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Schwaben Bräu Heller Bock

Im folgenden Biertest geht es dieses Mal um den Hellen Bock von Schwaben Bräu. Eigentlich ein Bier das in der kalten Jahreszeit zuhause ist, jedoch sind gerade helle Böcke auch im Frühjahr sehr beliebt. Der Bock hat einen Alkoholgehalt von 6,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiger, süßlicher Geruch. Man hat einen schönen getreidigen Geruch.

Zum Geschmack: Ein sehr bitteres Bier, bei dem ein wenig der alkoholische Charakter durchkommt. Ansonsten aber sehr süßlich im Geschmack. Auch im weiteren Trinkverlauf ein eher sehr süßliches bockartiges Bier. Es ist teilweise etwas zu süßlich ,aber dafür kommen die alkoholischen Noten nicht zu sehr durch.

Zum Fazit: Ein Bockbier, das mir auf der einen Seite etwas zu süß ist und auf der anderen Seite auch zu alkoholisch. ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Gold Ochsen Augusts Bock

Das heutige Bier entstand zunächst einer Kollaboration zwischen der Gold ochsen Brauerei aus Ulm und der August Schells Brewery aus New Ulm in Minnesota in den USA. Herausgekommen ist dabei der August Bock, ein typisches dunkles Bockbier mit einem Alkoholgehalt von 7,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein intensives Fruchtaroma, das nach reifen Früchten riecht. Es hat leicht karamellige Anflüge.

Zum Geschmack: Man hat eine fruchtigen Charakter, der ein wenig an karamellige Noten erinnert. Im weiteren Trinkverlauf kommt dann ein wenig eine Note die zwischen Pflaume und Karamell anzusiedeln ist, wobei die Pflaume zunächst überwiegt wie ich finde. Es hat ein sehr feines Mundgefühl ohne dabei zu röstig zu sein. Außerdem hat es schöne Anflüge von Lebkuchen und einen vollen kräftigen Körper. Sehr schön ist auch das es keine alkoholische Noten hat.

Zum Fazit: Ein Bock der mir wirklich schmeckt und der viele Facetten hat. Hier und da könnte es noch besser aufeinander abgestimmt sein. Ich gebe hierfür 4 Sterne.

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Hacker Pschorr Animator

Trotz der aktuell die Schlagzeilen beherrschenden Coronakrise ist natürlich weiterhin Starkbierzeit. Auch wenn die meisten Starkbierfeste abgesagt wurden, das Bier war ja trotzdem schon gebraut. So muss man den guten Bock nun einfach zu Hause trinken. Verkosten werde ich dabei heute den Animator der Münchner Biermarke Hacker Pschorr, welche von der Paulanerbrauerei hergestellt wird. Der Alkoholgehalt ist bei stolzen 8,1%.

Zur Optik: Ein ganz leicht trübes, rotbraunes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein brotig süßliches Aroma, mit einem leicht bitteren, alkoholischen Geruchsanteil in der Nase.

Zum Geschmack: Ein getreidig süßlicher Antrunk, mit aber einem bitteren alkoholischen Abgang, welcher sogar leicht am Gaumen brennt. Im Nachgang wechselt sich dieser dann mit süßlich röstigen Noten ab. Im weiteren Trinkverlauf ist es mir ein wenig zu bitter und alkoholisch. Auch gegen Ende des Trinkgenusses ist es ein wenig zu alkoholisch und biter. Es wirkt für mich einfach unrund und nicht so richtig aromatisch.

Zum Fazit: Für mich jetzt nicht wirklich ein Bock der mich von den Socken haut. Am ehesten noch deshalb weil er ein wirklich penetrantes Alkoholaroma hat, das ihn nicht wirklich bekömmlich ist. Die Süße ist noch ganz angenehm. Ich gebe hierfür 2 Sterne.

