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Eschenbacher Urtyp

Für meinen heutigen zweiten Test mache ich einen Abstecher in benachbarte Frankenland. Von der Eschenbacher Brauerei hatte ich bisher noch gar nichts im Test, es handelt sich bei folgenden Bericht quasi um eine kleine Premiere. Die Brauerei, die in dem gleichnamigen kleinen fränkischen Dorf beheimatet ist, hat eine Geschichte die bis ins Jahre 1750 zurückreicht. Die Geschichte des Betriebes ist eng mit der Familie Wagner verbunden die bis zum Jahre 2018 Eigentümer der Brauerei war. Aus Mangel eines Nachfolgers wurde der Betrieb im Jahre 2018 an die Arcobräu verkauft, die den Betrieb aber unverändert weiterführt. Aus dem Sortiment gibt es in meinem Glas den Urtyp, ein sehr leichtes Bier mit einem Alkoholgehalt von nur 4,6%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein Mix aus brotigen und getreidig süßlichen und leicht karamelligen Noten.

Zum Geschmack: Ein frisches, leicht prickelndes Aroma. Im ersten Eindruck hat man noch keine besonderen geschmacklichen Vorkommnisse. Es ist eher noch leicht bitter im Aroma. Es ist sehr getreidig, bringt jedoch eine ordentliche Portion Hopfenbittere mit. Dadurch wird es sehr würzig. Auch im weiteren Trinkverlauf sind sie getreidg süßlich, mit einer würzigen Note. Es hat so eine gewisse süßliche Leichte.

Zum Fazit: Für mich ist dieses Bier wahrlich nichts Besonderes. Ich finde es teilweise auch wirklich schwach. Ob das nun am geringen Alkoholgehalt liegt weiß ich nicht, jedenfalls finde ich es sehr flach. So reicht es nur für 2 Sterne.

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Bofferding Pils de Tradition

Im heutigen Test habe ich wieder ein Bier im Programm, bei dem ich mich bei meinem Kumpel und treuen Bierspender für das mitbringen bedanken muss. Es handelt sich um eines der beliebtesten Biere unseres kleinen Nachbarn Luxemburg, nämlich dem Pils von Bofferding. Bofferding ist die Hauptmarke der Brasserie Nationale, der größten Brauerei des Landes. Die Brauerei Nationale entstand im Jahre 1975, als sich die beiden Brauereien Funck-Bricher und Bofferding zusammenschlossen. Trotz seiner Größe ist die Brauerei noch immer in Privatbesitz und auch Mitglied der freien Brauer. Das Pils ist das Flaggschiff der Brauerei und hat einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma mit einer leicht hopfig-keksigen Note.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck ist es ein mildes Pilsner mit einer feinen süßmalzigen Note. Es hat nur im Antrunk eine ganz kleine feinherbe Note. Der Körper ist schlank und das Malz ist geschmacklich in Richtung eines Pils/Lagerbieres, sodass ein schlanker Körper entsteht. Insgesamt kommt in diesem Bier einfach zu wenig um einen nachhaltigen Eindrukc im Mund zu hinterlassen.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen, da man es zwar trinken kann ich es aber nicht wirklich überzeugend finde, da geschmacklich nicht wirklich etwas ankommt.

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Fürstenberg Edelbräu

Mit dem Edelbräu habe ich im heutigen zweiten Biertest wieder ein Bier der Brauerei Fürstenberg aus Donaueschingen im Test. Das Edelbräu ist ein Jubiläumsbier Pilsener Brauart, welches zur 725 jährigen Verleihung des Braurechts an die Familie Fürstenberg au den Markt kam. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: EIn hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist in Ordnung.

Zum Geruch: Ein getreidiger leicht süßlicher Geruch. Ansonsten gibt das Bier nicht viel her.

Zum Geschmack: Ein sehr würziges Bier. Es schmeckt im ersten Gesamteindruck aber auch nicht so recht bekömmlich. Der Hopfen wirkt leicht kratzig und nimmt vor allem dem Malz an Geschmack, welches sich erst im Nachgang ein wenig durchkommt.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier nur eine Wertung von 2 Sternen. Hier passt nichts so recht zusammen. Ob man ein Jubiläum so feiern muss. Ich weiß es nicht.

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Brinkhoffs No. 1

In einer Stunde steigt das wohl vorerst letzte Revierderby zwischen Schalke und Dortmund. Für mich Anlass ein Bier aus dem Pott in den Test zu nehmen. Auch wenn heute keine Fans im Stadion sein werden, werde ich mit dem Brinkhoffs No. 1 das offizielle Stadionbier des BVB verkosten. Benannt ist das Pilsbier nach dem Braumeister Fritz Brinkhoff, der dieses Bier im Jahre 1887 für die Dortmunder Union Brauerei entwickelte. Wie alle anderen großen Dortmunder Marken auch wird Brinkhoffs inzwischen bei der Dortmunder Actien Brauerei produziert, welche zum Oetker Konzern gehört. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%. Für das Bier muss ich mich schlussendlich noch bei meinem Spender bedanken, der mir dieses Exemplar zur Verkostung mitgebracht hat.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein herbes, hopfiges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier im Glas, das leicht herb ist. Ansonsten ist es so, das es geschmacklich eher ein etwas bekömmlicheres Bier darstellt. Es ist sonst ein aber eher wenig spektakuläres Bier das ich habe. Bis auf eine leichte Hopfennote die etwas herb ist hat man nicht viel in dem Bier das zudem einen eher schlankeren Malzkörper besitzt.

