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Post Weiler Pilsener

Das nächste Bier, welches ich euch im Blog vorstellen möchte ist das Pilsener der Postbrauerei aus Weiler im Allgäu. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent hopfiges Aroma, aber auch feine süßliche Malznoten habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass durchaus spannend ist. Es ist sogar leicht Malzsüßlich und sehr schlank im Körper. Es wirkt sehr frisch und lebendig, ohne das die Kohlensäure zu sehr im Hals kratzen würde. Auch Hopfen ist vorhanden und sorgt für eine milde Bittere am Gaumen und diese hält durchaus auch etwas länger noch an. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein Bier, das gute Hopfenaromen hat, die einem etwas zu süßlichen Malzkörper gegenüberstehen und im Nachgang auch eine leichte Buttrigkeit erzeugt.

Zum Fazit: Typisch süddeutsch handelt es sich um einer milderes Pilsner. Dennoch ist durchaus eine gewisse Hopfenbittere vorhanden. Im Gegensatz zu anderen Pilsnern ist hier auch der Malzkörper zu schmecken. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Rodenbach Classic

Vor fast 10 Jahren, 2017 habe ich zum letzten Male ein Bier aus der Belgischen Traditionsbrauerei Rodenbach verkostet, die weltberühmt für ihre Rotbiere ist. Das Rodenbach Classic ist Wort wörtlich der Klassiker der belgischen Brauerei und Quasi auch eine Benchmark seines Bierstiels, dem Flämischen Red Ale. Das Besondere hier ist das es sich beim Bier um einen Verschnitt aus 75% Jungbier und 25% eines 2 jährigen im Holzfass gelagerten Bier handelt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, rötliches Ale, das keinen besonderes auffälligen Schaum zeigt.

Zum Geruch: Sofort kommen einem säuerliche Fruchtaromen in die Nase. Die Sauerkirsche ist hier natürlich dominant. Auch getreidige Noten kommen dennoch durch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier, dass diesen säuerlich fruchtigen Aromen der Sauerkirsche sofort nachkommt. Es zieht einem hier im ersten Eindruck schon ein wenig die Mundwinkel zusammen, wenn man diesen Geschmack nicht gewohnt ist. Dennoch hat das Mundgefühl aber auch etwas cremiges. Das Bier ist insgesamt ein Wechselspiel von süßlichen Noten und einer obstigen Säure. Im Nachgang hat man etwas getreidige Noten und eine feine Hopfenbittere. Die Kohlensäure ist hier sehr lebendig. Insgesamt ist die Kirsche hier das klar dominierende Geschmacksmoment.

Zum Fazit: Die Säure macht das Bier sehr erfrischend und wer solche ein Bier mag ist hier wirklich sehr gut aufgehoben. Dazu diese schöne Fruchtaromatik, die sehr natürlich wirkt und die gut abgestimmte getreidige Aromatik des Bieres, die einen dann wieder auf den Boden des Biertrinkens holt, gefallen mir. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Spalter Brombachseer Hell

Der große Brombachsee in Mittelfranken geriet im letzten Sommer vor allem durch einen etwas angriffslustigen Wels in die Schlagzeilen. Dieser hatte innerhalb weniger Tage angeblich mehrere Badegesäte gebissen. Bei einem umstrittenen Polizeieinsatz wurde besagter Wels angeblich von einem Beamten erschossen und landete schlussendlich in einem regionalen Gasthof auf den Teller. Doch auch ohne diesen äußerst kuriosen Vorfall, ist die rund um den See gelegene Region „Fränkisches Seenland ein beliebtes Nah- und Fernreiseziel. Das Besondere ist, dass es sich bei den Seen größtenteils um künstlich angelegte Stauseen handelt, die im Zuge der Donau Main Überleitung angelegt wurden. Das passende Bier zum See kommt von der nahegelegenen Stadtbrauerei Spalt, die sich damit in die Reihe der nach einem See benannten Hellbiere einreiht. Das dieses Konzept ein Erfolgsmodell sein kann, haben der Hype um entsprechende Biere vom Tegern-. oder Chiemsee die letzten Jahre eindrucksvoll bewiesen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat leicht brotige Noten, etwas Hopfen ansonsten ist es geruchlich nicht so richtig herausstechend.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass auf mich im ersten Eindruck doch sehr würzig wirkt und somit durchaus auch eine hopfige Komponente mitbringt. Es ist dabei auch nicht so süßlich wie andere Helle, die man sonst so trinkt. Auch im weiteren Trinkverlauf handelt es sich hier ein Bier, dass durchaus Noten eines hellen Bieres aufweist, die auch etwas süßlich sind, dazu kommen aber etwas herbe Hopfennoten, die das ganze dann auch herb machen.