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Schönramer Saphir Bock

Im heutigen Biertest gibt es nach langer Zeit mal wieder ein Bier der oberbayerischen Brauerei Schönram. Schönramer stellt neben ihren klassischen Bieren auch eine reihe an Craftbiere her und waren damit eine der Pioniere in Deutschland. Da Momentan Fasten und damit Starkbierzeit ist möchte ich heute den Saphir Bock vorstellen. Das besondere an diesem Bock ist wie der Name schon sagt die Verwendung des Aromahopfens Saphir. Der Alkoholgehalt liegt bei 8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Eine getreidige Note mit aber auch fruchtigen Aromen, von reifen einheimischen Früchten sowie von Apfel und Birne.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist etwas bitter, was vor allem der Hopfen bewerkstelligt, aber auch ein wenig der Alkohol. Im Nachgang wird es dann süßlicher und dann kommen der grüne Apfel und die Birne. In den Backen prickelt es. Es ist für einen Bock doch sehr bitter aber vor allem hopfig bitter. Im weiteren Trinkverlauf wird es dann nicht mehr so spektakulär. Es ist dann doch eher süßlich und malzig mit einer gewissen hopfigen Note. Für einen hellen Bock ist es schön, dass es nicht so schwer süßmalzig ist.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr ansprechender und gehaltvoller Bock, der mir aber insgesamt eine Spur zu bitter ist. Ich vergebe hierfür 4 Sterne.

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Grohe Bock

Aschermittwoch, der Beginn der Fastenzeit und für viele ein Grund eine Alkoholpause einzulegen. Aber auch Biertrinker kommen nun wieder auf ihre Kosten, den getreu dem Motto „Flüssiges bricht Fasten nicht“ ist die Fastenzeit auch die Zeit in der traditionell Bockbier getrunken wird. Daher wird es im heutigen Biertest auch einen Bock geben. Hergestellt wird dieser von der Brauerei Grohe aus Darmstadt. Gegründet 1838 ist Grohe eine echte Institution und hat in Darmstadt absoluten Kultstatus. Aus dem Sortiment der Brauerei möchte ich wie angekündigt den Bock vorstellen, der einen Alkoholgehalt von 6,2% besitzt.

Zur Optik: Rotbraunes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum mit leicht dunkel anmutenden Tönen.

Zum Geruch: Es sind süßliche Noten, bei denen etwas sehr brotiges herausstricht, das an ein dunkles Schwarzbrot erinnert. Dazu kommt eine ordentliche Portion Karamell.

Zum Geschmack: Auch hier bestätigt sich der erste Gesamteindruck von leicht karamelligen Tönen. Im Abgang ist es leicht herb und gewisse alkoholische Töne spielen mit. Eventuell hat es ganz leichte schokoladige Einflüsse. Dominant ist aber dieses sehr süßliche Aroma, welches gepaart mit karamelligen Tönen auf der Zunge und am Gaumen moussiert. Es wirkt im Mund fast schon ein wenig klebrig. Das Gesamtbild ist aber sehr stimmig.

Zum Fazit: Ein sehr harmonisches Bockbier, welches zwar süß, aber nicht zu süß ist und dazu noch eine passende röstig/herbe Note hat die das ganz abrundet. Mir ist es hier und da noch ein wenig zu kleberig und alkoholisch. Ich gebe hierfür aber dennoch gute 4 Sterne.

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Kloster Andechs Bergbock Hell

Im heutigen Biertest geht es mal wieder auf den heiligen Berg ins Kloster Andechs. Von der dortigen Brauerei, in der die Biere noch immer unter Aufsicht der Mönche gebraut werden, sind vor allem ihre Bockbierspezialitäten sehr bekannt. Der recht bekannte dunkle Doppelbock hat mit meinem heutigen Testbier, dem Bergbock auch sein helles Pendant. Der Alkoholgehalt beläuft sich auf 6,9%.

Zur Optik : Ein hellgoldenes Bier. Es ist klar filtriert, hat aber leider keinen bemerkenswerten Schaum.

Zum Geruch: Es ist sehr getreidig und süßlich, aber gleichzeitig auch ordentlich alkoholisch.

