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Krug Festbier

Am 2. Juli wird in Bayern der Tag der Franken gefeiert. Dies nehme ich mir zum Anlass ein Bier aus dieser für ihr Gebräu weltbekannten Region zu testen. Da etwas gefeiert wird, gibt es logischerweise ein Festbier. Das Festbier kommt von der Brauerei Krug aus Breitenlesau nordöstlich von Nürnberg. Die Brauerei ist das Markenzeichen des nur knapp etwas über 200 Einwohner zählenden Fleckens und existiert seit dem Jahre 1834. Der Alkoholgehalt des Festbieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein braunes Bier mit einem leicht rötlichen Stich. Der weiße Schaum ist jetzt nicht besonders üppig, aber in Ordnung.

Zum Geruch: Es ist leicht röstig, mit einer ganz feinen Kaffeenote. Ansonsten kommt im Geruch nicht so viel durch und ab und an wird es etwas brotig.

Zum Geschmack: Auch hier hält sich dieses Bier leider sehr bedeckt. Es hat im Abgang einen leichte malzige Zirkulation auf der Zunge. Diese hält zwar bis zum Nachgang an, aber das war es bei diesem Bier fürs erste dann auch schon. Wo sind die röstigen und leicht kaffeeartigen Noten, wo ist der Hopfen der für einen kleinen bitteren Moment sorgt. Alles leider Fehlanzeige. Auch die Kohlensäure hält sich bedeckt sodass es nicht so richtig süffig ist das Bier.

Zum Fazit: Zum Tag der Franken hätte ich gerne ein etwas besseres Bier präsentiert, leider ist dieses Gebräu aber nicht wirklich überzeugend. Positiv ist, das es keine Fehlaromen oder ähnliches hat, man kann es also trinken ohne das es einem widersteht. Arg viel mehr kommt bei diesem in der Optik kräftig, dunklen Bier aber nicht rüber und so reicht es leider nur für 2 Sterne.

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Krombacher Hell

Von Krombacher gibt’s nur Pils – falsch! Neben dem inzwischen auch relativ bekannten Weizen hat die Siegtaler Brauerei unter anderem auch ein Helles im Sortiment. Dieses untergärige Lagerbier werde ich mir im nun folgenden Test vornehmen. Alkoholtechnisch kommt es auf 5%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum der echt ordentlich ist.

Zum Geruch: Ein leicht pilsig hopfiger Geruch hat man zunächst in der Nase. Es riecht sehr mineralisch.

Zum Geschmack: Ein leicht karamelliges Bier mit aber einem eher nichtssagenden Geschmack. Im Abgang hat es einen ganz komischen Geschmack, der ein bisschen ledrig und auch etwas metallisch wirkt. Es hat aber irgendwie dennoch etwas karamelliges, aber einfach diesen metallisch angehauchten Beigeschmack der nicht sonderlich lecker schmeckt und wirklich stört.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier gerade noch so eine Wertung von 2 Sternen. Das metallische Stört wirklich, aber die leicht karamelligen Noten retten es noch ein wenig.

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Königsbräu Halbe

Im Zweiten Test gibt es heute ein Exportbier aus der Region. Ausgesucht habe ich mir die Halbe der Königsbräu aus Oggenhausen bei Heidenheim. Alkoholtechnisch kommen wir auf 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist grüngetreidig und leicht erdig in der Nase. Dazu kommen noch leicht brotige Noten.

Zum Geschmack: Ein getreidig süßliches Bier. Es ist aber im Abgang auch irgendwie leicht metallisch und hat einen erdig harzigen Nachgeschmack. Aber auf der anderen Seite hat es auch leicht karamellige Noten und prickelt recht gut. Es könnte aber an sich noch etwas runder und erfrischender wirken. Auch im weiteren Trinkverlauf steht dieses leicht karamellige Aroma im Vordergrund. Dies weis durchaus zu überzeugen und verleiht dem Bier etwas uriges. Das erdig-grüne tritt beim Bier dann eher in den Hintergrund.

Zum Fazit: Ich weiß auch nicht. Die Halbe von Königsbräu überzeugt mich nicht so recht und bekomtm von mir vor allem im vergleich zu anderen Bieren der Region eine eher schlechte Bewertung. So kann ich hier heut nur 2 Sterne vergeben, aber die Tendenz in Richtung 3 ist da. Mir ist es einfach zu süßlich fast schon etwas zuckrig.

