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DuPont Biere de Miel

Ein belgisches Bier mit Honig, Akazienhonig habe ich in meinem nächsten Biertest. Ich verkoste das Biere de Miel von der Brasserei Dupont und wer des französischen mächtig ist, wird schon am Namen erkennan, dass es sich hier eben um ein mit Honig gebrautes handelt. Wie für Belgien üblich, wurde aber auch bei diesem Bier nicht am Alkohol gespart und so beläuft sich dieser auch hier auf satte 8%.

Zur Optik: Ein trübes, orangenes Bier. Es hat nicht besonders viel Schaumentwicklung.

Zum Geruch: Der Honig ist natürlich auch im Geruch vorhanden und dazu ist es auch noch etwas hefig und leicht fruchtig.

Zum Geschmack. Es ist ein Bier, bei dem man den Honig deutlich herausschmeckt. Dieser verbindet sich gut mit einem Malzgeschmack und dies ist auch im Abgang so. Es hat darüber hinaus noch sehr kräutrige Hopfennoten und erinnert geschmacklich und vom Mundgefühl an Kräuterbonbons. Der Körper ist kräftig und unterstützt den Geschmack.

Zum Fazit: Von mir gibt es eine Wertung von 4 Sternen. Ein kräftiges und vollmundiges Bier, bei dem man den Honig deutlich schmeckt der gut mit den kräutrigen Hopfennoten zusammenpasst. Ein etwas spezielles Bier, jedoch auch etwas nicht alltägliches.

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Rodenbach Classic

Vor fast 10 Jahren, 2017 habe ich zum letzten Male ein Bier aus der Belgischen Traditionsbrauerei Rodenbach verkostet, die weltberühmt für ihre Rotbiere ist. Das Rodenbach Classic ist Wort wörtlich der Klassiker der belgischen Brauerei und Quasi auch eine Benchmark seines Bierstiels, dem Flämischen Red Ale. Das Besondere hier ist das es sich beim Bier um einen Verschnitt aus 75% Jungbier und 25% eines 2 jährigen im Holzfass gelagerten Bier handelt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, rötliches Ale, das keinen besonderes auffälligen Schaum zeigt.

Zum Geruch: Sofort kommen einem säuerliche Fruchtaromen in die Nase. Die Sauerkirsche ist hier natürlich dominant. Auch getreidige Noten kommen dennoch durch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier, dass diesen säuerlich fruchtigen Aromen der Sauerkirsche sofort nachkommt. Es zieht einem hier im ersten Eindruck schon ein wenig die Mundwinkel zusammen, wenn man diesen Geschmack nicht gewohnt ist. Dennoch hat das Mundgefühl aber auch etwas cremiges. Das Bier ist insgesamt ein Wechselspiel von süßlichen Noten und einer obstigen Säure. Im Nachgang hat man etwas getreidige Noten und eine feine Hopfenbittere. Die Kohlensäure ist hier sehr lebendig. Insgesamt ist die Kirsche hier das klar dominierende Geschmacksmoment.

Zum Fazit: Die Säure macht das Bier sehr erfrischend und wer solche ein Bier mag ist hier wirklich sehr gut aufgehoben. Dazu diese schöne Fruchtaromatik, die sehr natürlich wirkt und die gut abgestimmte getreidige Aromatik des Bieres, die einen dann wieder auf den Boden des Biertrinkens holt, gefallen mir. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.