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Victoria Bitter

Für den zweiten Test geht es heute nach down under. Das Victoria Bitter ist eines der beliebtesten und meist getrunkenen Biere des 5 Kontinents. Gebraut wird das Bier von der Carlton & United Breweries mit Sitz in Melbourne. Diese wiederum ist Teil der Fosters Group und somit in den Japanischen Asahi Konzern integriert. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filetiertes Bier. Der Schaum ist ca. 1 cm breit.

Zum Geruch: Ein sehr komischer Geruch. Es riecht metallisch, parfümig und leicht ölig. Es riecht außerdem nach Mais.

Zum Geschmack: Ein ganz komischer Geschmack. Es schmeckt zuerst einmal viel zu süß. Und dann hat es einen maisartigen Geschmack, der wie Cornflakes schmeckt. Es schmeckt darüber hinaus mega künstlich. Es erinnert an Corona, nur mit einem noch metallischer wirkenden Ton. Dieser penetrante cornflakesartige Geschmack macht das Bier wirklich schwer genießbar.

Zum Fazit: Nein dieses Bier ist nichts. Nicht einmal gut gekühlt finde ich es noch bekömmlich. So gibt es folgerichtig auch nur 1 Stern.

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Nagolder Anker Bräu Urtyp

Von der ehemaligen Ankerbrauerei aus Nagold wird in diesem weiteren Test der Urtyp getestet. Die Brauerei selbst gibt es schon seit ein paar Jahren nicht mehr und auch die Gebäude sind im Zuge der Landesgartenschau inzwischen größtenteils verschwunden. Das Bier aber blieb bisher und wird von der Alpirsbacher Klosterbräu gebraut. Der Urtyp, ein Exportbier hat einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist sehr schnell verflogen.

Zum Geruch: Man hat brotige Noten mit leicht floralen/harzigen Hopfeneinflüssen.

Zum Geschmack: Ein malzig/herber erster Eindruck im Antrunk, jedoch ist da ein wenig schmieriger Nachgeschmack. Ja irgendwie hat das alles so ein leicht schmieriges Mundgefühl. Was sich positiv auswirkt ist, das das Bier einen Geschmack hat bei dem es im Abgang leicht harzige Hopfennoten entwickelt. Gegen Ende wird es dann auch ein wenig schal. Insgesamt ist das Bier auch nicht wirklich süffig und erfrischend, sondern liegt eher schwer im Glas. Es fehlt einfach an Frische durch fehlende Kohlensäure. Außerdem ist die Würze einfach nicht perfekt sondern geschmacklich einfach unsauber auch der Hopfen ist nicht gut dosiert.

Zum Fazit: Ich weiß nicht wie das Bier früher einmal geschmeckt und ob es noch das selbe ist, was Alpirsbacher hier nun fabriziert. Mir schmeckt es jedenfalls überhaupt nicht und so bleibt auch nur 1 Stern für dieses Bier übrig.

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Diekirch Grand Cru

Für den heutigen Test hüpfe ich wieder über die Grenze nach Luxemburg. Die Marke Diekirch, die nach der gleichnamigen Stadt benannt ist in der sie sitzt, ist eine der größte Biermarken des Landes. 1871 gegründet ist die Brauerei inzwischen ins Portfolio des Biergiganten Inbev übergegangen, der sie 2005 übernommen hat. Das Grand Cru ist ein Lagerbier mit einem Alkoholgehalt von 5,1%. Abschließend möchte ich noch einem Kumpel meinen Dank aussprechen, der mir dieses Bier mitgebracht hat.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein sehr gewöhnungebdürftiger Geruch. Es reicht leicht röstig, beerig aber auch eine ordentliche Spur chemisch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck wirkt das Bier sehr süßlich mit einem zuckrigen Geschmack der lange in den Nachgang nachhallt. Es ist im gesamt Geschmack irgendwie etwas zuckrig und nicht so recht zusammenpassend. Darüber hinaus iwkrt das Ganze einfach nicht natürlich sonder hat einen künstlich/chemischen Charakter. Diese Nuancen lassen aber auch nach, dennoch bleiben sie irgendwie im Mund hängen.

