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Urlauer Kellerbier

Die Brauerei in Urlau im württembergischen Teil des Allgäus wurde bereits im Jahre 1929 geschlossen. Doch über 90 Jahre später wurde den alten Gemäuern wieder Leben eingehaucht. Mit einer Brauerei!. Hinter diesem Projekt steht die Allgäuer Genussmanufaktur, die den Urlauer Gerstensaft wieder zurück auf die Landkarte bringt. Wegen begrenzter Räumlichkeiten können in Urlau nur kleine Chargen, besonderer Bierspezialitäten gebraut werden. Für die größeren Mengen der beliebten Traditionsbiere, wird in das Sudhaus der Isnyer Brauerei Stolz ausgewichen. Einer dieser Biere ist das Urlauer Kellerbier, welches bei mir heute verkostet wird. Der Alkoholgehalt liegt hier bei 5,2%.

Zur Optik: Ein trübes Kellerbier mit ordentlchem Schaum.

Zum Geruch: Ein doch eher brotiges Aroma das sehr würzig und schrotig riecht.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit durchaus getreidgen Aroma, das aber auch einen leicht zuckrigen unangenehm süßlichen Abgang hat. Das lässt aber sehr schnell nach und so hat man dann ein angenehm zu trinkendes, aber recht unspektakuläres Kellerbier. Das Bier hat einen malzig hefigen Grundgeschmack, der auch im Abgag durchaus als etwas störend empfunden werden kann.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier 3 Sterne. Insgesamt finde ich es eher unspektakulär und der nachgang ist auch etwas störend.

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Kraftpaule Neipa

Gestartet als Kraftbierbar mit angeschlossenem Biershop, hat sich Kraftpaule inzwischen zu einer festen Craftbeerinstitution in Stuttgart entwickelt. Seit 2017 lässt man im Lohnbrauverfahren auch eigene Biere brauen. Von diesen habei ich heute das New England IPA im Test. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 6,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe ein Bier mit einem fruchtig tropischen Boquet. Etwas Maracuja oder eine leichte Ananas habe ich in der Nase. Dazu kommt etwas Grapefruit.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier das im Antrunk noch etwas nichtssagend ist, jedoch im Nachgang dann druchaus auch fruchtige Noten zeigt. Diese sind obstig und werden von der Kohlensäure auch gut unterstützt. Dazu gesellt sich eine leichte Säure gepaart mit Zitrusaromen. Das Bier prickelt ganz ok, jedoch zeigt sich die Kohlensäu vor allem im Antrunk. Im Abgang hingegen fehlt diese mir dann doch Gegen Ende verhält sich das Bier eher behäbig und es ist insgesamt nur noch mäßig bitter. Man hat einen gewissen Körper, aber keine wirkliche Fruchtgkeit. Etwas aormatisches, leicht grasiges gibt der Hopfen hier, eine Fruchtigkeit vermisse ich dann leider ein wenig.

Zum Fazit: Im Antrunk ein durchaus starkes Bier mit schöner Fruchtigkeit. Gegen Ende lässt diese aber dann doch eher nach. Das Bier wird dann ein wenig behäbig und nicht mehr so rund wie zu Beginn. So ist es ein NEIPA von inzwischen doch vielen, das nicht wirklich besonders heraussticht, auch wenn es sehr süffig ist und einen runden Geschmack aufweist. Von mir gibts dafür 3 Sterne.

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Knoblach Lagerbier

Seit 1880, so lange zurück reicht die Brautradition der Brauerei Knoblach. Ihren Sitz hat die Brauerei im Litzendorfer Stadtteil Schammelsdorf. Geführt wird die Brauerei heute von Michael Knoblach und ist eine von insgesamt 5 Brauereien im Litzendorfer Stadtgebiet. Somit trägt auch dieser Ort seinen Teil zur höchsten Brauereiendichte im Landkreis Bamberg bei. Neben der Brauerei werden auch selbgebrannte Brände und Liköre im eigenen Gasthof und zum Außerhausverkauf angeboten. Aus dem Sortiment der Brauerei gibt es für mich heute das Lagerbier, das einen Alkoholgehalt von 5,3% aufweist.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig, kesiges Aroma habe ich hier in der Nase. Dazu riecht es leicht süßlich.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das überraschend hopfenaromatisch ist. Es hat eine sehr würzige Hopfennote, die besiweilen sogar fast ein wenig ins bittere geht. Der Körper ist schlank und die Kohlensäure erwartungsgemäß nur moderat im Antrunk zu spüren. Es ist ein Lagerbier, das schon sehr die Hopfenaromatik betont und insgesamt sehr würzig und urig wirkt. Eventuell ist mir das für ein Lagerbier fast schon ein wenig zu viel Hopfen.

