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Kaiserhöfer Kellerbier

Die letzte noch verbliebene von ehemals über 70 Brauereien in der oberfränkischen Stadt Kronach, die Brauerei Kaiserhof, hat eine Tradition die bis ins Jahre 1879 zurückreicht. Sie beginnt mit dem Kauf eines Grundstücks durch Bruno Kaiser, der die darauf bereits kurz zuvor von Karl Keim errichtete Brauerei nun zum brauen seines eigenen Bieres nutzte. Auch heute noch wird die Brauerei von der Familie Kaiser betrieben und ist inzwischen zu einer der größten Brauereien der Umgebung gewachsen. Ein sehr umfangreiches und auch saisonales Biersortiment zeichnet die Brauerei aus und so werden vor allem untergärige Lagerbiere gebraut. Eines dieser Biere ist das Kellerbier, wie es gerne in Oberfranken getrunken wird. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,5% und damit ist es durchaus etwas schwächer als die üblichen Kellerbiere der Umgebung.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßlicher, getreidiger, leicht karamelliger Geruch.

Zum Geschmack: Ich hab ein im ersten Eindruck doch eher milderes Bier, das seinen Geschmack erst in Richtung Abgang so wirklich entfalten kann. Dann kommen aber durchaus schöne karamellige Noten zum Vorschein, die sich dann vor allem im Nachgang auch im Mundraum festsetzten. Insgesamt ist das Bier sehr süffig mit einem durchaus festen Körper, der auch gegen Ende durch die gut dosierte Kohlensäure süffig bleibt und im Nachgang ein leicht karamelliges, süßliches Aroma hinterlässt. Man hat hier bis zu Ende ein vollmundiges Bier, mit einem durchaus leicht süßlichen Nachgang. Es fehlt mir ein wenig die Würze bzw. der Hopfen, aber dennoch ist es ein sehr süffiges, süßgetreidiges Kellerbier.

Zum Fazit: Wie so viele andere Biere aus der Region Oberfranken kann man auch dieses Bier wirklich empfehlen. Ich finde es lecker und trotz seines geringen Alkoholgehalts ist es durchaus vollmundig. Von mir bekommt es eine Wertung von 4 Sternen.

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Zum Löwenbräu Schwarzer Löwe

Seit 1747 wird in der Löwenbrauerei in Adelsdorf-Neuhaus schon Bier gebraut. Neben dem Standardsortiment gibt es auch ein alle 2 Monate wechselndes Spezialbier. Im Januar und Februar ist dies der Schwarze Löwe. Dieser kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, tiefschwarzes Bier. Es hat einen leichten weißen Schaum.

Zum Geruch: Leicht schokoladig und etwas röstig zeigt sich das Bier in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe einen sehr aromatischen ersten Eindruck mit einer ausgeprägten Schokoladenaromatik und etwas Lakritz im Ab- und Nachgang. Die Kohlensäure ist recht gut dosiert. Der Malzkörper ist vollmundig, leicht süßlich und verhindert einen zu trockenen Abgang, der dennoch von röstigen Noten begleitet wird. Im Antrunk ist das Bier noch etwas süßlich, bevor im Abgang dann eine feine Röstaromatik durchkommt. Diese kann sich aber nicht gegen das süßliche Malzaroma und die Lakritznoten durchsetzen. Insgesamt ist das Bier auch bis zum Ende hin süffig und zeichnet sich durch einen süßlichen Malzkörper aus, der im Abgang weiterhin etwas röstig ist. Der Körper zeichnet sich relativ vollmundig und ist somit eher an ein dunkles angelegt, als ein klassisches Schwarzbier. Insgesamt hat das Bier eine ganz leichte Kaffee bzw. Röstnote. Erst im Nachgang tritt diese teilweise zu Tage. Dominiert wird das Bier von einem vollmundigen, leicht süßlichen Malzkörper der durchaus auch Lakritznoten hat. Dennoch ist Röstnote nicht zu vernachlässigen, auch wenn ich mir hier noch eine stärkere Betonung gewünscht hätte.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Schwarzes. Zur Höchstnote hätte ich mir noch eine stärkere Betonung der Röstmalznote gewünscht. Aber das ist jammern auf hohem Niveau. Von mir gibt es eine Wertung von 4 Sternen.

