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Watzdorfer Schwarzbier

Im nächsten Biertest wird es, wenn man zumindest das Bier betrachtet wieder ein wenig dunkler denn es gibt ein Schwarzbier aus Thüringen. Nicht das allseits bekannte aus Köstritz sondern jenes der Watzdorfer Erlebnisbrauerei aus Bad Blankeberg im Süden des Freistaates. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, tiefschwarzes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein intensiv röstiger, kaffeeartiger, leicht schokoladiger Geruch. Es wirkt auch etwas milchig.

Zum Geschmack: Ein vollmundiger erster Eindruck. Das Bier ist im Abgang zunächst etwas süßlich, bevor es dann röstiger und auch trockener im Abgang wird. Im Körper ist das Bier eher schlanker, dafür im Abgang durchaus schön röstig mit einer ordentlichen trockenen Nachgang. Man schmeckt auch leichte Bitternoten des Hopfens, aber vor allem bleibt diese Röstnote bestehen, die für dieses Bier charakteristisch ist.

Zum Fazit: Ein gutes Schwarzbier, das vor allem durch seine Röstnoten überzeugt und daher sehr typisch ist. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.

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Wacken Freya

Dieses Jahr feiert die Wackenbrauerei aus dem lautesten Dorf Deutschlands ihr 10 jähriges Bestehen. Dort benennt man die Biere nach Figuren der nordischen Mythologie der Wikinger, weshalb auch mit dem Slogan Beer of the Gods geworben wird. Für das Frühjahr hat man ein Bockbier mit dem Namen Freya, der Anführerin der Walküren sowie die Göttin der Liebe und der Fruchtbarkeit im Sortiment und werde es hier nun vorstellen. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht süßlicher Geruch. Ansonsten riecht es durchaus auch ein wenig pappig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier mit getreidigen, süßlichen Noten. Es ist etwas bitter am Gaumen und hat irgendwie auch etwas von reifen Früchten, vor allem Apfel. Es wirkt leicht säuerlich und doch recht spritzig für einen Bock.

Zum Fazit: Ein schöner runder, etwas ungewöhnlicher, aber gut ausbalancierter Bock. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.

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Stöhrs Sonjas Süffiges Seidla Helles

Handgebrautes fränkisches Bier aus Kirchlauert. Das verspricht die Mikrobrauerei Stöhrs Brauart. Betrieben wird diese von Jonas Stöhr, der die Brauerei 2018 gründete. In Kleinsuden werde hier die verschiedensten Biere hergestellt unter anderem auch ein unfiltriertes helles Lagerbier namens Sonjas Süffiges Seidla. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht etwas hefig und hat auch Zitrusaromen.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass einem insgesamt kräftigen Körper hat und auch einen leicht süßlichen Abgang aufweist. Dazu strahlt das Bier eine durchaus interessante hefige Fruchtigkeit aus die auch etwas ins bananige geht, jedoch vor allem im Nachgang etwas zu süß ist. Eine leichte Hopfenwürze zeigt sich dennoch im Abgang. Es zeigt sich auch eine leichte Säure und insgesamt würde ich das Bier schon als recht süffig beschreiben.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ja es ist durchaus ein wenig zu mild und im Abgang auch teilweise etwas zu süß. Dennoch finde ich es durchaus recht ausgewogen und süffig im Gesamteindruck.

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Yankee & Kraut Hercooles

Jeder kennt wohl Herkules. Sei es durch die griechische Sage oder den Disneyfilm mit dazugehöriger Serie. Dazu ist Herkules aber auch eine beliebte Bitterhopfensorte aus der Hallertau. Bei Yankee & Kraut aus Ingolstadt gibt es auch ein Bier, das angeehnt an den griechischen Halbgott Hercooles genannt wurde. Stilistisch ist es ein Saison/Farmhouse Ale mit einem Alkoholgehalt von 8%.

Zur Optik: Ein natutrübes, bernsteinfarbenes Bier.

