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Kühbacher Kaiserbier

Im Jahre 2024 feiert die Markt Pöttmes ihr 700 jähriges bestehen. Aus diesem Anslass hat man sich in der bayerischen Stadt entschlossen extra für das Jubiläumsjahr ein eigenes Bier brauen zu lassen, nämlich das Kaiserbier. Kaiserbier heißt das Bier deshalb, weil die Marktrechte durch Kaiser Ludwig den Bayern verliehen wurden. Gebraut wird es von der Brauerei Kühbach, hat einen Alkoholgehalt von 5,5% und ist stilistisch ein Exportbier.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein doch sehr brotig duftendes Bier. Ganz leicht riecht man etwas Hopfen.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, mit einer durchaus lebendigen Kohlensäureentwicklung. Es sprudelt sehr, hat aber auch einen ordentlich süßlichen Abgang. Am Gaumen kommt ganz leicht der Hopfen. Das Bier hat eine präsenten, durchaus kräftigen Malzkörper. Es ist aber auch sehr süßlich und der Hopfen ist sehr verhalten. Der zu süßliche Abgang ist aber schon störend, vor allem wenn man keine Kohlensäure mehr hat. Gegen Ende ist die Süße dann durchaus auch penetrant.

Zum Fazit: Ich weiß nicht so richtig, ob ich mit so einem Bier ein Jubiläum begehen würde. Es ist ein wenig zu süßlich, vor allem gegen Ende wird diese Süße dann durchaus auch penetrant und das trübt den Biergenus dann durchaus. Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Vom fass ist es eventuell dann durchaus auch noch süffiger.

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Hessisches Löwenbier Haustrunk

In Malsfeld im Norden von Hessen befinden sich am Ortsrand die Gebäude der ehemaligen Löwenbrauerei. Nach der Insolvenz im Jahre 2003 wurde die Brauerei von der Hütt Brauerei im benachbarten Baunatal übernommen. Nachdem die Produktion zunächst weiterlief, wurde diese nach und nach ins Stammhaus verlagert. Der alte Standort wurde in ein Brauereimuseum samt kleiner Spezialitätenbrauerei umgewandelt. Auch der Brauereigasthof existiert noch und läd nach einem Museumsbesuch zum Biertrinken ein. Der Haustrunk aus diesem Hause wird nun im folgenden Biertest verkostet werden. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, etwas bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen so besonderns ausgeprägten Schaum

Zum Geruch. Ich finde es eher ein wenig geruchsneutral.

Zum Geschmack: Ich hab ein super süffiges Bier, das aber geschmacklich nicht so viel mitbringt im ersten Moment. Man hat ein Bier, das etwas würzig ist, aber ansonsten nur durch eine leichte Karamellnote auffällt. Vor allem im Abgang feht dem Bier irgendwie etwas an Profil und so kommt es bei mir irgendwie etwas farblos rüber.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist super süffig und hat auch einen leichte Karamellnote und eine gute Würzen, aber ansonsten fehlt dem Bier schon etwas.

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Kronen Spezial Hell

Von der Kronenbrauerei aus Söflingen, einem Stadtteil von Ulm habe ich im nächsten Biertest das Spezial Hell. Der Alkoholgehalt des Lagerbieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar friltrierets Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat getreidig süßliche Noten. Es hat aber auch eine ganz spezielle würzige Note. Etwas von leicht säuerlichem Apfel und Birne vor allem.

Zum Geschmack: Ein süßlich getreidger Beigeschmack hat das Bier. Am Anfang will ich auch noch nicht so recht mit dem Bier warm werden. Es zeigt sich viel zu süß. Im weiteren Trinkverlauf wird das Bier dann bekömmlicher und dieser komische zäh-süße Beigeschmack lässt dann schnell nach. Man hat einen schönen süßmalzigen Geschmack mit etwas Honigsüß im Abgang. Auch im weiteren Trinkverlauf ist dies sehr gut genießbar, jedoch fehlt dem Bier immer ein wenig an Geschmack.

Zum Fazit: Es braucht ein bisschen, bis ich mit diesem Bier warm werde. Es hat dann doch einen etwas komischen, leicht ledrigen und irgendwie viel zu süßen Beigeschmack. Dennoch überzeugt mich das Bier insgesamt nicht so richtig und bekommt folgerichtig auch nur die Wertung von 2 Sternen.

