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Oakham Citra

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder ien Bier, bei dem ich mich ausdrücklich bei einem Freund bedanken muss, der mir dieses Bier aus England mitgebracht hat. Es handelt sich hierbei um das Citra Ale der Oakham Brewery. Die Oakham Brewery befindet sich in Peterborough in Ostengland. Gegründet 1993 ist die Brauerei noch relativ jung. Das Citra welches ich verkoste ist gewissermaßen so ein wenig das Aushängeschild der Brauerei. Grund hierfür ist, das die Brauerei damit wirbt, dass es das erste Bier im vereinigten Königreich ist, welches zu 100% mit dem Aromahopfen Citra gebraut wurde. Der Alkoholgehalt beträgt 4,6%.

Zur Optik: Naturtrübes, hellorangenes Bier. Der Schaum ist nicht besonders.

Zum Geruch; Man hat im ersten Eindruck zitronige Noten. Dazu kommen aber auch grasige Hopfennoten in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man auch hier ein sehr hopfenbetontes Bier, bei dem zunächst auch die erwarteten fruchtige Noten, vor alle in Richtung Zitrone durchkommen . Danach wird es Richtiung Abgang etwas herb, bevor es im Nachgang ein Wechselspiel zwischen fruchtigen und säuerlich bitteren armen gibt. Ganz am Ende im Abgang setzt sich dann aber die bittere und sauren Noten der Zitrone durch. Im weiteren Trinkverlauf fällt das Bier durch durchaus gekonnte Fruchtaromen auf die sehr schön ins zitronige, mandrinige gehen.

Zum Fazit: Ein wirklich interessantes Bier mit einer sehr schönen Fruchtigkeit. Mir sind die Aromen aber insgesamt nicht intensiv genug, das habe ich schon deutlich anders erlebt. Deshalb gebe ich hierfür nur 3 Sterne, auch wenn die Zitrusnoten durchaus sehr schmackhaft sind.

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Lehner Reformations Bräu

Heute ist nicht nur Halloween sondern auch Reformationstag. Dementsprechend gibt es heute auch kein Halloweenbier sonder ein Reformationsbräu. Hergestellt wird das Bier von der Brauerei Lehner, welche dieses Bier extra zum 500 Jubiläum der Reformation 2017 gebraut hat. Die Brauerei Lehner selbst befindet sich momentan leider in einem Insolvenzverfahren, jedoch sieht es so aus das die Brauerei mit neuem Investor vortbestehen kann. Dementsprechend läuft die Produktion auch immer noch und das Bier bleibt vorerst weiterhin erhältlich. Beim reformationsbräu selbst handelt es sich um ein dunkles Bier, so wie die meisten Biere zu Martin Luthers lebzeiten waren.

Zur Optik: Bernsteinfarbenes, leicht bräunlich angehauichtes klar filtriertes Bier.

Zum Geruch: Ein sehr malziger, brotig angehauchter Geruch ,der das Geruchsbild in der Nase dominiert. Dazu gesellen sich leichte Toffe und Karamelltöne.

Zum Geschmack: Ein im ersten Eindruck doch recht mildes Bier. Es hat aber im Abgang auch eine leicht malzige Note, die eine recht frische, leicht fruchtige Note mit einbringt, die an Pflaume und reife Äpfel erinnert. Diese dazu leicht karamellige Note im abgang ist für das Bier wirklich sehr angenehm. Etwas negativ finde ich die zu hohe Kohlensäurekonzentration. Auch gegen Ende ist mir das Bier zu prickelnd und die kohlensäure nimmt dem Bier tiefergreifnde Geschmackseindrücke.

Zum Fazit: Eines der besseren Dunklen die ich bisher hatte, jedoch stört mich die Kohlensäure wirklich massiv, was ich sehr schade finde. Daher reicht es schlussendlich nur für 3 Sterne.

 

 

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Camba Hop Gun

Im heutigen Biertest gibt es nach langer Zeit mal wieder ein Bier der Camba Bavaria. Camba ist für sein sehr breites Sortiment mit immer wieder wechselnden Bierspezialtätn bekannt und bietet so eine vielzahl an einheimischen und internationalen Bierstilen. Eine Konstante im Sortiment der Camba ist die Hop Gun. Hierbei handelt es sich um ein hopfiges Brown Ale mit 6,4%.

