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Roth Schweinfurter Lager

Für mein heutiges Testbier geht es nach Schweinfurt, eine der größten Städte Frankens. Nach der Schließung des Brauhaus Schweinfurt im Jahre 2015 ist mit der Brauerei Roth nur noch eine von ehemals 11 aktiven Brauereien übrig geblieben. Diese blickt auf eine Geschichte zurück, die bis ins Jahre 1831 reicht, als am heutigen Standort zum ersten mal gebraut wurde. Der Name Roth taucht das erste Mal im Jahre 1890 auf, als ein Schwiegersohn des Gründers Nikolaus Baumann mit dem Namen Roth den Betrieb übernahm. Nachdem ab dem Jahre 1988 die Münchner Löwenbräu für 5 Jahre Eigentümer der Brauerei war, wurde sie im Jahre 1993 vom bei Roth beschäftigten Buchhalter Edgar Borst gekauft und ist seitdem wieder in Privatbesitz. Das Schweinfurter Lager, ein Exportbier ist jenes Bier aus dem Roth Sortiment, das ich heute vorstellen möchte. Es kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes bis bernstein farbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiger Geruch, den man hier in der Nase hat. Es kommen Anklänge von Karamell.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem sehr präsenten und kräftigen Malzkörper. In Richtung Nachgang und vor allem dann auch im Abgang breiten sich im Mundraum brotige Noten aus, die auch etwas leicht karamelliges haben. Man hat ein Bier, das aber dennoch auch durchaus würzig in den Backen ist, ohne das es eine zu prägnante Hopfennote hinterlässt.

Zum Fazit: Ein ganz passables Lagerbier mit gut eigearbeitetem Karamellaroma, das gut zum insgesamt malzigen Charakter des Bieres passt. Es hat einen schönen Körper, der für den Alkoholgehalt fast schon etwas leicht wirkt und nicht so voluminös daherkommt. Man kann das Bier gut trinken und es ist süffig, 4 Sterne.

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Rhaner Export Hell

Aus dem bayerischen Wald im Osten Bayerns, von der Brauerei Rhaner wird nun mein nächstes Testbier verkostet. Es handelt sich um das Export hell, seit Jahrzehnten eines der beliebtesten Biere der Brauerei. Der Alkoholgehalt liegt bei  5,2%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges Aroma, aber auch leicht süßliche Noten und etwas Honig rieche ich.

Zum Geschmack: Ein sehr würziges Bier. Es ist im ersten Eindruck gar nicht so brotig und süßlich, sondern eher würzig bis grasig herb. Erst im Nachgang kommt ein wenig Malzsüße durch. Vor allem am Gaumen ist es ein doch recht herbes Bier. Hier und da im Körper wirkt es fast sogar schon ein wenig wässrig bzw. lasch. Es wirkt eher kantig und herb, als weich und süßlich und auch im weiteren Trinkverlauf ist es irgendwie ein wenig nichtssagend wässrig. Hier fehlt einfach der Malzkörper.

Zum Fazit: Dieses Exportbier hat mich einfach nicht so überzeugt. Ihm fehlt es einfach an Substanz und Körper. Auch ist es mir für ein Export zu wenig malzig und zu hopfig. Ich gebe dem Bier 2 Sterne. 

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Bräuchle Export

Die Brauerei Bräuchlie mit dem Springbock im Logo war eine Brauerei aus Metzingen, welche im Jahre 1832 gegründet wurde. Im Jahre 1977 wurde sie von Schwaben Bräu übernommen und der Betrieb im Jahre 1985 eingestellt. Seither ist die Marke außerhalb von Metzingen etwas in Vergessenheit geraten. Im Jahre 2009 wurde die Marke jedoch von den Gedig Getränkemärkten wiederbelebt und ist seitdem exklusiv als Eigenmarke dort erhältlich. Das Bräuchle Export wird nun von mir im heutigen Biertest verkostet. Der Alkoholgehalt beträgt 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotg getreiger Geruch ist es den dieses Bier hat.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein brotg süßliches Bier. Es hat aber eine leicht karamellige Seite, die es sehr bekömmlich macht und etwas abhebt. Es prickelt auch sehr schön im Abgang. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein kräftig getreidiges Exportbier.