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Pflug Spezial Hell

Mitten in der eher ländlich geprägten Ostalb zwischen Heidenheim und Ulm, liegt das kleine Dörfchen Hörvelsingen. Der Ort der nicht einmal 1000 Einwohner zählt gehört politisch zur Stadt Langenau. Seit 1681 gibt es in der kleinen Gemeinde aber die Traditionsbrauerei Pflug, die noch bis heute aktiv ist. Seit 1862 ist die Familie Gnann Eigentümer von Brauerei und Gastwirtschaft und hat den Betrieb über die Jahre hinweg immer wieder modernisiert und ausgebaut. Dennoch ist die Brauerei, die nun schon in der sechsten Generation geführt wird, eine kleine, sehr regional agierende Landbrauerei geblieben, die ihren Bier nur im engsten regionalen Umfeld vertriebt und vor allem auch durch den großen Gasthof mit Biergarten ein beliebtes Ausflugsziel ist. Das kleine Sortiment umfasst 4 ganzjährige Sorten, die alle unfiltriert abgefüllt werden. Das Spezial ist somit ein Kellerbier nach Brauart eines Exportbieres und die beliebteste Sorte aus Hörvelsingen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, hellgoldenes, bis oranges Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr getreidig brotiges Aroma habe ich in der Nase. Es hat auch ganz leicht röstige Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einem süßlichen Malzbuquet und dieses bleibt vor allem auch im Nachgang sehr präsent mit dieser leicht süßlichen Note, die auch etwas hefiges an sich hat und schön den Mundraum ausfüllt. Ich habe hier ein wunderbares Bier mit einer sehr schönen Malzatomatik, das weder zu bitter ist und fast schon ein wenig zu süß, aber es ist insgesamt ausgeglichen. Ein klein wenig geht dem Bier die Kohlensöure ab, hier könnte es noch mehr sein udn würde dadurch noch etwas spritziger und bekömmlicher. Auf der anderen Seite mach es das Bier sehr süffig. Immer wieder schwingen auch etwas leicht herbe Hopfennoten mit.

Zum Fazit: Ein wirklich vorzügliches Bier, wenn man so will ein echter Geheimtipp, der leider nicht ganz so einfach zu bekommen ist. Wenn man einmal einer Flasche dieses Bieres über den weg läuft, lohnt es sich diese in den Einkaufswagen zu legen. Ein ungemein süffiges und dennoch auch geschmackvolles Bier. Auch der Gasthof ist sicherlich einen Besuch wert, auch wenn ich selbst noch nicht dort war. Ich gebe dem Bier sehr gute 4 Sterne und es kratz schon an den 5.

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Biergarten Urig Würzig Hell

Die Sudmeister GmbH aus Idar-Oberstein verteibt Biere und Biergeschenkboxen zu unterschiedlichen Themen. Die Biere die sie dabei vertreibt braut sie aber nicht selbst. Meist verwendet sie dazu ausgewählte Biere von unterschiedlichen Brauereien, vorwiegend aus Bayern. Ein paar Biere lässt sie aber auch als Lohnabfüllung speziell für ihr Unternehmen produzieren. Unter anderem mein heutiges Testbier, das Biergarten Urig-Würzig-Hell. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertres goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht leicht muffig erdig in der Nase. Dazu kommen natürlich getreidige Noten.

Zum Geschmack: Ein Bier mit einem doch irgendwie recht unangehmen Beigeschmack. Insgesamt ist das Bier geschmacklich aber eher noch recht neutral. Nach ein, zwei Schlücken ist dieses unbehangliche Mundgefühl vorbei und im Abgnag wird es wieder etwas herber. Jedoch ist es dann immer noch eher nchtssagend.

Zum Fazit: Ein, zwei Schlück braucht man um mit dem Bier warm zu werden, dann kommt aber ehrlicher Weise geschmacklich auch nicht mehr viel. So kann ich dem Bier nur 2 Sterne geben.

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Hösl Kaiser Rudolf Premium

Rudolf II. aus dem Hause Habsburg war von 1576 bis 1612 Römisch-Deutscher Kaiser. Was dieser jedoch mit der Brauerei Hösl zu tun hat, von der mein heutiges Testbier, das Kaiser Rudolf Premium stammt, kann ich ehrlicher Weise nicht sagen. Der Kaiser war zwar ein Freund des Gerstensafts, jedoch war seine Hofbrauerei jene aus Krusovice, von der ich hier auch schon ein Bier vorgestellt habe. Der Alkoholgehalt des Lagerbieres liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, leicht trübes Bier. Der Schaum ist leider recht schnell verflogen.

Zum Geruch: Es zeigt sich ein brotiges Aroma mit einem insgesamt sehr kernig urigen Geruch.

Zum Geschmack: Es ist ein würziges und kerniges Bier. Der Geschmack ist sehr kräftig und getreidig, zugleich aber auch ein wenig süßlich. Insgesamt ist es ein Bier, das recht ausgewogen ist zwischen Malzkörper und Hopfenbittere. Jedoch vermisse ich insgesamt dann doch einen tiefgründigeren Geschmack des Bieres und es wirkt so ein wenig belanglos. Im weiteren Trinkverlauf ist es geschmacklich dann eher süßlich.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier 3 Sterne. Man kann es zwar trinken und es ist nicht wirklich wässrig. Insgesamt ist das Bier aber doch eher belanglos und langweilig.