Zu Optik: Bernsteinfarbenes bis bräunlihes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen ordentlichen weissen Schaum,

Zum Geruch: Es ist sehr fruchitg und vor allem tropisch, was sich in der Nase bemerkbar macht. Man hat eine gewisse Melone in der Nase und Maracuja. Diese Fruchtigkeit macht den Großteil des geruchs aus.

Zum Geschmack: Es ist im Antrunk ganz ok und solide, bevor es dann im Abgang sehr fruchtig wird. Im Antrunk schmeckt es eher noch neutral, aber prickelt dann am Gaumen ein wenig. Insgesammt hat man aber einen leicht süßlichen Grundton mit herben Hopfenelementen. Es bleibt ein leicht fruchtiger tTn der an Maracuja erinnert. Dazu gesellt sich noch etwas Litschi und Melone und Pfirsich. Das Malz komtm immer mal wieder leicht durch

Zum Fazit: Ich hatte das bier noch fruchtiger in Erinnerung. Hier wirkt es eher trocken herb im Mund und bleibt einer geschmscksexplosion schuldig. Hierfür gebe ich nur 3 Sterne.

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Heubacher kristall weisse

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder ein Bier der Heubacher Hirschbrauerei. Aus dem Sortiment möchte ich heute das Kristallweizen vorstellen. Das Bier hat einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Klar filtriertes, helles Bier. Es hat einen schönen weissen Schaum und sprudelt ordentlich.

Zum Geruch: Sehr süßliches und getrediges Aroma. Hier kommt eher die Banane und die Vanille durch und nicht so der Hopfen.

Zum Geschmack: Ein eher recht geschmacksneutrales Bier, das zwar spritzig ist, jedoch nicht vollends erfrischend wirkt. Insegsamt vor allem in nachhinein ein recht süßliches Bier mit einem nicht zufriedenstelldenn Nachgeschmack, der zwar etwas zitrusmäßig anklingt, jedoch mich nicht volends überzegt.

Zum Fazit: Ein durchaus trinkbares Bier, welches mich aber vor allem gegen Ende nicht mehr so richtig überzeugt. Daher bekommt es nur 3 Sterne.

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Uberach Blanche

Im heutigen Biertest geht es mal wieder über den Rhein nach Frankreich. Ein Freund hat mir hier ein Bier der Brasserie Uberach mitgebracht. Vielen Dank hierfür. Die Brauerei selbst befindet sich im gleichnamigen Örtchen im Elsass. Sie ist seit 1999 aktiv und braut eine Reihe von Bieren, die eher an belgische Sorten angelehnt sind. Darunter auch das Blanche, ein typisches Witbier mit einem Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Naturtrübes, goldenes Bier. Es hat keinen übermäßigen Schaum.

Zum Geruch: Süßlcher, leicht bananiger Ggeruch. die andere Komponenten sind eher getreidige Noten mit einem Stich Orange.

Zum Geschmack: Auch hier im ersten Eindruck ein Bier, bei dem im ersten Schluck vor allem im Antrunk die etreidigen Aromen besonders gut durchkommen. Man schmeckt deutlich den Weizen. Auch im weiteren Trinkverlauf blieb dieses weizige, leicht süßliche. Es ist jedoch nicht zu dominierend und eher zurückhaltend. Es hat darüberhinaus etwas vanilliges und kräutriges. Auch gegen Ende ist vor allem die getreidge Note dominant. Es ist von der Kohlensäure her sehr spritzig, aber die Obstnoten die typische sind und in die Richtung Orange/Zitrone gehen kommen hier nicht so wirklich vor.

Zum Fazit: Ein Bier welches schmeckt und man problemlos trinken kann. Für ein Wit finde ich es aber ein wenig zu unspektakulär und mir fehlt hier für allem die Obstnoten und das leicht säuerliche. Hierfür gebe ich 3 Sterne.

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Hochdorfer Hopfengärtle

Im heutigen Biertest gibt es ein Bier der Hochdorfer Kronenbrauerei. Da momentan die Hopfenernte noch nicht zu lange zurückliegt, gibt es heute mit dem Hopfengärtle ein Bier, bei dem der Hopfen besonders im Mittelpunkt steht. Bei diesem Bier wird nämlich ausschließlich Hopfen verwednet, den die Hochdorfer Brauerei in ihrem eigenen Hopfengarten anbaut. Heraus kommt dann ein Bier Pilsner Brauart mit 4,9% Alkohol.

