Veröffentlicht in 4-Sterne

Ziegler Premium Hell

Im Zentrum der Hallertau, inmitten des größten Hopfenanbaugebietes der Welt liegt Mainburg. Dort befindet sich die Brauerei Ziegler, von der ich heute mein erstes Testbier verkoste. Gegründet im Jahre 1892 als genossenschaftliche Konsumbrauerei, wechselte der Betrieb daraufhin sehr oft den Besitzer, bis er im Jahre 1901 von der Familie Randeltshofer übernommen wurde, die den kleinen Betrieb bis heute führt. Aus dem kleinen aber feinen Sortiment des Betriebes werde ich heute das Premium Hell verkosten, ein Exportbier mit einem Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik. Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht brotiges, vor allem süßliches Aroma das sich hier in der Nase zeigt.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit durchaus wahrnehmbaren kräftigen Körper, das zunächst einmal auch ganz gut prickelt und sehr lebendig ist. Das Bier hat eine durchaus präsenten, Malzkörper und wirkt nicht zu lasch und mild. Dazu hat es etwas Würze im Abgang, was den Geschmack sehr gut abrundet. Es ist ein Bier, das sowohl würzig ist, als auch eine durchaus süßliche Nuance aufweist.

Zum Fazit: Ich kann dem Bier getrost eine Wertung von 4 Sternen geben, da es sich um ein würziges und durchaus süffiges Exportbier handelt, das sehr zu gefallen weis.

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Kronburger Spezial

Das Kronburger Spezial ist ein kräftiges Exportbier aus der kleinen oberschwäbischen Brauerei. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig süßliches Aroma habe ich hier in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein kräftig getreidiges Bier mit einer schönen malzigen Note. Man hat ein sehr schön süßliches Bier, das einen etwas bitteren Abgang hat. Das Bier hat einen sehr sehr kräftigen Körper, der auch durchaus Substanz hat. Der Malzgeschmack könnte aber noch etwas mehr durchkommen.

Zum Fazit: Ein ganz solides, gut malzig-kräftiges Exportbier. Mir schmeckt es, auch wenn es noch etwas mehr Geschmack haben könnte. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

ABK Export

Das Export ist eines der wenigen ABK Biere, welche in Bügelflaschen verkauft werden. Ebenso ist es mit dem Zusatz bayerisch versehen, wobei dieser Bierstil nicht unbedingt typisch bayerisch ist, geschweige denn in Bayern erfunden wurde. Eigentlich ein typisch Dortmunder Bierstil, hat er wohl heute vor allem im Süddeutschen Raum die größte Beliebtheit. Unter anderem auch in Bayern. Der Alkoholghalt des Export aus Kauffbeuren liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein mattgoldenes, klar filtrites Bier. Der Schaum ist recht schnell verflogen.

Zum Geruch: Ein kräftiges süßmalziges Aroma. Es hat leicht toastige Noten.

Zum Geschmack: Auch hier hat das Bier ein feinmalziges Aroma mit einer deutlichen brotigen Geschmackgrundlage. Auch im weiteren Trinkverlauf wird dieses Aroma von einem leichten Prickeln im Abgang assistiert. Teilweise schmeckt mir das Bier ein wenig zu süßlich. Dennoch ist das süßlich brotiges Aroma in weiten Teilen ganz ordentlich und angenehm zu trinken. Ab und an habe ich das Gefühl von lecht alkoholischen Noten.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es hat ein schön kräftiges Malzaroma, ist aber nun wirklich nichts Besonderes. Es könnte von mir aus durchaus noch etwas mehr Hopfen vertragen.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Starkenberger Heimatbier

Gebraut aus 100% Tiroler Gerste. Das Heimatbier der Tiroler Brauerei Starkenberg hat seinen Namen nicht umsonst. Die Starkenberger Brauerei selbst ist in Tirol eine echte Institution und hat eine Tradition, die bis ins Jahre 1810 zurückreicht. Ihren Sitz hat sie im Schloss Neustarkenberg in Tarrenz, welches von der Gründerfamilie erworben und in eine Brauerei umgebaut wurde. Heute ist die Brauerei eine der wenigen unabhängigen Privatbrauereien in Tirol und ihre Produkte im Alpenbundesland weit verbreitet. Der Alkoholgehalt des Heimatbieres, einem untergärigen Lagerbier liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein süßliches Aroma mit gewissen getreidigen Noten. Das süßlich brotige ist aber dominant.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier mit einem schönen keksig getreidigen Aroma. Es prickelt etwas am Gaumen und im Nachgang bleibt diese keksige im Mundraum durchaus hängen. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein Bier mit dieser keksigen Note, das aber durchaus eine leicht sprudelige Nuance aufweist und dadurch nicht zu süß wird, auch wenn diese keksige doch etwas penetrant wird.

