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Eichbaum Export

Mein nächster Biertest dreht sich um ein Bier von der Mannheimer Brauerei Eichbaum. Bekannt für ihr Ureich Pils, werde ich heute aber das Export verkosten. Das Bier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein sehr brotiges und süßliches Aroma hat man in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man hier ein Bier, das sehr getreidig wirkt und im Abgang sogar leicht süßlich ist. Es ist einigermaßen erfrischend und bringt einen ordentlichen Körper mit, der deutlich zu spüren ist. Die Kohlensäure ist ganz gut dosiert und so wirkt das Bier trotz eines starken Malzkörpers nicht zu schwer und ist gut bekömmlich. Auch im weiteren Trinkverlauf ist ein kräftiges süßliches Export, dem aber etwas mehr Würze gut stehen würde.

Zum Fazit: Ein solides, gut trinkbares Exportbier, aber für mich ist es nichts besonderes. Von mir gibt es hierfür 3 Sterne.

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Sternburg Export

Wenn man so will, ist die Marke Sternburg das Oettinger des Ostens, zumindest wenn man betrachtet in welchem Preissegment sich die Marke bewegt. Als premium Marke unter den Billigbieren hat sie immerhin eine eigene Brauerei und Historie und hebt sich so von den Eigenmarken der Discounter ab. Eine weitere Parallele zu Oettinger. Die Ursprünge der Brauerei gehen zurück auf Maximilian Freiherr Speck von Sternburg, der 1822 das Rittergut Lützschena mit dazugehörigem Brauhaus erwarb. Im Laufe der Jahre wuchs die Brauerei immer mehr und als Lützschena nach dem 2. Weltkrieg ins benachbarte Leipzig eingegliedert wurde, fand sich auch die verstaatlichte Brauerei im VEB Getränkekombinat Leipzig wieder. In der DDR war das Sternburg, oder Sterni wie es seine Fans nennen, ein sehr beliebtes Bier, jedoch überstand die Brauerei in Lützschena die Wende und die Privatisierung der DDR-Wirtschaft nicht. Als das Brauhaus nach der Wiedervereinigung von der Brau und Brunnen AG übernommen wurde, wurde sie fast ein Jahr später geschlossen und die Produktion des Sternburg Bieres ins ebenfalls zum Konzern gehörende Leipziger Brauhaus im Stadtteil Rednitz verlagert. Im Jahre 2006 wurde sie wiederum von der Radeberger Gruppe übernommen, zu der sie bis heute gehört. Sternburg erfreute sich trotz der Schließung immer steigender Beliebtheit im Osten und ist heut dort das meistgetrunkene Bier. Diese Beliebtheit führte kurioserweise dazu, das das Leipziger Brauhaus ihre eigene Marke Reudnitzer im Jahre 2012 einstellte und seither nur noch Sternburg Bier braut. Somit ist die Reudnitzer Brauerei inzwischen eigentlich zur Sternburg Brauerei geworden. Beliebteste Sorte im Sterni Sortiment ist das Export, was ich heute auch verkosten möchte. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist leicht süßlich mit einer gewissen schrotigen Note in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, bei dem getreidige Noten im Vordergrund stehen. Der Hopfen ist auch da, aber man hat einen wie ich finde einen leicht metallischen Beigeschmack. Die Kohlensäure ist in diesem Bier etwas kratzig. Das malzige ist vorhanden, ist mir aber zu dominant und nicht komplett ausgewogen. Dennoch hat das Biere einen akzeptablen Malzkörper der im Abgang von einer dezenten Hopfenbittere begleitet wird.

Zum Fazit: Das Bier ist sicherlich nicht das Gelbe vom Ei, aber absolut in Ordnung. In Anbetracht des Preises stimmt hier auch absolut das Preis-Leistungsverhältnis. Dennoch hat es auch auch seine Schwächen und ist mir etwas zu metallisch und unausgewogen. Man kann es aber trinken. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Steiner Export

Von der Schlossbrauerei Stein aus Oberbayern habe ich im nächsten Biertest ein Exportbier. Dieses kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik. Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein etwas getreidiges ins brotige gehende Aroma. Ansonsten ist es eher geruchsneutral.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das einen durchaus ansprechenden Malzkörper hat. Es prickelt auch etwas. Ansonsten ist es aber ein zunächst eher zurückhaltendes Bier. Dennoch ist es dann im weiteren Trinkverlauf ein kräftiges Exportbier, das aber durchaus auch einen würzigen Charakter besitzt, und bei dem auch der Hopfen etwas zum Geschmack beiträgt. Zugleich ist es auch noch süffig und durch den Hopfen nicht zu süß.

