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Stöckel Landbier

In meinem nächsten Biertest stelle ich wieder ein Brauerei aus Franken vor, von der bisher noch kein Bier verkostet wurde. Dieses Mal ist es eine Brauerei, die sich eher im Osten Frankens befindet. Die Rede ist von der Brauerei Stöckel aus Ahorntal-Hintergereuth. Gegründet wurde die Brauerei im Jahre 1866, als Bernhard Stöckel neben seiner Landwirtschaft auch mit dem Bierbrauen begann. Diese Familientradition hat sich bis heute erhalten und nun führt Georg Stöckel seit 2006 den Betrieb. Ich verkoste heute ein typisches Landbier wie man es in Franken oft findet. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht brotig und auch ein bisschen röstig in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das geschmacklich durchaus überzeugt. Es ist etwas süßlich im Abgang und dann zeigt sich eine leichte Schokoladennote. Das Bier hat einen guten köper und süßgetrdidge Noten. Es ist im großen und ganzen gut würzig ohne dabei in die Schwarzbierrichtung zu gehen. Dennoch fehlt es ihm insesgamt ein wenig an Geschmack und ich finde hier holen andere Dunkle Bier noch ein wenig mehr raus.

Zum Fazit: Die Beschreibung hält sich relativ kurz, da ich das Bier als sehr simpel empfinde. Es ist aber dennoch nicht schlecht nur im Großen und Ganzen nicht so überzeugend. Ich finde hier gibt es intensivere Dunkelbiere. Von mir gibt das eine Wertung von 3 Sternen.

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Park Pirminator

Ich mache weiter mit den Bockbieren zur Fastenzeit. Dieses Mal mit dem Pirminator der Park Brauerei aus Primasens. Damit befinde ich mich in der Pfalz und die Park Brauerei ist eine der letzten noch aktiven Brauereien der Region. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig süßliches, aber irgendwie auch leicht gurkiges Aroma zeigt sich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eidnruck ist es ein Bier, das einen wirklich sehr vollumösen Körper hat. Zudem mache ich ein leicht vanilliges Geschmacksaroma mit eienr dezente Apfelnote, besonders grüne Äpfel am Gaumen hat. Auch im weitren Trinkverlauf ist das Bier mit einer intensiven Malznote versehen, die diese schöne obstige Noten noch einmal unterstreichen. Es ist mir dabei aber doch etwas zu süß und es fehlt ihm etwas ein Gegenpol, denn das Süße hängt fast schon ein wenig pentrant am Gaumen. Die Kohlensäre und auch der Hopfen sind nicht wirklich vorhanden. Insgesamt bleibt es auch bis zum Ende hin ein eher kräftiges, malziges Bier, das vor allem sehr süß im Geschmack ist.

Zum Fazit: Ein Bocjbier, das okay ist mich aber nicht besonders vom Hocker haut. Insbesondere ist es mir einfach zu sehr fokussiert auf die Malzsüße. Daher bekommt es auch nur 3 Sterne.

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Neder Pils

Der nächste Biertest aus Franken geht nach Forchheim. Eine der Brauereien der Stadt ist die Brauerei Neder. Sie ist die älteste in Forchheim und braut nachweislich seit 1554. Das Pils, mein heutiges Testbier, wurde sogar schon im Jahre 2017 mit dem European Beer Star Award in Silber ausgezeichnet. Damit spielt es also wirklich in der obersten Liga der Pilsbiere. Ich freue mich auf diesen Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht hopfig aber auch leicht keksig karamellig.

Zum Geschmack: Das Bier ist durchaus herb harzig im Gaumen. Dennoch mache ich auch eine etwas karamellige Note aus. Insgesamt ist der Körper schlank und das Bier süffig. Mich überzeugt vor allem die hopfig aromatische Note mit dem schönen Zitrusaroma. Es ist durchaus würzig und kernig, aber für ein Pils könnt mir das ganze durchaus noch intensiver sein. Es kommt dennoch vor allem auch etwas leicht süßliches malziges noch dazu. Insgesamt finde ich es aber doch noch ein wenig leicht.

Zum Fazit: Das Bier ist geschmacklich schon wirklich nicht schlecht. Vor allem das hopfige Zitrusaroma überzeugt mich. Dennoch finde ich es ein wenig zu schlank und im Vergleich gibt es in der Umgebung einfach noch ein paar intensivere Pilsbiere. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Hönig Lager

Für meinen nächsten Biertest habe ich ein Bier aus Tiefenellern östlich von Bamberg. Ich gehe also wieder ins Herz von Franken, Deutschlands Bierregion Nr. 1. Dort braut die Brauerei Hönig und ihr wohl bekanntestes Bier ist das Lager. Das kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht brotig und hat ein getridiges Aroma. Es hat auch etwas karamelliges.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein uriges und kerniges Bier mit einer herben Note im Abgang, die aber dezent bleibt. Das Mundegfühl ist eher leicht Es ist ein Bier mit einer malzig karamelligen Note. Der Körper ist recht schlank und auch die Kohlensäure ist bei diesem Bier eher dezent, was aber bei der geringen Spundung nicht weiter verwunderlich ist. Es bleibt ein spannendes und kerniges Bier, das hier und da noch etwas schlank ist.