Zum Geschmack: Ein sehr süßliches, aber auch fruchtiges Bier. Es hat im Abgang einen sehr schönen Nachgeschmack, der sogar leicht fruchtig nach reifen Dörrobst schmeckt. Man hat den Eindruck, man schmeckt reifes Obst in Form von reifen Äpfeln, Birnen und auch etwas Pflaume. Dazu kommen immer wieder ganz leicht alkoholische Noten durch, aber nur ganz leicht.

Zum Fazit: Ein doch recht harmonisches und rundes Bockbier. Es ist schön obstig und auch sonst ab ich wenig zu bemängeln, Einzig die hin und wieder auftretenden Alkoholnoten. Ich gebe hierfür 4 Sterne.

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Gruthaus Bockwurstbock

Bock auf Wurst? Zum Wochenstart wird es dieses mal deftig. Wenn man denkt, man hat biertechnisch schon alles gesehen, dann fällt einem plötzlich dieses Bier in die Hände, der Bockwurstbock. Zunächst etwas erschrocken, stellte ich relativ schnell fest das dieses Bier zum Glück keine echten Bockwürste enthält, sondern der Name aufgrund der Räuchermethode des Braumalzes zu Stande kommt. Das Malz des Bockwurstbocks wird nämlich mit der gleichen Methode wie Bockwürste geräuchert. Geschehen tut dies in einer Metzgerei in Münster, wo sich auch der Produzent, des heutigen Bieres, Gruthaus befindet. Der Name der Brauerei leitet sich von einer mittelalterlichen Biergewürzmischung, dem Grut ab. Diese wurde in eben einem solchen Gruthaus hergestellt. Die Brauerei geht auch sonst bei ihrem Sortiment eher ungewöhnliche Wege und verwendet ihrem Namen entsprechend viele Kräuter und Gewürze in ihren Bieren. Der Bockwurstbock selbst ist öbergärig und hat einen Alkoholgehalt von 7,5%.

Zur Optik: Naturtrübes, tiefschwarzes Bier. Es hat einen schönen leicht rostbraun angehauchten weißen Schaum,.

Zum Geruch: Die rauchigen Aromen ziehen schon von Weitem in die Nase. Man hat die typischen Schinkentöne, die man sich von einem Rauchbier erwartet. Anosnten hat man nicht so viele Geschmacksnuancen.

Zum Geschmack: Ein sehr interesanntes Aroma. Im Antrunk ist es recht mild und noch recht Geschmacksneutral, bis auf ein röstiges Malzaroma. Im Nachgang breiten sich dann ganz langdsam, aber bestimmt die rauchigen Noten aus. Man hat diese tatsächlich leicht an eine geräucherte Wurst oder Schincken erinnernden Aromen dann immer präsent in den Backen, und je länger man das Bier trinkt desto intensiver werden sie auch. Gegen Ende sind sie dann vielleicht auch ein wenig zu penetrant. Am Gaumen wiederum hat man auch leicht süßliche sogar fast etwas schokoladige Noten. Teilweise sogar ein bisschen hopfenherb, was das Bier nicht so zäh macht. Den Alkohol schmeckt man überhaupt nicht.

Zum Fazit: Ein spannendes, aber auch sehr gewöhnungsbedürftiges Bier, das bestimmt nicht jedem schmeckt. Ich fand es relativ abwechslungsreich, jedoch hat es mich nicht vollends überzeugt, da ich es mir noch etwas komplexer vorgestellt hätte. Dennoch gebe ich hierfür 4 Sterne.

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Tegernseer Blauer Page

Weihnachten geht in seine finale Phase, daher gibt es heute noch einmal ein Bier mit weihnachtlichem Bezug. Es gibt ein Bockbier, den hellen Pagen des Herzoglich Bayerischen Brauhauses Tegernsee. Da ich von dieser Brauerei schon das weit bekannte Helle verkostet habe, möchte ich direkt zum Bier kommen. Beim Blauem Pagen handelt es sich um ein helles Bockbier mit einem Alkoholgehalt von 6,8%.