Zum Fazit: Durchaus ganz passabel ist dieses Bier, das keksige stört mich aber trotzdem. Vor allem wird es je länger man es trinkt durchaus penetrant. Hier wäre noch etwas mehr Hopfenwürze wünschenswert. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Dampfbrauerei Arber Spezial

Der Große Arber, der König des Bayernwaldes, ist mit einer Höhe von 1455,5 Meter nicht nur der höchste Berg des Bayerischen Waldes, sondern nach dem Feldberg auch der zweithöchste deutsche Gipfel außerhalb der Alpen. Kein Wunder also, das diesem mystischen Berg ein Bier gewidmet wurde. Die Dampfbierbrauerei aus Zwiesel steckt hinter diesem Bier, welche ebenfalls im Bayerischen Wald beheimatet ist. Der alkoholgehalt dieses kräftigen Exportbieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filriertes, hellgoldenes Bier. Es hat eine ordentlichen  weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig frisches Aroma mit leicht süßlichen Noten habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr süffiges, süßlich angehauchtes Bier, welches über einen kräftigen Malzkörper verfügt. Das Bier ist sehr getreidig und iese Noten dominieren auch den Geschmack. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein getreidig süßliches Ber mit gewissen fruchtigen Aromen, diese komnen jedoch nur sehr sehr kurz durch. Dazu hat es eine leichte Honigsüße ist insgesamt aber sehr vollmundig. Das Bier bleibt bis zum Schluss getreidig-süßlich und der Hopfen spielt nur eine untergeordnete Rolle. Dennoch ist es ein gut süffiges Bier.

Zum Fazit: Das Bier ist gut süffig und hat einen schönen süßlichen Malzkörper. Dieser ist erwartbar kräftig und es fehlt etwas Würze im Abgang, damit das Bier nicht ganz so schwer wirken würde. Dennoch absolut gut trinkbar und mir 4 Sterne wert.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Egger Wälder/Spezial

Nach dem Bregenzerwald, der Heimatregion meines nächsten Testbieres ist das Wälder Bier benannt. In der größten Gemeinde der Region, in Egg, hat die Brauerei Egg ihren Sitz und braut dort seit dem Jahre 1894 Bier. Ich befinde mich biertechnisch als wieder einmal in Österreich und nachdem ich nun schon von den meisten großen Marken des Landes Biere verkostet habe, wird es zeit sich nun auch den kleineren Brauerei der Alpenrepublik zu widmen, die es doch noch in einer gewissen Vielzahl gibt. Eine von ihnen ist eben die Brauerei Egg, die im Jahr ca. 16.000 Hektoliter Bier ausstößt. Stilistisch ist das Wälder Bier ein Lagerbier und laut Website der kleine Bruder des Spezialbieres aus Egg, das sich nur aufgrund der kleinen Flasche von ihm abhebt. Der Inhalt ist also der selbe und da ich das Spezialbier noch nicht verkostet habe, wird es eben nun in Form des Wälder Bieres verkostet. Betrachtet man den Alkoholgehalt von 5,6%, so könnte es sich hier im Gegensatz zu vielen anderen Österreichischen Bieren tatsächlich auch um ein echtes Märzen handeln.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein sehr sehr getreidiges und brotiges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das durch einen sehr präsenteren Malzkörper auffällt. Man schmeckt also die hohe Stammwürze und die Umdrehungen durchaus, auch wenn es in keinster Weise alkoholisch wirkt. Es ist aber nicht zu süßlich, sondern hat auch einen würzigen Charakter durch den Hopfen am Gaumen. Dazu prickelt die Kohlensäure recht gut. Man hat insgesamt ein durchaus erfrischendes Bier, dem man seinen Alkoholgehalt nicht unbedingt anschmeckt und das würzig süßlich ist. Es ist dazu auch sehr süffig und läuft gefährlich gut.

Zum Fazit: Die Brauerei hat durchaus recht, wenn sie auf ihrer Website schreibt das dieses Bier ob seiner Süffigkeit sehr schnell leergetrunken ist. Hier hätte ich mir doch lieber das große Spezial gewünscht. Schade. Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt den ich für dieses Bier habe. Super süffig, würzig und vollmundig ist dieses Bier. So etwas würde ich mir auf vielen Volksfesten als Festbier wünschen. Eines der besten Biere Österreichs bisher und ein absoluter Geheimtipp. Ich gebe dem Bier 5 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Paderborner Export

Die Paderborner Brauerei ist nicht gerade wegen ihres wohlschmeckenden Bieres bekannt, sondern wohl eher, weil sich die Biere preislich im Oettinger Segment bewegen und dem Bier auch ein wenig der Ruf eines „Pennerbieres“ anhaftet. Dennoch hat sowohl Oettinger wie auch die Paderborner Brauerei ein sehr umfangreiches Sortiment an vielen verschiedene Biersorten. Ob dieses „Oettinger des Westens“, aber ähnlich im Geschmackstest abschneidet, wird nun folgender Biertest zeigen. Zur Verkostung gibt es das Export, eine der beliebtesten Sorten, welche auf einen Alkoholgehalt von 5,5% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein schönes, brotiges Aroma in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe auch hier ein Beir, das durchaus getreidig ist und auch schön kräftig im Körper, jedoch klingt der Geschmack nur leicht an. Es ist ein Bier, welches geschmacklich keine Explosion ist, aber es hat keine Fehlaromen im ersten Moment und ist einigermaßen süffig. Im Abgang kommt eine leichte Malzsüße. Man hat ein Bier, welches geschmacklich unspektakulär ist und nur durch einen leicht süßlichen Körper auffällt und ansonsten doch zurückhaltend ist.