Zum Fazit: Ein recht schlankes, aber dennoch nicht schlechtes Lagerbier. Es überzeugt vor allem durch sein würziges Hopfenaroma. Ich vergebe auch hier 4 Sterne.

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Eittinger Fischer Weisse

Mein nächster Biertest führt mich nach Oberbayern. Ich habe dieses Mal nach längerer wieder Weizenbier. Es ist die Fischer Weisse der Eittinger Fischerbräu. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier mit einer sehr schönen weißen Schaumhaube.

Zum Geruch: Eine sehr schöne Banane zeigt sich, aber auch etwas Nelke und leicht kräutriger Hopfen.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das auf mich sehr erfrischend wirkt. Es hat aber durchaus auch eine kräutrig würzigen, sogar leicht herben Abgang. Dazu prickelt es sehr. Das Bier bleibt im Körper eher schlank, aber würzig, vor allem im Abgang. Eine leichte Süße, auch etwas Banane kommt hinzu. Es ist aber vor allem spritzig. Die Kohlensäure beim Bier ist sehr aktiv und betäubt etwas die Zunge. Erst langsam entfaltet sich etwas Banane und Getreidenoten am Gaumen. Ich habe ein durchaus erfrischendes Bier, das im Abgang auch eine leichte Säure hat. Wenn die Kohlensäure verflogen ist, entfaltet es durchaus auch etwas fruchtiges in Richtung Banane und etwas Pfirsich.

Zum Fazit: Ein gutes und abwechslungsreiches Weizenbier. Es ist eher würziger und nicht ganz so hefig und bananig wie andere Weizen. Von mir gibt es eine Wertung von 4 Sternen.

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Greif Bock

Fastenzeit ist Bockbierzeit. Deshalb werde ich im nächster Zeit auch hier den ein oder anderen Bock vorstellen. Heute ist es jener der Brauerei Greif aus Forchheim. Auch wenn in Franken eher der Herbst und die Weihnachtszeit als Bockbierzeit gilt, so finden diese Biere durchaus auch in der Fastenzeit ihre Liebhaber. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein Mix aus keksig karamelligen Noten, das mit sehr reifen Obstnoten daherkommt.

Zum Geschmack: Ich hab ein sehr kräftiges Bier, das aber durchaus auch etwas alkoholische Noten im Abgang hat. Diese wirken durchaus auch eher unangenehm. Der Bock wirkt auf mich auch im ersten Eindruck nicht so richtig rund. Der Malzkörper des Bieres ist sehr ausgeprägt und kräftig und dominiert den Geschmack. Im Abgang ist es durchaus auch immer noch bitter. Der Hopfen trägt hier sicherlich zur Bittere bei, dennoch bin ich mir nicht sicher, ob hier auch der Alkohol eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielt.

Zum Fazit. Ein doch sehr hopfiger Bock. Ich finde ihn aber etwas unrund. Mir ist er vor allem im Abgang dann doch wirklich ein wenig zu bitter. Ich gebe ihm 3 Sterne.

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Flötzinger Zwickl

In meinem nächsten Biertest verkoste ich das Zwickl der Flötzinger Brauerei aus Rosenheim. Damit befinde ich mich dieses mal im tiefsten Oberbayern. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, golden bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein Geruch von hefigen und beerigen Noten habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das geschmacklich eher neutral ist. Es ist aber irgendwie im Abgang ein wenig teigig. Am Gaumen hat man leicht hopfige Noten, die etwas strohig schmecken. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein holziges und hefig Bier. Insgesamt finde ich es geschmacklich aber eher so mittelintensiv.

Zum Fazit: Ein solides Kellerbier, aber auch mit Abzügen, da ich es als zu süß empfinde. Geschmacklich ist es auch insgesamt zu generisch. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Flensburger Frühlingsbock

Für meinen nächsten Biertest mache ich einen Sprung in den hohen Norden, denn auch an der Osteseeküste, an der Flensburger Förde kehrt der Frühling ein. Seit 2011 begleitet diese Zeit in Norddeutschland jedes Jahr der Flensburger Frühlingsbock. Der Alkoholgehalt dieses Bieres liegt bei 6,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat keine besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein intensives brotiges Aroma. Es ist getreidig und etwas süßlich

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, mit einer intensiven getreidigen Aromatik und einem sehr kräftigen Malzkörper der auch präsent ist. Es ist leicht kernig am Gaumen, aber dennoch ein schönes und doch recht rund wirkendes Bockbier mit einer schönen keksigen Malznote, die angenehm am Gaumen bleibt. Es ist zudem ein wirklich einigermaßen süffiges Bockbier, das sich auch im weiteren trinkverlauf als relativ ausgewogen darstellt.