Zum Fazit: Mich würde interesieren, wie dieses Bier wohl früher geschmeckt hat. Das heutige ist jedoch ein überraschend süffiges, würziges Export mit gutem Malzkörper. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Schwaben Bräu Original

Von Schwabenbräu habe ich nun schon beinahe das gesamte Sortiment in diesem Blog verkostet. Nun gesellt sich mit dem Original eines der letzten Biere die ich bisher noch nicht hatte dazu. Der Alkoholgehalt dieses Bieres liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum

Zum Geruch: Ein getreidiges Aroma mit etwas brotigen Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein sehr erfrischendes Bier, mit einem leicht getreidigen Abgang und einer mineralisch sprudeligen Kohlensäure. Das Bier ist dabei aber auch eher flach. Es ist ein weiterhin sehr erfrischend Bier mit einer leichten Malznote und einer sehr gut dosierten Kohlensäure, die wirklich angenehm prickelt. Ansonsten ist es aber geschmacklich insgesamt sehr dezent gehalten.

Zum Fazit: Ein wenig überraschendes, doch sehr dezentes Bier. Es ist geschmacklich nicht wirklich überraschend und hat nur wenig wirklich überzeugendes. Es ist auf der anderen Seite aber auch nicht schlecht und die Kohlensäure ist sehr gut dosiert und macht das Ganze zu einer sehr süffigen Angelegenheit. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Lübzer Export

In den Norden Deutschlands nach Mecklenburg führt mich mein nächster Biertest. Hier gibt es ein Bier der Brauerei Lübz, die eine der größten Brauereien Nordeutschlands ist und zum Carlsberg Konzern gehört. Auch wenn im Norden vorzugweise Pils getrunken wird, so hat die Lübzer Brauerei auch ein klassisches Exportbier im Sortiment, welches heute verkostet wird. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: In der Nase zeigt sich ein getreidiges Aroma mit einem leicht süßlichen Touch.

Zum Geschmack: Es ist ein im ersten Eindruck ein recht kerniges Bier. Im Mundgefühl leicht süßlich, aber nicht so das dies überhand nehmen würde und den kompletten Geschmack dominiert. Dafür ist dieses Bier sehr sprudelig, was sich dadurch zeigt, das die Kohlensäure ordentlich präsent ist. Dadurch kann das Bier nicht so recht seine Malzsüße entfalten, auch wenn der Körper durchaus kräftig ist. Auf der anderen Seite ist das Bier dadurch süffig und erfrischend.

Zum Fazit: Ein solides Bier, das noch etwas mehr Geschmack haben könnte. Insbesondere fehlt etwas Hopfenwürze, die dem Bier noch einen anderen Schliff geben würde. So reicht es aber dennoch für gute 3 Sterne.

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Brauwerk Baden Export hell

Die inzwischen unter dem Namen Brauwerk Baden firmierende ehemalige Kronenbrauerei aus Offenburg hat in den letzten Jahren einen kompletten Wandel vollzogen. Seit 2017 hat man Schrittweise das komplette Sortiment der ehemaligen Kronen und Wagnerbiere umgekrempelt und so heißt das ehemalige Kronen Export nun Brauwerk Baden Export hell. Der Betrieb an sich ist sicherlich noch der selbe, jedoch hat man sich damit einen neuen frischen Anstricht verpasst, weg vom alten angestaubten Image. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr süßlich mit ein wenig Honignoten wie ich finde. Es ist fast schon ein wenig zuckrig.

Zum Geschmack: Auch hier ist es sehr süßlich getreidig und man hat wirklich den Eindruck, dass hier ein wenig Honig dabei ist. Diese Honignote klingt vor allem im Abgang durch. Daher ist auch das Mundgefühl sehr getreidig-süßlich und von den gewissen Honignoten durchzogen. Die Kohlensäure kratzt leider ein bisschen vor allem im Rachen. Auch im weiteren trinkverlauf empfinde ich die Kohlensäure als ein wenig störend und sehr kratzend.

Zum Fazit: Ein solides Bier, jedoch ist die Kohlensäure etwas störend und kratzt unangenehm am Gaumen. Dennoch kann man das Bier ganz gut trinken und so gibt es von mir 3 Sterne.

