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Rössel Export

Die Brauerei Rössel ist eine ehemalige Brauerei in Kappelrodeck im Ortenaukreis. Gegründet wurde die Brauerei im Jahre 1842 und konnte sich in der vom Weinbau geprägten Region bis Anfang der 70er Jahre halten. Anfang der 70er Jahre wurde die Brauerei von der Karlsruher Sinner AG übernommen, welche kurze Zeit später von der Moninger Brauerei, ebenfalls aus Karlsruhe, aufgekauft wurde. Wann die Rössel Brauerei genau geschlossen wurde, lies sich nicht herausfinden, jedoch wird das Bier heute nach wie vor in Karlsruhe produziert und fristet ein Dasein in der Billignische. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filrteirtes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht leicht malzig und süßlich, ansonsten ist es recht geruchsneutral.

Zum Geschmack: Man hat einen malzig-süßlichen, runden Körper, ohne das er groß auffällt. Jedoch ist das Bier insgesamt auch recht unspektakulär. Auch im weiteren Trinkverlauf dominieren süßmalzige Noten. Die Kohlensäure ist recht gefällig und auch sonst fällt bei diesem bBer nicht so viel auf Überraschend üffig, aber ohne wirkliche Highlights.

Zum Fazit: Von mir erhält das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist gar nicht so schlecht wie gedacht für ein Billigbier. Auf der anderen Seite hat es aber auch wenig, bei dem es mich vom Hocker hauen würde.

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Michelbacher Export

Im fränkisch Geprägten Nordosten von Baden-Württemberg befindet sich Michelbach an der Bilz. Im Ort befindet sich auch die Adlerbrauerei der Familie Schmetzer. Seit 1716 lassen sich Brautätigkeiten auf dem heutigen Anwesen der Brauerei nachweisen. Bis heute ist sie eine relativ kleine sehr lokal agierende Brauerei geblieben, deren Biere nur in wenigen Läden zu finden sind. Ich verkoste heute aus dem kleinen aber feinen Spezialitätensortiment der Brauerei das Exportbier mit einem Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat einen getreidigen Geruch, aber auch etwas hopfige Nuancen.

Zum Geschmack: Ich habe ein kräftig malziges Bier, das im Abgang auch etwas süßlich ist. Es ist ein Bier, das definitiv Kante zeigt. Bisweilen kommt es mir etwas zu süßlich daher. Die Kohlensäure ist in diesem Bier ganz gut dosiert. Es ist ein würziges Bier, jedoch finde ich es im Abgang etwas unausgewogen. Es wirkt rustikal, aber auch nicht ganz sauber gebraut.

Zum Fazit: Ein sehr würziges, rustikales Bier, das aber auch ein wenig unrund wirkt. Im Abgang zeigt es etwas Fehlaromen. Von mir gibts für das Bier 3 Sterne.

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Engelbräu Allgäuer Viehscheid Bier

Gerade jetzt im September finden im Allgäu wieder zahlreiche Viehscheide statt, wenn die Kühe festlich geschmückt von ihren Sommerweiden hinab ins Tal ziehen um dort in den Ställen zu überwintern. Dies wird meist mit einem großen Fest mit Bierzelt und Blasmusik verbunden und dabei darf das passende Bier auch nicht fehlen. Die Allgäuer Brauerei Engelbräu aus Rettenberg hat mit dem Viehscheidbier ein solches im Sortiment und das werde ich nun verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr getreidiges Aroma hat man heir in der Nase. Es wirkt leicht brotig.

Zum Geschmack: Man hat hier ein schön malziges Bier mit einer ordentlichen karamelligen Note, die auch schön im Nachgang noch hängen bleibt. Man hat kräftige getreidige Noten im Geschmack. Der Hopfen verleiht dem Bier eine feine Würze am Gaumen und rundet das Ganze sehr gut ab. Der Körper ist kräftig und vorhanden, aber nicht übermäßig.

Zum Fazit: Von mir gibt es für dieses Bier eine Wertung von 4 Sternen. Das Bier hat einen guten Malzkörper, der mit leicht karamelligen Noten versehen ist. Der Hopfen ist leicht würzig am Gaumen, aber nicht übermäßig präsent.