Zum Fazit: Wenn ich ehrlich bin handelt es sich bei diesem Bier wohl eher um ein künstlich zusammengeschüttetes Industriegepansche. Es schmeckt einfach nicht natürlich und ist viel zu süß. Dieses zuckrige ist wirklich störend und deshalb gibt es hier auch nur 1 Stern.

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Patrizier Bräu Albrecht Dürrer Pils

Albrecht Dürrer steht wohl wie kein zweiter für die Reichsstadt Nürnberg ist er doch der wohl berühmteste Sohn der Stadt. Zwischen 1471 und 1528 lebte und arbeitete der Künstler in der Stadt und hat dabei an vielen Stellen noch immer sichtbare Spuren hinterlassen. Unter anderen steht in Nürnberg noch immer das Albrecht Dürrer Haus in dem er viele Jahre seines Lebens verbrachte und das heute ein Museum beherbergt. Auch Biertechnisch ist dem Maler ein Denkmal gesetzt worden, in dem das Pils der ehemaligen Patrizier Bräu nach ihm benannt ist. Heute wird es von Tucher gebraut und alkoholtechnisch liegt es bei 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist recht geruchsneutral. Ein wenig getreidig mit einer ordentlichen Hopfenportion ist es. Eventuell ist es noch etwas metallisch.

Zum Geschmack: Ein hopfig herbes Bier mit einem gewissen Geschmacksaroma im Hintergrund. Man schmeckt den Hopfen, jedoch nimmt auch das getreidige Aroma einen gewissen Geschmack ein. Es schmeckt ein wenig zu getreidig grobsporig und ist jetzt nicht so ein Genuss. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es einfach viel zu unpassend.

Zum Fazit: Ich finde bei diesem Bier macht man wirklich nicht viel richtig. Schade das eine so bedeutende Persönlichkeit für ein so unbedeutendes Bier herhalten muss. Mir hat es überhaupt nicht geschmeckt und so gibt es auch nur 1 Stern. 

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Eders Export

Für meinen heutigen zweiten Biertest mache ich wieder einen Abstecher ins Frankenland. Es geht zur Eders Brauerei nach Großostheim. Die im Jahre 1779 gegründete Brauerei ist im Laufe der Letzten 50 Jahre durch einige Übernahmen zu einer der größten Brauereien des Frankenlandes gewachsen. Sie braut inzwischen Biere der Marken Heylands, Bavaria, Schlappeseppel und eben Eder. Von Eder wird es nun heute das Export zum verkosten geben. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes goldenes Bier. Der Schaum ist jetzt nicht besonders erwähnenswert.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges Aroma hat dieses Bier. 

Zum Geschmack: Ein eher wässriges Bier, welches auf mich sogar leicht metallisch wirkt. Im Abgang ist es leicht harzig mit zwar einer klar herauszuschmeckenden getreidigen Note, die für aber irgendwie unstimmig wirkt. Es wirkt teilweise wirklich abstoßend dieses Bier, da ihm eine richtig schmackhafte Komponente fehlt. Teilweise finde ich es sogar schwer genießbar, da es im Abgang irgendwie alt und unausgereift schmeckt.

Zum Fazit: Dieses Bier überzeugt mich wirklich gar nicht und es ist schwer es zu ende zu trinken. Ich gebe dafür auch nur eine Wertung von 1 Stern. 

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Patrizier Bräu Hell

Patrizier Bräu war der Versuch durch systematisches aufkaufen und fusionieren in Nürnberg und Umgebung einen fränkischen Brauriesen zu erschaffen. Im Laufe der 70er Jahre vielen diesem Konzern so einige bekannte Traditionsmarken wie Lederer, Geismann oder Grüner zum Opfer. Der Versuch wurde jedoch im Jahre 1994 für gescheitert erklärt und Partizier wurde liquidiert und verkauft. Die in der Bevölkerung stets unpopuläre Marke Patrizer blieb aber erhalten und wird heute von Tucher als Biermarke im unteren Preissegment angeboten. Von den 4 erhältlichen Sorten widme ich mich heute dem Hellen, das einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes Bier mit einer Schaumhaube, die sehr flüchtig ist.

