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Mönchshof Landbier

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder ein Bier der Marke Mönchshof, welche von der Kulmbacher Brauerei produziert wird. Beim Mönchshof Landbier handelt es sich hierbei um ein Exportbier mit einem Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht getreidig frisch und geht eher in die süßliche Richtung.

Zum Geschmack: Es schmeckt sehr frisch und mild. Es hat sicherlich keine besondere Geschmackstiefe, aber der erste Eindruck verleitet zu einer sehr süffigen Angelegenheit. Das Mundgefühl ist allgemein gut mit einer leicht süßlichen Malznote. Vom Körper her ist es kräftig und bekömmlich.

Zum Fazit: Ein Bier, welches man sehr gut trinken kann und auch bis zum Schluss recht süffig ist. Als Manko ist aber anzuführen, das es jetzt nichts besonders hervorstechendes bietet, was einem jetzt im Gedächtnis bleibt. Ich kann hierfür dann auch nur 3 Sterne vergeben, da man es ansonsten wie gesagt sehr gut trinken kann.

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Gaffel Kölsch

An Rosenmontag wird es traditionell bunte getrieben, vor allem natürlich bei den bekannten Zügen im Rheinland und in Köln. Daher werde ich im Biertest heute ein Kölsch verkosten. Kölsch an sich ist ein obergäriges Bier, welches traditionell in Köln und im Umgebung getrunken und gebraut wird. Kölsch ist darüber hinaus auch eine geschützte geografische Angabe und im Zuge der Kölsch Konvention von 1986 wird genu geregelt welches Bier als Kölsch verkauft werden darf.  Das Gaffel Kölsch ist eines der bekanntesten Kölsch Biere und hat einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen recht ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, aber irgendwie auch eher sogar etwas schrotig. Jedoch riecht es irgendwie nicht richtig frisch.

Zum Geschmack: Im Abgang klebt es ein wenig am Gaumen wie ich finde. Es ist sehr getreidig, das Bier jedoch wie gesagt auch etwas penetrant. Am Anfang ist es spritzig bitter und hat eine sehr gute Kohlensäurekonzentration, die das Bier leicht brotig erscheinen lässt, aber auch die süße Komponente nicht vermissen lässt. Es ist im weiteren Trinkverlauf dann sehr gefällig, ohne aber seinen ganzen Geschmack zu verlieren. Es ist jedoch ein wenig zu süß wie ich finde, weil die Kohlensäure zu arg nachlässt.

Zum Fazit: Ein Bier, welches man trinken kann, aber jetzt geschmacklich nichts wirklich besonderes darstellt. Ich vergebe hierfür 3 Sterne, da man es einigermaßen trinken kann.

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Pfungstädter Urstoff

Im heutigen Biertest geht es dieses mal ins südliche Hessen. Es geht nach Pfungstadt in der Nähe von Darmstadt, am Rande des Odenwalds gelegen. Die dortige Brauerei ist eine der größten in Hessen. Seit 1831 existiert die Brauerei Hildebrandt schon im Ort und hat neben ihrem Standardsortiment auch ein Spezialitätensortiment, aus welchem ich heute den Urstoff vorstellen möchte. Der Urstoff ist ein Kellerbier mit einem Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, naturtrübes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr spritziges Aroma mit leichten Zitrusnoten, aber es geht auch ein wenig in den Grapefruitbereich. Dazu kommen noch etwas getreidige Noten.

Zum Geschmack: Es ist im Geschmack sehr spritzig und vor allem hat man auch hier sehr intensive Zitrusnoten, die besonders wenn es in Richtung Abgang geht durchkommen. Man hat teilweise den Eindruck, man trinkt ein Saisonbier, weil es wirklich sehr sehr zitrusartig bitter schmeckt und es diesen sehr spritzigen Kohlensäurecharakter hat. Auch im weitern Trinkverlauf behält sich das Bier diesen sehr spritzigen Grundton bei, sodass es leider nicht so bekömmlich wirkt und es teilweise schwer fällt es zu trinken.

Zum Fazit: Ein interessantes, für mich zu unausgewogenes Bier. Die Zitrusnote weis zu gefallen, mir ist es aber einfach viel zu spritzig und die Kohlensäure ist definitiv zu hoch. So ist es einfach nicht besonders bekömmlich. Hierfür gibt es 3 Sterne.

