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Würzburger Hofbräu Export

Aus Würzburg von der Hofbräu habe ich im Test nun das nächste Testobjekt. Der Alkoholgehalt des Bieres aus der Bischofstadt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: EIn klar filtriertes, mattgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig bis brotiges Bier das sich hier zeigt.

Zum Geschmack: Ein brotiges Aroma, das leicht aromatisch ist und im Abgang leichte brotige Einflüsse hat. Es ist getreidig, ansonsten aber eher nichtssagend. Auch im weiteren trinlverlauf ist es ein malziges Bier. Es ist erfrischend und zudem durchaus kantiger und würzig. Dennoch ist es im Große und Ganzen eher etwas nichtssagend und könnte noch mehr Geschmack vertragen.

Zum Fazit: Ich habe ein Bier, das durchaus etwas an Geschmack anzubieten hat, jedoch ist es dennoch ein wenig farblos. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Wieselburger Stammbräu

Die niederösterreichische Stadtgemeinde Wieselburg wirkt mit ihrem knapp 5000 Einwohnern recht unscheinbar, ihr gleichnamiges Bier ist dafür in ganz Österreich bekannt und eine der meistgetrunkenen Marken des Landes. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass die ortsansässige Brauerei schon seit 1925 Teil der Brauunion, Österreichs größter Brauereigruppe ist. Durch immerwährende Modernisierungen konnte sich die 1770 gegründete Brauerei am Markt behaupten und zu einer der größten in ganz Österreich wachsen. Wie die Brauunion selbst, so ist auch die Brauerei Wieselburg seit 2003 teil der Heineken Gruppe. Das Stammbräu, eines der wenigen österreichischen Biere die in einer Bügelflasche abgefüllt sind, ist ein klassisches Exportbier und mit 5,4% Alkohol etwas stärker als die typisch österreichischen Lagerbiere.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht süßliches, ansonsten geruchsneutrales Bier in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das erfrischend ist, aber auch etwas leicht prickelnd am Gaumen. Vor allem im Abgang in den Backen pickelt es noch nach. Es ist ansonsten aber ehr nichtssagend und im weiteren Trinkverlauf fehlt es ihm dann etwas an Kohlensäure. Es hat einen einigermaßen kräftigen Malzkörper und auch etwas Malzsüße es ist aber ansonsten ein wirklich unspektakuläres Bier. Insgesamt ist es im Charakter eher mild-würzig.

Zum Fazit: Ein solides etwas langweiliges, aber ansonsten gut trinkbares Bier. Ich gebe hier eine Wertung von 3 Sternen.

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Fohrenburger Jubiläum

Ich bleibe biertechnisch in Vorarlberg und werde dieses Mal nun den Bierklassiker der anderen großen, in der Region beheimateten Brauerei verkosten, nämlich das Jubiläum der Fohrenburger Brauerei aus Bludenz. Seit 2019 hat sich der Heineken Konzern in diese doch recht regional agierende Brauerei eingekauft und inzwischen der konzerneigenen, größten Brauereigruppe Österreichs, der Brauunion angegliedert. Dieser hatte die Anteile des bekannten Saft und Eisteeproduzenten Rauch übernommen, welcher wiederum die Brauerei im Jahr 2000 erwarb. Das Jubiläum, eines der Standardbiere der Brauerei ist im Gegensatz zu vielen anderen österreichischen Bieren mit einem Alkoholgehalt von 5,5% schon recht stark und geht fast schon in die Richtung eines wirklichen Märzens.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma mit leicht süßlichen Einschlägen. Dennochim geruch sehr kräftig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein auf der einen doch überraschend mildes süßliches Bier, das im Körper noch nicht besonders stark ausgeprägt zu sein scheint. Dennoch kommt dann, wenn man dem Bier etwas Raum lässt der kräftige Körper immer mehr zu Geltung. Man hat dann durchaus ein würziges, getreidiges Bier mit einer aber ins süßliche gehenden Hauptaromatik. Auch im weiteren trinkverlauf ist ein süß würziges Bier, welches auch durchaus etwas prickelt.