Zum Geruch: Ein süßmalziger Geruch mit einer gewissen schrotigen/brotigen Note.

Zum Geschmack: Es wirkt eher schal und nicht so frisch. Es schmeckt teilweise auch metallisch. Das Malz wirkt mit sehr brotigen Aromen. Vom Hopfen kommt nicht wirklich etwas durch. Es wirkt irgendwie sehr lieblos gebraut und maschinell gefertigt. Es schmeckt auch ein wenig ledrig und das Malz wirkt schon fast ein wenig verbrannt. Zusätzlich ist da noch die Kohlensäure, die so gar nicht weiß was sie will. Einfach ein etwas unliebsam zusammengewürfeltes Bier bei dem einfach die Liebe für das Bier fehlt. Hier und da von allem eine Ecke reingepackt, ohne bewusst das alles zusammenzuführen.

Zum Fazit: Der Inbegriff von Industriebier ist auch in diesem Gebräu vorhanden. Es wirkt lieblos zusammengepanscht und schmeckt dementsprechend auch überhaupt nicht. Ob es dieses Bier wirklich braucht frage ich mich daher sehr. Ich kann so auch eine Wertung von 1 Stern vergeben.

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Brauhaus Dinkelsbühl Kieser Export

Im heutigen Test habe ich wieder ein Bier einer Brauerei die es nicht mehr gibt und zwar schon sehr lange, nämlich seit 1977. Die Rede ist vom Dinkelsbühler Brauhaus, welches in besagtem Jahr an die Tucher Brauerei verkauft wurde. Das Kieser Export, mein heutiges Testbier ist aber nach wie vor erhältlich und wird von Tücher nageblich nach Originalrezept gebraut. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein klares, goldenes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein bieriger Geruch mit einer leichten Süße die am Apfel erinnert. Ansonsten hat man noch brotige Noten.

Zum Geschmack: Boah also der erste Eindruck wirkt bei diesem Bier gleich wieder ausladend. Man hat so ein metallisch erdigen Geschmack mit einem Zusatzton, den man nicht beschreiben kann. So ist es ein irgendwie ledrig schmeckender Geschmack. Wirklich schwer zu Beschreiben ist, was einem da im Abgang auf einmal in den Rachen kommt. Es ist aber echt nicht angenehm.  Nach dem anfänglichen Ungemach lässt dieser etwas komisch anmutende Geschmack nach. Jedoch lässt merkwürdigerweise auch fast der komplette Geschmack des Bieres nach. Es schmeckt jetzt praktisch nach nichts mehr.

Zum Fazit: Dieses Bier ist absolut nichts. Wenn man den Anfang überstanden hat, muss man es wenigstens nicht in den Ausguss kippen. Ich gebe dem Bier dennoch nur eine Wertung von 1 Stern.

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Tennents Whiskey Oak

In meinem heutigen Test vereinen sic zwei Dinge für die Schottland gewissermaßen bekannt ist, nämlich Bier und Whisky. Dazu stammt das Ganze noch von der Glasgower Wellpark Brewery, deren Marke Tennents den schottischen Biermarkt beherrscht. Von besagter Brauerei gibt es also auch ein Bier, das eine gewisse Zeit in schottischen Whiskyfässern gereift ist. Der Alkoholgehalt beläuft sich auf 6%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Hölzerne, getoastete Noten hat man in der Nase. Man riecht eindeutig den Whisky Einfluss. Eine leichte Vanille wie ich finde hat es dazu noch in der Nase. Gewisse Fruchtaromen kommen noch dazu, auch wenn sie nicht so ausgereift sind.

