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Baumburger Josefine

Jetzt wird’s wieder richtig stark. Im folgenden Test wird von mir die Baumburger Josefine, ein Starkbier mit satten 12% Alkohol verkostet. Stilistisch handelt es sich um einen Eisbock, anderes wäre dieser Alkoholgehalt auch schwer zu erreichen. Die Basis dafür bildet in diesem Fall ein dunkler Bock und dementsprechend ist auch die Farbe des nun folgenden Bieres.

Zur Optik: Ein wie zu erwartendes tiefbraunes Bier. Es naturtrüb und hat einen mittleren bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr intensives Malzaroma mit feinen gtreidigen Noten. Es hat ein intensives süßmalziges Arorma. Aber auch eine leicht alkoholische Note.

Zum Geschmack: Auch hier sind es im ersten Eindruck eher zunächst einmal bittere Noten, die alkoholisch inspiriert sind. Diese verschwinden jedoch alsbald und hinterlassen einen relativ harmonischen Nachgeschmack mit schönen süßlichen Noten, die teils etwas milchig sind. Auch im weitere trinkverlauf wird es ein Mix aus Bier und brotigen Getreidenoten. Im Mund bleiben sehr schöne röstige Noten und vor allem ein wunderbares Kakaoaroma, das im Abgang lang nachhallt.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr komplexes Bier, das trotz aller Geschmacksvielfalt ein paar kleine Nuancen enthält die mir nicht so schmecken. Vor allem ist es mir ein wenig zu alkoholisch. ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Zwiefalter Benedictus

In meinem heutigen Test habe ich ein Bier der Zwiefalter Brauerei im Test. Mit dem Benedictus verkoste ich dieses Mal ein besonderes Spezialbier, den Benedictus. Der Benedictus ist ein Weizendoppelbock, der zusätzlich noch im Eisbockverfahren ausgereift wurde. Es handelt sich somit um einen Weizeneisbock. Der Alkoholgehalt ist mit 8% auch dementsprechend hoch.

Zur Optik: Ein schokobraunes Bier. Es ist naturtrüb und der weiße Schaum ist wirklich sehr üppig. Zusätzlich hat der Schaum leicht cremefarbene Einflüsse.

Zum Geruch: Ein sehr intensiver Geruch. Es riecht nach Pflaume, Schokolade, Nelke und hat natürlich auch die typische Banane. Jedoch wirkt diese sehr reif und dadurch das es einen Hauch von Schokolade hat, wird sie zur Schokobanane. Zusätzlich hat es noch ganz leichte Noten von Marzipan und Vanille.

Zum Geschmack: Eine sehr schokoladige Note, die vor allem im Nachgang durchkommt. Schön vermischt sie sich mit der Pflaume. Diese Kakaonote weiß durchaus zu überzeugen. Leider ist die alkoholische Note auch deutlich zu schmecken. Sie sorgt für einen unangenehmen bitteren Nebengeschmack. Insgesamt ist es ein sehr intensives Bier, jedoch könnte vor allem im Antrunk etwas mehr Geschmack vorhanden sein.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr interessantes Bier. Ich finde die Beschreibung aber ein wenig spannender als das Bier tatsächlich ist. Es hat wirklich sehr intensive Obstnoten und auch eine schöne Schokonote, jedoch ist mir die Alkoholnote zu intensiv. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sterne aber sehr guten.

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Baumburger Sopherl

In meinem heutigen Test wird es dieses Mal wieder richtig stark. Mit dem Sopherl der Baumburger Klosterbrauerei wage ich mich dabei an einen Eisbock. Mit 11% Alkoholgehalt hat dieser dementsprechend auch ordentlich Wumms zu bieten.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rötliches Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein alkoholisches Aroma, aber auch beerige Noten hab ich in der Nase, die an Johannisbeere und Brombeere erinnern.

Zum Geschmack: Der Eindruck ist auch hier zunächst von gewissen alkoholischen Noten begleitet, aber auch von fruchtigen bzw. beerigen Noten. Auch im weiteren trinkverlauf kämpfen die alkoholischen Noten mit den gtereidgen und leicht fruchtigen, die unter anderem auch an reife Pflaumen erinnern. Es ein mix aus bitteren alkoholischen Noten und der süßlichen Getreidenote die versucht die Oberhand zu gewinnen und das zum Glück auch schafft.

