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Hoepfner Jubelbier

Für den nächsten Biertest gehe ich etwas südlicher auf der Landkarte und Lande in Karlsruhe bei der Brauerei Hoepfner. Das Jubelbier von Hoepfner wurde erstmals im Jahre 1906 zu ehren des damligen Großherzogenpaares aus Baden gebraut. Residenzstadt des Großherzogtums war bekanntlich Karlsruhe, als liegt es durchaus Nahe, das eine dort ansässige Brauerei für diesen Anlass ein spezielles Bier braut. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes Bier mit ordentlichem weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiger, krustiger Geruch mit etwas Lebkuchennoten und Karamell.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem etwas keksigen, leicht lebkuchenartigen Abgang mit karamelligen Nuancen. Der körper erscheint gar nicht so kräftig wie man denken könnte. Die Kohlensäure prickelt leicht, aber nicht zu intensiv. Mir fehlt es bei diesem Bier aber insgesamt an Intensität. Der röstige, karamellige Geschmack kommt zwar durch und hält auch am, aber er könnte noch deutlich intensiver sein. So empfinde ich das Bier als nicht so ganz vollmundig, wie es hätte sein können.

Zum Fazit: Ein solides Bier, das mich insgesamt aber nicht vom Hocker haut. Von mir gibt es dafür eine Wertung von 3 Sternen.

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Wertinger Dunkel

Auch die Schwanenbrauerei aus Werting hat sich im Jahre 2022 dazu entschlossen nach pber 600! Jahren den Braubetrieb einzustellen. Gastwirtschaft und Getränkemarkt werden aber nach wie vor von der Familie Carry betrieben. Auch die Biere gibt es weiterhin und werden von der Schlossbrauerei Unterbaar nach Originalrezeptur gebraut. Das Wertinger Dunkel kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur optik: Ein bräunliches, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: man hat brotig getreidige, etwas schokoladige Noten. Ansonsten rieche ich nichts besonderes.

Zum Geschmack: Auch hier schmecke ich zunächst nichts spektakukläres. Man hat etwas getreidige Aromen mit einer gewissen Malzsüße und eventuell etwas schokoladigem im Abgang., Auch im weiteren Trinkverlauf hat das Bier eher spärliche  Anflüge eines dunklen Röstmalznoten. Ansonsten muss ich sagen kommt da recht wenig.

Zum Fazit: Von mir gibt es eine Wertung von 3 Sternen. Es ist ein solides Bier mit schöner Malzaromatik. Insgesamt ist mir das alles geschmacklich aber zu wenig. Von mir gibt es für das Bier 3 Sterne.

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Stöckel Landbier

In meinem nächsten Biertest stelle ich wieder ein Brauerei aus Franken vor, von der bisher noch kein Bier verkostet wurde. Dieses Mal ist es eine Brauerei, die sich eher im Osten Frankens befindet. Die Rede ist von der Brauerei Stöckel aus Ahorntal-Hintergereuth. Gegründet wurde die Brauerei im Jahre 1866, als Bernhard Stöckel neben seiner Landwirtschaft auch mit dem Bierbrauen begann. Diese Familientradition hat sich bis heute erhalten und nun führt Georg Stöckel seit 2006 den Betrieb. Ich verkoste heute ein typisches Landbier wie man es in Franken oft findet. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht brotig und auch ein bisschen röstig in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das geschmacklich durchaus überzeugt. Es ist etwas süßlich im Abgang und dann zeigt sich eine leichte Schokoladennote. Das Bier hat einen guten köper und süßgetrdidge Noten. Es ist im großen und ganzen gut würzig ohne dabei in die Schwarzbierrichtung zu gehen. Dennoch fehlt es ihm insesgamt ein wenig an Geschmack und ich finde hier holen andere Dunkle Bier noch ein wenig mehr raus.

Zum Fazit: Die Beschreibung hält sich relativ kurz, da ich das Bier als sehr simpel empfinde. Es ist aber dennoch nicht schlecht nur im Großen und Ganzen nicht so überzeugend. Ich finde hier gibt es intensivere Dunkelbiere. Von mir gibt das eine Wertung von 3 Sternen.