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Arolser Helles

Von der Marke Arolser, eine der ältesten Brauereien in Deutschland, habe ich heute ein Helles im Test. Die Brauerei braut zwar nicht mehr selber, die Marke Arolser gibt es aber nach wie vor und wurde in den letzten Jahren deutlich aufgewertet. Unter anderen wurden auch neue Sorten, wie eben das Helle eingeführt. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht leicht getreidig, ansonsten eher neutral.

Zum Geschmack: Es ist ein Bier, das durchaus einen guten malzigen Charakter hat und wie ich finde ist auch der Malzkörper hier durchaus präsent. Es ist ein druchaus kräftig würziges Bier mit einer doch auch ausgeprägten Hopfennote in richtung Abgang. Die Würze bleibt auch im weiteren Trinkverlauf und wird durchaus ausgebaut. Sehr positiv ist, das es nicht nur süßlich ist, sondern eben über eine gute Hopfenwürze verfügt, die aber auch nicht zu herb ist.

Zum Fazit: Ein süffiges Helles, das aber schon eher kräftiger ist als seine bayerischen Vertreter. Für mich geht das ganz fast shcon in Richtung Export, auch wenn es ein bisschen hopfiger und würziger ist als der Klassiker. Mir schmeckt das Bier und es bekommt 4 Sterne.

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Reutberger Export Hell

Mein nächster Biertest ist das Helle Exportbier der Reutberger Klosterbrauerei. Die Halbe der oberbayerischen Genossenschaftsbrauerei kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen ordentlchen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat einen kräftigen, getreidig-süßlichen Geruch in der Nase.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das sehr aromtisch ist und eine wirklich schöne Malzsüße hat. Bisweilen ist es vielleicht etwas zu süßlich. Das Bier prickelt aber auch ganz gut und ist am Gaumen sehr aromtisch. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf jenes aromatische Bier mit einer schönen süßlichen Getreidenote die gepaartist mit einem leicht aromatischen Hopfen und einer Fruchtigkeit an Äpfel und Birnen erinnernd.

Zum Fazit: Von mir gibt es 4 Sterne für dieses Bier. Ein kröftiges Export, das aber eher süßlich und leicht Fruchtig ist als würzig. Ich finde das aber auchgut, da die lebendige Kohlensäure verhindert, das es zu süß wird und das Bier sehr bekömmlich macht.

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Klausner Export

Klausner Biere sind eine Marke des Einsiedler Brauhaus aus Chemnitz und werden eher im unteren Preissegment angeboten. Das Klausner Exportbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr bieriger Geruch. Es zeigt sich ein brotig süßliches Aroma in der Nase, bei dem vor allem sehr stark die süßliche Note durchkommt. Soagr ganz leicht karamellige Noten hat man.

Zum Geschmack: Ich habe ein sehr frisches, würziges Aroma im Mund. Im Abgang zeigt sich eine schöne würzige Hopfennote, die sich um den Gaumen legt. Im Antrunk übernimmt eher das Malz den Geschmack, welches zwar mild, aber dennoch eine gewisse Malzsüße mitbringt. Im Antrunk prickelt das Bier leicht auf der Zunge. Generell ist die Kohlensäure bei diesem Bier recht gut dosiert.

Zum Fazit: Ein solides ganz nett zu trinkendes Bier. Ich gebe ihm 3 Sterne. Für den Preis absolut in Ordnung.

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Flötzinger Spezial Hell

Mein nächster Biertest führt mich nach Rosenheim zur Flötzinger Brauerei, von der ich hier schon das ein oder andere Bier verkostet habe. Der Alkoholgehalt des Exportbieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma habe ich in der Nase. Es hat auch gewisse keksige Nuancen die dazu kommen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das sehr auf der Zunge prickelt und leicht herb am Gaumen ist. Es ist aber erfrischend und verfügt über einen kräftigen Malzkörper, der auch wahrnehmbar ist. Der Malzkörper besteht aus feinen getreidigen Noten, die aber nicht zu süß sind, sondern von einer moderaten Kohlensäure umspült werden, sodass das Bier sehr süffig wirkt. Fast wirkt es schon einen ticken zu wässrig, wobei mich das nicht stört. Der Hopfen sorgt dafür, dass das eine gewisse Würze hat, die den Geschmack abrundet.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr süffiges, fast perfektes Exportbier. Es ist in Teilen ein wenig unspektakulär, jedoch ist es im Großen und Ganzen schön süffig mit feinmalzigem Getreidekörper und einer feinen Hopfenbittere. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.