Zum Fazit: Ein süffiges und ausgewogenes, wie ich finde sogar grundsolides helles Bockbier. Im Gegensatz zu anderen ist es nicht zu süß sondern hat auch einen gewissen Kick am Gaumen. Von mir gibt das 4 Sterne.

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Lefebvre Hopus

Im nächsten Biertest schaue ich mal wieder über den Tellerrand und verkoste ein Bier aus Belgien. Von der Brasserie Lefebvre, die sich südwestlich von Brüssel befindet, hatte ich schon Biere hier im Blog, weshalb ich direkt zum Bier komme. Das Bier um das es in diesem Beitrag geht, nennt sich Hopus. Der Name ist hier Programm, denn bei diesem Bier steht eindeutig der Hopfen im Fokus. Erstmals gebraut wurde dieses obergärige Starkbier zur Hochzeit von Paul Lefebvre und erfreut sich seither wachsender Beliebtheit. Stilistisch geht es schon fast in Richtung eines IPAs, da auch Kalthopfung verwendet wurde. Dennoch haben belgische Biere immer auch etwas eigenes, das sie so besonders macht. Das möchte ich nun mit diesem Test herausfinden. Der Alkoholgehalt liegt bei 8,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht in der Nase sehr sehr fruchtig und auch obstig. Man hat Noten von Orange und Mandrine und Zitrus wie ich finde. Aber auch etwas kräutriges ist hier durchaus vorhanden.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man doch vor allem leicht fruchtige Noten, gepaart mit sehr harzigen Nuancen, die dann im Abgang in bittere, kräutrige Hopefnnoten umschwenken. Es ist bitterharzig am Gaumen und behält sich diese Charakter sehr gut bei. Der Körper ist zwar kräftig und unterstützt dieses Bier gut, der Fokus liegt aber klar auf dem Hopfen und es wirkt nicht so schwer wie der Alkoholgehalt suggeriert. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein hopfig betontes Bier, das bitter und zugleich auch harzig bis kräutrig schmeckt. Die Fruchtigkeit ist gepaart mit einer leichten Säure und erinnert vor allem an Zitrusfrüchte und Orange. Der Nachgang ist aufgrund der intensiven Hopfen sehr bitter und trocken.

Zum Fazit. Ein mega komplexes, wie auch schmackhaftes Bier. Man hat zunächst einen fruchtigen Einstieg, der dann in Richtung Abgang immer bitterer und kräutriger wird. Nicht für jeden etwas, wer aber mal eine spannende Abwechslung mit viel Geschmack sucht ist hier genau richtig. Es wirkt insgesamt auch ein wenig eigen und nicht so glattgebügelt wie manch amerikanisches IPA. Ich gebe hier die Höchstpunktzahl von 5 Sternen.

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Martinsbräu Skt. Martinus Kellerbier 1883

Ich bleibe mit meinen Biertests in Franken, wechsle allerdings von Mittel- nach Unterfranken. Nun ist Unterfranken eher bekannt für seinen Wein als fürs Bier und wenn ich ehrlich bin haben mich die Biere aus dieser Region bisher nicht so überzeugt wie aus den anderen Teilen Frankens. Aber was nicht ist kann ja noch werden. Nun geht die Martinsbräu aus Marktheidenfeld, das die meisten wohl nur aus dem Verkehrsfunk kennen, mit ihrem Kellerbier ins Rennen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr sehr brotig und etwas estrig aber auch karamellig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein getreidiges, aber vor allem im Abgang auch ins karamellige gehende Bier. Es ist teilweise aber auch sehr schrotig oder auch grobschlächtig könnte man meinen. Insgesamt wirkt das Bier sehr urig und getreidig. Im Abgang zeigt sich auch eine leichte Hopfenwürze die sehr gut dazu passt. Insgesamt wirkt es aber gegen Ende etwas schmierig und mir zu hefig. Hier könnte das Bier noch mehr Kohlensäure vertragen. Insgesamt finde ich es etwas unrund.

Zum Fazit: Ein ordentliches Kellerbier. Mir ist es aber gerade gegen Ende ein wenig zu unrund. Dennoch hat es auch schöne leicht karamellige Noten und wirkt insgesamt als ein sehr uriges und auch würziges Bier. Von mir gibt das 3 Sterne.