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Mashsee Mashine IPL

Im heutigen Biertest geht es in die Niedersächsische Landeshauptstadt Hannover, denn der Maschsee, nachdem sich die Brauerei benannt hat, ist das größte Gewässer, was die Landeshauptstadt zu bieten hat. Die Brauerei Mashsee selbst ist noch ein relativ junges Projekt, gegründet wurde sie nämlich erst 2014. Mit abwechslungsreichen und immer wieder auch wechselnden Bieren versucht sie eine Alternative zu den bereits arrivierten Großbrauereien der Stadt zu bieten. Aus diesen möchte ich heute das Mashine IPL verkosten. IPL steht hierbei für india pale Lager, sprich das selbe wie ein IPA nur eben auf Lager statt auf Ale Basis, also untergärig anstatt obergärig. Mit einem Alkoholgehalt von 6,8% steht es auch hier einem IPA in nichts nach.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernstein bis goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zu Geruch: Ein sehr fruchtiges Aroma mit tropischen Hopfennoten. Man riecht vor allem Ananas, aber auch Maracuja und Litschi

Zum Geschmack: Ein würziges Bier, welches zwar einen fruchtigen Grundton hat, aber doch auch eine deutlich hopfige Kante zeigt. Es spielt sich ein Kampf zwischen bitteren Noten und fruchtigen Aromen ab, wobei im Abgang dann zunächst die fruchtigen Noten gewinnen und den oben beschriebenen Obstkorb hinterlassen. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es bei fruchtig nassen Hopfennoten, aber es flacht auch ein wenig ab. Vor allem die Bitterkeit ist nicht mehr vorhanden, dafür aber ist es sehr aromatisch und hat ein gutes Mundgefühl. Allgemein finde ich es für seinen Alkoholgehalt sehr bekömmlich und fast schon ein wenig leicht.

Zum Fazit: Ein Bier, welches vor allem einen guten Einstieg bietet. Leider kann es dieses hohe Niveau nicht halten und flacht gegen Ende doch sehr ab. Positiv ist hierbei vor allem, das es sehr bekömmlich und leicht zu trinken ist. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Hertl/Alemania Herr Hertl mania

Im heutigen Biertest gibt es ein Bier, dass aus einer fränkisch rheinischen Braukooperation entstanden ist. Konkret handelt es sich bei den beteiligten um Ale Mania aus Bonn und der Braumanufaktur Hertl aus dem fränkischen Thüngfeld. Beim Bier, das dabei herauskam handelt es sich auch um eine eher eigenwillige Kreation ein Rauch IPA, sprich es wurde versucht die fruchtig/bitteren Noten eines IPAs mit dem typisch fränkischen Raucharoma zu verbinden. der Alkoholgehalt beläuft sich auf 6,8%.

Zur Optik: Ein braunes Bier, das in etwas die Farbe von Cola hat. Es ist sehr trüb und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr rauchiges Aroma mit schönen Schinkennoten hat man in der Nase. Dazu kommten aber immer wieder auch leicht fruchtige Noten durch, die etwas tropisches haben. Man hat Maracuja und Papaya wie ich finde.

Zum Geschmack: Der Antrunk ist hopfig bitter und prickelt schön auf der Zunge und auch am Gaumen kommen zunächst fruchtige Noten durch.  Je länger aber der Geschmack im Mund bleibt, desto röstiger und bitterer wird es. Das rauchige ist im ersten Eindruck nur marginal wahrnehmbar. Es ist insgesamt ein dann doch sehr bitteres Bier. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es leider sehr auf diese bittere Noten beschränk. Ja man hat etwas röstige Noten und das rauchige Aroma schwimmt immer irgendwie mit, aber das ist mir hier zu schwach. Auch fehlen mir fruchtige Noten.

Zum Fazit: Ich bin irgendwie ein wenig enttäuscht, hier hätte ich ein doch deutlich rauchigeres Bier erwatet. Irgendwie kommen die Schinken und Buchenholznoten die man sonst bei Rauchbieren hat nicht wirklich durch. Auch sonst fehlt mir hier ein bisschen die Fruchtigkeit. Die Bittere ist ok und für ein IPA auch wirklich perfekt. Man kann es auch ansonsten ganz gut trinken, jedoch hatte ich einfach andere Erwartungen. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Carakale Blonde Ale

Im heutigen Biertest verschlägt es mich in eine Region, die nicht unbedingt für ihre Bieproduktion und Bierkultur bekannt ist, nämlich auf die arabische Halbinsel. Bier und Arabien, das mag für viele, vor allem aufgrund des Alkoholverbots im Islam zunächst wie ein Fremdwort erscheinen. Und tatsächlich ist Alkohol in den meisten arabischen Länder verboten oder zumindest so teuer, dass man es dort eigentlich nur als importierte Ware in für die luxuriös verwöhnten Touristen zu finden ist. Nicht so aber in Jordanien, hier gibt es neben dem Weinbau gibt es auch einheimisches Bier. Damit es überhaupt ein Bier aus dieser Region in meinen Test geschafft hat möchte ich mich auch noch einmal bei einem Kumpel bedanken, der mir dieses Bier von dort mitgebracht hat. Das Bier welches ich vor mir steht ist das Blonde Ale der Carakale Brauerei, direkt aus der Hauptstadt Amman. Die Carakale Brauerei ist die führende Craftbeer Brauerei in Jordanien und versteht sich als so etwas wie die Pioniere des Brauens in Jordanien. Aus ihrem doch recht abwechslungsreichen Sortiment verkoste ich heute das Blonde Ale, ein Bier mit einem Alkoholgehalt von 5,0%.