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Hartmannsdorfer Pils

Für den heutigen zweiten Biertest geht es nach Sachsen zur Hartmannsdorfer Brauerei. In der gleichnamigen Ortschaft nahe Chemnitz existiert das Brauhaus bereits seit dem Jahre 1887. Seit der Reprivatisierung nach der Wende ist das Brauhaus nun wieder in Privatbesitz. Interessant ist das die Brauerei zwischendurch in Besitz der thailändischen Singha Brauerei war, die dadurch ihr Bier in Europa stärker vermarkten wollte. Umgekehrt wollte sie auch die Biere von Hartmannsdorfer in Thailand populärer machen. Das Ganze gipfelte aber im Jahre 2003 in einer Insolvenz. Das Pils ist das Aushängeschild des Betriebes und kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfig, grasiger Geruch hat man in der Nase.

Zum Geschmack: Ein getreidiges Aroma, welches durchkommt. Im Mittelteil kommt dann etwas Hopfen, bevor sich im Nachgang so eine merkwürdige Malzsüße festsetzt, die etwas kratzig wirkt. Die Kohlensäure ist ganz gut dosiert und der Antrunk ist erfrischend. Der nach Trunk wirkt mir leider etwas zu hart. Im Nachgang wechselt sich diese Süße mit einer dezenten Bittere ab. Jedoch ändert es nichts an der Tatsache das es mir zu penetrant wirkt und der Hopfen künstlich schmeckt. Es ist immer noch zu Süß für ein Pils.

Zum Fazit: Das war nichts vor allem die viel zu penetrante Süße stört. Da der Antrunk noch einigermaßen passabel ist lasse ich mich hier zu 2 Sternen überreden.

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Flötzinger 1543 Weissbier

1543 auf dieses Gründungsdatum beruft sich die Rosenheimer Brauerei Flötzinger und hat auch direkt ihr Weißbier danach benannt. Genau dieses Bier wird es auch heute in meinem Test geben. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, naturtrübes Weißbier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr weizig getreidiges Bier. Die Banane ist hier eher dezent. Geruchlich ist es aber eher neutral.

Zum Geschmack: Ein zunächst sehr spritziges Weißbier, welches aber nur am Anfang eine gewisse Kohlensäure und somit Spritzigkeit aufweist. Danach kommt dann wieder dieses sehr breit getreidige Aroma. Hier kommt auch ein wenig der Hopfen durch und man hat davon leichte Anklänge in den Backen. Im weiteren Trinkverlauf ist es auch nicht besonders gut. eher Grobkörnig und mit einem etwas schlecht schmeckenden Abgang ist es irgendwie mit einem Nachgang der mir zu hefig schmeckt versehen. Die Fruchtigkeit geht dem Bier Komplett ab.

Zum Fazit: Ich mag eigentlich die Biere von Flötzinger aber dieses Weizen fällt bei mir leider durch. Mit etwas wohlwollen bekommt es noch zwei Sterne da man schon noch trinken kann wenngleich es ein paar Nuancen hat die mir einfach nicht schmecken.

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Rotochsen Stiftsherren Pils

Zum Wochenausklang noch ein Pils. In meinem heutigen zweiten Biertest gibt es ein Bier aus dem Ostalbkreis. Dies stammt von der Rotochsenbrauerei aus Ellwangen. Das Stiftsherren Pils hat einen Alkoholgehalt von 4,7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfig harziger Geruch. Es ist aber eher zurückhaltend im Geruch, auch Malz ist etwas vorhanden.

Zum Geschmack: Vor allem durch einen hopfig spritzigen Abgang überrascht das Bier. Es wirkt vom Mundgefühl her eher hart und hat eine ein wenig schrotige Gesamtnote die etwas störend ist. Im Antrunk ist es leicht süßlich und auch im Nachgeschmack kommen neben den Hopfenoten süße Malzaromen zum Vorschein. Insgesamt ist es für ein Pils eher milder. Es ist spritzig, aber nicht unbedingt herb und bitter. Der Hopfen ist eher harziger Natur.

Zum Fazit: Ein nicht so wirklich gutes Pils. Mir fehlt hier das konsequente Vorhandensein von Hopfennoten. Das Malz ist mir zu präsent und der Hopfen schmeckt irgendwie komisch. Das gibt nur 2 Sterne.

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Alken Maes Hapkin

Im heutigen Test habe ich mal wieder ein Bier aus Belgien. Von der zum Heineken Konzern gehörenden Brauerei Alken-Maes gibt es heute das Hapkin in meinem Glas. Das Hapkin ist ein Bier, welches ursprünglich von der Brauerei de Louwaege gebraut wurde. nach dessen übernahme wird es aber nun bei Alken gebraut. Stilistisch ist es zwischen einem Blonde und einem Triple einzusiedeln, was auch sein Alkoholgehalt von 8,5% belegt. Ich würde einfach sagen das es sich um ein typisch belgisches Strong Ale handelt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat eine weißen Schaum mit einen kleinen aber feinen Krone.

