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Maisel & Friends Amber Lager

Pur Trinkfreude mit Liebe gebraut für Grill- und Bierfreunde. Das verspricht die Bayreuther Brauerei Maisel mit ihrem Amber Lager. Dieses Bier ist Teil 3 der BrewBQ Serie, bei der Maisel zusammen mit in der Barbecue und Grillszene bekannten Persönlichkeiten ein Bier herausbringt, welches sich besonders für einen Grillabend eignet. Im Falle des Amber Lagers war dies eine Zusammenarbeit mit Thorsten Brandenburg vom Grillmagazin BBQPit, der 2017 überdies den Titel als offizieller Grillweltmeister erringen konnte. Aus mehreren gemeinsamen Tasting- und Brausessions ist dann schlussendlich das Maisel & Friends Amber Lager entstanden, das auf einen Alkoholgehalt von 5% kommt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes, rötliches Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat hier ein brotig obstiges Aroma in der Nase. Ich mache hier zunächst etwas von Zitrus Früchten, Orange und Blutorange aus. Aber auch leicht karamellige etwas beerige Noten hat man

Zum Geschmack: Ich empfinde dieses Bier ist schlank und zunächst eher etwas dünn im Geschmack. Es wirkt im Antrunk etwas fruchtig und der Körper ist einigermaßen ok. Auch die Kohlensäure passt ganz zum Bier. Ich finde die Kohlensäure teilweise sogar etwas zu viel des guten, jedoch ist das Bier insgesamt stimmig, auch wenn es nicht wirklich eine Geschmacksexplosion mit sich bringt. Es klingen leicht rote Beerenfrüchte und vor allem Orange an und das Malz hat einen Hauch von Karamell. Im Abgang zeigt sich eine fein-milde Hopfenbittere.

Zum Fazit: recht süffig ist dieses Bier schon und für eine Grillabend würde es sich auch wirklich gut als Durstlöscher eigenen, von dem man gut und gerne auch ein paar mehr Fläschchen trinken kann. Geschmacklich ist es aber kein wirklich besonderes Highlight, sondern eher recht mild, aber nicht wässrig. Man kann es wirklich gut trinken, sollte aber keine riesige Geschmacksexplosion erwarten. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Van Steenberge Piraat

Nicht nur in der Karibik gab es Piraten, auch an der Fasnet läuft man mit Sicherheit wieder dem ein oder anderen Freibeuter über den Weg. Für alle die sich überlegen, ob sie sich dieses Jahr in ein solches Kostüm werfen wollen, habe ich im folgenden Test das passende Bier. Den der „Piraat“ ist auch ein belgischer Starkbierklassiker der Brouwerij van Steenberge aus Evergem. Da Piraten bekanntlich gerne Rum und andere starke Getränke konsumierten, wird auch bei diesem Bier nicht am Alkohol gespart, weshalb es das Bier auf einen Alkoholgehalt von satten 10,5% bringt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat Noten von Wildhonig, Kräutern, Kandiszucker riechen. Auch etwas reife Fruchtaromen kann ich in der Nase finden.

Zum Geschmack: Schon im ersten Eindruck ist es für mich ein geschmacklich sehr intensives und vollmundiges Bier. Es hat einen süßlich, zuckrigen Abgang, der ein bisschen Kandiszucker in Kombination mit dem bitter-kräutrigen Hopfen aber auch an Kräuterbonbons erinnert. Aber auch an sehr reife Früchte, gerade in Richtung roter Beeren lassen sich schmecken. Ein großes Aber hat das Bier allerdings, denn mir ist es vor allem im Abgang viel zu süß und teilweise schon zuckrig und so entseht auch ein etwas klebriger Eindruck am Gaumen. Positiv ist, dass es überhaupt nicht alkoholisch schmeckt, auch wenn man natürlich die Schwere des kräftigen Malzkörpers spürt und das Bier auch etwas wärmendes hat. So zwigen sich der Körper vor asllem auch in den süßen Malzaromen, gegen die der Hopfen nicht ganz ankommt, auch wenn dieser eine gute Portion bitterer Kräuternoten ins Bier bringt. Die Kohlensäure sorgt auch dafür dass es dennoch auch eine gewisse Spritzigkeit aufweist, auch wenn diese hier im Vergleich zu einem Tripel schon etwas zurückgenommen ist.

Zum Fazit: Ein wirklich vollmundiges und auch komplexes Bier. Mir ist es aber vor allem im Nachgang einfach doch viel zu süß, was dann irgendwo auch einfach unangenehm ist. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Hopfenstopfer …und dann kam Lilly!