Zum Geruch: Doch eher brotige Noten, aber auch Zitrus und Kräuter kommen in die Nase

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein etwas fruchtiges, aber zugleich auch herbes Bier. Auch im weiteren Verlauf wird das Bier obstig fruchtig. Im Körper ist es sehr kräftig und dadurch auch mit einem mehr als wahrnehmbaren Malzkörper verbunden. Sehr gut ergänzt wird das Ganze von einem hopfigen, dzent bitteren Abgang. Man hat Zitrus, eine leichte Säure wie sich das für ein Famrhaouse Ale gehört. Gepaart mit den sehr brotigen Getreidenoten, ergibt das insgesamt ein sehr rustikales Bier.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein rustikales, uriges und würziges Bier, wie man sich so ein Farmhouse Ale vom Lande eben vorstellt, auch wenn das in diesem Falle aus der Stadt kommt.

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Giesinger Dunkel

Ein weiteres Bier aus München, dieses Mal wieder von der Giesinger Brauerei, gibt es nun in meinem nächsten Biertest. Ich verkoste das dunkle Lagerbier, ein typische bayerische bzw. münchener Biersorte, die jedoch ein bisschen im Schatten des allseits beliebten Hellen steht. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkelbraunes Bier, Es hat einen ganz pasablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr röstiges Aroma mit sehr intensiven Brotnoten. Man hat ein sehr schönes Kaffeearoma.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es kaffeeartig und schokoladig, ohne dabei zunächst zu röstig zu wirken. Das Bier prickelt leicht am Gaumen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ganz passabel mit einem doch eher süßlichen, leicht schokoladigen Bouquet, dass vor allem durch süßliche Malzaromen besticht und nur im Abgang eine leichte Röstnote aufweist.

Zum Fazit: Von mir gibt es eine Wertung von 4 Sternen. Ein gutes klassisches dunkle, das eher süßlich im Geschmack ist einen vollen Körper besitzt und nur leichte Röstnoten hat.

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Lasser Adams Bock

Ganz im Südwesten Deutschlands, unweit der schweizer und der französischen Grenze liegt die Stadt Lörrach. Auch in Sachen Bier gibt es dort einiges bei der im Ort ansässigen Brauerei Lasser zu entdecken. Nachdem die Brauerei Reitter den Betrieb eingestellt hat, ist die Brauerei lasse die nun einzige verbliebene Großbrauerei in der südbadischen Grenzstadt. Im Sortiment finden sich einige interessante eher außergewöhnliche Biere wie zum Beispiel der Adams Bock, benannt nach Adam Lasser, dem ersten Braumeister der 1850 gegründeten Brauerei, welcher den Betrieb im Jahre 1864 schließlich übernahm und die damit bis heut währende Familientradition begründete. Der Adams Bock ist ein holzfassgereifter dunkler Bock mit einem Alkoholgehalt von 6,6%.

Zur Optik. Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. es hat einen leichten röstig angehauchten weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat schöne Fass und Vanillenoten. Dazu kommen natürlich auch getridge Noten, die aber nicht dominant sind. Auch Trockenobst wie Datteln und Rosinen rieche ich.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier bei dem natürlich sofort die Fassnoten auffallen. Vor Allem auch im Nachgang hat man etwas holzige vor allem aber auch schöne Vanillenoten und Trockenobst. Die vanilligen Noten sind wirklich überzeugend und sind noch mit einem leicht zuckrigen Aroma versehen und bleiben lange im Mundraum. Der Körper ist präsent hier hatte ich aber Bockbiere bei denen dieser durchaus dominanter aufgetreten ist und noch mehr zum Geschmack beiträgt.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Wirklich gut umgesetzt, für die Höchstwertung hätte ich mir aber noch etwas mehr vom Malzkörper gewünscht.

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Gessner Festbier

Ganz im Süden Thüringens in Sonneberg bei der Privatbrauerei Gessner hat man das ganze Jahr über ein Festbier im Sortiment, welches ich im folgenden Biertest nun vorstellen möchte. Der Alkoholgehalt liegt dementsprechend auch bei 5,6%, was es eindeutig der Kategorie Festbier/Märzen zuordnen lässt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht süßlich und kräftig malzig.

Zum Geschmack: Ich habe ein sehr schönes kräftiges Bier mit einem süßmalzigen Aroma. Im Nachgang ist es ganz leicht alkoholisch. Das Bier ist an sich sehr erfrischend und hat eine süßlich malzigen Abgang. Insgesamt zeichnet es eine wirklich ausgeprägte Süffigkeit aus. Die Kohlensäure ist hier meines Erachtens eher dezent zurückhaltend und der Hopfen klingt nur leicht am Gaumen an, vleriht dem Bier aber dennoch die passende Würze. Insgesamt könnte die Kohlensäure etwas mehr sein gehalten, gerade gegen Ende ist das Bier so etwas schwerfällig. Dennoch hat es eine schöne malzige Noten und es ist ein insgesamt kräftiges würziges Festbier

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein wirklich süffiges und rundes Festbier mit schöner Würze. Meiner Meinung nach könnte die Kohlensäure gerade gegen Ende gerne noch ein bisschen mehr sein, was das Bier noch lebendiger und süffiger machen würde.

