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Welde Weizen Hefe Hell

In meinem heutigen zweiten Biertest werde ich dieses Mal das Weizen der Weldebrauerei aus Plankstadt aus der Kurpfalz. In der markanten Glasflasche mit dem verdrehten Hals abgefüllt hat es einen Alkoholgehalt von 5.2%.

Zur Optik: Ein hellgelbes, trübes Bier. Der weiße Schaum ist ok könnte für ein Weizen aber mehr sein.

Zum Geruch: Das riecht spannend. Ein Weizen, das durchaus die typischen Bananenoten hat, aber auch ein wenig herbe Hopfennoten. Das schöne hefeige Aroma riecht fruchtig frisch und macht wirklich Lust auf das Bier. Man hat auch noch so eine gewisse beerige Note.

Zum Geschmack: Ein sehr interessantes Bier wirkt wahnsinnig frisch. Im Abgang hat man eine schöne Fruchtigkeit, die aber doch vergleichsweise herb ausfällt. Die Fruchtigkeit ist schön bananig und man hat ein tolles leicht hefiges Aroma. Die Kohlensäure ist gut dosiert und macht das Bier echt spritzig. Wenn man jedoch mehrere von diesem Bier trinkt könnte ich mir vorstellen das diese Spritzigkeit ein wenig zu viel wird. Echt ein wirklich wohlschmeckendes Bier, das ein schönes Weizenaroma hat und mit den hefig fruchtigen Noten gut ergänzt wird.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr gutes Weizen, bei dem ich eigentlich nichts groß zu bemängeln habe. Ich gebe dem Bier daher heute die Höchstwertung von 5 Sternen. 

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Weiherer Keller Pils

In meinem heutigen zweiten Test gibt es ein Bier der Brauerei Kundmüller aus Weiher in Oberfranken. Die Brauerei ist noch relativ jung und geht zurück auf das Jahre 1874 als sie von Michael Bayer gegründet wurde. Seit 2011 hat die Brauerei auch speziell Bio-Zertifizierte Biere in ihrem Sortiment. Eines davon ist mein heutiges Testbier das Kellerpils. Der Alkoholgehalt dieses Gebräus liegt bei 4,9%. Zusätzlich zu der Verwendung von 100%-tigen Bio-Zutaten wird dieses Bier ausschließlich mit aus Solarstrom erzeugter Energie hergestellt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange-goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch. Es ist leicht zitronig und hefig. Dieses leicht fruchtige gepaart mit etwas bortig-getreidigem ist sehr überzeugend.

Zum Geschmack: Auch hier bestätigt sich dieser leicht fruchtige Eindruck. Es wirkt gut spritzig. Jedoch wirkt diese süße fruchtige Note als zu dominant. Die Kohlensäure ist gut dosiert und unterstütz den Geschmack ganz gut. Auch im weitern Trinkverlauf ist es ein spritzig hopfiges Bier mit leichten Zitrusnoten. Es wirkt sehr vollmundig und mit doch einem sehr guten Körper

Zum Fazit: Ein wirklich sehr gutes und rundes Bier das alles mitbringt was ein dezent fruchtiges Pils mit einer feinen Hefenote ausmacht. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 5 Sternen.

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Dutch Bargain Blonde

In meinem heutigen Biertest werde ich ein zweites Bier der niederländischen Dutch Bargain Brouwerij verkosten. Bedanken muss ich mir hierfür bei zwei Freunden die mir dieses Bier mitgebracht haben. Es handelt sich dabei um das Blonde Bier der Brauerei, das einen Alkoholgehalt von 7,2% aufweist.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat eine sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht hefig und sehr fruchtig. Man hat Noten von Aprikose und Pfirsich.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck bestätigen sich diese Noten. Man hat ein von Pfirsich und Aprikose durchsetztes Bier, das diesen Geschmack bis weit in den Ab- und Nachgang beibehält. Im weiteren Trinkverlauf ist nicht mehr so intensiv, aber es behält seine Grundzüge bei.