Vom Hopfenstopfer, der Craft Marke von Häffner Bräu aus Bad Rappenau hatte ich vor einiger Zeit bereits das Rappoldi vorgestellt. Seines Zeichen ein Haferweizen schlägt das „und dann kam Lilly in eine ähnliche Kerbe. Von der Brauerei als Rappoldis Großcousine bezeichnet ist das Bier ein Hazy Pale Ale, also auch hier findet Hafermalz den Weg in den Braukessel, was charakteristisch für diese Biersorte ist. Auch sonst ist die Malzmischung mit jener des Rappold identisch. Der Unterschied liegt hier aber beim Hopfen. Dieser wird hier stärker betont und auch die verwendeten Sorten sind andere als beim Rappoldi. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat keinen besonders ausgeprägten Schaum.

Zum Geruch: Es ist dezent fruchtig in der Nase mit obstigen Noten, die etwas in die Richtung Ananas oder Ähnlichem geht.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier mit einen im Antrunk bitteren Aroma, dass von leicht hopfig bitteren Noten im Abgang ergänzt wird. Es ist ein Bier mit einem eher schlanken Körper und dennoch auch einigermaßen erfrischend. Die Hopfenaromen zeichnen das Bier aus und prägen den Geschmack des Bieres, welcher leider jedoch gegen Ende etwas abnimmt. Im Mundgefühl eher ein wenig saftig sind die fruchtigen Noten auch geschmacklich eher dezent und klingen nur leicht an.

Zum Fazit: ich hätte mir erhofft das bei diesem Bier die Fruchtigkeit eine größere Rolle einnimmt. So kann man es zwar wirklich gut trinken, ich hatte mir geschmacklich aber noch mehr Intensität erhofft. 3 Sterne.

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Hopf Bluat vo da Gams

Die Weissbierbrauerei Hopf aus Miesbach hat einen neuen Besitzer. Nachdem die Brauerei jahrelang Teil der Paulaner Gruppe und damit auch Teil des Heineken Konzerns war, wurde Ende vergangene Jahres bekannt, dass das Tegernseer Brauhaus die Brauerei Anfang des Jahres übernehmen wird. Für die Brauerei in Tegernsee macht das durchaus Sinn, braut man dort doch ausschließlich untergärige Bierspezialitäten. So kann man mit dem Kauf nun auch Weissbiere anbieten, ohne diese fremd beziehen zu müssen. Ich werde in folgendem Test nun das Bluat vo da Gams vorstellen, eine eher etwas dunklere Weissbierspezialität mit einem Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein kastanienbraunes Bier, mit einer sehr schönen weißen Schaumhaube.

Zum Geruch: Ein fruchtiges, fast schon ins beerige gehende Aroma. Dazu kommt etwas Kakao.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es auch hier fruchtig mit beerigen und tropischen Noten. Dazu kommen hier und da auch leichte Kakaoeindrücke. Es ist sehr hopfenaromatisch und leicht blumig bitter im Abgang. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es hopfig bitter und vor allem im Nachgang ist es irgendwie auch doch ordentlich hopfig. Ich finde die Bittere passt aber nicht ganz zum Bier.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ein durchaus etwas anderes Weizenbier. Ich finde die Hopfung passt aber nicht so ganz zu den Malznoten.

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Kaiser Grüß de Gott Alois

Das Grüß de Gott Alois ist ein Bier, welches eine Hommage an die gleichnamige Gmünder Stadthymne ist. Besonders bei den im Gmünder Brauchtum tief verankerten Altersgenossenfesten spielt dieses Lied eine besondere Rolle. Bei diesen in Deutschland einzigartigen Festen, feiern jedes Jahr jene Jahrgänge die in diesem Jahr ihren runden Geburtstag begehen diesen mit einem festlichen Umzug durch die Stadt. Beginnend mit dem Gmünder Stadtfest feiern am darauffolgenden Samstag zunächst die 40er ihr Jubiläum, bevor es dann am nächsten Samstag mit den 50ern weitergeht. So zieht sich das dann das von Samstag zu Samstag durch bis jeder Jubiläumsjahrgang einmal dran war. Organisiert wird dies alles von den Altersgenossenvereinen, zu denen sich die jeweiligen Jahrgänge oft schon weit vor dem vierzigsten Jubiläum zusammenschließen. Höhepunkt eines jeden Umzugs ist, wenn die Altersgenossen während ihrem Zug durch die Stadt den Gmünder Markplatz passieren. Dann ertönt aus dem Johannisturm eine Fanfarenmelodie und alle gemeinsam stimmen die Gmünder Stadthymne an. Ein weitere Tradition ist, das die Herren eines jenen Jahrgangs stets Frack und Zylinder tragen. Ziehen sie während des Umzug ihren Hut zum Gruße vom Kopf, folgt dabei stehts ein Grüß de Gott Alois. Der Alois ist nun die Symbolfigur dieser Tradition und ihm zu ehren wurde in der Stadt auch eine Statue. aufgestellt. Wer der echte Alois war, darüber wird gestritten und es ist bis heut nicht so ganz klar woher dieser Name eigentlich kommt. Mit dem Grüß de Gott Alois gibt es in jedem Fall auch ein Bier zu dieser Tradition, welches zunächst von der Gmünder Engelbrauerei und nach deren Pleite nun seither bei der Kaiserbrauerei in Geislingen gebraut wird. In gewisser Weise handelt es sich hier also um das Gmünder Stadtbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier ist recht geruchsneutral. Es riecht leicht getreidig.