Zur Optik: Auf mich wirkt das Bier leicht trüb und hellgolden. Es hat einen ordnetlichen weißen Schaum.

Zu Geruch: Ein Bier mit gerteidigen Noten und Noten von reifem Obst ala Apfel und Birne.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr süßlicher Bock mit sehr intensiven Obstnoten . Man hat eine deutliche süße von Äpfeln und Birnen. Aber auch ein kräftiger Malzkörper macht sich bemerkbar. Die Fruchtnote zieht sich auch bis weit in den Abgang hindurch und wirkt mir hier schon fast ein wenig zu penetrant obstig. Die Kohlensäure fehlt ein wenig. Mir ist der Geschmack zu eindeutig obstig und es könnte etwas kerniger und getreidiger sein.  Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein relativ gut trinkbares Bier, auch wenn es etws zu bitter/alkoholisch wird.

Zum Fazit: Ein recht ausgeglichenes Bockbier, welches mir aber deutlich zu süß ist. Hier fehlt dem Bier leider ein wenig ein Gegenpol, de es ausgewogener macht. Hierfür gebe ich dann summa summarum 3 Sterne.

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Gruibinger Meisterbock

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder ein Bier der Lammbrauerei Hilsenbeck aus Gruibingen. Pünktlich zum ersten 1.Advent findet jedes Jahr in Gruibingen der Bockbieranstich statt, bei dem zum ersten mal der jährlich wiederkehrende Gruibinger Meisterbock ausgeschenkt wird. Mit einem Alkoholgehalt von 7,1% ist er auch ein ordentliches Pfund.

Zur Optik: Klar filtriertes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat eine leichte weiße Schaumhaube.

Zum Geruch. Ein sehr malzaromatisches Aroma mit gewissen fruchtigen Noten. Es zeugt sehr reifen Äpfeln und vor allem Birnen in der Nase. Ab und an kommt noch ein bittriges Aroma dazu, das leicht fruchtige dominiert jedoch.

Zum Geschmack: Auch geschmacklich ein durchaus sehr überzeugendes Bier mit dieser leicht fruchtigen und zugleich süßlichen Note.Es erinnert wirklich stark an Äpfel und Birnen. Eventuell ist es ein ganz klein wenig zu zuckrig. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein getreidig süßliches Bier, welches aber nicht mehr so fruchtig ist.

Zum Fazit: Ein insgesamt gutes Bockbier, bei dem vor allem positiv herausstich, das man von dem Alkoholgehalt nichts schmeckt. Für mich ist dieses Bier eine Empfehlung und daher 4 Sterne wert.

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Fürst Wallerstein Winterbock

Weihnachtszeit ist auch Bockbierzeit. Daher wird heute einmal wieder ein Bockbier verkostet. Hergestellt wird es von der Fürst Wallerstein Brauerei aus der nähe von Nördlingen in Bayern. Das Brauhaus an sich existiert seit 1598 und ist heute noch immer in Besitz der Fürsten zu Wallerstein Oettingen. Jedes Jahr im Winter wird dabei der Winterbock gebraut. Ein dunkler Bock mit einem Alkoholgehalt von 7,5&.

Zur Optik: Schwarzes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Sehr röstig und vor allem eine schöne Lakritznote. Gleichzeitig hat man eine getreidige Note, die leicht röstig anklingt.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es sehr süßlich, bevor es dann im Abgang eher ein wenig herb wird. Im Abgang hat man dann eine sehr schöne schokoladige Note. Teilweise kommen ein wenig alkoholische Noten durch. Ich finde es hier und da ein wenig zu süßlich und es schmeckt ein wenig wie ein Kaffee mit zu viel Süßstoff.

Zum Fazit: Ein relativ ausgeglichenes Bockbier, bei dem sich gute und schlechte Eigenschaften die Waage halten. Daher gibt es von mir hierfür 3 Sterne.