Zum Fazit: Man kann dem Bier schon 3 Sterne geben, da es zwar unspektakulär ist, aber bei weitem nicht so schlimm wie erwartet.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Held Altfränkisches Bauernbier

Zum Start ins Wochenende darf natürlich auch ein weiterer Biertest nicht fehlen und was wären Biertest ohne die zahlreichen Biere aus Franken. Von einer solchen kleinen fränkischen Landbrauerei, der Brauerei Held aus dem Ahorntal zwischen Forchheim und Bayreuth, wird das nächste Testgebräu produziert. Das Bier nennt sich Altfränkisches Bauernbier und ist ein dunkles Land- bzw. Exportbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes bis schwarzes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr röstiges, fast schon an Kaffee erinnerndes Aroma hat man hier in der Nase. Es riecht wie diese Schokoladenstücke in denen innen eine kaffeeartige Füllung ist.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man röstig süßliche Noten, die aber dennoch sehr erfrischend wirken. Das Bier wirkt gut vermälzt und hat einen ganz leicht rauchigen Touch. Im Nachgang kommt dies aber leider nicht ganz so rüber und so verhallen die schönen Aromen recht schnell. Die Kohlensöure prickelt leider auch ein wenig zu stark und verhindert das der volle Geschmack dieses Bieres bei mir am Gaumen ankommt. Dennoch hat man gute Noten von Bitterschokolade.

Zum Fazit. Ein ganz gutes dunkles Bier, aber hier gibt es in Franken doch noch einige bessere Exemplare. Vor allem hat es mir zu viel Kohlensöure und im Abgang ist es dann doch auch ein wenig wässrig. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Gut Forsting Biobier

Von der Gut Forsting Brauerei aus Oberbayern stammt das Bier, welches ich im Blog nun vorstellen werde. Diese Brauerei hat auch ein Biobier im Sortiment, welches nun heute von mir verkostet wird. Die Zutaten für das Bier stammen allesamt aus Biologischen Anbau aus der Region. Stilistisch ist es helles Exportbier mit einem Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe ein getreidiges, leicht süßliches Aroma. Dazu mache ich etwas Wildhonig aus. Das süßliche dominiert aber.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein leichtes, sehr erfrischendes Bier. Es hat eine Malzsüße die im Abgang kurz durchkommt, aber auch leicht herbe Hopfennoten mitbringt. Der Körper des Bieres ist eher leicht, aber auch etwas dünn und wässrig. Auch im weiteren Trinkverlauf ist das Bier süßlich getreidig und hat eine würzige Note, neigt jedoch im Abgang dazu etwas ins wässrige zu gehen.

Zum Fazit. Ein würziges, süßlich getreidiges Bier. Es hat einen schönen Malzkörper und wird von einer feinen Hopfenwürze am Gaumen abgerundet. Von mir gibt das 4 Sterne.

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Ettaler Kloster Hell

Die Ettaler Klosterbräu ist vor allem bekannt für ihre Benediktiner Biere, die inzwischen aber in großem Stile von Bitburger bei der Licher Brauerei in Hessen gebraut werden. Durch die Kooperation erhofft sich die Brauerei, der steigenden Nachfrage nach den Benediktiner Bieren gerecht zu werden, da eine Vergrößerung am aktuellen Standort nicht möglich ist. Dennoch werden auch in den Klostermauern weiterhin Biere sowohl unter dem Namen Benediktiner, als auch Ettaler gebraut. Das Ettaler Kloster Hell werde ich nun auch hier im Blog vorstellen. Es kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr getreidig riechendes Bier mit einer doch sehr süßlichen Note. Teilweise riecht es auch etwas harzig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es auch hier ein Bier mit einer zum Abgang hin deutlich en Malzsüße, die so auch am Gaumen so auftritt. Im Nachgang ist mir aber dann etwas zu wässrig, hier hätte ich mir noch etwas mehr Würze gewünscht. Es ist doch sehr prickelnd und ein recht kerniges Bier, bei dem das getreidige nicht so wirklich durchkommt, der erste süßliche Eindruck bestätigt sich überhaupt gar nicht. Es wird dann doch etwas würziger und hat dann im weiteren Trinkverlauf einen würzig getreidigen Geschmack.

Zum Fazit: Ein ganz gut trinkbares Lagerbier, das im ersten Eindruck noch etwas verhalten wirkt und etwas zu mild. Es steigert sich nach den ersten Eindrücken aber deutlich und dann zeigt sich dann als ein schön würziges Helles mit gutem Körper und einer guten Süffigkeit. Ich gebe ihm 4 Sterne.