Zum Fazit: Typisch für Spalt spielt auch bei diesem Hellen der Hopfen nicht nur eine Nebenrolle, sondern ist hier durchaus sehr präsent im Geschmack. Von mir gibt es dafür 4 Sterne für dieses etwas andere, würzigere Helle aus Franken.

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Rossdorfer Bock

Passend zur Fastenzeit ist mein nächstes Testbier wieder ein Bock. Dieses mal jener der Rossdorfer Brauerei Sauer. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat einen intensiv malzigen Geruch in der Nase, aber auch reifes Streuobst ist zu finden.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem kräftigen malzigen Körper. Die Süße hängt auch im Nachgang noch länger nach. Das Bier ist süffig und hat einen sehr schönen Malzkörper mit gewisser Würze am Gaumen. Dazu ist es aber nicht wirklich alkoholisch, was ich ebenfalls positiv herausstellen würde. Der Nachgang ist auch süßlich offenbart aber auch fruchtige Noten von reifem Streuobst ala Äpfel und Birnen. Diese fruchtigen Noten breiten sich vor allem im Nachgang sehr schön im Mundraum aus und machen Lust auf den nächsten Schluck. Zudem sorgt die Kohlensäure für ein leichtes prickeln und nimmt dem Bier etwas die Schwer und sorgt zusätzlich dafür das es süffig bleibt und nicht zu süß wird.

Zum Fazit: Ein wirklich guter heller Bock, der sehr süffig ist und mit einer schönen reifen Obstnote im Abgang überzeugt. Eine leichte Hopfenwürze rundet das Ganze ab. Ich bin kurz davor, hier die Höchstpunktzahl zu vergeben, aber etwas fehlt mir hier noch, dass es von den anderen guten Bieren noch einmal deutlich abhebt. Daher gibt es von mir sehr gute 4 Sterne.

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Rieder Helle Weiße

Die Stadt Ried am Inn hat historisch eine lange Verbindung. Erst 1813 wurde es endgültig Österreich zugesprochen. Die lange Verbindung zu Bayern sieht man nicht nur im Wappen, sondern auch im Bier. Denn das Sortiment der Rieder Brauerei umfasst nämlich schon seit längerer Zeit viele eigentlich eher für Bayern typische Bierklassiker. Unter anderen gibt es auch ein helles und ein dunkles Weissbier, wovon die helle Version nun in meinem Blog verkostet wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr hefiges und bananiges Aroma habe ich in der Nase, wie sich das für ein Weißbier gehört.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit mit sehr kräftigem Körper, dass vor allem auch durch einen bananig fruchtigen Abgang auffällt, der dennoch auch etwas hefelastig ist. Insgesamt ist die Hefe geschmacklich schon sehr dominant und dementsprechend verfügt der Abgang auch über eine lange Banane. Es ist ein Bier mit mittlerem Körper und für meinen Geschmack dürfte es gerne noch etwas spritziger sein.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ich muss sagen, dass es sich hier um einen wirklich sehr erfrischenden und vor allem sehr schön fruchtig, bananigen Vertreter seiner Zunft handelt. Deshalb bekommt es von mir eine Wertung von 4 Sternen.

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Püttner Basalter Dunkel

Im nächsten Bier wird es wieder ein wenig dunkler. Zu Ehren des Naturparks nördlicher Oberpfälzer Wald wurde 2014 erstmals das Basalter Dunkel der Brauerei Püttner aus Schlammersdorf gebraut. Dies hat einen Alkoholgehalt von 5,2% und wird in nun folgendem Beitrag vorgestellt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen sehr passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht brotig aber auch eine gute Portion schokoladig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das Bier leicht röstig im Abgang, bevor es dann ins etwas süßlichere übergeht. Im Körper ist das Bier durchaus kräftiger und auch nach hinten heraus zeigt sich ein Wechsel mit durchaus schokoladig süßlichen und röstigen Malznoten. Diese ergänzen sich gut. Trotz des kräftigen Körpers finde ich, dass es dem Bier etwas an Substanz bzw. geschmacklicher Tiefe fehlt.