Zum Geschmack: Auch hier ist das Bier getreidig süßlich. Vor allem im Abgang ist es auch ein wenig erdig. Es ist insgesamt ein nicht komplett wässriges Bier, da es einen gewissen getreidigen, leicht süßlichen Körper aufweist. Geschmacklich finde ich es jedoch besonders ausgeprägt sondern eher mild. Die Kohlensäure ist sehr gut und macht das Bier recht süffig. Etwas Hopfen sorgt für eine leichte Bittere am Gaumen.

Zum Fazit: Nichts Besonderes, aber auch nichts wirklich schlechtes. Fällt nicht besonders auf und schmeckt wie so viele andere Lagerbier auch getreidig süßlich mit leichter Hopfennote am Gaumen. 3 Sterne.

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Rothaus Tafelbier

Zu Jubiläen bzw. besonderen Anlässen bringen Brauereien gerne mal ein besonderes Bier heraus, dass dann natürlich auch einen gewissen Bezug zu diesem feierlich Anlass herstellt. Dabei ist es ganz egal, ob es sich um ein Jubiläum in eigener Sache, oder ein Jubiläum aus dem geografischen Umfeld der Brauerei handelt. Die Brauerei Rothaus feiert in diesem Jahr ihr 235sigstes Bestehen und obendrein auch noch das 70 jährige Jubiläum ihres Kultbieres Tannenzäpfle. Aus diesem Anlass ist seit kurzer Zeit das neue Rothaus Tafelbier erhältlich. Laut Brauerei war es der Vorläufer des heutigen Tannenzäpfles und unter anderem das offizielle Tafelgetränk des Großherzogs von Baden. Diesem Umstand verdenkt die Brauerei auch, dass sie sich bis heute in Staatsbesitz befindet und als Badische Staatsbrauerei Rothaus AG firmiert. Stilistisch geht das Bier in Richtung der gerade angesagten Hellen Lagerbiere und hat deshalb auch nur einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik. Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat nicht wirklich viel Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent hopfiges, aber doch auch leicht malzig süßlicher Duft.

Zum Geschmack: Ein sehr lebendiges Bier mit einem zunächst etwas süßlichen Abgang. Es ist ein mildes Bier mit leicht süßlicher Malznote. Dieses süßliche Malzaroma ist aber eher dezent und nicht zu dominant. Die Kohlensäure ist moderat, bis fast ein wenig zurückhaltend dosiert. Am Anfang prickelt es noch etwas, im Abgang lässt sie dann aber eher nach. Der Körper ist einigermaßen leicht, jedoch hat dennoch durchaus eine gewisse Präsenz. Der Hopfen ist der Beschreibung entsprechend zurückhaltend und sorgt nur für eine minimale Bittere am Gaumen.

Zum Fazit: Ein mildes, durchaus süffiges Bier. Irgendwie aber auch nicht wirklich etwas besonderes in der langen Reihe heller Lagerbiere. Ich gebe dem Bier 3 Sterne. Man es durchaus sehr gut trinken, verpasst aber auch nichts.

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Kapuziner Hefe Dunkel

In meinem nächsten Biertest wird es wieder dunkler. Ich bleibe aber im obergärigen Bereich und verkoste das dunkle Kapuziner Weissbier der Kulmbacher Brauerei. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein schokobraunes, naturtrübes Bier. Es hat eine ordentlichen weiß-braunen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr röstiger, kaffeeartiger Geruch. Es hat leicht schokoladige Anklänge.

Zum Geschmack: Im Antrunk noch eher schlammig und hefig, entfaltet das Bier hinten heraus eine schöne leichte Röstmalzaromatik. Nicht so intensiv, aber man schmeckt, dass es ein Dunkles Bier ist. So hat es auch eine leicht zuckrige Süße. Aber auch gute Kakaonoten hat das Bier. Im Nachgang gleitet das Bier dann in ein durchaus röstiges Finish. Dennoch ist dieser nicht so lang und schnell wieder verschwunden. Auch im weiteren Trinkverlauf ist das Bier eher röstig mit teilweise sogar schoko Anflügen, jedoch nur ganz marginal und wenn dann geht es eher in einen bitteren Kakaogeschmack.

Zum Fazit: Gar nicht mal so schlecht wie ich gedacht habe für ein Bier aus Industrieproduktion und im Vergleich zu vielen anderen dunklen Weizen ist dies auch wirklich ein richtiges Dunkles. Dennoch gebe ich dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Da ich etwas geschmackliche Tiefe vermisse und Körper.

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Dingslebener Landbier

Im Osten Deutschlands wird mein nächstes Testbier gebraut. Geographisch bin ich für meinen Test zwar in Thüringen, sprachlich und kulturell ist die Region um Dingsleben aber zweifelsohne fränkisch geprägt. Das Brauen von Landbieren ist seit jeher eine besondere fränkische Spezialität und so ist es auch kaum verwunderlich, dass es auch von der Dingslebener Brauerei eine solche Spezialität im Sortiment gibt. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernstein bis platinfrabenes Bier. Es at einen ganz passablen Schaum der aber schnell wieder verschwindet.

Zum Geruch: Das Bier riecht malzig und hat auch etwas röstige Noten in der Nase.

Zum Geschmack: Das Bier hat einen kräftig malzigen Geschmack mit einem durchaus auch etwas karamelligen Abgang. Die Kohlensäure des Bieres prickelt recht gut aber nicht so, als dass ich das Bier als erfrischend beschreiben würde. Zudem hat das Bier dennoch auch eine angenehme Karamellnote, die aber nicht zu sehr den Geschmack einnimmt. Der Körper des Bieres ist eher schlank gehalten, hat aber leicht karamellige Noten in Richtung Abgang. Das Bier könnte noch etwas mehr Hopfenwürze, vor allem am Gaumen vertragen. So bleibt zwar die Malzsüße aber es fehlt etwas die Würze am Gaumen als Kontrastpunkt, denn der Hopfen sorgt nur für eine leichte Bittere. Bisweilen wirkt es auch ein klein wenig wässrig im Geschmack.

Zum Fazit: Ein solides und vor allem süffiges Landbier. Insgesamt finde ich es aber ein wenig zu charakterlos. Es driftet hier und da, vor allem im Nachgang ein wenig ins wässrige ab. Dennoch hat es gute geschmacklich Ansätze, aber insgesamt ist es einfach ein wenig zu mild. 3 Sterne.

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Schwalm Bräu Pilsner

Ein der wenigen noch verbliebenen Privatbrauereien in Hessen findet sich mit der Schwalmbräu im Schwalmstädter Hauptort Treysa. Von dieser verkoste ich im folgenden Test nun das Pilsener. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig hopfiges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einer sehr schönen Hopfenaromatik und einem dezent mildbitteren Ab- und Nachgang. Das Pils wirkt erfrischend und abwechslungsreich im Geschmack und behält auch im weiteren Trinkverlauf eine gute Hopfenaromatik, die aber nicht zu herb ist und vor allem im Nachgang auch etwas kräftiger sein könnte. Insgesamt ist es ein im Körper schlankes, feinmildes Pilsbier mit leicht grasiger Hopfenbittere am Gaumen. Das Malz kommt nur etwas durch und sorgt im Nachgang für eine leichte Süße.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ein solides, aber doch eher milderes Pilsbier mit dezent grasigen Hopfennoten.

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Löwenbräu Buttenheim Weihnacht

Zum Abschluss des 2. Weihnachtsfeiertages habe ich noch einmal ein Weihnachtsbier im Test. Es stammt aus Franken, aus Buttenheim, der Geburtsstadt von Jeans Erfinder Levi Strauss. Eine der Brauereien der Stadt ist die Löwenbräu und von dieser stammt auch das nun folgende Weihnachtsbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen wirklich besonderen Schaum.

Zum Geruc: Ein Bier mit intensiv malzigem Aroma, das auch leichte brotige Tendenzen aufweist. Ansonsten kommt im Geruch nur ein leichtes Karamellaroma durch.

Zum Geschmack: Es ist ein Bier mit einem etwas bitteren Abgang. Ansonsten ist es eher getreidig, mehr schmeckt man zunächst nicht. Es ist im Abgang etwas herb und dadurch auch mit einer brotigen Nuance versehen, die an Schwarzbrot erinnert. Auf mich wirkt das Bier auch durchaus erfrischend, der Hopfen wirkt jedoch manchmal nicht richtig ausbalanciert. Im Körper finde ich, es ist ein Bier mit etwas bitteren Abgang, aber irgendwie passt das ganze nicht so recht zusammen.

Zum Fazit: Ein Bier mit einer Mischung als zunächst her malzigeren Noten, bevor es in Richtung Abgang doch auch hopfiger wird. Ich finde es aber unausbalanciert, gerade gegen Ende. Gibt bessere Festbiere. 3 Sterne.