Zum Geschmack: Hier hat man leider gar nicht mehr so die feinen Whiskeynoten. Diese klingen nur in den Backen leicht an und etwas im Nachtrunk. Ansonsten ist es sehr prickelnd und bitter. Es hat eine recht unangenehme alkoholische Bittere, die sehr mineralisch bzw. metallischen Ausmaßes ist. Gegen Ende ist noch eine gewisse Süße vorhanden. Wenn die Kohlensäure nachlässt, wird es noch alkoholischer und vor allem kratzt es kurz am Gaumen. Es erinnert geschmacklich eher an einen billigen Whiskey, Man hat hier die Malznoten bzw. sogar leicht torfige und karamellige Noten des Whiskeys und eine leicht brennende alkoholische Note.

Zum Fazit: Ein eher unsägliches Bier, bei dem mir vor allem die alkoholischen Noten aufstoßen. Ich finde diese wirklich in höchstem Maße störend und unangenehm. Daher reicht es auch nur zu einer Wertung von 1 Stern. Man kann hier alternativ auch einen niedrigpreisigen Whisky pur trinken und kommt ungefähr zu dem selben Geschmackserlebnis.

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Room 203

Im heutigen Biertest habe ich wieder ein Bier der sehr experimentellen Room Serie. Die beteiligten Brauereien sind dieses Mal die Braumanufaktur Hertl, Freigeist Bierkultur und Straßenbräu Berlin. Herausgekommen ist dabei dieses Mal ein Mohn Milk Stout mit einem Alkoholgehalt von 6%.

Zur Optik: Ein trübes braunschwarzes Bier. Es hat einen sehr cremigen leicht bräunlichen Schaum.

Zum Geruch. Man hat etwas Röstiges und milchige Noten. Man riecht auch den Mohn, der etwas nussiges in sich birgt.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es noch etwas weich, bevor dann am Gaumen eine ordentliche Portion Hopfen und röstige Noten hat. Der Nachgang ist dann eher milchig und das bleibt auch doch prägnant am Gaumen hängen. Der Körper an sich ist recht leicht. der milchige Nachgang hängt sich aber recht komisch an den Gaumen. Dieser Nachgang ist leider sehr penetrant und verdirbt dem Bier, den durchaus herb röstigen Einstig. Die einzelnen Komponenten passen auch nicht so recht zusammen und der Mohn klingt nur am Rande an.

Zum Fazit: Durch diesen penetranten Nachgang tut man sich wirklich schwer dieses Bier zu Ende zu trinken. Daher kann ich diesem Bier auch leider nur einen Stern geben auch wenn es gute Ansätze im Antrunk zeigt.

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EKU Export

Im heutigen Test habe ich das Exportbier der Marke EKU, welche auf eine ehemalige Kulmbacher Brauerei zurückgeht und nun von der Kulmbacher Aktienbrauerei gebraut wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein goldenes, klares Bier. Es hat eine sehr stabile Schaumentwicklung, die wirklich fantastisch ist.

Zum Geruch: Ein feinmalziges Aroma habe ich in der Nase. Dazu kommen leicht grasige Noten. Die getreidigen Noten wirken sehr grün und erdig. Ansonsten gibt es nicht viel Geruch in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe einen sehr süßmalzigen Geschmack mit einem leicht muffigen Nachgeschmack. Ansonsten ist das Bier recht wässrig. Vor allem im Abgang ist es recht wässrig. Der Geschmack der nur die süßlichen Malznoten abbildet ist mir ein wenig zu Eindimensional. Gegen Ende wird es dann ein wenig komisch, denn es wird im Abgang dann ein wenig ledrig. Irgendwie schmeckt es auf der einen Seite durch das Brauwasser sehr weich, auf der anderen Seite schmeckt die Malznote schon eher ranzig und ledrig. Von daher ist das Export zwar relativ trinkbar, jedoch schwingt in manchen Schlücken dieses ledrig-ranzige Malzaroma mit, das den Trinkgenuss ein wenig mindert.

Zum Fazit: Mich überzeugt das Bier überhaupt gar nicht. Man kann es zwar trinken muss man aber überhaupt gar nicht. Dieses ledrigen Beigeschmäcker trüben das Trinkerlebnis doch sehr, sodass ich nur einen Stern vergebe.