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Staffelberg Loffelder Dunkel

Das Loffelder Dunkel ist ein Klassiker im Sortiment der Staffelberg Brauerei aus der oberfräkischen Kurstadt Bad Staffelstein. Der Alkoholgehalt des dunklen Vollbieres liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtrieres dunkelbraunes Bier. Es hat einen ganz passablen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges, leicht rösiges Gesamtaroma zeigt sich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit ein präsenten Körper, der im Nachgang durchaus etwas in Erinnerung bleibt. Insgesamt ist es geschmacklich aber noch etwas verhalten. Ach im weiteren Trinkverlauf habe ich hier ein Bier mit einem annehmbaren Aroma, das aber nur über eine leichte Getreidenote verfügt. Der Körper ist aber voll und das Mundgefühl auch durchaus mit einer gewissen Schokoladennote überzogen.

Zum Fazit: Ich weiß, dieses Bier hat seine Fans. Auch die Staffelberg Brauerei hat ein wirklich gutes Portfolio an interessanten Biersorten. Mich hat das Bier aber nicht so ganz überzeugt. Es hat schon einen guten Geschmack, aber ich finde das Aroma insgesamt nicht intensiv genug und teilweise schon etwas flach. Deshalb gibt es von mir auch nur 3 Sterne.

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Pyraser Dunkel/Jubeltrunk

Seit ein paar Jahren heißt der Jubeltrunk der Pyraser Landbrauerei nun schon Dunkles. Am Bier der mittelfränkischen Dorfbrauerei hat sich aber nichts geändert. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein rotbraunes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht röstges, cremiges Aroma. Es wird flankiert von brotigen getreitigen Tönen die mich etwas an Pumpernickel erinnern.

Zum Geschmack: Hier ist es in den ersten 2-3 Schlücken eher ein wenig geschmacksneutral. Es hat leichte fruchtige Anflüge von ganz reifen beerigen Noten. Im Abgang ist es leicht cremig. Es ist ein wenig hopfig am Gaumen, aber nicht zu sehr. In den Backen hat man eine prickelnde Kohlensäure, die ganz gut passt. Es ist insgesamt ein brotig getreidiges mit Bier mit dennoch etwas leicht brotigem Abgang. Dennoch finde ich es insgesamt etwas zu süßlich.

Zum Fazit: Das Bier ist etwas zu süßlich und dürfte durchaus noch eine Spur herber sein. Ansonsten ist das ganze aber durchaus stimmig. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.

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Freiberger Schwarzbier

Für meinen nächsten Biertest gehe ich nach Freiberg in Sachsen. Die historische Bergbaustadt im Zentrum des Erzgebirges hatte schon seit dem Mittelalter ein florierendes Brauwesen, um die Bergmänner mit Bier zu versorgen. Das 1850 gegründete Freiberger Brauhaus ist heute ein Teil der Radeberger Gruppe, aber immer noch eine der größten Brauereibetriebe Sachsens. Ich verkoste heute imBiertest das Freiberger Schwarzbier, das einen Alkoholgehalt von 4,9% aufweist.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelschwarzes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen röstig angehauchten schaum.

Zum Geruch: Es ist leicht röstig in der Nase und hat aber auch deutlich brotige Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, mit einer röstigen aber nicht bestimmt röstigen Note. Sie ist dezent zurückhalted und hat im Abgang auch leicht milchige Anklänge. Das Bier ist insgesamt eher schlank gehalten und könnte geschmacklich durchaus intensiver sein. Hier ist es doch eher zurückhaltend.

Zum Fazit: Es gibt zum Bier nicht so viel zu sagen. Es könnte für ein Schwarzbier geschmacklich intensiver sein. So wirkt es doch eher mild und sehr schlank im Körper. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Gansbräu Altbayerisch Dunkel

Von hell nun auf dunkel. Von der Gansbräu aus Neumarkt, die ihre Biere als Neumarkts guten Schluck vermarktet, gibt es im nächsten Biertest das Altbayerisch Dunkel. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, röstbraunes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein intensiv süßliches Aroma habe ich in der Nase. Es hat wie ich finde auch etwas beeriges und leicht fruchtiges und karamelliges.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit einer getreidigen und auch leicht süßlichen Note. Es hat eine ganz leichte röstige Komponente. Es ist im Antrunk ein leicht röstiges Bier und der Hopfen ist auch etwas spürbar. Das Bier hat auch etwas nussiges. Es bleibt im Abgang eine leicht süßliche, aber harmonische Note im Mund hängen. Auch im weitern Trinkverlauf ist es ein Bier mit einer dezent röstigen Note im Geschmack. Im geschmack finde ich hat man vor allem etwas schön nussiges und auhc karamelliges, wobei im Abgang das Bier auch leicht röstig wird.

