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Superfreunde Super Ale

Die letzten warmen Tage sind noch einmal ideal um ein Bier zu genießen. Daher gibt es heute zum Abschluss des Wochenendes noch einmal einen frischen Test.  Dieses mal gibt es ein Bier von einem noch recht jungen Bierprojekt, nämlich ein Bier von den Superfreunden aus Berlin. Seit 2016 gibt es dieses Projekt nun. Eine eigene Brauerei haben sie dabei nicht, sondern sie mieten sich in Brauereien ein, die Braukapazitäten frei haben und stellen dort ihr Bier her. Herausgekommen sind dabei immer wieder wechselnde Bierspezialitäten, von IPA bis Pils. Aus dieser bunten Riege möchte ich heute das Super Ale  vorstellen, ein Pale Ale oder Easy IPA wie es auf der Website heißt mit 5,9% Alkohol.

Zur Optik: Rötlich bis bernsteinfarbenes Bier. Recht dunkel für ein Pale Ale. Der Schaum ist weiß und ca. 2 cm breit.

Zum Geruch: Beeriges, aber zugleich auch recht grasig/harziges Aroma vom Hopfen. Die leichte Fruchtigkeit ist dabei den harzigen Noten überlegen.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist recht lasch bzw. wässrig. Im Abgang kommen dann bittere/harzige Noten, die dann dem Bier wenigstens etwas Profil verleihen. Immer wieder kommt auch das feine, leicht süßliche Malzbett hindurch. Auch lassen sich in der Mundhöhle ganz leichte mit beerigem Geschmack angehauchte Nuancen durchblicken. Den Alkohol schmeckt man nicht durch und so ist das Bier doch sehr bekömmlich und gut zu trinken. Immer wieder kommen Ansätze von Orangenen und reifen Äpfeln durch.

Zum Fazit: Es ist eine Easy IPA, den der Gesamteindruck vermittelt schon eher ein leichtes Bier mit angedeuteten Ansätzen eines IPA, die aber leider ein wenig im Sande verlaufen. Dennoch kann man es bei diesem Wetter ganz gut trinken. Ich gebe hierfür 3 Sterne

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Rotochsen hefeweizen hell

Im heutigen Biertest bleiben wir mal wieder in der Region. Dieses mal geht es auf die Ostalb nach Ellwangen an der Jagst. Auch dort hat sich über die Jahrhunderte noch eine Brauerei erhalten. Seit 1680 schon braut hier die Brauerei Rotochsen, die nach wie vor in Besitz der Familie Veit ist. Aus dem kleinen Sortiment, welches einige traditionelle Biersorten umfasst, möchte ich heute des helle Hefeweizen verkosten. Das Weizen hat einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Mittelorangenes Bier, welches klar filtriert ist. Es hat einen ordentlichen weisen Schaum.

Zum Geruch: Bananig hefiger Geruch, aber auch einen ordentlichen Einfluss von Nelke.

Zum Geschmack: Fruchtiges Bier. Es entfaltet vor allem im Abgang eine schöne Note von Vanille und Banane. Ansonsten hat das Bier eine ausgeprägte Getreidenote, die immer mal wieder von den zuerst beschriebenen Eindrücke umrandet wird. Hier und da wird es noch von ein paar kräutrigen Nuancen ergänzt. Die einzelnen einzelnen Komponenten könnten aber etwas besser aufeinander abgestimmt sein und so wirkt das Bier einfach ein wenig zu schwerfällig. Dies liegt auch an der etwas mangelnden Kohlensäure.

Zum Fazit: Ein solides Weizen, dem aber hier und da einfach etwas an Substanz fehlt. Es hat zwar tolle Nuancen, diese sind aber nicht gut aufeinander abgestimmt und das macht es unrund. Hierfür gibt es dann leider nur 3 Sterne.