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Hohenfelder Dunkel

Heut bin ich für meinen ersten Biertest im tiefen Westen Deutschlands, nämlich in Ostwestfalen. Vor sehr langer Zeit habe ich bereits einmal das Pils der in Langenberg ansässigen Privatbrauerei Hohenfelde verkostet. Nun wird im nächsten Bier, das Dunkle von meinem Gaumen inspiziert, ein laut Brauerei an die Originalrezeptur von Brauereigründer Konrad Lappmann angelehntes Bier mit einem Alkoholgehalt von 4,7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, braunes Bier mit durchaus passablem Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht schokoladig, röstig und auch durchaus auch sehr frisch.

Zum Geschmack: Die Kohlensäure prickelt sehr gut und der Körper des Bieres ist auch trotz geringeren Alkoholgehalts angenehm kräftig. Schon zu Beginn hat man im Abgang eine angenehme Süße, die dann auch vor allem im Nachgang durchaus angenehme Schokoladennoten entfaltet. Dieses Aroma bleibt auch bis zum Ende und im Mundgefühl ist, das Bier wirkt hier fast schon ein wenig cremig. Insgesamt finde ich es eher süßlich schokoladiger und nur bedingt röstig. Eine nicht zu unterschätzende Hopfennote rundet das Bier ab.

Zum Fazit: Ein eher malziges Dunkles, das eher wie ein Dunkelbier aus Bayern schmeckt. Ich hätte mir gerne noch etwas mehr Röstaromatik gewünscht. Dennoch ein rundes Dunkles Bier mit schöner Schokonote. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Hacklberg Zwickl

Aus der drei Flüsse Stadt Passau kommt nun mein nächstes Bier, welches von der Brauerei Hacklberg gebraut wird. Gebraut wird dort auch ein Zwicklbier, welches ich mit diesem Beitrag nun vorstellen werde. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat einen getreidig hefigen Geruch. Leichte Noten von Streuobst gesellen sich dazu.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein würziges Bier mit schönen getreidigen Noten, welche den Geschmack dominieren. Zu einem mittleren Körper gesellt sich eine eher moderat dosierte Kohlensäure. Auch im weiteren Trinkverlauf zeigt sich ein vollmundiges und durch die Hefenoten auch erfrischendes Bier mit Noten, die vor allem an Apfel erinnern. Die schöne doch etwas auffälligere Hopfenbittere im Abgang weiß zu überzeugen.

Zum Fazit: Bei dem Bier handelt es sich für mich um ein wirklich gelungenes und süffiges Bier, das von mir die Wertung von 4 Sternen bekommt.

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Ulmer / Bauhöfer Keller No. 5

In die Ortenau zur Familiebrauerei Bauhöfer führt mich nun mein nächster Biertest. Das ein oder andere Bier von dort hat es bereits zu mir in den Blog geschafft, nun widme ich mich deren naturtrüben Keller No. 5. Die 5 Steht für die Nummer des Lagerkellers in dem dieses Bier reifen darf, nämlich dem Lagerkeller Nummer 5, dem tiefsten und kältesten der der Brauerei zur Verfügung steht. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein doch fruchtig aromatischer Geruch der eine leicht zitronige und orangige Note hat und bei dem zudem die Hefenoten mitspielen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das doch relativ unspektakulär ist. Es hat im Abgang hefige Noten, die deutlich in Richtung Mandarine oder Apfelsine gehen. Im Körper ist es schön kräftig und man merkt die 5,4%. Im weiteren Trinkverlauf wird es etwas hopfiger und das Bier dadurch im Abgang auch herber. Insgesamt zeigt sich einger durchaus eher hopfig dominierter Abgang der von einer leichten Malzsüße umspült wird.

Zum Fazit: Ein durchaus leckeres Kellerbier, das eher etwas würziger und hopfiger im Charakter ist. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.