Zur Optik: Naturtrübes, goldenes Bier. Es hat leider keinen besonders stabilen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefiges, leicht fruchtiges Aroma. Man hat Noten von Zitrone und ganz leicht Orange. Jedoch sind diese nicht so intensiv.

Zum Geschmack: Auch im ersten Eindruck ist es ein Bier mit einer leichten Fruchtaromatik, die den ganzen Geschmack bestimmt. Ich finde auch sehr schön, dass das Fruchtaroma lange anhält und auch im Nachgang sehr lange bestehen bleibt und den ganzen Mundraum ausfüllt. Man hat vor allem Noten von Zitrusfrüchten, Orange und Mandarine . Am Gaumen prickelt es ganz leicht, jedoch tritt der Hopfen und die Kohlensäure zugunsten der Fruchtaromatik gekonnt in den Hintergrund. Im weiteren Trinkverlauf flacht es etwas ab und vor allem die Fruchtigkeit lässt nach. Es wird etwas bitterer am Gamuen aber nur ganz leicht.

Zum Fazit: Ich bin wirklich überrascht. Mir hat es wirklich sehr gut geschmeckt. das Bier hat sehr schöne Fruchtaromen und ist dabei auch noch spritzig/bitter. Jedoch ist es auch nicht wirklich etwas besonderes. Aber für Einsteiger sehr gut geeingnet. hierfür gibts sehr gute 3 Sterne.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Bergcraft Brewtality

Im heutigen Biertest verkoste ich ein Bier von einer Brauerei, von der ich bisher noch nichts verkostet habe. Die Brauerei nennt sich Brauhaus Bergmann und vertreibt ihre Biere unter dem Namen Bergcraft. Ansässig ist sie in Glattbach bei Aschaffenburg. Die Brauerei ist noch recht jung, wurde sie doch erst 2009 von Bernd Bergmann und Stefan Koch gegründet. Besonderen Wert legt die Brauerei darauf, das sämtliche Bier nach Biorichtlinie hergestellt werden. Die Sortenvielfalt reicht von klassisch bis ausgefallen. Ich werde heute das Brewtality, ein Imperial Stout mit satten 8,5% Alkohol vorstellen.

Zur Optik: Ein naturtrübes, tiefschwarzes Bier. Es hat etwas Schaum, der jedoch nur sehr kurz präsent ist.

Zum Geruch: Ein leicht röstiges Aroma, dazu kommt Kaffee und etwas Schokolade.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr süßliches Bier mit milchigen und schokoladeige Noten. Diese empfinde ich als sehr sehr intensiv. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, bei dem vor allem der süßliche Geschmack dauerhaft im Mund bleibt. Auch blebt es ein sehr schmackhaftes Bier, welchem aber etwas die Kohlensöure abgeht und mir dadurch ein wenig zu süß vorkommt. Es ist dann auch irgendwie zu klebrig am Gaumen. Allgemein könnte es auch etwas röstiger sein. Dafür schmeckt man den Alkohol überhaupt gar nicht.

Zum Fazit: Ein sehr ausgewogenes Bier, bei dem sich Licht und Schatten die Waage halten. Ich würde mir noch wünschen, das es etwas abwechslungsreicher wäre, als einfach nur süß. Insgesamt vergebe ich für dieses Brauerzeugniss 3 Sterne.

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Krautheimer Landmärzen

Im heutigen Biertest begeben wir uns mal wieder in den westlichen Teil Frankens nach Unterfranken. Diese, hauptsächlich für ihren Wein bekannte Gegend hat auch in sichen Bier das ein oder andere zu bieten. Eines davon sind die Biere der Brauerei Düll aus Krautheim. Die Wurzeln dieser Brauerei reichen bis ins Jahre 1654 zurück, als die Brauerei erstmals urkundlich erwähnt wird. Seit 1881 ist die Brauerei nun in Besitz der Familie Düll. Verkosten möchte ich aus der breiten Bierpalette der Brauerei heute das Landmärzen. Mit einem Alkoholgehalt von 5,6% entspricht es auch einem typischen Märzenbier.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein getreidiges Aroma, welches mit einer dezenten, süßlichen Note daherkommt. Diese süßliche Note ist auch doinant.