Zum Fazit: Auch bei diesem Bier muss ich sagen, das mich die Brauerei voll und ganz überzeugt. Ich hatte bisher selten ein Bier der Sorte Blonde, bei dem solch eine Fruchtigkeit vorhanden war. Daher kann es auch hier nur die Höchstwertung von 5 Sternen geben.

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Stone Espresso Totalitarian

Im heutigen Test habe ich mit dem Espresso Totalitarian passend zur heutigen Wahl ein Bier aus den Vereinigten Staaten. Es handelt sich um ein Bier der Stone Brewing Company aus San Diego. Das Espresso Totalitarian ist dabei ein Russian Imperial Stout, bei dem im Brauprozess auch auf Espressobohnen zurückgegriffen wurde. Der Alkoholgehalt liegt bei stolzen 10,6%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, tiefschwarzes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: EIn wirklich sehr kaffeeartiger, an Espresso und Bitterschokolade erinnernder Geruch.

Zum Geschmack: Ein kräftiges Bier, mit einem bitter schokoladigen Abgang. Dieser hallt wirklich extrem lange nach. Es prickelt noch leicht im Antrunk, bevor es dann am Gaumen extrem bitter wird und er Hopfen dazukommt. Diese Kaffeearomen hängen sich an den Gaumen und hängen deutlich länger nach, je länger man das Bier trinkt. Es ist ein Bier, das wirklich sehr auf die Kaffeenote ausgelegt ist. Es schmeckt tatsächlich wie ein Espresso ist mir jedoch in abstrichen hier und da zu süßlich, sodass man dann schon nicht bemerkt das hier ein Bier mit einer gewissen getreidigen Komponente vorhanden ist.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr sehr überzeugendes Bier, bei dem mir kaum etwas anderes übrig bleibt als hier die Höchstpunktzahl von 5 Sternen zu vergeben. Man hat alles was ein Imperial Stout verlangt und den Alkohol schmeckt man überhaupt gar nicht.

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Migi Bräu IPA

Für meinen heutige Biertest muss ich mich zunächst einmal bei meinem treuen Sender bedankend er mich regelmäßig mit Bierspezialitäten versorgt. So hat auch das nun folgende Testobjekt den Weg zu mir ins Glas gefunden. Dafür geht es in die Schweiz zur Getränke Lussi AG aus Stans am Vierwaldstätter See. Dieser Getränkeproduzent und Händler hat unter dem Namen Migi Bräu auch ein eigenes Biersortiment im Angebot. Das IPA habe ich nun vor mir stehen und der Alkoholgehalt dieses Bieres beläuft sich auf 6,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein überraschend karamellig geprägter Geruch mit einer gewissen Fruchtigkeit die auch etwas von Pfirsich hat. Das kommen harzige Aromen von Pinie oder Kiefer.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das im Antrunk hopfig ist, jedoch dann sehr schön harzig wirkt und dann auch karamellige Noten hat, die in röstige Noten übergehen. Es ist auf der einen Seite recht aromatisch im Mund, hat aber dann auch harzige und hopfige Noten, die Richtung Abgang immer bitterer werden. Es hat so ein leicht aromatisches Aroma, bei dem immer wieder karamellig Noten anklingen, was aber zu Lasten der Fruchtigkeit stattfindet, die sich eher in Richtung Bratapfel oder ähnliches zieht und nicht in die tropische Richtung geht. Umgarnt wird alles von einer gut abgestimmten Hopfenbittere und einem kräftigen und präsenten Malzkörper, der sich geschmacklich aber zurückhält.

Zum Fazit: Ein etwas anderes IPA, das zur Abwechslung nicht versucht nur fruchtig oder bitter zu sein. Diese wunderbaren Karamellnoten gepaart mit harzigen Einflüssen gefallen mir sehr und sind eine willkommene Abwechslung. Daher bin ich mir auch nicht zu schade hier die Höchstpunktzahl von 5 Sternen zu vergeben.