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Huppendorfer Zwickl

Mein nächster Biertest führt mich wieder zu einem alten Bekannten, der Brauerei Grasser aus Huppendorf. Wieder einmal heißt es also ein Bier aus dem Landkreis Bamberg, der Region mit der weltweit höchsten Brauereiendichte. Das ein oder andere Bier des Hauses hat schon den Weg in mein Glas gefunden, so wie dieses Mal nun das Zwickl. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen durchaus passablen weiße Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht in der Nase hefig mit leichtem Zitrustouch.

Zum Geschmack: Das Bier ist im ersten Eindruck würzig und durchaus sehr lebendig. Im ersten Eindruck wirkt die Kohlensäure sehr lebendig, nimmt sich dann aber ein wenig zurück, was das Bier deutlich bekömmlicher macht. Dann entsteht auch ein durchaus würzig süßlicher Abgang der auch lange anhält. Der Körper ist eher etwas leicht, aber dennoch wirkt das Bier durchaus vollmundig. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein vollmudiges Bier, mit einem etwas süßlichen Abgang. Es hat hier auch etwas leicht fruchtige Noten.

Zum Fazit: Von mir gibt es die Wertung von 4 Sternen und damit natürlich auch eine Trinkempfehlung. Ein super süffiges Kellerbier, das dennoch auch eine gewisse Würze im Gaumen hat. Die Kohlensäure ist mir am Anfang etwas zu viel, pendelt sich dann aber sehr gut ein.

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Gut Forsting Bio Hopfenpils

Von der oberbayerischen Genossenschaftsbrauerei Gut Forsting habe ich im heutigen Biertest das Hopfenpils. Ausschließlich mit Aromahopfen gebraut, werden für das Bier nur streng ökologisch angebaute Zutaten verwendet. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr grasig fruchtiges Aroma habe ich in der Nase. Man hat wunderbare florale Noten.

Zum Geschmack: Es wirkt auch hier sehr frisch und hat einen schönen floralen Abgang, der sich wirklich auch lange im Nachgang am Gaumen festsetzt. Im Körper ist das Bier schlank und es zeigt sich nur eine leichte Malzsüße. Der Hopfen ist dominant aber man hat nur ganz leicht bittere Noten, den der Hopfen zeigt hier eher ein frisches, florales Gesicht. Die Kohlensäure ist gut dosiert und sorgt dafür, dass das Bier sehr frisch schmeckt.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein schlankes eher weniger bitteres, dafür florales und sehr frisch wirkendes Pils.

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Autenrieder Narraschlückle

Mit dem Ende der Weihnachtszeit am Dreikönigstag ist seit dem letzten Wochenende die diesjährige Fasnetssession in ihre Hochphase gestartet. Es fanden die ersten Umzüge statt und auch in den Sälen und Hallen wurden die ersten Narrenpartys gefeiert. Da passt doch mein folgendes Testbier, das Narraschlücke der Autenrieder Schlossbrauerei hervorragend um die diesjährige Fasnetszeit einzuläuten. Jedes Jahr immer extra für die Fasnet eingebraut, kommt dieses Bier auf einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein rot bis bernsteinfarbenes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßlicher, sogar eher beeriger Geruch den man in der Nase hat wie ich finde.

Zum Geschmack: Auch im Antrunk ist es getreidig mit deutlichen süßlichen Elementen. Im Abgang kommt etwas röstiges, in Teilen auch karamelliges Aroma.  Es ist ein sehr würziges Bier mit einem schönen malzigen Süße, welche eine leichte beerige Fruchtigkeit ausstrahlt und auch die dazu passende Säure mitliefert. Grundsätzlich ist es ein malzig würziges Bier. Auch im weiteren Trinkverlauf ist sogar noch präsenter wirkenden leicht röstigen Note bedacht. Auch wenn der Abgang wie ich finde leicht im Hals kratzt.