Zur Optik: Klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen schönen weissen Schaum.

Zum Geruch: Eine ordentliche malzig-süßliche Komponente hat das Bier im ertsen Eindruck. Gleichzeitig ist aber auch eine harzig/hopfige Note mit ausgeprägter Grasigkeit vorhanden.

Zum Geschmack: Man schmeckt deutlich den pilsigen Charakter des Bieres heraus. Jedoch finde ich ihn nicht unbedingt dominant. Vor allem im Nachgang machen sich doch auch deutlich malzige Eiflüsse am Gaumen breit, die sogar leicht karamellig sind , jedoch am ehesten brotge Noten mitbringen. Das Bier ist insgesamt sehr frisch und recht gut bekömmlich. Der Hopfen kratzt leicht am Gaumen, jedoch kommt dann nicht wirklich mehr. Auch hier ist es mir für ein Pils eher zu mild.

Zum Fazit: Vielleicht hatte ich ein wenig andere Erwartungen an das Bier, aber ich habe es mir mehr hopfiger und aromatischer vorgestellt. Sei es drum so kann es mich nicht so richtig überzeugen und mir bleiben nur 3 Sterne übrig, da es ansonsten recht süffig ist.

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White Rabbit Dark Ale

White Rabbit Dark Ale, der Name an sich klingt schon wie ein Widerspruch in sich selbst, ein weißer Hase, der das Etikett dieses dunklen Bieres ziert, man darf gespannt sein. Wäre dies nicht schon spannend genug, so verschlägt uns dieses Bier heute auch noch auf die andere Seite der Erde nach Australien. Mitgebracht hat mir dieses Bier ein Freund aus seinem Urlaub in Down Under. Vielen Dank hierfür. Gebraut wird das bier von der White Rabbit Brewery, welche sich in Halesville in Victoria befindet. Die Brauerei an sich ist eine Zweigstelle der Little Creatures Brewing Company, welche wiederum zum Lion Nathan Konzern gehört. Lion Nathan ist einer der größten Lebensmittelhersteller im Südpazifik und gehört seineszeichens wiederum zur japanischen Kirin Brauerei. Der Alkoholgehalt des Bieres beläuft sich auf 4,9%.

Zur Optik: Tiefschwarzes, trübes Bier, Es hat einen ordentlichen bräunlichen Schaum, der cremig wirkt.

Zum Geruch: Ein röstiges Aroma, dass aber nicht besonders intensiv ist. Man hat gewisse Kaffenoten.

Zum Geschmack: Der erste Eidnruck ist mit einem leicht röstigen Aroma, aber zugleich etwas süßlichen geschmackseindruck verbunden. Diese Noten gehen aber eher ins getreidge als ins schokladige oder fruchtige. Das Mundegfühl ist allgemein sehr weich und cremig. Fruchtige Noten hat man macht man hier nicht aus, eher geht es etwas ins milchige. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, welches mit leichten Röstaromen daherkommt. Die Röstaromen sind aber sehr dezent und nicht besonders intensiv. Auch gegen Ende ist es ein Bier, mit einer nur leichten Röstaromatik.

Zum Fazit: Ein Bier mit guten Ansätzen, aber insgesamt ist der Name dann doch spannender als das Bier. Um die halbe Welt reisen muss man für dieses Erzeugnis dazu schon gleich gar nicht, denn vergleichbare Biere gibt es hier zu Hauf. Es ist nicht schlecht, aber einfach auch nicht spektakulär. Hierfür gibt es nur 3 Sterne.

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Dinkelacker Volksfestbier

Momentan läuft wieder der 174 Cannstatter Wasen. Was liegt also näher als heute ein Bier zu verkosten, welches auf dem Volksfest zum Ausschank kommt. Von den 3 Stuttgarter Biermarken, die auf dem Fest vertreten sind, möchte ich heute das Volksfestbier von Dinkelacker verkosten, welches im Klaus und Klaus Festzelt zum Ausschank kommt. Der Alkoholgehalt beläuft sich auf 5,5%.

Zur Optik: Dunkelgoldenes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Relativ geruchsneutral. Ein wenig malzig, mit leicht würzig hopfiger Note.

