal und gar nicht so süßlich wie im Geruch angenommen. Vor allem im Abgang wird es doch auch eher herber und dieser Geschmack bleibt auch im Nachgang im Rachen. Er ist aber sehr rudimentär verteilt und haftet nicht nur am Gaumen. Das Bier wirkt so sehr würzig, da man auch den Malzkörper spürt der den Nachgang um eine feine Karamellsüße ergänzt.

Zum Fazit: Ein schon sehr würziges und hopfiges Weihnachtsbier. Mir ist das zu viel Hopfen und es wirkt auch ein bisschen unausgewogen. Mehr vom Malz und einen kräftigeren Körper würde ich mir hier schon wünschen. 3 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Stettfelder Bärentrunk

Ursprünglich eigens zu den Stettfelder Bärentagen gebraut, welche jedes Jahr am ersten Juliwochenende stattfinden, hat es der dazugehörige Bärentrunk inzwischen aber ins Stammsortiment der Adler Brauerei aus Stettfeld geschafft. Das schwarze Festbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik Ein trübes, schwarzes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein etwas röstiger Geruch, der ansonsten noch eher nichtssagend ist.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem durchaus Kräftigen Geschmack, aber einem doch eher süßlichen, fast schon leicht zuckrigen Abgang. Im Körper ist es ein durchaus kräftiges Bier, das aber im Abgang schon ein wenig süß geraten ist. Gegen Ende ist das Bier nicht mehr so ganz süßlich und es wird etwas schokoladiger. Insgesamt ist das Mundgefühl nicht cremig, sondern durchaus auch ein wenig kantig. Jedoch ist dies nur im Antrunk der Fall, im Abgang hingegen ist es dann süßlich malzig mit aber schokoladiger Note und erinnert auch etwas an Milchkaffee. Gegen Ende wird das Bier dann aber besser. Es ist zwar immer noch etwa süß,l hat aber nicht mehr dieses zuckrige. Es hat durchaus auch Geschmack und im Abgang eine leichte Röstnote. Dazu kommt das schokoladige und auch etwas brotiges. ich gebed ier 3 bis knapp unter 4 sterne.

Zum Fazit: Knapp schafft dieses Bier bei mir keine 4 Sterne. Dafür ist es mir am Anfang einfach ein wenig zu süß/zuckrig. Das legt sich im weiteren Trinkverlauf, ich würde mir aber etwas mehr Würze/Röstnoten wünschen.

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Allgäuer Brauhaus Winterfestbier

Gestern hatte es in meiner Heimatstadt den ersten Schnee dieses Winters. Am nächsten Morgen war davon nicht mehr viel zu sehen. Stattdessen regnete es die meiste Zeit des Tages, dafür waren immerhin die Temperaturen wieder ein wenig wärmer. Passend zum Wintereinbruch habe ich nun aber das Winterfestbier aus dem Allgäuer Brauhaus im Test, das auf einen Alkoholgehalt von 5,5% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein brotig getreidiges Bier mit einer gewissen Malzsüße in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das vor allem getreidige Noten hat, bevor es dann im Abgang herber wird. Aber auch eine gewisse alkoholische Note mache ich aus, die vor allem am Gaumen hängen bleibt. Ich finde es auch im weiteren Trinkverlauf ein Bier, das mir vor allem mit dem leicht alkoholische Noten im Abgang aufstößt. Es bleibt im Antrunk leicht süßlich und versucht sogar leicht karamellig zu wirken, jedoch setzt sich dann irgendwann im Nachgang diese bittere Alkoholaromatik durch, welche mir so gar nicht gefällt.

Zum fazit: Es ist jetzt nicht ungenießbar dieses Winterbier, jedoch finde ich die alkoholische Bittere schon nicht wirklich wohlschmeckend. Diese sorgt dann auch für einen massigen Abzug und beschert dem Bier daher auch nur 2 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Kronburger Festbier

Zwar hat sich die letzten Tage durchaus ab und an die Sonne gezeigt, jedoch ist es merklich kälter geworden mit Temperaturen die sich um den Gefrierpunkt bewegen. Folglich musste man sich auch wieder mit dem Gedanken anfreunden, morgens die Autoscheiben freizukratzen. Der Winter naht also und mit ihm auch in großen Schritten wieder die Adventszeit. Darum gibt es heute wieder ein Festbier und dieses mal dem jenes der Brauerei Kronburg aus dem bayerischen Regierungsbezirk Schwaben. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik. Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma mit karamelligen Nuancen.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier, bei dem vor allem im Nachgang eine wirklich schöne karamellige Note durchkommt. Es hat ein Aroma, bei dem immer wieder so eine ansprechende karamellige Nuance aufblitzt und den Geschmack abrundet. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein Bier, das mi dieser schönen karamelligen Nuance besticht. Es hat für mich aber eine etwas zu hohe Kohlensäure.

Zum Fazit: Ich finde vor allem die karameligen Noten wirklich sehr lecker, sodass das Bier von mir eine Wertung von 4 Sternen erhält.