Zum Fazit: Ein eher röstigeres, karamelliges Fasnetsbier. Aus meiner Sicht kann man damit aber gut die Fasnet einläuten. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Lang Bräu Burggraf Dunkel

Vor rund einem Jahr traf die für Mai letzten Jahres angekündigte Schließung der Lang Bräu aus Schönbrunn die Fans der Marke hart. Die Brüder Richard und Rudolf Hopf sahen sich mehr in der Lage, die fälligen Investitionen, die für eine Modernisierung der Brauerei notwendig gewesen wirtschaftlich seriös zu stemmen. Daher war der Schritt der Betriebsschließung unumgänglich, obwohl die Marke durch geschicktes Marketing auch weit über die eigenen Ortsgrenzen hinaus ihre Fans hatte, die regelmäßig nach Schönbrunn kamen um ihre Biervorräte aufzufüllen. Inzwischen kann man aber immerhin im nach war vor betriebenen Brauereigasthof ein paar Sorten Langbräus vom Fass verkosten, welche nun nach der Originalrezeptur bei der Brauerei Jacob gebraut werden. Auch ich habe mir kurz Betriebsschließung noch einige Flaschen Langbräu gesichert und mich durch das Sortiment getestet. Dieses Mal ist nun das Burggraf Dunkel an der Reihe, das einen Alkoholgehalt von 5,5% besitzt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, braunes Bier. Es hat keinen besonders ausgeprägten Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht etwas süßlich und leicht broitg. Mehr nicht.

Zum Geschmack: Ich habe ein süffiges Bier, das nicht ganz so süßlich ist. Erst im Nachgang kommt langsam eine süßliche Malzigkeit mit etwas Toffeenoten versehene Aromatik dazu. Das Bier erinnert geschmacklich an Malzkaffe. Es ist dabei nicht zu süß, hat aber auch keine ausgeprägte Würze. Es geht eher in die Richtung Malzbonbon oder Malzbier. Der Körper des Bieres hingen zeigt sich kräftig und vollmundig und den gesamtem Mundraum ausfüllend. Die Kohlensäure ist sehr passend dosiert und verleiht dem Bier eine gewisse Spritzigkeit. Im Nachgang kommt neben den brotigen süßliche Noten auch eine gewisse Röstaromatik durch, die Lust auf den nächsten Schluck macht. Mich hat da Bier sehr überzeug mit dieser süßmlazigen Note, die an Tofee, aber auch Brotkruste erinnert und der leicht süßliche Abgang gepaart mit dem etwas röstigen und vor allem langen Nachgang.

Zum Fazit: Schade das es das Bier nicht mehr gibt, denn in meinen Augen handelt es sich um ein wirklich gutes Dunkles, aber vielleicht schafft es dieses Bier ja auch mal an den Zapfhahn vom Brauereigasthof. Ich gebe ihm jedenfals 4 Sterne.

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Andechs Weizenbock

Das Sortiment der Andechser Klosterbrauerei verändert sich eigentlich nur recht selten. Sehr lange Zeit hatte man nur die 7 selben Sorten im Sortiment und auch saisonal wechselnde Bierspezialitäten sucht man vergebens. Dies hat sich 2018 mit der Einführung des Andechser Weizenbocks aber geändert. Seitdem kann man ihn immer von Oktober bis März genießen, in der Flasche, oder auch direkt im Bräustüberl auf dem „Heiligen Berg“ in den Mauern des weltbekannten Klosters. Inzwischen gibt es sogar auch ein Alkoholfreies und ein Radler aus Andechs. Der Alkoholgehalt liegt bei 7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat eine sehr ordentlichen weißen schaum.