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Der Hirschbräu Holzar Bier

Im heutigen Biertest wird es etwas rustikaler, es gibt diesesmal nämlich ein Bier für alle Holzhacker, Förster oder sonstige die sich jetzt im Herbst wieder im Wald herumtreiben. Es handelt sich hierbei um das Holzar Bier der Hirschbräu aus Sonnthofen im Allgäu. Das dunkle Lagerbier hat einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Bernsteinfarbenes bis bräunliches Bier. Es hat einen weißen Schaum, der recht schnell wieder vergeht.

Zum Geruch: Ein sehr malziges und brotiges Aroma hat man hier in der Nase. Es riecht auch ein bisschen hopfig/herb. Man hat einen Einschlag von etwas Brotkruste.

Zum Geschmack: Ein interessantes uriges und würziges Bier bietet sich hier im ersten Eindruck, bei dem aber zunächst einmal die Kohlensäure ein tiefgründigeres Geschmackserlebnis leider etwas verblendet. Im Abgang hat man sehr herbe und harzige Noten, die dann im Nachgang in sehr brotige und röstige Töne übergehen. Es schmeckt teilweise ein bisschen pappig und auch im weiteren Trinkverlauf finde ich die Kohlensäure zu hoch dosiert. Mir kommt der getreidige Geschmack hier einfach nicht ganz zum tragen und das Bier wirkt dadurch auch nicht so süffig.

Zum Fazit: für ein dunkles Bier ist es mir definitiv viel zu spritzig. Das ist schade, denn ansonsten hat das Bier wirklich sehr gute Geschmacksnuancen. Es ist röstig und würzig im Körper, das weiß zu gefallen. Dennoch kann ichhierfür leider nur 3 Sterne geben.

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Schönbuch Pils

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder ein Bier der Schönbuch Braumanufaktur aus Böblingen. Aus dem reichhaltigen Sortiment der Brauerei, von denen schon einige Biere im Test waren möchte ich dieses mal das klassiche Pils der Braumanufaktur verkosten. Der Alkoholgehalt hat einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr schönen wießen Schaum.

Zum Geruch: Man hat grasig hopfige Noten, die jedoch von einem starken getreidgen Charkter umspült werden. Beim zweiten riechen kommt der Hopfen richtig blumig zur geltung.

Zum Geschmack: Hier bestätigt sich der frische herbe Geschmack des Pilses. Im Nachgeschmack ist es sehr grasig, beisweilen aber eine ganz kleine Spur metallisch. Insgesamt vom Charkter her vor allem im Abgang ein wenig zu leicht, jedoch ist der Körper nicht zu schwach. Der Geschmack verteilt sich sehr in der Backengegend und im Hals, wohingegen der Rachen und Gaumenbereich bis auf einen ganz leichten süßmalzigen Ton eigentlich von jeglichem Geschmackseinfluss verschont beibt. Ein auch im Körper sehr schlankes Pils. Es ist für ein Pils sehr süffig aber auch im weitere Trinverlauf fehlt hier einfach der richtige Charakter und es könnte eine hopfigere Kante haben.

Zum Fazit: Ein Bier mit einem guten hopfigen Eisntieg, welches jedoch recht schnell an Profil verliert. Ich finde es wirklich schade das im weiteren Trinkverlauf der Hopfen nicht so gut durchkommt. Dennoch bekommt es von mir 3 Sterne.

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Kaiser Keller Pils

333 Julis Bierblog feiert mit dem heutigen Test ein ganz besonderes Jubiläum. Der insgesamt 333 Beitrag steht aus und aus diesem Anlass habe ich mir ein Bier ausgesucht, welches in der Region weitläufig verbreitet ist und sowohl seine Fürsprecher als auch seine Feinde hat. Es handelt sich um ein Bier, welches ich schon oft getrunken habe und welches auch auf Festen sehr beliebt ist, da es in der praktischen 0,33 Bügelflasche daherkommt. Es handelt sich hierbei natürlich um das Kellerpils der Kaiserbrauerei aus Geislingen. Da über dieses Bier in der Region schon viel philosophiert wurde, habe ich mir gedacht dieses Bier ist doch ideal um das 333 Jubiläum zu begehen. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Hellgoldenes, naturtrübes Bier.Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefiges, leicht fruchtiges Aroma, mit einem Hauch Zitrus.Der Geruch ist aber nur recht marginal und gibt insgesamt nicht so viel her.