Zum Fazit: Ich finde das Bier hat ein gutes Wechselspiel aus leicht süßlichen und etwas röstigen Noten. Insgesamt ein gutes Dunkles, dem aber noch ein Tick zu einem sehr guten fehlt. Von mir gibt das 4 Sterne.

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Kuchlbauer Dunkel

Das letzte Bier vom Kuchlbauer aus Abensberg welches mir noch nicht hier am Blog vorgestellt habe ist das Dunkle. Auf der Website der Brauerei werde komischer Weise nur deren obergärige Biere vorgestellt, die gewisse auch den meisten Umsatz generieren, jedoch hat zumindest deren untergräiges Helles auch mich voll und ganz überzeugt. Dementsprehend habe ich durchaus auch ein wenig Vorfreude, wenn es jetzt an das Dunkle geht. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht brotig, krustig mit einer gewissen Süße.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem eher süßlichen Aroma. Es wirkt frisch und süffig. Zudem hat es einen sehr intensiven Nachgang, der noch schön lange im Mundraum präsent ist. Die Kohlensäure ist gut dosiert und prickelt nicht übermäßig wie es bei einem Dunklen Bier sehr gut passend ist. Ansonsten ist das Bier sehr süffig und wirkt frisch und ausgeglichen. Das Bier ist nicht röstig hat dafür aber einen etwas süßlichen, leicht schokoladigen Abgang. Allgemein hat das Bier ein wirklich sehr schön cremiges Mundgefühl.

Zum Fazit. Ein gutes Dunkles Lagerbier mit schönem cremig-schokoladigen Mundgefühl. Von mir bekommt es eine Wertung von 4 Sternen.

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Brewers Tribute Pale Ale

Auch Brwers Tribute sind ein weiteres Berliner Craftbeerprojekt, welches seinen Ursprung in der Hochphase der Craftbierwelle Mitte der 2010er Jahre hat. gegründet 2015 von zwei Bierbegeisterten freunden, war die Brauerei zunächst nur als Brewpub konzipiert. Seit man sich 2019 aber vergrößerte, gibt es die Biere auch in der Flasche. Nachdem zum Duo nach einigen Jahren noch ein weiterer bierbegeisterter Partner dazugestoßen war, vertreibt man inzwischen seine Bier größtenteils unter dem Label Berliner Jungs. Das Brewers Tribute Pale Ale stelle ich nun in diesem Beitrag vor. Der Alkoholgehalt liegt bei runden 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht sehr sehr fruchtig, fast schon etwas saftig. Man riecht sehr schön Mango, aber auch Zitrus, Grapfruit und etwas Mandarine. Alles wirkt sehr frisch.

Zum Geschmack: Das Bier prickelt sehr sehr stark im Mund und wirkt dadurch wirklich sehr lebendig. Es wirkt auch im Abgang dezent bitter. Insgesamt macht es so einen sehr erfrischenden ersten Eindruck. Die Bittere, die sich am Gaumen zeigt hat hier eine durchaus harzige Ausprägung. Vor allem ist das Bier aber durch die Kohlensäure sehr sehr lebendig. Eine wirklich ausgeprägte Fruchtigkeit entfaltet sich nur in Nuancen, dennoch ist de Kohlensäure im weiteren Trinkverlauf nicht mehr ganz so präsent und lässt dem Bier Raum zur Entfaltung. Der Hopfengeschmack könnte für meinen Geschmack dann noch etwa intensiver sein. Der Körper ist durchaus präsent, trägt geschmacklich aber nicht wirklich viel Bier. Der Hopfen steht hier klar im Fokus und sorgt für einen fruchtig herben Abgang und im Nachgang bleiben vor allem Noten von Orange und Grapefruit hängen.

Zum Fazit: Ein typisches Pale Ale, das aber nicht nur bitter ist sondern auch fruchtige und harzige Noten hat. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.