Zum Geruch: Ein hefig fruchtiges Aroma habe ich hier in der Nase. Man hat wunderbare riefe Pflaumen und Bananen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das sehr erfrischend und lecker wirkt. Die Banane und die Pflaumen kommen durch, sind aber nicht zu dominant, wirken aber dennoch reifer. Der Körper wirkt rund, für einen Bock aber doch noch zurückhaltend. Es wirkt wie ein recht rundes Bier, dass sich aber merkwürdigerweise für seinen Alkoholgehalt geschmacklich etwas zurückhält. Es hat einen gewissen Körper wirkt aber doch eher wie ein stärkeres normales Weizenbier und hat weniger diesen schweren Bockcharakter, sodass man auch den Alkohol nicht schmeckt. Eine elichte Hopfenbittere am Gaumen rundet den Geschmack ab. Zudem hat man die typische gewürznelke wie man sie in vielen Weizenbieren im Geschmack hat.

Zum Fazit: Ein runder, nicht zu mächtiger und damit auch gefährlich süffiger Weizenbock den man hier hat. Auf der anderen Seite gibt es aber auch noch deutlich komplexere und tiefgründigere Weizenböcke. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Ammerndorfer Bock

In Bayern, speziell in Franken gibt es rund um den Dreikönigstag die Tradition des Stärk Antrinkens, bei dem man normalerweise für jeden Monat des Jahres ein Seidla Bier trinkt. Dies soll böse Geister vertreiben und Kraft und Gesundheit für das anstehende Jahr verleihen. Meist wird dabei Bockbier getrunken, wobei die wenigsten davon wirklich 12 Gläser an einem Abend schaffen. Nicht selten endet so ein Stärk Antrinken also im Vollrausch, wenn man es wirklich genau nimmt mit den 12 Bockbieren. Vor allem in Franken wird das Stärk Antrinken inzwischen als Event gefeiert und viele der Brauereigaststätten schenken dort noch einmal ihren Bock aus. Ein gutes Bockbier gilt dabei vor allem in Franken seit jeher als das Aushängeschild einer jeden Brauerei. Darum gibt es im folgenden Test auch ein Bockbier aus Franken, nämlich das der Brauerei Dorn aus Ammerndorf in Mittelfranken. Mit einem Alkoholgehalt von gerade einmal 6,2% ist er auch nicht so stark und eignet sich daher durchaus um die 12 Seidla in Angriff zu nehmen.

Zur Optik: Ein rötlich schimmerndes Bier mit ordentlichem weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, etwas röstiges Aroma zeigt sich in der Nase.

Zum Geschmack: Das Bier ist kräftig malzig mit einem intensiven Geschmack. Im ersten Eindruck hat man malzig karamellige Noten die sich hier vereinen und der Geschmack bleibt auch noch lange im Nachgang hängen. Das Bier ist durchaus eher süßlich und auch leicht fruchtig. Es erinnert etwas an Sauerkirsche, und so hat man in der Rezenz auch eine leichte Säure. Auch ein sehr reifer Apfel könnte noch im Geschmack wahrnehmbar sein. Im Körper ist das Bier überaus kräftig mit durchaus auch leicht würzigem Abgang. Mich überzeugen vor allem auch die karamelligen Noten. Bis zum ende hin bleibt es ein kräftiges Bier mit würzigem Abgang und ein schön lange anhaltenden Karamellnote.

Zum Fazit: Ein wirklich leckeres und rundes Geschmacksvergnügen ist dieses Bier auf jeden Fall. Trotz seiner Stärke ist es nicht zu süß und überzeugt mit ansprechender Würze und Karamellnoten. Dafür gebe ich dem Bier 4 Sterne.