Zum Fazit: Wenn man den Geschmack des Bieres auf das altbayerisch bezieht, so trifft es das ganz gut. Es ist eher süßlich, etwas schokoladig und weniger röstig. Es ist eben ein Dunkles und kein Schwarzbier. Mich überzeugen vor allem die nussigen Noten und ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Hofbräu Freising Dunkel

Vom Hofbräuhaus Freising habe ich im nächsten Biertest ein klassisches Dunkles im Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier mit einer weissbraunen Schaumhaube.

Zum Geruch: Ein süßmalziges Bier mit einem schokoladigen Aroma, das aber vor allem von den brotig getreidigen Noten lebt.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es süßlich mit einem malzigen Ton. Der Nachgang bleibt süßlich und hinterlässt auch ein schön cremiges Mundgefühl. Die Kohlensäure ist wie ich finde anfangs recht hoch dosiert, bildet aber einen guten Gegenpart zu den süßlichen Malznoten. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier mit einer schönen süßlichen Note mit gutem Schokoladenaroma, das aber auch nicht zu süßlich ist.

Zum Fazit: Ein gutes, süßliches Dunkelbier. Es ist kräftig und nicht besonders bitter. Die Kohlensäure passt aber gut zum Bier und lässt es nicht zu süß werden. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.

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Schwarzbräu Bayerisch Dunkel

Mein nächster Biertest wird das Bayerisch Dunkel der Schwarzbräu aus Zusmarshausen sein. Ich bewege mich also die A8 entlang bis kurz vor Augsburg. Das Dunkle kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch. Ein sehr schokoladiger Geruch den ich in der Nase habe.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das im Gesamtkontext sehr stimmig wirkt. Es hat ein schön schokolaodiges Aroma, ist leicht süßlich und wirkt im Mundgefühl cremig. Vor allem zieht sich dieser Geschmack auch bis in den Nachgang. Zudem ist auch der Malzkörper präsent und sorgt für einen kräftigen Geschmack und ein leicht wärmendes Gefühl. Auch leicht röstig ist das bier, dominiert wird es aber von süßlich schokoladigem Aromen. Vor allem gefällt mir aber der Nachgang, der sich cremig im Mundraum ausbreitet und auch etwas von Latte Macchiato hat.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Dunkles und eines der Besten dieses Bierstils, die ich bisher hatte. Ich brauche hier gar nichts mehr groß schreiben da ich wie ich finde das Bier schon ausreichend beschrieben habe. Es ist ein süßlich schokoladiges Bier, das aber auch eine leicht Röstaromatik hat und über einen kräftigen Malzkörper verfügt. Ich gebe dem Bier 5 Sterne.

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Dreykorn Dunkel

Im nächsten Biertest habe ich wieder etwas fränkisches im Glas. Es handelt sich um das Dunkle der Brauerei Dreykorn aus Lauf. Von dort gibt es heute das Dunkel mit einem Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellbraunes Bier mit ordentlichem weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht sehr schokoladig und etwas brotig.

Zum Geschmack: Das Bier ist im Körper schlank und auch etwas süß im Abgang. Ich empfinde es fast schon ein wenig zu süß. Es hat aber schönen cremige Noten die an einen Milchkaffee erinnern. Das Bier prickelt durchaus ordentlich im Antrunk, die Kohlensäure ist in Richtung Abgang aber doch sehr moderat und zurückhaltend. Insgesamt hat das Bier ein milchig schokoladiges Aroma, ohne größere Röstaromen oder herbe Hopfennuancen. Der Körper des Bieres ist insgesamt eher schlank.

Zum Fazit: Ein eher schlankes und milchig cremiges Dunkelbier mit interessanter Schokoladennote. Der Körper könnte durchaus noch mehr Substanz haben. Röstaromen sind leicht im Abgang vorhanden. Mir persönlich aber ein wenig zu süß. Solides Dunkles 3 Sterne.