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Fürst Carl Schlossgold

Aus dem Hause der Schlossrauerei Ellingen, die ihre Biere unter dem Label Fürst Carl vermarktet, wird heute die Sorte Schlossgold verkostet. Es ist stilistisch ein klassisches Lagerbier, das in die Richtun eines Exportbieres geht. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes bBier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein malzig süßliches Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ein im ersten Eindruck eher noch leicht unspektakuläres Bier. Es ist getrdidig, wirkt aber nicht so ktäftig. Dennoch ist die Getreidenote durchaus präsent und hat auch leicht karamellige Einschläge. Im Abgang bleibt es aber eher unspektalär. Es hat einen ganz leichten Hopfeneinschlag, ist ansonsten aber ein würziges und grobschlägiges Exportbier. Das wie erwähnt in Richtung Abgang aber an Geschmack verliert.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es hat gute Getreidenoten, ist ansonsten aber recht unspektakulär.

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Zoller Hof Bioalb Export

Aus der Bioalbserie, welche aus regional angebauten Biorohstoffen gebraute Biere umfasst, gibt es im folgenden Test ein Exportbier. Zusätzlich ist dieses Exportbier noch glutenfrei und kann somit von den meisten Menschen genossen werden. Hergestellt wird das ganze von der Brauerei Zoller Hof aus Sigmaringen. Der Alkoholgehalt beträgt 5,5%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, helloranges bis paltingoldenes Bier. Es hat eine leichte weiße Schaumkrone.

Zum Geruch: Ein leicht getreidiges und brotiges Aroma zeigt sich hier.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es sehr süßlich und hinterlässt im Nachgang eins eher teigiges und doch leicht süßliches Aroma. Die Süße breitet sich im Nachgang immer mehr im Mundraum aus. Am Gaumen ist es leicht bitter.

Zum Fazit: Kurz und kanpp hat man hier ein Bier, das im Geschmack durchaus eher süßlich und getreidig ist. Mit der teigigen Note ist es fast schon etwas zu viel und es fehlt etwas an Würze bzw. Hopfen als Gegenpol. Von mir bekommt das Bier 3 Sterne.

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Kauzen Original 1809

Von der Kauzenbräu aus Ochsenfurt in Unterfranken habe ich mit dem Original 1809 nun ein helles Lagerbier in meinem Biertest. Der Alkoholgehalt dieses Bieres liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges und getreidiges Bier. Es hat ganz leichte süßliche Anflüge.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr würziges Bier. Es ist auf der anderen Seite auch sehr würzig, neigt jedoch hier und da etwas dazu zu metallisch zu werden. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein gutes und würziges Bier. Es ist sehr kernig und eher weniger süßlich. Mir fehlt bei diesem Bier aber aber irgendwie etwas, es ist mir teilweise zu hart und die Kohlensäure prickelt zu sehr.

Zum Fazit: Bis auf die leichte Kritik am Ende, habe ich bei diesem Bier nicht so viel einzuwenden. Ein würziges, leicht süßliches Bier mit viel Geschmack. Ich gebe hier 4 Sterne.

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Arcobräu Urfass

Für den folgenden Biertest verlasse ich fränkische Gefilde und trete die Reise in den Süden an. Ich lande im niederbayerischen Moos. Die dortige Arcobräu ist eine der größten in der Region und kommt auf einen Jahresaustoß von 160.000 Hektolitern. Das Urfass, eines der Flagschiffe des Betriebes wird als bayerisches Premium Hell vermakrtet, kommt mit einem Alkoholgehalt von 5,2% aber eher in Richtung eines Exports.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen Schaum.

Zum Geruch: Man hat einen getreidigen und sehr brotig teigigen Geruch.

Zum Geschmack: Es ist ein im ersten Eindruck kerniges Bier, bei dem sich auch der Hopfen und die Kohlensäure bemerkbar machen. Der Hopfen kommt am Gaumen zum Vorschein. Die Kohlensöure ist in den ersten Eindrücken recht dominant und verhilft dem Bier zu einem sehr prickelnden ersten Eindruck. Es hat aber irgendwie einen leicht komischen Beigeschmack, der irgendie etwas metallisch wirkt. Durch den etwas zu bitteren Hopfen hat es auch keine rechte Süffigkeit, auch wenn es im Antrunk frisch wirkt hängt es doch im Nachgang unangenhm lange nach. Diese Herbe bleibt auch im weiteren Trinkverlauf und macht das Bier zwar würzig, aber irgendwie auch unangenehm, da sie leicht metallisch schmeckt.

Zum Fazit: Ein würziges, sehr lebendiges Lagerbier, bei dem mir der Hopfen aber zu künstlich und metallisch wirkt. Ansonsten kann man das Bier gut trinken, auch wenn es etwas malziger sein sollte. Ich gebe hier 3 Sterne.