Zum Fazit. Ein schönes, dennoch überraschend mildes Bier, das man angenehm trinken kann und das trotz kräftigem Malzkörper nicht zu süßlich wirkt, da auch die Kohlensäure noch vorhanden ist. Ich gebe dieser süffigen Angelegenheit 4 Sterne.

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Engelbräu Allgäuer Brotzeitbier

Wenn man nach einer langen, kräftezehrenden Wanderung eine Rast einlegt, sei es nun auf einer Berghütte oder sonst irgendwo, dann darf eine ordentliche Brotzeit nicht fehlen. Das begleitende Getränk der Wahl kann dann durchaus auch ein Bier sein und so werde ich heute das Allgäuer Brotzeitbier der Engelbräu aus Rettenberg am Fuße des Grünten probieren. Der Alkoholgehalt des Lagerbieres liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges, etwas getreidiges Bier mit leicht süßlichen Aromen.

Zum Geschmack: Erstaunlich herb und würzig ist es im ersten Eindruck. Es macht einen sehr kernigen und urigen Gesamteindruck. Vor allem der Abgang ist kernig und mit hopfigen Noten Gaumen verfeinert. Gleichzeitig ist im Rachen eine gewisse Malzsüße zu schmecken. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es sehr gefällig, aber irgendwie sind die würzigen Komponenten nicht mehr so präsent.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist ein würzig süffiges Bier, dass mich vor allem am Anfang überzeugt. Gegen Ende lässt es geschmacklich aber stark nach und überzeugt nicht mehr so richtig.

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Brauhaus Pforzheim Export

Vom Brauhaus aus Pforzheim hatte ich nun schon das ein oder andere Bier in meinem test. Das Export fehlt mir aber noch und so wird dies mein heutiges Testobjekt sein. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein eher derberes im Geruch süßmlaziges, bisweiselen sogar zuckriges, leicht nach Zurckerrüben duftendes Bier. Eine leicht grünlich, erdige Note im Geruch lässt sich nicht verbergen.

Zum Geschmack: Ein typisches Exportbier mit einer getreidg süffigen und milden Note. Es wirkt bisweilen jedoch etwas alt und nicht frisch. Im weiteren Trinkverlauf ist es mir fast ein wenig zu süßlich und hat immer mal wieder ein bisschen zu viele süßliche Noten eingebaut, die vor allem ein wenig zu muffig schmecken.

Zum Fazit: Mir gefällt das Bier nicht so wirklich. Es wirkt nicht so recht frisch und etwas zu süß ist es auch noch. Ich gebe dem Bier daher nur 2 Sterne.

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Franz Export

Von der Brauerei Franz aus der badischen Stadt Rastatt habe ich heute ein Bier in meinem Test zur Verkostung. Das Exportbier der Brauerei, eine klassiche Halbe wie man zu sagen pflegt, kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein spritzig frisches Bier. Es hat einen leicht fruchtigen Touch mit Zitrusnoten. Dazu gesellen sich ein wenig brotige Noten.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es ein wenig spritzig, bevor es dann in einen würzige Köprer in Richtung des Mittelteils übergeht. Es hat definitiv einen malzigen Körper, der von Hopfenoten flankiert wird, welche prickelnd und leicht grasig. Immer wieder schwimmt ein bisschen so ein süßer Unterton mit, der jedoch nie zu sehr durchkommt, da immer auch die Kohlensöure gut durchkommt und das Bier lebendig hält.

Zum Fazit: Das Bier bekommt von mir die Wertung 4 Sterne. Man hat ein gutes Exportbier, welches auch die einzelnen Geschmackskomponenten gut ausbalanciert hat.

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Schwind Export

Von der letzten noch verblieben aktiven Aschaffenburger Brauerei, der Brauerei Schwind wird es mein heutiges Testbier geben. Mit einer Tradition die sich bis ins Jahre 1761 zurückverfolgen lässt kann sie somit auf eine über 250 jährige Brauereigeschichte zurückblicken. Das Export, mein heutiges Testbier, ist im Sortiment der Brauerei ein wahrer Klassiker und eines der beliebtesten Biere. Dieses Bier kommt auf einen Alkoholgehalt von runden 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein getreidges Aroma, das mit brotigen Noten umgarnt wird.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier, dass wie ich finde zunächst auch einmal recht viel sprudelt und man so nicht so viel vom Geshcmack mitbekommt. Das Bier hat einen kräftigen Malzkörper, der durchaus präsent ist. Jedoch hat es einen etwas, nicht ganz so frisch wirkenden nachgeschmack, der mir nicht so gefällt. Es ist ein Bier, das auch im weitern Trinkvrlauf zwar getreig ist und eine schöen Malzkörper hat, jedoch irgendwie nicht so recht zum gesamten Bier passt.