Zum Fazit: Auch dieses fränkische Bier weis durchaus zu überzeugen. Mir ist das eine Wertung von 4 Sternen wert. Es könnte für mich persönlich noch etwas weniger Hopfen sein.

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Fässla Bambergator

Ab Oktober gibt es auch wieder das stärkste Bier Bambergs, den Bambergator. Mit seinem Alkoholgehalt von 8,5% ist er genau das richtige, um in der kalten Jahreszeit den Körper von innen zu wärmen. Gebraut wird er von der Brauerei Fässla.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein karamellig getreidges Bier. Es hat Noten von Dörrobst und Datteln. Dazu hat er auch etwas karamelliges und leicht alkoholisches.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit bitterer Note, die auch alkoholisch wirkt, jedoch kommen auch reife Obstnoten dazu und auch eine stark getreidge note lässt sich nicht leugnen. Der Bock ist überhaupt nich süß sondern hat einen schöne Würze und ein eher brotiges Getreidearoma. Auch Karamellnoten und ein feines Röstaroma hat das Bier zu bieten. Auch im weiteren Trinkverlauf ist das Bier nur leicht alkoholisch und sondern hat einen angeheme Hopfenwürzung, die auch Raum lässt, damit sich die anderen Geschmacknuancen entfalten können. Insgesamt wirkt das ganze Bier sehr harmonisch.

Zum Fazit: Dieses Bier hat definitiv die Höchstwertung von 5 Sternen verdient. Ein wirklich sagenhafter Bock, der dazu noch sehr süffig ist. Vom Fass beim Bockbieranstich sicherlich nocheinmal etwas anders im Geschmack. Sehr gefährllich, da man die 8,5% nur sehr leicht schmeckt und erst hinterher merkt. Lohnt sich definitiv eine Flasche mitzunehmen, falls man ihm einmal über den Weg läuft.

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Schwind Pils

Mein nächster Biertest ist das Pils der Aschaffenburger Brauerei Schwind. Damit befinde ich mich in Franken, wobei Aschaffenburg historisch, sparchich und kulturell eher hessisch als fränkisch geprägt ist. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein pilsig aromatisches Aroma. Es riecht etwas bitterhopfig, aber ansonsten nicht spektakulär.

Zum Geschmack: Ich habe Ein Bier, das druchaus bittere Noten hat, das jedoch auch einen etwas komisch süßlichen Abgang hat. Die Hopfenbittere ist vorhanden und begleitet auch den ganzen Geschmack. Für mich ist sie aber nur marginal vorhanden und erzeugt einen nur leicht bitteren Abgang. Man hat auch im weiteren Trinkverlauf ein Pils, das auf jeden Fall von hopfgen Noten dominiert wird, die auch eine durchaus passablem Aromatik mitrbingen. Der Malzkörper ist durchaus vorhanden und man nimmt ihn auch wahr, jedoch ist er nur im Hintergrund. Die Hopfennoten sorgen bis zum Schluss für eine dezente Bittere, könnten aber durchaus noch etwas mehr Aromatik und Power haben.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist ganz solide, es gbt hier aber durchaus noch bessere Alternativen.

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Maisels Irish Red

Eine Hommage an die irische Pub Kultur. Das ist das Irish Red von Maisels and Friends. Dementsprechend ist das Red Ale auch stark an die bekannte Exemplare von der grünen Insel, also Kilkenny und Co. angelehnt. Daher ist es auch nicht verwunderlich, das es nur auf einen Alkoholgehalt von 4,2% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotes Bier mit ordentlichem weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe ein röstiges, leicht beeriges Aroma in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier mit etwas wenig Substanz. Es ist etwas röstig am Gaumen sonst schmecke ich noch nicht so viel. Das Bier hat insgesamt eher einen etwas schwach ausgeprägten Geschmack. Es ist etwas röstig und hat eine leicht beerige Note. Der Körper des Bieres ist hingegen eher schank. Es zeigt sich aber auch ein leicht cremiges Mundgefühl.

Zum Fazit: Nunja bei dem geringen Alkoholgehalt konnte ich erwarten, das das Bier eher schlank ist und der Körper sich zurückhält. Ich finde aber, das hier die irischen Vertreter noch etwas mehr Geschmack mitbringen. Es wirkt hier in Teilen doch ein wenig dünn und bekommt daher auch nur 3 Sterne.