Zum Geschmack: Ein wirklich sehr frisches Bier mit vor allem im Abgang leicht süßmalzigen Aromen. Es ist leicht zitrusmäßig angehaucht, aber nicht so richtig pilsig. Mir fehlt eine bittere Hopfennote oder irgend ein anderes Lebenszeichen des Hopfens. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es bis auf diese leicht zitronige Hefearomatik im Abgang nicht wirklich vielsagend.Die Kohlensäure prickelt ganz gut und es wirkt frisch.

Zum Fazit: Wirklich überzeugt hat mich das Bier nicht, dafür fehlt ihm einfach die Aromatik und es ist doch recht langweilig. Dafür ist es aber sehr süffig und gut trinkbar. Ich muss dazu sagen, dass ich auch schon schlechtere und bessere Biere von diesem Bier hatte. Daher finde ich es im Geschmack doch ein wenig variabel, was vermutlich mit der Qualität des Bügelverschlusses zu tun hat. Insgesamt gibt es hierfür heute knappe 3 Sterne.

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Feldschlösschen Pilsner

Im heutigen Biertest geht es zur Abwechslung dieses mal in den Osten der Republik, genauer gesagt nach Sachsen. In der Landeshauptstadt Dresden befindet sich nämlich mit der Feldschlösschen Brauerei AG eine der größten Brauereien des Freistaats. Die Geschichte des Feldschlösschens lässt bis zu einem Bauernhof mit Bierherstellung in das Jahr 1644 zurückverfolgen. Die Geschichte der Feldschlösschen Brauerei AG beginnt allerings erst deutlich später, nämlich 1858, als die AG gegründet und somit der Grundstein für eine moderne Industriebrauerei gelegt wurde. Die Verstaatlichung der DDR Zeit erlebt die Brauerei als Teil des VEB Dresdner Brauereien, welcher wiederum im Getränkekombinat Bezirk Dresden aufging. Nach der Wende wurde der Betrieb 1992 als sächsiche Brauunion von der Holsten Brauerei aus hamburg erworben. Diese benannte die Brauerei 1995 wieder in ihren alten Namen Feldschlösschen AG um. 2011 endete diese Partnerschaft, als Carlsberg, welche Holsten mittlerweile übernommen hatten, die Feldschlösschen AG an die TCB Beverage verkauft. Aus dem Sortiment der Brauerei verkoste ich heute den Klassiker, das Pilsner. Ein Pilsner mit 4,9% Alkohol.

Zur Optik: Klar filtriertes, hellgoldnes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Hopfig-herbes Aroma mit etwas getreigen Noten. die hopfigen Noten sind aber dominant.

Zum Geschmack: Ein herbes Pilsaroma mit einer gewissen süßlichen Note im Abgang hinterlässt der erste Eindruck. Auch im weitere Trinkverlauf ein sehr hopfendominiertes Bier. Seine Herbheit und Bittere behält das Bier bis zum Edne des trinkvergüngens und vonder anfänglichen Süße ist dann nichts mehr zu spüren. Die Kohlensäure ist gut dosiert und es hat einen passenden schlanken Körper. Allerdings ist es mir ein wenig zu eindimensional auf die Bittere zentriert und der Hopfen könnte etwas aromatischer daherkommen.

Zum Fazit : Ein solides Pils, welches in erste Linie die Kritierien erfüllt die man an ein Pils stellt. Mehr hat es dann aber auch nicht zu bieten und so bleiben am Ende 3 gute Sterne für das Feldschlösschen Pilsner übrig.