Zum Fazit: Ich fasse mich kurz. Ich habe hier ein rundes, süffiges Exportbier, welches ich bei Gelegenheit auf jeden Fall wieder trinken würde. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Glaabsbräu Export

Mein nächster Biertest führt mich nach Südhessen zur Glaabsbräu. Die Brauerei befindet sich in Seligenstadt direkt am Main und ist die älteste Brauerei Südhessens. Ganz klassisch werde ich im nächsten Test das Export verkosten, das auf einen Alkoholgehalt von 5,2% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: In der Nase ist es ein sehr brotiger und getreidiger Geruch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ein süßlich getreidiges Bier, wie es für ein Export typisch ist. Es ist im Antrunk gut süßlich und man hat auch schöne Getreidenoten, die sich auch im Abgang durchziehen. Im weiteren Trinkverlauf behält das Bier dieses Aroma bei und zeigt sich weiterhin vor allem kräftig-süßlich. Schön ist, das diese Noten auch im Abgang noch lange bestehen bleiben. Dazu wird es von einer ganz leichten Hopfenbittere abgerundet.

Zum Fazit: Ein kräftiges Export mit einem schön süßlichen Abgang, der auch noch lange bestehen bleibt. Eventuell könnte es noch etwas Kohlensöure vertragen, aber das ist jammern auf hohem Niveau. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Welde Kurpfalzbräu Spezial

Aus der Kurpfalz von der Braumanufaktur Welde kommt mein nächstes Testbier. Es ist das Kurpfalzbräu Spezial, ein untergäriges Exportbier mit einem Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat keinen wirklich besonders erwähnenswerten Schaum.

Zum Geruch: Brotig und getreidig ist das Bier im Geruch.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das durchaus kräftig im Geschmack ist. Es ist leicht süßlich, hat aber vor allem einen sehr kräftigen Malzkörper. Neben seinem kräftigen Körper bringt es im Abgang aber auch etwas an Würze mit, Ab und an jedoch, wirkt es auch ein ganz klein wenig alkoholisch.

Zum Fazit: Ein kräftig, malziges Exportbier mit einer guten Hopfenwürze am Gaumen. So muss das sein und dies wird von mir mit 4 Sternen honoriert.

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Rössle Edel Spezial

Vor einiger Zeit habe ich bereits das weiße Ross von der Brauerei Rössle aus Ehingen an der Donau verkostet. Nun verkoste ich das Edel Spezial, das seines Zeichens ein Exportbier ist. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat keinen wirklich bleibenden Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig getreidiges Aroma mit einer leicht süßlichen Nuance zeigt sich in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit schönem getreidigem Geschmack. Es ist zwar etwas unspektakulär, hat aber einen durchaus guten Nachgang mit kräftig malzigem Aroma. Der Körper ist gut präsent und im weiteren Trinkverlauf entfaltet sich auch immer besser das getreidige Aroma. Dennoch könnte das Bier etwas mehr Kohlensäure haben.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes und süffiges Exportbier, dem aber noch etwas mehr Kohlensäure gut tun würde. Ich gebe ihm 4 Sterne.

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Herrnbräu Römer Gold

Auch die Römer siedelten schon im Gebiet um das heutige Ingolstadt. Dort errichteten sie ein Kastell, um den nördlich der Stadt verlaufenden Limes zu sichern. Nach den Römern ist auch das Exportbier der Herrnbräu aus Ingolstadt benannt, das Römergold. Auch wenn die Römer ihres Zeichens eher Weintrinker waren, haben sie sich vielleicht ab und an auch mal am Gerstensaft gelabt. Wer weiß ob ihnen das Römergold nicht auch geschmeckt hätte? Ich verkoste jedenfalls heute dieses Bier, das auf einen Alkoholgehalt von 5,2% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein etwas getreidiges, sonst recht zurückhaltendes Bier. Es hat keinen besonderes nennenswerten Schaum.