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Mort Subite Oude Gueuze Lambiek

Das das weltberühmte belgische Sauerbier Gueuze, wegen seines aufwändigen Herstellungsverfahrens nur von kleinen Privatbrauereien hergestellt wird, stimmt so leider nicht. Auch große Konzernbrauereien haben solche Biere im Sortiment, wie mein folgendes Testobjekt beweist. Die zum niederländischen Bierriesen Heineken gehörende Brauerei Alken Maes, die ihren Firmensitz im belgischen Mechelen hat ebenfalls solche Biere im Sortiment. Die Brauerei entstand 1988 durch die Fusion der beiden Traditionsbrauereien Alken und Maes und ist inzwischen die zweitgrößte im Lande. Unter dem Namen Mort Subite bietet die Brauerei diverse Lambik und Gueuze Biere an. Diese stammen von der ursprünglich in Asse beheimateten Brauerei de Keersmaeker, die ihre Biere nach einem belgischen Würfelspiel benannte. Nach der übernahme in den 1990er Jahren durch Alken-Maes ist die Brauerei nun ebenfalls Teil von Heineken. Das Oude Gueuze Lambiek ist nun jenes Bier von Mort Subite, das heute verkostet wird. Es kommt auf einen Alkoholgehalt von 7%.

Zur Optik: EIn leicht trübes, etwas bernsteinfarbenes Bier. Es hat eine kleine aber feine Schaumhaube.

Zum Geruch: Ein säuerliches Aroma ist definitv vorhanden. Es hat reife Obstnoten, die an Quitte, Birnen und etwas an grüne Äpfel erinnert.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist ein druchaus sehr sehr säuerlicher wie ich finde. Man schmeckt schon auch diese Obstnoten, vor allem eine Quitte und die grünen äpfel und etwas Birnen. Das säuerliche ist hier auch dominant und bestimmt den Geschmack. Es hat aber sogar noch ganz leichte Hopfenanklänge im Abgang.

Zum Fazit: Das Bier ist säuerlich fruchtig. Im vergleich zu anderen Gueuze Bieren finde ich es aber fast schon ein wenig zu glattgebügelt. Das missfällt mir dann doch etwas. Von mir gibt es hierfür 3 Sterne.

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Einsiedler Pilsener

In meinem nächsten Biertest mache ich eine kleine Reise in den Osten der Republik. Ich verkoste das Pilsener des Einsiedler Brauhauses aus Chemnitz. Der Alkoholgehalt liegt hier bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordneltichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat ein hopfiges Aroma mit etwas floralen Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier mit einer doch recht dezenten Hopfennote im Geschmack. Es ist aber ein insgesamt recht mildes und im Körper auch spürbar schlankes Bier. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein leichtes und doch sehr gefälliges wie auch mildes Bier.

Zum Fazit: Ein ganz nett zu trinkendes Pils, das niemandem wehtut. Es ist aber auch recht mild und hat nur eine dezente Hopfenwürzung am Gaumen. Ganz ok, aber nichts besonderes. 3 Sterne.

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Birra del Borgo Lisa

Mein nächster Biertest führt mich über die Alpen nach Italien. Es verschlägt mich in die Mitte Italien ins Latium. Etwas weniger als 100 Kilometer nördlich von Rom befindet sich Borgorose. Dort hat mit der nach dem Ort benannten Birra del Borgo, eine der bekanntesten und am meisten ausgezeichneten Craftbrauereien Italiens ihren Sitz. Mann hinter dem Projekt ist Leonardo di Vincenzo, der die Brauerei im Jahre 2005 gründete. Ich verkoste heute aus seinem Sortiment die Lisa, laut Brauerei ein „Lager Traditionale Italiana“. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein trübes, hellorangens Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr orangiges Bier mit zitrusaroma in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit leicht bitteren Noten im Geschmack. Es ist erfrischend und hat zugleich auch etwas Zitrusnoten. Ingesamt hat es auch einen durchaus präsenten Malzkörper, der sehr gut mit den leicht bitteren Hopfenoten zusammenpasst und harmoniert. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein Bier, mit einem hopfigen charakter und einem leicht bitteren Abgang.

Zum Fazit: Ein solides Bier mit hoher drinkability. Es hat einen schönen hopfigen Abgang mit guter Zitrusaromatik. Zudem ist es sehr frischend. Der Körper ist schlank aber nicht dünn, sondern das Malz ist durchaus auch im Geschmack vor allem im Antrunk präsent. Von mir gibt es hier 4 Sterne.

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Hacklberg Jubiläumsbier

Zum 400 jährigen Jubiläum im jahre 2018 hat die Brauerei Hacklberg ein eigen dafür kreiertes Jubiläumsbier auf den markt gebracht. da das Bier so gut ankam hat es sich bis heute im Sandartsortimen´t gehalten und findet so auch den Weg in mein Testglas. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat ein durchaus sehr brotiges Aroma mit leicht karamelligen Noten.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem schön malzigen, leicht karamelligen Abgang. Das Bier zeichnet sich durch seinen kräftigen Malzkörper aus, hat aber auch eine schöne Restsüße in Richtung Abgang. dazu ist es leicht säuerlich und etwas süßlich. Insgesamt ist das Bier vollmundig und überzeugt durch einen kräftigen Malzkörper.

Zum Fazit: Ein gutes und süffiges Festbier, das zurecht gekommen um zu bleiben ist. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.