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La Trappe Quadrupel

In meinem heutigen Biertest gibt es wieder ein Bier aus der niederländischen Trappistenabtei van Koningshoeven. Unter dem Markennamen La Trappe vertreibt die Abtei ihre Bier mit dem berühmten Trappistenlabel. Das Quadrupel, welches ich heute verkoste ist das stärkste Bier der Brauerei mit einem Alkoholgehalt von 10%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein zuckrig süßliches, aber auch ein nach gedörrtem Obst duftendes Bier. Es hat eine sehr reife Traubennote.

Zum Geschmack: Ein sehr komplexer Geschmack, der als erstes süßlich fruchtige Noten von reifem Obst aufweist, was sich auch bis in den Nachgang der ersten Schlücke durchzieht. Man meint Banane und Birnen herauszuschmecken. Dazu wird das ganze von schönen schokoladigen Noten und einem sehr kräftigen Malzkörper abgerundet. Dazu hat man Aromen die an gewisse Gewürze wie Vanille erinnern.

Zum Fazit: Ein sehr schweres Bier, nachdem man sich nicht mehr viel vornehmen sollte. Man spürt seinen Alkoholgehalt, schmeckt ihn aber nicht. Auch sonst ist es sehr komplex. Ich gebe dem Bier 5 Sterne.

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Braukollektiv Ziggy

Mit dem Ziggy habe ich heute ein American Pale Ale von Braukollektiv aus Freiburg im Breisgau im Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,9%.

Zur Optik: Ein orangegoldenes, trübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein sehr schönes fruchtiges Aroma. Man hat einen wahrlichen Obstkorb vor sich, der Noten von Mandarine, Apfelsine, Trauben und leicht tropischen Früchten wie Maracuja enthält. Dazu kommt ein ganz leichter herber Ton.

Zum Geschmack: Auch hier im Geschmack ist es im Vergleich zu vielen anderen Pale Ales zunächst einmal ein recht fruchtiges Bier, vor allem der Antrunk und Mittelteil sind sehr schön fruchtig. Es hat ein sehr schönes fruchtiges Aroma, das an die schon im Geruch beschriebenen Früchte erinnert. Vor allem Mandarine und Apfelsine sind hier die dominanten Komponenten. Im Abgang wird es ein wenig herb und kribbelt leicht am Gaumen.

Zum Fazit: So stelle ich mir ein etwas moderneres Pale Ale, wie es in den USA üblich ist, vor, fruchtig, leicht herb aber nicht zu extrem. Ich gebe dem Bier daher auch 5 Sterne.

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St. Georgen Bräu Heller Bock

Zur Optik: Bernsteinfarbenes helles Bier. Klar filtriert, heller schaumd er sich langam zusammenzieht.

Zum Geruch: Es riecht sehr brotig/karamellig. Dazu kommen leicht fruchtigen Aromen von reifen Äpfeln und Pflaumen

Zum Geschmack: Es riecht sehr geschmacksintensiv. Man hat brotige Noten, die sich mit karamelligen und leicht hopfig bitteren Noten vermischen. Es sind sehr karamellige Noten die dieser Bock hat und der dadurch nicht zu süß wirkt. Außerdem kommen leicht harzige Noten des Hopfens in diesem Bock vor. Im Abgang ist es ein wenig herb durch den Hopfen, der jedoch ein wenig von der Kohlensäure überspielt wird. Im Nachgang hat man dann wieder schöne karanmellige Noten, die sich mit dem Hopfen vermischen und so ein wirklich rundes Geschmacksprofil erzeugen. Die Malzaromen sind mit sehr brotigen Tönen veredelt. Auch gegen Ende bleibt der Bock gut trinkbar und besticht vor allem durch seine Hopfenaromen.