Zum Geschmack: Ich habe ein schönes Bier mit kräftigem Malzkörper und einem etwas süßlichen Abgang. Man hat ein Bier, mit einem durchaus etwas süßlichen Abgang. Jedoch ist vor allem der kräftige Malzkörper des Bieres sehr überzeugend. Es ist ein wirklich erfrischendes Bier, das vor allem dadurch überzeugt, das es nicht zu süßlich ist, sondern schön süffig und auch die Kohlensäure hält ist dezent gehalten und macht das Bier sehr bekömmlich.

Zum Fazit: Ein süffig, kräftiges Exportbier mit schönen Malznoten. So muss das sein und so trinkt man gerne eine Halbe. Es ist auch etwas würzig, jedoch hält es sich im Rahmen und lässt den Fokus auf dem malzigen. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Hochdorfer Schwarzer Ritter

Ganzjährig vom Fass erhältlich, gibt es den Schwarzen Ritter im Juni/Juli auch als Flaschenbier. Das Schwarzbier der Kronenbrauerei aus dem Nagolder Stadtteil Hochdorf gibt es nun auch in meinem Bierblog. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, braunes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein etwas getreidig röstiges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack;: Ich habe ein Bier, das zunächst recht Geschmacksneutral wirkt. Es hat nur etwas süßliche Aromen, ansonsten ist es eher zurückhaltend. So wirklich röstige Noten kommen zunächst nicht durch. Diese entfalten sich erst im späteren Trinkverlauf, sind aber dennoch ein wenig zaghaft.

Zum Fazit: Für mich könnte das Bier definitiv etwas röstiger und kräftiger im Geschmack sein. So finde ich es leider auch etwas fad. Dennoch ist es insgesamt ein gut trinkbares Bier, dem aber etwas mehr Geschmack gutgetan hätte. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Oechsner Edel Hell

Von der Brauerei Oechsner, der zweiten Ochsenfurter Brauerei neben der Kauzenbräu kommt mein nächstes Testbier. Das Edelhell ist ein Klassiker in deren Sortiment und ein untergäriges Lagerbier mit einem Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Es ist ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat keinen besonderen weiße Schaum.

Zum Geruch: Ich habe eine getreidige Note in der Nase. Dazu kommen ganz leichte süßliche Töne.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es sehr getreidg im Antrunk und hat eine leichte Süße im Abgang. Die Süße ist aber moderat gestaltet und nicht zu sehr  dominant. Im Antrunk prickelt es leicht und auch im weitern Trinkverlauf bleibt das Bier spritzig. Das Bier ist würzig und süßlich, ohne das es zu sehr in eine Richtung ausschlägt. Mir prickelt im weiteren Trinkverlauf leider die Kohlensäure ein wenig zu arg so das es etwas an der Bekömmlichkeit mangelt.

Zum Fazit: Das Bier ist schon sehr lebendig und dieser Eindruck bleibt meiner Meinung nach auch über den gesamten Trinkverlauf bestehen. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen, da ich ansonsten eigentlich wenig bemängeln kann, das Bier einen guten, würzigen Geschmack hat und über eine schöne Restsüße verfügt.

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Härtsfelder Spezial

Das Spezial ist das Exportbier der Brauerei Hald aus Dunstelkingen. Die Härtsfelder Halbe kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr broitiges und getreidiges Aroma, das mit süßlicher Note versehen ist.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einem ausgeprägten getreidigen Aroma. Es hat so einen etwas komischen Beigeschmack, der vor allem im Nachgang ein brotiges Mundgefühl hinterlässt. Ich habe auch im weiteren Trinkverlauf ein Bier mit einem getreidigen, aber irgendwie komischen Geschmack, der so etwas zu süßlich im Nachgang hängen bliebt. Dieser komische, viel zu süßliche Beigeschmack zieht sich leider bis zum Ende durch.

Zum Fazit: Schade, dass dieses Bier diesen viel zu süßlichen Nachgang hat. Ihm fehlt es einfach etwas an Hopfen und Kohlensäure. So kann ich ihm leider nur 2 Sterne geben.