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Kilkenny Irish Red Ale

Neue Woche neues Bier. In meinem heutigen Biertest widme ich mich einem Bier, welches zusammen mit dem Guinness Extra Stout eigentlich zum festen Inventar eines jeden Irish Pubs gehört, nämlich dem Kilkenny Irish Red Ale. Somit ist es auch nicht verwunderlich, das beide Biere aus der selben Brauerei in Dublin kommen. Die Ursprünge dieses Bieres liegen aber, wie der Name schon vermuten lässt, in Kilkenny, genauer gesagt in der dortigen  St. Francis Abbey. Dieses Kloster ziert im übrigen auch das Etikett des Bieres. Gegründet wurde die Brauerei im Jahre 1710 von John Smithwick. Im übrigen wird das Bier eigentlich auch unter dem Namen Smithwicks vertrieben. Aufgrund von Marketingstrategien, wird das Bier aber außerhalb Irlands unter dem griffigeren namen Kilkenny vertrieben. Mit einem Alkoholgehalt von 4,2% ist es ein eher leichteres Bier.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rötliches Bier. Auch der Schaum ist leicht rötlich angehaucht.

Zum Geruch: Ein getreidig und vor allem auch röstiges Aroma hat das Bier. Dazu kommen noch etwas Karamell und eine ganz kleine beerige Note, die etwas von Johannisbeere hat

Zum Geschmack: Ein beerig malziges Bier, bei dem die röstige Note deutlich durchkommt. Die Kohlensäure ist mir zunächst ein wenig zu kratzend. aber man hat dafür im Ab- bzw. Nachgang ein sehr schönes Malzaroma das bis in die Backen gelangt. Vor allem die leicht röstigen und karamelligen Noten kommen im weiteren Trinkverlauf sehr gut durch. Vom Mundgefühl ist das bier eher schlank und auch der Körper ist nicht so kräftig. Der Hopfen ist leicht bitetr am gaumen, vor allem gegen Ende.

Zum Fazit: Ein durchaus trinkbares Bier, welchem mir aber die geschmackliche Tiefe und der Ahaeffekt fehlt. Dennoch gehobener Durchschnitt und mir 3 Sterne wert. Frisch gezapft im Irish Pub fand ich es sogar noch ein wenig besser.

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Fischers Hefeweizen

Wochenende, Zeit also für einen neuen Biertest. Diesmal führt er uns nach Mössingen, welches zwischen Tübingen und Reutlingen liegt. Laut Werbeaussage seit über 250 Jahren, braut in diesem beschaulichen Örtchen schon die Brauerei Fischer. Seit 1938 ist sie zudem in Besitz der gleichnamigen Familie. Das Sortiment lässt keine Wünsche offen und deckt viele klassische Biersorten ab. Daneben gibt es auch noch ein paar Craftbiere die das Sortiment abrunden. Nichtsdestotrotz lasse ich es heute etwas traditioneller angehen und verkoste das Hefeweizen der Brauerei. Es hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Hellorangenes Bier, hefetrübes Bier. Die Schaumentwicklung ist sehr gut und geht sogar über das Glas hinaus.

Zum Geruch: Hopfig-säuerlicher Geruch. Ansonsten ist der hefige Geruch dominant. Zusätzlich noch ein bisschen Banane und grüner Apfel

Zum Geschmack: Sehr süffiges Weizen. Das mir jedoch ein wenig zu hefig ist. Auch finde ich es nicht ganz so spritzig und so wirkt es leider ein wenig tot. Auf der anderen Seite hat man schöne süßliche Fruchtaromen, die an reife Bananen, grüne Äpfel und Erdbeere erinnern. Im Abgang ist es sogar ein wenig herb. Insgesamt ist es aber dann doch sehr schlammig und hefig und die fruchtigen Aromen blitzen nur gelegentlich auf. Süffig ist es jedoch weiterhin und läuft relativ schnell hinunter, da die wenige Kohlensäure es enorm bekömmlich macht.

