Veröffentlicht in 5-Sterne

Zötler St Stephansbock

Bei meinem nächsten Biertest wird es etwas kräftiger. Es gibt den St. Stephansbock der Zötler Brauerei aus Rettenberg im Allgäu. Auch wenn ein Bock in der wärmeren Jahreszeit nicht unbedingt Saison hat, so sind diese starken Bierspezialitäten doch immer wieder ein Genuss und lassen sich auch lange im Keller lagern. Benannt nach dem heiligen Stephanus, der auch Patron des weltbekannten Wiener Stephansdom, sowie der Kirche in Rettenberg ist, kommt das Bier auf einen Alkoholgehalt von ordentlichen 7,1%.

Zur Optik: Ein filtriertes, teifschwarzes Bier. Der Schaum ist durchaus ordentlich.

Zum Geruch: Es riecht sehr süßlich, Kaffee und Schokolade sind hier dominant.

Zum Geschmack: Man hat im ersten Eindruck ein sehr röstiges Aroma, lch finde das es sehr in die Kakaonote geht. Dieses Aroma bleibt auch lange im Mundraum und am Gaumen hängen. Dazu kommt auch etwas Lakritze. Der Körper ist wie zu erwarten sehr kräftig und dominierend. Auch im weitere Trinkverlauf bleibt das Bier ein Mix aus röstigen und leicht milchig schokoladigen Noten.

Zum Fazit: Ein durchaus mächtiger, aber wirklich sehr guter dunkler Bock. Ich habe hier eigentlich wenig zu kritisieren. Er ist auf der einen Seite röstig, bringt aber auch sehr viele süßliche und schokoladige Noten mit die dominant sind. Mir gefällt das und weil ich heute nicht so bin gebe ich dafür die Höchspunktzahl von 5 Sternen.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Tettnanger Coronator dunkel

Was lässt sich in diesen Zeiten wohl besser Trinken als einen Bock der auf den Namen Coronator hört. Mit dem zurzeit grassierenden Virus hat das Bier aber überhaupt nichts gemein, viel mehr ist Corona, das lateinische Wort für Krone. Da der Hersteller des Bieres die Brauerei Krone aus Tettnang am Bodensee ist, dürfte die Namensherkunft also nun geklärt sein und ich kann zu Test übergehen. Der Alkoholgehalt des Bieres beläuft sich auf 7,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes tiefschwarzes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum

Zum Geruch: Ein sehr intensives Aroma. Man hat röstige Noten die durchkommen und in Nuancen an Kaffee erinnern. Dazu kommt eine sehr schöne Toffeenote die auch an Kaffekonfekt erinnert.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer sehr schönen Aromatik. Es hat schöne röstmalzige Texturen, die im Abgang etwas trocken wirken, aber sehr lange im Nachgang hängen bleiben. Mir gefällt vor allem die Nuance, die im Nachgang beim Bier hängen bleibt.

Zum Fazit: Ein wirklich guter, dunkler Bock mit kräftigem Körper, aber den Alkoholgehalt schmeckt man nicht so wirklich. Ich finde es einen gelungen Bock, der vor allem mit Röstnoten punkten kann. Ich gebe hier gute 4 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Der Ulmer Winterbock

Aus dem Hause Bäuhöfer lässt mich deren Winterbock eine kleine kulinarische Reise in die Ortenau unternehmen. Stolze 7,5% wirft dieses kräftige Biererzeugnis in die Waagschale und sorgt damit dafür das einem wahrlich warm ums Herz wird, wenn man sich entschließt diese Bierkreation zu verkosten.

Zur Optik: Ein braurotes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig getreidiges Aroma. Man hat dazu leichte schokoladige Tendenzen im Bier.

Zum Geschmack: Auch hier ist es ein intensives und malziges Aroma, bei dem auch vor allem röstige Nuancen eine Rolle spielen. Diese machen sich vor allem im Abgang bemerkbar. Dazu hat es doch recht deutliche Anflüge einer ordentlichen Kohlensäurekonzentration, die fast schon ein wenig zu viel des Guten sind. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr malzig süßliches Bier mit einem ausgprägten Aroma. Schokoladige Nuancen sind zwar vorhanden, spielen aber geschmacklich eher weniger eine Rolle.

Zum Fazit. Ein solider, trinkbarer Bock, der seine guten , aber auch seine schlechten Seiten hat. Von mir bekommt er eine Wertung von 3 Sternen.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Härles Böckle

Härle’s Böckle, das starke im Sortiment der Traditionsbrauerei aus dem Allgäu soll nun Thema des folgenden Biertests sein. Stilecht im laut Website handwerklich gefertigten Holztkasten kommt dieses Bier in der kleinen Bügelfasche daher und ergießt sich nun in mein Glas. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,9%.