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Haberstumpf Rubin

Obwohl die Brauerei Haberstumpf in ihrer fast 500 jährigen Geschichte sicherlich schon so einige Dinge erlebt hat, war vor allem das letzte Jahrzehnt eine durchaus turbulente Zeit für den Betrieb, dessen Schicksal im Jahre 2017 schon besiegelt schien. Damals sah sich Inhaber Hans Wernlein dazu veranlasst, den Braubetrieb vorübergehend einzustellen, da ein Weiterbetrieb in der bisherigen Größenordnung wirtschaftlich nicht mehr tragbar war. Auch die Nachfolge war ungeklärt, aber glücklicherweise fand sich im Kulmbacher Unternehmer Bernd Förtsch ein Interessent, der die Brauerei schließlich im Jahre 2019 kaufte und ihr wieder neues Leben einhauchte. Mit dem neuen Inhaber wurden die Anlagen modernisiert und auch das Sortiment wurde komplett umgekrempelt. Man beschränkte sich zunächst auf zwei Hauptsorten, dem Hellen und einem etwas dunkleren Lagerbier, dem Rubin. Inzwischen hat sich das Sortiment über die Jahre ein wenig vergrößert, die Hauptsorten bleiben aber nach wie vor das Helle und das Rubin. Dieses Bier ist ein Rotbier und typisch für Oberfranken, der Heimat der Brauerei, die ihren Sitz in Trebgast im Landkreis Kulmbach hat. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, braunes Bier. Es hat einen durchaus passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßliches karamelliges Geruchsaroma. Es erinnert leicht an Schokolade.

Zum Geschmack: Ich habe ein im Körper kräftiges Bier, das schon im Antrunk eine deutliche brotig schokoladige Note aufweist, die sich auch bis in den Abgang durchzieht und mit einer ganz feinen Röstaromatik lange im Mundraum bleibt. Das Mundgefühl wirkt insgesamt sehr cremig. Insgesamt hat man ein im Körper kräftiges Bier, dass aber auch Aromen von etwas Wildfrucht , wilde Kirsche hat man im Abgang vermehrt. Vor allem aber kommen die Schokoladen und Brotnoten hier am ehesten zum Tragen. IInsgesamt hat man ein vollmundiges Bier, das durchaus eine gewisse Würze mitbringt und Röstnoten sowie leicht Schokoladennoten gut miteinander vereint. Gegen Ende lässt es geschmacklich aber etwas nach. Vor allem die Röstmalznote entfaltet aber bis zum Schluss sehr schön ihren geschmack im Mundraumund ist geschmacklich auch dominant.

Zum Fazit: Man kann dieses Bier wirklich hervorragend trinken. Ein würziges, abwechslungsreiches Bier mit vor allem schöner Röstnote. Von mir bekommt das Bier daher eine Wertung von 4 Sternen.

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Heidelberger Pils

Heute schaue ich nach längerer Zeit wieder einmal bei der Heidelberger Brauerei vorbei, die inzwischen von der Welde Brauerei gekauft wurde und einen kompletten Markenrelaunch hinter sich hat. Das Sortiment wurde verschlank auf das Wesentliche beschränkt und auch die Etiketten und Flaschen sind komplett neu. Ein Klassiker der geblieben ist, ist das Pils und dieses stelle ich im folgenden Beitrag vor. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik. Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat eine ganz passablen weißen Schaum

Zum Geruch: En sehr hopfiges Aroma mit einer leicht blumigen Note hat man in der Nase.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck zeigt sich überraschend ein sehr aromatisches und auch klar hopfenbetontes Bier. Es ist nicht wirklich bitter, aber dafür sehr floral und grasig. Es prickelt schön, auch weit in den Nachgang hinein und das lässt das Bier rund und auch süffig erscheinen. So macht es einen sehr bekömmlichen Eindruck, bei dem man Lust auf den nächsten Schluck bekommt. Wirklich bitter wird es aber nur kurz, wenn es den Gaumen passiert. Insgesamt bleibt es ein eher etwas milderes Bier, bei dem der Hopfen eher aromatischer, grasiger auftritt. Im Körper ist es schlank und vom Malz schmeckt man nur eine marginale Süße.

Zum Fazit: Wer auf ein Pils mit knackiger Hopfenbittere steht wird hier vielleicht nicht ganz abgeholt. Wer aber auf süffige, aromatischere Pilsbiere steht, die dazu nicht zu süß und dennoch hopfenbetont schmecken, ist hier ganz gut aufgehoben. Ich gebe dem Bier 4 Sterne