Zum Geschmack: Es ist getreidig aber doch irgendwie eher unspektakulärer als erwartet. im Abgang ist es ein wenig süßlich, mit sogar teilweise fruchtigne Noten. Dabei ist es jedoch noch recht süffig und irgendwie für seinen Alkoholgehalt recht leicht. Es hat einen wie ich finde zu süßelchen, manchmal auch störenden Nachgeschmack. Auch im weitern Trinkverlauf ist es nicht so schwer, wie man dem Alkoholgehlt entnehmhem würde. Die gut dosierte Kohlensäure kann hier aber auch ein bissichen mehr entgegenwirken,.

Zum Fazit: Ein recht ausgewogenes und gut trinkbares Bier, bei dem meine Erwartungen aber leider etwas enttäuscht werden. Ich hätte mit hier ein kräftigeres und würzigeres bier gewünscht. Daher gebe ich nur 3 Sterne.

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Yankee & Kraut Dionysos

Dionysos war der griechische Gott der Freude des Feierns und des Weines. Doch kann man ihm auch ein Bier widmen? Logisch kann man, denn Freude und Feiren kann man auch mit Bier haben. Das haben sich wohl auch Yankee & Kraut bei diesem gleichnamigen Bier gedacht, welches ich heute verkosten werde. Beim Dionysos selbst handelt es sich um ein IPA mit 7,2% Alkohol.

Zur Optik: Ein helloranges bis bernsteinfarbenes, trübes Bier. es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist sehr hopfig & fruchtig im Geruch. Man riecht deutlich eine Note von Mandarine und Orange. Dazu gesellt sich noch Traube und Pfirsich/Apfelsine

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es zunächst sehr fruchtig und dann kommt aber eine etwas herbe, trockene des Hopfens am Gaumen dazu, bevor sich dann vor allem im Nachgang eine richtige Fruchtigkeit bzw. Süßlichkeit ausbreitet. Man hat teilweise den Eindruck man hätte eine Trauiebnzucker im Mund, so sticht diese Frucht hervor. Im Abgang ist es schon sehr trocken & herb und der Hopfen kratzt teilweise im Hals. Im weiteren Trinkverlauf  aber weicht die Fruchtigkeit langsam zurück und die Hopfenherbe erklimmt langsam nach und nach den Rachen und bekommt die Überhand. Manchmal kommt auch eine etwas unangenehme süßliche Note durch, die auch hier stark an Traube, vor allem Weißweintraube erinnert.

Zum Fazit: Da Dionysos auch der Gott der Traube ist, ist dieser Name für das Bier schon passend. Die Traube ist hier dominant. Gegen Ende ist das Bier ein wenig fahring und verhindert so eine höhere Wertung als 3 Sterne, aber das Zusammenspiel von trockenen Hopfennoten und Fruchtigkeit gefällt mir.

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Gruibinger Merkur

Von der Gruibinger Brauerei gibt es mittlerweile auch einige Sorten Craftbeer zu haben. Unter der Bezeichnung Craft Beer Inspiration werden die Biere zusammen mit  Jürgen Arndt vom Inspirationsbräu aus Esslingen entwickelt und gebraut. Das erste Bier, welches unter dieser Reihe erschienen ist, ist der Merkur, eine kaltgehopfte Version des bliebten Dorfbräu Exports aus dem Hause Gruibingen. Der Alkoholgehalt beläuft sich hierbei auch auf 5,5%.

Zur Optik: Ein sehr trübes Bier mit teilweise sehr großen Schwebeteilchen der Hefe. Von der Farbe her ist es strohgolden. Der weiße Schaum ist ca. 2 cm breit.

Zum Geruch: Man hat malzige, aber auch leichte fruchtige Noten, die nach Mandarine und ganz leicht nach Apfel duften.

Zum Geschmack: Ein sehr frisches und spritziges Bier. Es hat im Abgang eine schöne Fruchtigkeit, die sich vor allem in Apfel und Banane niederschlägt. Ausßerdem prickelt das Bier im Abgang schön nach. Das Malz ist ganz gut eingebunden, aber nicht zu dominant. Von der Gesamtstruktur ist das Bier trotz des Alkoholgehalts recht leicht und nicht schwerfällig, was es zu einem guten Durstlöscher macht. Dennoch ist dieses Bier aufgrund seines leichten Charakters keinesfalls geschmackslos, sondern hat dennoch eine ordentliche Protion Geschmack. Sehr gut gefällt mir, das es sehr frisch und grasig schmeckt und dies auch bis zum Ende beibehält.

Zum Fazit: Ein solides und gut schmeckendes Bier, aber ich finde es nicht wirklich etwas besonderes. Es ist ein sehr erfirschendes Lager, welches sich gut und ohen Probleme trinken lässt. Dennoch reicht es hier nur für 3 Sterne, da es zwar wirklich gut ist, aber bei weitem nicht aus dem Angebot an vergleichbaren Bieren heraussticht.