Zum Fazit: ich bin hin und her gerissen. zum einen hat man schöne fruchtige Noten auf der anderen Seite ist es sehr hefig und die Kohlensäure fehlt. Hierfür gibt es dann leider auch nur 3 Sterne.

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Hoepfner Export

Im heutigen Biertest geht es in die ehemalige badische Residenzstadt Karlsruhe. In der Fächerstadt hat sich nämlich noch ein ordentliches Stück Bierkultur erhalten. Neben der Hatz-Moninger Brauerei gibt es mit Hoepfner nämlich noch eine weitere relativ große Brauerei im Stadtgebiet. Die Brauerei an sich ist wahrlich einen Besuch wert, da sie besonders auch optisch etwas zu bieten hat. Dies rührt daher, dass die Firmengebäude im Stile eines mittelalterlichen Schlosses gebaut worden sind. Diese sogenannte Hoepfnerburg wurde von Johann Hantschel entworfen und ist das weithin sichtbare Markenzeichen der Brauerei. Die Brauerei selbst befindet sich seit 2005 nicht mehr in Privatbesitz der Familie Hoepfner sonder gehört zur Brauholding International und damit zum Heineken Konzern. Dennoch ist die Brauerei ihren Wurzeln treu geblieben und vertreibt ihr Bier weiterhin hauptsächlich regional in Karlsruhe und dem Norden Badens. Aus dem Sortiment verkoste ich heute das Export, eines der Hauptsorten der Brauerei. Das Bier hat einen Alkoholgehalt von 5,2%.   

Zur Optik: Goldenes, klar filtriertes Bier. Hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Brotiger, leicht süßmalziger Geruch. Ansonsten nicht viel.

Zum Geschmack: Ein richtig würziges Bier. Das fällt schon im ersten schluck aus. Hat für eine Export eine wie ich finde ausgesprochen bittere Hopfennote. Aber diese harmoniert wirklich gut mit dem Malz und verhindert, dass das Bier wässrig werden sollte. Auch harmoniert sie gut mit der Kohlensäure und macht dieses Bier so lebendiger und spritziger. Die Bittere lässt im weiteren Trinkverlauf jedoch nach und so tendiert das Bier dann leider eher ins nichtssagende, da das Malz bis auf den Nachgang so gut wie nicht zum Vorschein tritt.

Zum Fazit: Ein solides Export mehr aber auch nicht. Der Anfang überzeugt, dafür ist es gegen Ende dann aber doch eher langweilig. Hierfür gibts dann in Summe solide 3 Sterne.

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Weihenstephan Hefe weissbier

Im heutigen Biertest widme ich mal wieder einem Klassiker, dem Hefe Weissbier der ältesten Brauerei der Welt, der Weihenstephaner Brauerei. Mit einem Alkoholgehalt von 5,4% ist das Bier ein eher stärkeres Weissbier.

Zur Optik: Naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weissen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges Aroma. Dazu hat man noch Pflaume und reifere früchte. Insgesamt ein sehr reifes Fruchtaroma.

Zum Geschmack: Fruchtig, vanilliges Aroma. Es ist sehr fein und das getreidige kommt sehr gut durch. Das ganze Bier ist durch eine hohe Kohlensäurekonzentration geprägt, die sogar im Nachgang noch präsent bleibt. Auch im weiteren Trinkverlauf ein Bier, welches zwar doch sehr getreidg ist, aber irgendwie ein wenig unrund weirkt. Es ist mir treilweise zu getreidig und im Nachgeschmack penetrant. Vor allem der Hefegeschmack ist mir zu penetrant und es ist gegen Ende dann nicht spritzig genug.

Zum Fazit: der Einstieg ist wirklich mehr als passabel, jedoh lässt es gegen Ende sehr stark nach. Mir gefällt es nicht so und hier gibt es deutlich bessere Weizen. Hierfür gibt es nur 3 Sterne.