Zum Geruch: Es ist leicht, im ersten Moment getreidig, aber auch sehr alkoholisch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, welches bitter ist und gleichzeitig aber auch getreidig und süßlich. Im Abgang hängt eine süßliche Note nach, es ist aber auch leicht alkoholisch. Es ist im weiteren Trinkvelauf nicht unbedingt alkoholisch, aber es hat eine komische Süße am Gaumen die kleben bleibt und irgendwie auch ein wenig unangenehm ist.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen, da ich das Bier insgesamt als nicht wirklich angenehm beschreiben würde, vor allem die penetrant klebende Süße ist wirklich störend.

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Pfungstädter Schwarzbier

Von der Pfungstädter Brauerei aus Südhessen gibt es im zweiten Biertest nun das Schwarzbier zur Verkostung. Da Bier hat einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein röstbraunes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat eine leicht röstige Kaffeenote.

Zum Geschmack: Ein eher mildes Bier im ersten Eindruck, bei dem die ganz leicht röstigen Noten erst ganz fein im Abgang anklingen. Hier sind sie aber auch nur ganz fein, denn das allgemeine mundegfühl ist eher in Richtung getreidig und es ist sogar ein eher süßliches Bier. Im Abgang ist es leicht herb. Ja man hat süßliche Noten, die doch auch weiterhin dominant sind, jedoch auch immer weiter ergänzt werden durch röstig-herbe Noten, die immer aufdringlicher werden.

Zum Fazit: Ein wie ich finde eher mäßiges Schwarzbier, das mich nicht besonders überzeugt. Von mir gibt es daher auch nur eine Wertung von 2 Sternen. Hier fehlen einfach die typischen Schwarzbieraromen zu sehr. 

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Kloster Andechs Spezial Hell

Für den heutigen zweiten Biertest gehts auf den heiligen Berg zum Kloster Andechs. Dieses Mal gibt es mit dem Spezial Hell ein Märzenbier das einen ordentlichen Alkoholgehalt von 5,9% mitbringt.

Zur Optik: Ein mattgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig, getreidiges Bier. Es riecht sogar teilweise recht karamellig. Dazu ist es ganz leicht hopfig.

Zum Geschmack: Erstaunlich herbe Noten die man bei diesem Bier schmeckt. Insgesamt ist es  sehr frisch, aber irgendwie auch ein wenig wässrig. Man hat nicht so getreidig süßliche Noten wie erwartet. Hier könnte vom Malz deutlich mehr kommen. Irgendwie schwingt bei den hopfigen Noten auch ein wenig alkoholisch bittere Noten mit. Auch im weiteren Trinkverlauf habe ich eher ein alkoholisches Kratzen. Diese bittere gefällt mir gar nicht, sie verleiht diesem Bier einfach einen leicht alkoholisch-metallischen Nachgeschmack. Das malz kommt nach wie vor nicht durch.

Zum Fazit. Im Vergleich zum Hellen stinkt dieses Bier schon ab. So reicht es bei mir nur für eine Wertung von 2 Sternen, da mich diese alkoholische Bittere einfach stört.

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Postel Tripel

Im heutigen Test mache ich wieder eine kleinen Abstecher ins benachbarte Belgien. Das Postel Tripel ist nach einer gleichnamigen Abtei an der Grenze zu Belgien benannt. Erstmals kommerziell gebraut wurde das Bier im Jahre 1953 von der Brauerei Campina in Dessel. Ab 1988 wurden die Biere von der Brauerei de Smedt in Opwijk. Im Jahr 2000 wurde Brauerei von Heineken übernommen und gehört seither zur Heineken Tochter Alken Maes, die sich auch für die Postel Biere verantwortlich zeigt. Das Tripel was ich heute verkoste hat einen Alkoholgehalt von 8,5%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr spritziges und aber auch leicht säuerliches zitroniges Aroma. Es ist aber auch etwas alkoholisch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es prickelnd bitter und aber auch leicht säuerlich. Es ist auch leicht fruchtig bitter im Einstieg. Im weitern Trinkverlauf ist es auf der einen Seite auch etwas süßlich und nicht zu bitter was es trinkbar macht. Es wirkt irgendwie aber auch leicht künstlich. Im weitern Trinkverkauf ist es auch ein wenig aromatisch.

Zum Fazit: Ich hatte schon etwas bessere belgische Bier und vor allem auch in Sachen Triples hatte ich bessere Varianten. Dieses Bier bekommt von mir nur 2 Sterne.