Ein Klar filtriertes, dunkelbraunes Bier. Es hat kein besonderen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leichter süßmalziger Geruch. Es ist vor allem getreidig in der Nase, wobei man etwas süßliches zusätzlich noch hat.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck bestätigt sich dieses eher ein wenig süßmalzigere, das nicht wirklich röstig ist. Ich habe so einen Apfel auf der Zunge der nicht weggeht und auch bestehen bleibt. Im einem zweiten Schluck bringt das Bier dann wiederum eine ordentliche Hopfenbittere mit und hinterlässt im im Abgang auch ein paar aromatische Noten. Diese greifen die oben erwähnte Fruchtaromen auf, die nach Dörrobst schmecken und sich dann auch penetrant am Gaumen festsetzten. Die Kohlensaure kratz bisweilen am Gaumen.

Zum Fazit: Ein aromatischer Bock mit einer guten Palette an Aromenvielfalt, Einzig die etwas zu penetrante Fruchtaromatik und die einen Tick zu hoch dosierte Kohlensäure stören. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Flensburger Winterbock

Ganz in den nördlichsten Winkel Deutschlands nach Flensburg verschlägt mich mein nächster Biertest, denn die Nordlichter können nicht nur Pils. Sie können nämlich auch Bock und die Winterversion davon wird nun in mein Glas wandern. Alkoholtechnisch lande ich bei 7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig getreidger Geruch den ich hier in der Nase habe. Dazu kommen sehr süßliche Noten, die sehr intensiv sind und einen leicht karamelligen Touch haben.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr getreidiges Bier, das ich hier im Glas habe. Es hat ein sehr intensives Malzaroma diese Bier mit einer dezent angerösteten Malznote im Abgang, bei dem sich dazu noch eine prickelnde Kohlensäure gesellt. Im Abgang ist es mir bisweilen etwas zu bitter, jedoch sind diese Noten nicht wirklich alkoholischer Natur. Es hat bisweilen auch etwas nussige Noten, die im Geschmack mit aufkommen.

Zum Fazit: Ich habe ein Bier mit schönen malzigen Noten, die auch wirklich konstant dabei sind ohne das sie alkoholisch wirken. Mir hat es geschmeckt und ich vergebe hier eine Wertung von 4 Sternen.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Urban Chestnut Wolamot

St. Louis, Sitz der wohl größten Brauerei der Welt, Anheuser Busch, ist seit jeher auch eine Stadt, die von deutschen Auswanderern geprägt ist. Das dachte sich wohl auch der Bayer Florian Kuplent, als er dort im Jahre 2010 seine Urban Chestnut Brewery gründete. Diese entwickelte sich so gut, dass er irgendwann den Entschluss fällte, auch einen deutschen Ableger seiner Brauerei zu eröffnen. Die Wahl hierzu viel auf eine zum Verkauf stehende Brauerei in Wolznach, mitten im größten Hopfenanbaugebiet der Welt, der Hallertau gelegen. 2015 war es dann so weit und mit der Hopfenperle erblickte das erste Bier der Urban Chestnut Brewery Hallertau das Licht der Welt. Das Sortiment umfasst hierbei sowohl deutsche Klassiker, als auch neuer craft Sorten Der Wolamot hingegen ist ein deutscher Klassiker, ein dunkler Doppelbock. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,5%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes Bier mit einer rötlich bernsteinernen Farbe. Der Schaum ist für einen Bock in Ordnung.

Zum Geruch: Ein sehr intensiver Geruch nach Nüssen und Lakritz. Zusätzlich kommt ein ordentliches karamelliges Aroma in der Nase hinzu. Daneben hat man noch ganz ganz leicht etwas Kaffee und etwas reife Pflaume.

Zum Geschmack: Ein sehr intensiver Geschmack, der vor allem sehr herb und brotig ist und an Brotkruste eines schönen rustikalen Landbrotes erinnert. Man hat ein sehr intensiv karamelliges Aroma. In der Mitte hat es einen komischen wässrigen Einfluss, der aber nur ganz kurz anhält. Im Antrunk ist es leicht süßlich mit etwas nussigen Einflüssen. Es ist für ein Bockbier erstaunlich herb und vom Hopfen beeinflusst, was mir jedoch schon ein bisschen zu viel ist, da es den schönen Karamell- und Lakritznoten ein wenig im weg steht.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von4 Sternen. Es hat wirklich einen wunderbaren Malzkörper, jedoch empfinde ich vor allem den Hopfen etwas als zu viel des Guten.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Riedbacher Franken Bräu Florinator

Der Florinator der Franken Bräu aus Riedbach in Baden-Württemberg ist ein Doppelbock den ich nun vorstellen möchte. Mit einem Alkoholgehalt von 7,8% ist er darüber hinaus ein sehr starker Vertreter seiner Zunft.

Zur Optik: Ein rotbraunes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtig röstiges Aroma. Man hat beerige Noten, die mit einem ganz leichten röstigen Aroma einhergehen. Dazu kommt etwas toffeeartiges.

Zum Geschick: Ein röstiges und vor allem sehr süßliches Bier. Es hat ein sehr brotiges Aroma, ist im Abgang aber doch sehr süßlich. Hier ist es fast schon zu süßlich und es kommt sogar ein wenig dieses gerstig süßliche durch. Mir ist es zu süßlich bzw. zu zuckrig für einen Bock. Man hat im Antrunk die röstigen Noten und die intensiv riechenden Malzaromen, diese werden aber von den viel zu süßen Abgang leider wettgemacht.

Zum Fazit: Das Bier ist süß, kurz gesagt einfach zu süß und das macht den Geschmack leider etwas kaputt. So kann ich dem Bier auch nur eine Wertung von 2 Sternen geben.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Der Hirschbräu Doppelhirsch

Der nächste Test führt mich ins Allgäu nach Sonthofen zur Hirschbrauerei der Familie Höss. Mit dem Doppelhirsch habe ich dort nun einen dunklen Bock im Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,2%.

Zur Optik: Ein nussbraunes, klar filtriertes Bier. Es hat einen weißen Schaum, der leicht röstig angehaucht ist.

Zum Geruch: Ein sehr nussiges Aroma in der Nase, aber auch sehr nach Toffee und Lakritze riecht es. Man hat auch ein wenig röstige Noten.

Zum Geschmack: Auch hier ist es ein sehr intensives Bier, mit zunächst aufallend nussigen Aromen. Es ist aber auch sehr süßlich und das malzige kommt sehr deutlich zum Vorschein. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es sehr würzig und wohlschmeckend und hat immer so einen süßlichen an Lakritze erinnernden Geschmack.

Zum Fazit: Ein gutes und intensives Bockbier. Ich gebe ihm eine Wertung von 4 Sternen. 

Veröffentlicht in 3-Sterne

Park Schwarzbock

Auch für den nächsten Test muss ich mich bei meinem treuen Bierspender bedanken, der mir den Schwarzbock der Parkbrauerei aus Zweibrücken mitgebracht hat. Da ich von dieser Brauerei schon 2 Biere verkostet habe, werde ich auch direkt zum Test kommen. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, nussbraunes Bier. Es hat keinen wirklich besonderen Schaum

Zum Geruch. Ein leicht alkoholisches Aroma, ansonsten hat man eine ordentliche süße Malztnote mit Schokoaromen. Dazu einen schön Toffeegeschmack

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einem auf jeden Fall sehr präsenten und gehaltvollen Malzkörper, der aber geschmacklich nicht unbedingt viel mitbringt. Es ist leicht bitter, aber ansonsten kommen nur im Nachgang leichte Toffeenoten und etwas Schokolade durch. Auch im weitern Trinkverlauf ein durchaus gefällige Bier mit einer leichten Schokoaromatik aber ansonsten ist es wirklich geschmacklich sehr zurückhaltend. Der Alkoholgehalt kommt gar nicht durch.

Zum Fazit: Ein eher durchschnittliches Bockbier, das geschmacklich nicht so intensiv ist. Ich gebe ihm eine Wertung von 3 Sternen.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Veldensteiner Saphir Bock

Ein dunkler Bock kombiniert mit Saphir Hopfen, das ist mein nächstes Testbier. Gebraut wird dieses besondere Gebräu von der Kaiser Bräu aus Neuhaus an der Pegnitz. Alkoholtechnisch bewegt man sich bei 7,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch; Ein sehr brotiges und toastiges Aroma. Es hat leichte schokoladige Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein im Antrunk typisches Bockbier, bevor dann am Gaumen eher noch leicht hopfige Noten dazu kommen. Im Nachgang kommen dann wieder typische Bocknoten dazu, die kräftig und getreidig sind.

Zum Geschmack: Ein kräftiger Bock, der durch seine leicht aromatische Hopfennote zu überzeugen weis und eine gute Abwechslung bietet. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.