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Stiegl Columbus Ale

Das Bier für Entdecker. Damit wirbt die Salzburger Stieglbrauerei für ihr Columbus Ale. Und irgendwie stimmt das ja auch, denn Stiegl war eine der ersten Traditionsbrauereien in Österreich, die sich mit dem Thema Craftbeer auseinandergesetzt haben. Nicht umsonst gibt es schon seit Jahren die immer wieder wechselnden Hausbiere und Wildshut Produkte von denen es neben Bier z.B. auch Brände gibt. Mit dem Columbus Ale hat die Stiegl Brauerei auch schon seit langer Zeit ein massentaugliches Pale Ale in ihrem Standartsortiment, das auch im großen Stil in der kleinen Einwegflasche verkauft wird und in vielen Super- und Getränkemärkten in Österreich zu finden ist. Beim Bier selbst handelt es sich um ein leichteres Pale Ale mit einem Alkoholgehalt von 4,7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtig florales Aroma, bei dem man vor allem Mandarine und Orange in der Nase hat. Dazu kommen noch knackige Zitrusaromen.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier mit einer schönen bitterfruchtigen Note, dass im Körper aber dennoch einigermaßen schlank ist. Es wirkt auf mich sehr spritzig belebend und damit sehr erfrischend. Es hat eine schöne Bittere die aber auch Aromatisch ist und mit schönen Zitrusnoten, sowie etwas Orange und Mandarine bestückt ist. Auch hat man etwas vom Geschmack da sich diese Noten, vor allem die Hopfenbittere noch länger um den Gaumen legen. Durch die Zitrusfrüchte kommt im Nachgang auch eine leichte Säure ins Spiel, welche sehr gut zum spritzigen und schlanken Charakter des Bieres passt. Insgesamt ein dezentes aber dennoch betont hopfiges Bier.

Zum Fazit: Für ein Standardpaleale ist es wirklich nicht schlecht. Im Vergleich zu anderen, ähnlichen Bieren geht, was die Geschmackstiefe und Intensität betrifft, sicherlich noch mehr, aber dieses hier ist dennoch ein gutes, leichtes Pale Ale und vor allem sehr erfrischend. 4 Sterne.

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Greif Vollbier Hell

Natürlich mache ich auch im neuen Jahr mit meinen Biertests in gewohnter Qualität weiter. Auch mein Podcast Projekt “ Ausgedacht und Nachgetrunken“ werde ich weiterführen und um neue Ideen ergänzen. Da das neue Jahr jedoch auch die Zeit für Veränderung und die ein oder andere Neuheit bietet soll das erste Bier des Jahre ein Bier sein, welches noch nicht so lange am Markt ist, eine Neuheit also. Anlässlich des 175 jährigen Jubiläums hat die Forchheimer Brauerei Greif nämlich ein Helles in einer Retro Version heraus gebracht, das sowohl optisch als auch geschmacklich an jenes aus den 60er und 70er Jahren erinnern soll. Geschmacklich soll es sich durch seine mildere Hopfung im Vergleich zum normalen Hellen von Greif unterscheiden. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik. Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier mit ordentlichem weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht etwas getreidig, aber auch leicht hopfig.

Zum Geschmack: Das Bier ist sehr lebendig, aber auch etwas hopfig. Der Nachgang ist dennoch eher mild. Eine gewisse Hopfenwürze am Gaumen ist aber nicht zu leugnen. Im Körper ist das Bier sehr schlank überzeugt mich aber vor allem durch sein dezentes Hopfenaroma welches am Gaumen anklingt. Das Bier ist süffig könnte aber noch spritziger sein, Es bleibt auch im weiteren Trinkverlauf ein würzig frisches Helles mit durchaus ausgeprägter Hopfennote am Gaumen die mich überzeugt. Malzsüße kommt nur ganz leicht im Geschmack heraus und ist hier eher zurückhaltend.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein doch eher mildes, aber keineswegs geschmackloses Helles. Ich finde dennoch das geschmacklich vor allem eine leichte Hopfenwürze heraussticht und es so durchaus deutlich mildere Helle gibt. Vor allem das Malz hält sich geschmacklich zurück und sorgt für ein schlankes und süffiges Bier. Wie sich das Bier im vergleich zum normalen Hellen verhält kann ich jetzt so spontan nicht sagen, jedoch werde ich das zu gegebener Zeit nachtragen, wenn ich wieder einmal in den Genuss dieses Bieres kommen sollte.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern und Freunden des Bierblogs ein frohes neues Jahr 2026 auf das es noch viele lecker Bierchen geben wird. Prost!