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Zywiec

Für meinen nächsten Biertest bleibe ich geografisch in den Karpten. Allerdings wechsle ich den Standort von Rumänien zu den zu den polnischen Ausläufern der Westkarpaten gehörenden Beskiden. Im dortigen Dreiländereck Polen-Tschechien-Slowakei befindet sich die Stadt Zywiec. Die dortige Brauerei ist eine der größten Polens, ihre Historie ist aber eng mit dem Geschlecht der Habsburger verbunden, die das Gebiet gut 200 Jahre beherrschten. Gegründet im Jahre 1856 durch Erzherzog Albrecht von Österreich-Teschen verblieb die Brauerei auch nach dem Ende des ersten Weltkrieges, als das Gebiet um Zywiec an das wiedererrichtete Polen fiel, im Besitz der Habsburger. Erst die Sowjetische Besatzungsmacht enteignete sie im Jahre 1944 und die Brauerei wurde Teil eines Volkseigenen Betriebes. Nach der politischen Wende versuchten die Habsburger vom Polnischen Staat für die Enteignung zu einzuklagen. Bevor es zum Prozess kam einigte man sich jedoch außergerichtlich. In den 1990er Jahren wurde die reprivatisierte Brauerei schließlich von Heineken übernommen und gehört dem niederländischen Bierkonzern bis heute an. Das Zywiec Lager ist das bekannteste Bier der Brauerei. Erwähnenswert ist auch das Logo der Brauerei, das ein Tanzpaar zeigt, das in typisch Krakauer Tracht einen in der Gegend üblichen Volkstanz vorführt. Dazu kommen drei Tannen welche für die polnischen Beskiden stehen. Der Alkoholgehalt von Zywiec liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht getreidig und brotig, irgendwie aber auch verbrannt und ledrig.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit leicht getreidiger Note. Ansonsten tendiert das Bier aber je länger der Geschmack anhält in eine nichtssagende Richtung. Das Bier ist auch im weiteren Trinkverlauf nur leicht getreidig und ansonsten eher nichtssagend. Gegen Ende fehlt es dem Bier vor allem an Kohlensäure und es wird schnell schal. Auch ist der Hopfen im Abgang ist nicht so gut abgestimmt und hängt leicht unangenehm am Gaumen nach. Dazu wirkt es auch etwas alkoholisch.

Zum Fazit: Nein so richtig überzeugt bin ich vom Zywiec wirklich nicht. Ist es am Anfang noch eher verhalten und nichtssagend, wird es gegen Ende auch etwas eklig, wozu vor allem der unangenehm nachhängende Hopfen beiträgt. Dazu ist die Kohlensäure recht schnell verschwunden und das Bier wird schal. Von mir gibt’s dafür nur 2 Sterne.

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Härtsfelder Bügel

Das kühle Blonde mit dem Plopp. Der Härtsfelder Bügel ist das einzige Bier der Brauerei Hald, das in die namensgebende Bügelverschlussflasche gefüllt ist. Geografisch bin ich mit meinem ersten Biertest also auf dem Härtsfeld an der Ostalb angelangt. Stilistisch ist das Bier ein Exportbier, das auf einen Alkoholgehalt von 5,2% kommt.

Zur Opthik: Ich habe ein hellgoldenes, klar filtrierts Bier. Es hat eine schöne weiße Schaumhaube.

Zum Geruch: In der Nase habe ich ein getreig frisches Bier mit einer aber auch irgendwie leicht pappoigen riechenden Note.

Zum Geschmak: Der erste Eindruck ist der eines getreidig frsichen Biers, welches aber ein wenig unpassende leicht ledrig wirkende Aromen aufweist. Insgesamt wirkt das Bier aber doch sehr rund, jedoch scheckt es ab und ab ein wenig ledrig. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt das Bier ein malziges Exportbier, das aber schon ein wenig eindimensional ist wie ich finde.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Man kann das Bier wirklich gut trinken, aber ich finde es ein wenig eindimensional. Es ist ungefähr ähnlich wie andere Exportbiere und hebt sich nicht sonderlich ab. Dazu ist es etwas ledrig.

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Ziegler Premium Hell

Im Zentrum der Hallertau, inmitten des größten Hopfenanbaugebietes der Welt liegt Mainburg. Dort befindet sich die Brauerei Ziegler, von der ich heute mein erstes Testbier verkoste. Gegründet im Jahre 1892 als genossenschaftliche Konsumbrauerei, wechselte der Betrieb daraufhin sehr oft den Besitzer, bis er im Jahre 1901 von der Familie Randeltshofer übernommen wurde, die den kleinen Betrieb bis heute führt. Aus dem kleinen aber feinen Sortiment des Betriebes werde ich heute das Premium Hell verkosten, ein Exportbier mit einem Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik. Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht brotiges, vor allem süßliches Aroma das sich hier in der Nase zeigt.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit durchaus wahrnehmbaren kräftigen Körper, das zunächst einmal auch ganz gut prickelt und sehr lebendig ist. Das Bier hat eine durchaus präsenten, Malzkörper und wirkt nicht zu lasch und mild. Dazu hat es etwas Würze im Abgang, was den Geschmack sehr gut abrundet. Es ist ein Bier, das sowohl würzig ist, als auch eine durchaus süßliche Nuance aufweist.

Zum Fazit: Ich kann dem Bier getrost eine Wertung von 4 Sternen geben, da es sich um ein würziges und durchaus süffiges Exportbier handelt, das sehr zu gefallen weis.

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Kronburger Spezial

Das Kronburger Spezial ist ein kräftiges Exportbier aus der kleinen oberschwäbischen Brauerei. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig süßliches Aroma habe ich hier in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein kräftig getreidiges Bier mit einer schönen malzigen Note. Man hat ein sehr schön süßliches Bier, das einen etwas bitteren Abgang hat. Das Bier hat einen sehr sehr kräftigen Körper, der auch durchaus Substanz hat. Der Malzgeschmack könnte aber noch etwas mehr durchkommen.