Zum Geschmack: Ein feinmalziges Bier, welches auch eine leichte Hopfenote hat, jedoch ist diese relativ moderat. Ein erstaunlich weiches Mundgefühl hat dieses Bier trotz seines erhöhten Alkoholgehalts. Im Abgang hat man am Gaumen diese ganz leichten Hopfennoten, die aber von einer feinen Malznote ummalt werden. Es ist auch sogar ein wenig karamellig. gegen Ende wird das Bier auch nicht lack sondern bleibt getreidig aromatisch, wobei ich auch nur einen halbe Liter von diesem Bier trinke und keine Mass.

Zum Fazit: Ein Bier, welches ganz in Ordnung ist und vor allem relativ gute Malznoten hat. Ich finde es aber insgesamt ein wenig zu flach und nicht ausdrucksstark genug. Hierfür gibt es solide 3 Sterne wobei es von 4 Sternen nicht weit entfernt ist.

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Berg Hefeweizen

Im heutigen Biertest bleiben wir wieder regional. Dieses mal geht es nach Ehingen zur Berg Brauerei, die sich im gleichnamigen Stadtteil Ehingens befindet. Von den noch aktiven 4 Brauereien in Ehingen ist sie die mit Abstand die größte und hat auch das größte Verbreitungsgebiet. Aus ihrem Sortiment möchte ich heute das Hefeweizen verkosten, welches mit seinen 5,1% Alkohol eher schlank daherkommt.

Zur Optik: Helloranges Bier. Es ist trüb und hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Sehr hefiges Aroma. Was auffällt ist ein schönes bananiges Aroma. Auch leichte Erdbeere und Pflaume hat man. Die Fruchtigkeit fällt sehr positiv auf. Ganz leichte machen sich auch getreidige Noten breit.

Zum Geschmack: Sehr schönes vollmundiges, getreidiges Aroma. Sehr hefiges Aroma durch das schöne Bananennoten durchkommen. Im Abgang hat man einen leichten Anflug des Hopfens der den Gaumen kitzelt. Insgesamt leidet die sprtzigkeit des Bieres leider ein wenig unter der zu wenigen Kohlensäure. Dadurch schmeckt es sehr hefig und wirkt so ein wenig schwer im Glas. Außerdem hat es ein leicht schlammiges Mundgefühl. Vor allem gegen ende liegt das Bier dann wirklich schwer im Glas und ist dann einfach viel zu hefig und sorgt so auch für ein unangenehmes Mundgefühl. Hier fehlt einfach einfach die Spritzigkeit .

Zum Fazit. Trotz nur 5,1% Alkohol ist das Bier eher schwerfällig. Ich hatte es irgendwie auch spritziger in Erinnerung. Wenn es mehr Kohlensäure hätte wäre es ein wirklich gelungenes Weizen, da die Fruchtigkeit und die Banane sehr gut umgesetzt werden. So reicht es aber nur für 3 Sterne.

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Franken Bräu Festbier

Herbstzeit ist Festzeit, daher möchte ich im heutigen Biertest mal wieder ein Festbier verkosten. Auch wenn das heute vorgestellte Festbier inzwischen ganzjährig verfügbar ist, so war es ursprünglich für diese Art Herbst- und Oktoberfeste gedacht. Das heutige Festbier stammt von der Franken Bräu aus Mitwitz, welches wie man sich denken kann in Franken liegt. Hier im nördlichen Teil Frankens, an der Grenze zu Thüringen wird schon seit 1520 Bier gebraut. Die Franken Bräu ist dabei über die Jahre zu einer der größeren Brauereien der Region gewachsen und so sind ihre Produkte in einem größeren Umkreis erhältlich.

Zur Optik: Goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr schönes getreidiges und leicht röstiges Aroma in der Nase. Teilweise sogar ein wenig karamelliger Einfluss.

Zum Geschmack: Ein würziges Bier mit einem schönen Mundgefühl im ersten Eindruck. Feinmalzige Noten, die sich bis in den Abgang durchziehen. Es prickelt insgesamt sehr schön und ist am Gaumen auch gut harzig bzw. bringt eine gewisse Hopfennote mit. Irgendwie hat es aber einen leichten Fehlgeschmack. Dabei schmeck es eventuell ein wenig zu nussig bzw. holzig. Dies legt sich jedoch und das Bier wird insgesamt doch sehr bekömmlich, wenn auch mit gewissen Nebengeschmäckern.

Zum Fazit: Ein süffiges und kräftiges Bier, bei dem diese nussigen Noten ein wenig stören. Dennoch sehr süffig. Insgesamt reicht es aber nur zu 3 Sternen.