Zum Fazit: Ein sehr komplexes Bier, das mit den alkoholischen Noten etwas gewöhnungsbedürftig ist. Wenn man sich darauf jedoch einlässt hat man ein geschmacklich sehr vielfältiges Bier. Ich gebe hier eine Wertung von 4 Sternen.

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Kulmbacher Eisbock

Gerade sind die Eisheiligen. Was eignet sich also besser als dazu einen Eisbock zu verkosten. Der Klassiker unter den Eisböcken schlechthin ist der Kulmbacher. Die Legende zur Entstehung des Eisbocks besagt, das ein Brauerlehrling vergessen hatte ein paar Fässer Bockbier über den Winter in den Keller zu tragen. So wurden sie im Hof stehen gelassen und bald schon waren sie unter dem Schnee versteckt. Entdeckt wurden sie dann erst wieder nach der Schneeschmelze. Zur Strafe musste der Lehrling das vergessene Bier trinken. Es stellte sich aber heraus, dass das Bier vorzüglich schmeckte und so war der Eisbock geboren. Der Alkoholgehalt beträgt stolze 9,2%.

Zur Optik: Ein tiefschwarzes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr alkoholische Aroma was einem da zunächst die Nase kitzelt. Vereinzelt hat man röstige Noten mit Toffee und Kaffeearomen.

Zum Geschmack: Auch hier ein sehr intensives Aroma. Man hat im Abgang etwas prickeln bevor es dann im Abgang in eine Süße übergeht, die ein wenig am Gaumen kursiert. Im Nachgang wird es dann etwas alkoholisch bitter mit gewissen leicht süßlichen Noten, die immer wieder dazwischenkommen. Vor allem die alkoholischen Noten empfinde ich bisweilen als störend und penetrant.

Zum Fazit: Also mir ist dieses Bier eindeutig zu alkoholisch. Es hat teilweise etwas von einem schlechten Whisky. Eisbock hin oder her hier gibt es deutlich bessere. Daher gebe ich auch nur 2 Sterne.

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Baumburger Heidi

Zum heutigen Tag des deutschen Bieres möchte ich Biertest etwas besonderes vorstellen. Am 13 April 1516 wurde in Ingolsstadt das deutsche Reinheitsgebot ausgerufen. Zum Gedenken an dieses älteste Lebensmittelgesetz der Welt rief der deutsche Brauerbund 1994 den Tag des deutschen Bieres ins Leben. Verkosten möchte ich heute ein Bier der Baumburger Klosterbrauerei. Die Brauerei hat auch heute noch ihren Sitz in der ehemaligen Abtei Baumburg. Daher reichen die Ursprünge der Brauerei auch bis ins Jahre 1612 zurück. Verkosten möchte ich heute mit der Heidi etwas ganz besonderes. Bei der Heidi handelt es sich nämlich um einen Weizen Eisbock. Dementsprechend hat das bier auch einen ungewöhnlich hohen Alkoholgehalt von 12,7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat eine sehr reife Banane mit einer gewissen alkoholischen Note, die auch in der Nase brennt. Aber auch etwas schokoladiges und etwasvon Toffee und Pflaume.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck bestätigt sich natürlich der stark alkoholische Geschmack, der auch etwas am Gaumen kratzt und eine unangenehmen bitteren Nachgeschmack verursacht. Man kann sich aber daran gewöhnen. Wenn die süßliche Note des Weizenbocks durchdringt verleiht sie dem Bier eine Aromatik von reifem Obst das an Banane, Zwetschge und Pflaume erinnert. Insgesamt ist es aber nicht so richtig ausbalanciert und mir einen ticken zu alkoholisch.

Zum Fazit: Man muss sowas schon mögen und damit umgehen können. Es hat teilweise etwas von einem Schnaps. Ich hatte mir davon etwas mehr und aromatischeres erhofft. Ich gebe hierfür 3 Sterne.