Zum Fazit: Was soll ich sagen, ein heller Bock bei dem ich wirklich fast nichts zu bemängeln habe. Die Kohlensäure könnte eine kleinen Ticken niedriger sein. Dennoch möchte ich hier die Höchstpunktzahl von 5 Sternen vergeben.

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Westmalle Triple

In meinem heutigen Biertest habe ich dieses Mal ein echtes belgisches Trappistenbier am Start. Die Abtei Westmalle, von der mein heutiges Bier stammt, wurde 1794 gegründet und befindet sich in der Provinz Antwerpen. 1836 begannen die Mönche dann mit dem Bierbrauen und betreiben dies noch bis heute selbst. Das Triple, welches ich heute verkoste ist eine Art Referenzgröße dieser Sorte, war es doch 1934 das erste seiner Art als es auf den Markt kam. Der Alkoholgehalt liegt hier auch bei stolzen 9,5%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, leicht trübes Bier. Der weiße Schaum ist wirklich immens.

Zum Geruch: Ein spritzig frischer Geruch. Man hat ein leicht süßliches Aroma. Es ist ein sehr spritziges Aroma mit Noten von Orange und Apfelsine. Man hat aber noch ganz leicht alkoholische Noten. Die getreidigen Noten und die dazu passende leichte Fruchtigkeit ergänzen sich sehr gut.

Zum Geschmack: Auch hier ist es ein sehr spritziges Bier, das aber auch einen gewisseen bitteren Nachgeschmack aufweist. Dieser ist aber nur sehr bedingt alkoholisch. Man hat aber auch eine sehr schöne fruchtige Note, die sich vor allem im Gaumen festsetzt. Es entwickelt sich ein richtiger Mix aus fruchtig herben Noten im Mund. Auf der einen Seite hat es ein unverkennlich süßliches Mundgefühl, welches jedoch gepaart ist mit dieser immer wieder aufkommenden Zitrusbittere. Am Gaumen bleibt es leicht süßlich und es erinnert eventuelle leicht an Kandiszucker oder Waldhonig.

Zum Geschmack: Ich habe hier wirklich eine Referenzgröße für den Bierstil Tripel getrunken. Es ist ein wirklich vielseitiges und abwechslungsreiches Bier. Ich kann also gar nicht anders als diesem Bier die Höchstwertung von 5 Sternen zu geben.

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Waldhaus Diplom Pils

Zum Abschluss der Woche habe ich nun noch heute das Diplom Pils von Waldhaus im Test. Laut Website erhielt dieses Bier seinen Namen und damit auch sein Diplom 1975 durch den damaligen Brauereichef Hilmar Schmid der mit dem Bier seinen Wissensdurst stillte. Da es aber auch bisher 56 Preise erhielt, hat sich das Bier diesen akademischen Titel durchaus verdient. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr aromatisches, florales Aroma was man hier in der Nase hat.  Es riecht leicht süßlich, aber nicht malzig-süß, sondern eher fruchtig süß. Es erinnert ganz leicht an Traube oder Aprikose wie ich finde.

Zum Geschmack: Auch hier bewährt sich der florale, leicht fruchtig angehaucht Charakter. Das Pils wirkt sehr frisch, ohne das die Süße aufdringlich wirkt. Auf der anderen Seite ist die Herbe bzw. die Bittere nur sehr marginal und prickelt vor allem im Antrunk und ein wenig am Gaumen, während sie sich im Nachgang und Abgang eigentlich relativ zurückhält. Trotzdem hält dieser harmonische Geschmack an und bietet bis zum Ende ein wunderbares Pils Erlebnis.

Zum Fazit: Für Pilstrinker wie mich, die eher auf die blumig-aromatischen Biere anstatt der norddeutsch-herbe Variante stehen, gibt es wohl kaum ein besseres Pils. Man schmeckt den Aromahopfen wirklich sehr gut heraus. Daher gebe ich dafür auch 5 Sterne. Diplom verdient.