Zum Fazit: Ein ganz solides, gut malzig-kräftiges Exportbier. Mir schmeckt es, auch wenn es noch etwas mehr Geschmack haben könnte. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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ABK Export

Das Export ist eines der wenigen ABK Biere, welche in Bügelflaschen verkauft werden. Ebenso ist es mit dem Zusatz bayerisch versehen, wobei dieser Bierstil nicht unbedingt typisch bayerisch ist, geschweige denn in Bayern erfunden wurde. Eigentlich ein typisch Dortmunder Bierstil, hat er wohl heute vor allem im Süddeutschen Raum die größte Beliebtheit. Unter anderem auch in Bayern. Der Alkoholghalt des Export aus Kauffbeuren liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein mattgoldenes, klar filtrites Bier. Der Schaum ist recht schnell verflogen.

Zum Geruch: Ein kräftiges süßmalziges Aroma. Es hat leicht toastige Noten.

Zum Geschmack: Auch hier hat das Bier ein feinmalziges Aroma mit einer deutlichen brotigen Geschmackgrundlage. Auch im weiteren Trinkverlauf wird dieses Aroma von einem leichten Prickeln im Abgang assistiert. Teilweise schmeckt mir das Bier ein wenig zu süßlich. Dennoch ist das süßlich brotiges Aroma in weiten Teilen ganz ordentlich und angenehm zu trinken. Ab und an habe ich das Gefühl von lecht alkoholischen Noten.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es hat ein schön kräftiges Malzaroma, ist aber nun wirklich nichts Besonderes. Es könnte von mir aus durchaus noch etwas mehr Hopfen vertragen.

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Starkenberger Heimatbier

Gebraut aus 100% Tiroler Gerste. Das Heimatbier der Tiroler Brauerei Starkenberg hat seinen Namen nicht umsonst. Die Starkenberger Brauerei selbst ist in Tirol eine echte Institution und hat eine Tradition, die bis ins Jahre 1810 zurückreicht. Ihren Sitz hat sie im Schloss Neustarkenberg in Tarrenz, welches von der Gründerfamilie erworben und in eine Brauerei umgebaut wurde. Heute ist die Brauerei eine der wenigen unabhängigen Privatbrauereien in Tirol und ihre Produkte im Alpenbundesland weit verbreitet. Der Alkoholgehalt des Heimatbieres, einem untergärigen Lagerbier liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein süßliches Aroma mit gewissen getreidigen Noten. Das süßlich brotige ist aber dominant.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier mit einem schönen keksig getreidigen Aroma. Es prickelt etwas am Gaumen und im Nachgang bleibt diese keksige im Mundraum durchaus hängen. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein Bier mit dieser keksigen Note, das aber durchaus eine leicht sprudelige Nuance aufweist und dadurch nicht zu süß wird, auch wenn diese keksige doch etwas penetrant wird.

Zum Fazit: Durchaus ganz passabel ist dieses Bier, das keksige stört mich aber trotzdem. Vor allem wird es je länger man es trinkt durchaus penetrant. Hier wäre noch etwas mehr Hopfenwürze wünschenswert. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Dampfbrauerei Arber Spezial

Der Große Arber, der König des Bayernwaldes, ist mit einer Höhe von 1455,5 Meter nicht nur der höchste Berg des Bayerischen Waldes, sondern nach dem Feldberg auch der zweithöchste deutsche Gipfel außerhalb der Alpen. Kein Wunder also, das diesem mystischen Berg ein Bier gewidmet wurde. Die Dampfbierbrauerei aus Zwiesel steckt hinter diesem Bier, welche ebenfalls im Bayerischen Wald beheimatet ist. Der alkoholgehalt dieses kräftigen Exportbieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filriertes, hellgoldenes Bier. Es hat eine ordentlichen  weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig frisches Aroma mit leicht süßlichen Noten habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr süffiges, süßlich angehauchtes Bier, welches über einen kräftigen Malzkörper verfügt. Das Bier ist sehr getreidig und iese Noten dominieren auch den Geschmack. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein getreidig süßliches Ber mit gewissen fruchtigen Aromen, diese komnen jedoch nur sehr sehr kurz durch. Dazu hat es eine leichte Honigsüße ist insgesamt aber sehr vollmundig. Das Bier bleibt bis zum Schluss getreidig-süßlich und der Hopfen spielt nur eine untergeordnete Rolle. Dennoch ist es ein gut süffiges Bier.

Zum Fazit: Das Bier ist gut süffig und hat einen schönen süßlichen Malzkörper. Dieser ist erwartbar kräftig und es fehlt etwas Würze im Abgang, damit das Bier nicht ganz so schwer wirken würde. Dennoch absolut gut trinkbar und mir 4 Sterne wert.