Zum Fazit: Wie bereits erwähnt ist dieses Bier wirklich eher nichtssagend. Ob es nun wirklich ein Pils ist, hmm. Ich denke hier eher an ein etwas hopfigeres Lager. Aber nun gut ich gebe dem Bier 2 Sterne. Es ist zwar trinkbar, aber sehr öde.

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Silly Scotch

Im heutigen Test habe ich wieder ein Bier von unseren belgischen Nachbarn. Dabei handelt es sich um ein Bier der Brasserie de Silly aus der gleichnamigen Wallonischen Stadt. Ihre Anfänge hat die Brauerei als eine für die Region typische Farmbrauerei, die hauptsächlich dazu da war die Farmarbeiter mit Bier zu versorgen. Inzwischen ist die Brauerei in der sechsten Generation, genauer gesagt ist sie seit 1860 in Besitz der selben Familie und hat ein breites Sortiment, das nicht nur obergärige, sondern auch untergärige Biere umfasst. Das Silly Scotch, mein heutiges Testbier, ist ein klassisches Scotch oder Brown Ale. In Belgien hat sich diese Sorte im Zuge des ersten Weltkriegs etabliert, als britische Soldaten die Sorte mitbrachten und die ansässigen Brauereien dazu veranlassten Biere dieses Stils zu brauen. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,5%.

Zur Optik: Ein trübes, rotbraunes Bier. Es hat einen röstigen Schaum.

Zum Geruch: Ein röstig cremiges Aroma und es ist mit einer leicht beerigen Note versehen.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck ist es sehr süßlich und vor allem in Richtung Abgang wird es sehr sehr zuckrig. Es ist ganz leicht röstig am Gaumen. Es ist im weiteren Trinkverlauf ein wenig säuerlicher und irgendwie hat man auch ganz süßliche Noten die leicht nach sauren Kirschen schmeckt aber auch an einen Pudding erinnern könnten. Es ist mir im Abgang dann auch ein wenig zu süßlich und das ganze wirkt mir etwas zu zuckrig, gar ein wenig künstlich. 

Zum fazit: Mir ist dieses Bier wirklich ein wenig zu süßlich und zuckrig. Ich hätte mir hier etwas mehr Röstnoten gewünscht. So komme ich auf eine Wertung von nur 2 Sternen. 

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Steiner Urdunkel

Im heutigen zweiten Test geht es wieder auf die dunkle Seite des Biergenusses. Dieses Mal von der Schlossbrauerei Stein aus dem Chiemgau. Wie alte die Brauerei genau ist darüber gibt es widersprüchliche Angaben, die älteste Erwähnung datiert dabei auf das Jahre 1489. Ausschließlich mit Chiemgauer Braugerste gebraut werde ich heute das Urdunkel verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein braunes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein röstiges, getreidiges Aroma. Es hat ein leicht süßliches Aroma.

Zum Geschmack: Es ist getreidig, aber eher noch nicht so richtig auffallend. Zuerst ist es ein wenig süßlich, welches auch ein wenig im Nachgang bestehen bleibt. Im weiteren Trinkverlauf ist es auch weiterhin leicht süßlich, sogar etwas milchig und cremig. Man hat keine brotigen Noten. Röstig ist es auch nicht so wirklich. Es ist ein sehr gefälliges dunkles Bier. Der Hopfen kommt leider gar nicht so gut durch.

Zum Fazit: Also hier habe ich schon bessere dunkle Biere getrunken. Es ist ein wenig zu unspektakulär und könnte etwas röstiger sein. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen.

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Great Northern Lager

Im heutigen zweiten Test wage ich einen Ganz weiten Sprung ans andere Ende der Welt nach Down Under. Australien ist bekannt durch sein sehr heißes Klima und so ist es nicht verwunderlich das die Biere dort etwas leichter sind als bei uns. So ergeht es auch meinem heutigen Testbier, dem Great Northern Super Crisp Lager das nur 3,5% an Alkoholgehalt aufweist. Great Northern wurde ursprünglich von der Cairns Brewery 2010 in den Markt eingeführt. Die Cairns Brauerei war eine Brauerei die zu Carlton & United Breweries, die wiederum zu Fosters und seit 2019 zum japanischen Braugiganten Asahi gehört.