Zum Fazit: Mir ist das Bier leider ein wenig zu unausbalanciert. Der Malzkörper ist kräftig wie ich es von einem Export erwarte, jedoch nehme ich irgend etwas wahr, was mir geschmacklich nicht so wirklich schmeckt. Ich kann daher fürs erste leider nur 2 Sterne für dieses Bier vergeben. Ihm geht einfach die Frische und Süffigkeit ab.

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Bitburger Nordic Gold

Ein spezielle Sonderedition aus dem Hause Bitburger habe ich nun im folgenden Test in der Verkostung. Es handelt sich um ein speziell für die schwedische Metal Band Amon Amarth gebrautes Bier. Stilistisch ist dieses Bier, ein für Bitburger untypisches Exportbier, da sie ja ansonsten für ihre Pilsner bekannt sind. Das besondere am Bier ist zudem noch das für die Veredelung Simcoe Hopfen verwendet wurde. Alkoholtechnisch liegt es bei 5,5% und hat ist in einer überaus schön designten Dose verpackt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen wirklich besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein teigig brotiges Aroma hat das Bier in der Nase. Es erinnert fast schon etwas an Plätzchenteig.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das aromatischer nicht sein könnte. Es ist leicht prickelnd am Gaumen mit einer würzigen Hopfennote. Zudem hat es aber auch etwas sehr teigig und getreidiges, das immer mal wieder durchschimmert. Der Malzkörper nehme ich als sehr kräftig und dominant wahr. Es ist würzig und hat auch etwas an Geschmack, jedoch ist es je länger man es trinkt auch langweiliger. Es könnte wie ich finde noch etwas Malzsüße haben.

Zum Fazit: Ich finde es ist etwas besser als durchschnittliches Exportbiere und etwas würziger. Im Gesamtkontext ist es aber eher langweilig. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Schlappeseppel Export

Mit kräftigen 5,6% gibt es nun das Exportbier der Aschaffenburger Kultmarke Schlappeseppel.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges Aroma mit leichten erdigen Einflüssen.

Zum Geschmack: Ein leicht getreidiges Bier mit einer etwas kernigen Note. Es ist im Abgang eventuell ein wenig wässrig. In gewissen Geschmacksnuancen ist es etwas zu süß und eventuell vom Brauwasser auch etwas zu hart. Im weiteren Trinkverlauf wird es weniger süß, aber irgendwie ist das Bier nichtssagend und weder kräftig getreidig noch besonders süßlich. Es hat eine gewisse Kante und Körper aber irgendwie fehlt es ihm an Geschmack.

Zum Fazit: Nunja, ich gebe dem Gebräu eine Wertung von 2 Sternen. Es ist jetzt nicht schlecht oder ungenießbar, aber es schmeckt einfach nach nicht wirklich viel.

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Ketterer Edel

Das Edel ist das Exportbier, der Brauerei Ketterer aus Hornberg im Schwarzwald. Alkoholtechnisch ist diese Halbe mit 5,2% eher sogar etwas schwächer als üblich.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, helles Bier. Es hat einen guten weissen Schaum.

Zum Geruch: EIn getreidig, kerniges Bier. mit leicht hopfiger Note.

Zum Geschmack: Ein getreidg , frisches Bier. Es ist geschmacklich leicht herb, aber vor allem hat es sehr getreidige Noten. Das leicht herbe kommt vor allem im Abgang. Es ist aber sehr süffig und kernig. Der Malzkörper ist kräftig und liegt gut auf der Zunge. Im Nachgang ist es zudem leicht süßmalzig und die Kohlensäure kitzelt leicht den Gaumen.

Zum Fazit. Eine gute Halbe mit viel Geschmack die ich weiter empfehlen kann. Ich gebe diesem Gebräu eine Wertung von 4 Sternen.