Zur Optik: Ein klares, goldenes Bier. Es hat einen weißen Schaum, der für ein Lager in Ordnung ist.

Zum Geruch: Es riecht leicht malzig, gleich nach Mais und ganz wenig nach Hopfen.

Zum Geschmack: Malzig frisch präsentiert sich dieses Bier. Insgesamt ist es sehr mild mit einer feinen Malzsüße in den Backen. Man schmeckt einen leichten Maiszusatz. Es prickelt ein wenig im Abgang. Insgesamt ist es nichts besonderes, aber es schmeckt sehr frisch und erfrischend und hat keine unerwünschten Nebengeschmäcker.

Zum Fazit: Ich finde das Bier wirklich gut für einen hitzigen Tag im australischen Outback.  Es fällt aber überhaupt nicht auf und bietet geschmacklich eigentlich nichts. So gibt es von mir eine Wertung von 2 Sternen.

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Hasenbräu Augsburger Original

Im heutigen Test habe ich wieder ein Bier der Augsburger Hasenbrauerei im Test. Von dieser widme ich mich dem Augsburger Original, einem Kellerbier mit einem Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, naturtrübes Bier. Der Schaum ist leider sehr schnell verflogen.

Zum Geruch: Ein grüner, leicht gerstiger Geruch. Es riecht ein wenig erdig. Dazu ist es leicht süßlich und zuckrig.

Zum Geschmack: Ein wenig karamellig ist es im ersten Eindruck und es prickelt leicht. Es wirkt ein wenig süßlich und erinnert ein wenig an Plätzchenteig. Manchmal ist es eventuell noch ein wenig säuerlich und passt nicht so ganz gut zusammen. Irgendwie ist mir das Bier aber auch zu hefig und vor allem zu süßlich und zuckrig.

Zum Fazit: Mit den Bieren von Hasenbräu werde ich einfach nicht so richtig warm. Auch dieses Bier überzeugt mich nicht so wirklich und hat sich nur eine Wertung von 2 Sternen verdient.

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Miller Genuine Draft

Der heutige Tag darf zurecht als einer bezeichnet werden, der in die Geschichtsbücher eingeht. Nach nun 4 Jahren Donald Trump, in denen in den Augen der meisten vieles eher schlecht als recht lief, wurde mit Joe Biden nun sein Nachfolger vereidigt. Dies nehme ich nun zum Anlass eines der bekanntesten Biere aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu verkosten. Das Miller Genuine Draft ist das Flaggschiff Bier der zweitgrößten US Brauerei aus der amerikanischen Bierhauptstadt Milwaukee. Von den großen Brauereien der Stadt ist Miller die letzte, die heute noch aktiv braut. Wie so viele andere US Marken auch, hat Miller deutsche Wurzeln, den der Mann der hinter dem Namen Miller steht ist ein gewisser Friedrich Müller der 1854 aus dem beschaulichen Sigmaringen nach Wisconsin übersiedelte. Gebraut wurde mein Bier aber nicht im Stammsitz in Milwaukee, sondern bei der zum Konzern gehörigen Borsodi Brauerei in Ungarn. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,7%. Man sollte noch erwähnen, das auf der Zutatenliste Maltosesirup, also nicht unbedingt eine natürliche Zutat, zu finden ist.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht süßgetreidiges, ansonsten eher ein geruchsneutrales Bier

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit süßlich getreidgen Noten. Man hat so eine Malzsüße, die irgendwie etwas an Mais oder etwas ähnliches erinnert. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein eher unspektakuläre Bier mit dieser komischen Malzsüße am Gaumen, die irgendwie unpassend wirkt. Es hat eine etwas künstlichen Malzgeschmack mit einer sehr zähen süße, bei der man dann doch irgendwie den Maltosesirup wahrnimmt.

Zum Fazit: Ja man kann es trinken und es ist jetzt nicht absolut ungenießbar oder eklig. Es hat aber wirklich seine Schattenseiten und so finden sich doch einige Lagerbiere die deutlich mehr Aroma und Geschmack haben. Das gibt 2 Sterne

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Ustersbacher bayerisch Hefeweizen

Im heutigen zweiten Biertest habe ich dieses Mal ein Bier aus dem Hause Ustersbach. Mit dem Hefeweizen kommt dabei ein echter Klassiker auf den Tisch. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig bananiges Aroma hat man hier in der Nase.

Zum Geschmack: Ein hefiges Aroma hat man hier im Mund. Es ist sehr süßlich und irgendwie auch ein wenig schleimig. Dennoch ist alles insgesamt relativ stimmig. Im Abgang kommt dang eine ganz gute Banane, die den Geschmack dominiert hinzu. Es ist nicht so getreidig und kernig wie man es von vielen Weizen kennt.

Zum Fazit: Ein Bier, das mir für ein Weizen persönlich etwas zu hefig ist. Die Banane kommt sehr gut durch, aber sie ist mir hier zu dominant. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen.