Veröffentlicht in 3-Sterne

Krug Breitenlesauer Weisse

Ich bleibe biertechnisch weiterhin in Franken und gehe nun nach Breitenlesau zur Brauerei Krug, die sich in den letzten Jahrzehnten zu einer der größeren fränkischen Landbrauereien entwickelt hat. Nachdem die letzten Biere die ich vorgestellt habe, allesamt untergärig waren, gibt es mit dem Weissbier nun wieder ein obergäriges Exemplar. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes bis orangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr bananig bis vanilliner Geruch. Das getreidige Aroma kommt eher nur in Anklängen durch.

Zum Geschmack: Ein sehr hefiger Geschmack. Man hat im ganzen Mundgefühl nach den ersten Schlucken ein Aroma, das noch lange nachkling. Es ist sehr hefig geprägt und hat dementsprechend auch eine ordentliche Banane und ist wirkt im Körper auch eher vulomuinös. Für meinen Geschmack könnte es zudem etwas mehr sprtizig sein. Auch im weiteren Trinkverlauf ist das Bier eher hefig mit banaiger Note aber zu wenig spritzig.

Zum Fazit: Für mein empfinden ist das Bier schon recht volluminös im Körper und hefig bananig im Aroma. Es dürfte durchaus noch würziger sein und Bierfreunde, die eher schlankere und spritzigere Weissbiere bevorzugen werden hier sicher nicht abgeholt. Für mich sind dies 3 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Hübner Helles Bockbier

Im nächsten Biertest habe ich wieder passend zur Fastenzeit ein Bockbier. Dieses Mal stammt es von der Brauerei Hübner aus dem Stadelhofener Stadtteil Steinfeld im Landkreis Bamberg. Die Geschichte des Betriebs lässt sich bis ins Jahre 1720 zurückverfolgen, ehe die Brauerei genau 100 Jahre später in den Besitz der Familie Hübner gelangte. Die Brauerei wird heute noch immer von der Familie geführt und braut im wesentlichen ihre Hauptsorte das Vollbier. Daneben gibt es aber auch noch ein Helles und diverse saisonale Spezialitäten wie eben den heute von mir vorgestellten Bock. Diese kommt auf einen Alkoholgehalt von 6,7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernsteingoldenes Bier. es hat einen ordentlchen weissaen schaum

Zum Geruch: intensives, getreidiges aroma. sehr würi uns sehr sehr brotig in der nase. leicht kräutrige note.

ZUm geschmack: Ein intesneves geschmacksaroma, mit iner leicht fruchtigaromatischen und würzigen komponente. Es ist es sehr würzig und erinnert an reife Birnen. Im Abgang ist das Bier leicht bitter, aber grundsätzlich ist die alkoholische Note sehr zurückhaltend und das Bier wirkt insgesamt sehr rund. Der Körper des Bieres ist mächtig und die Süße empfinde ich leider als etwas zu penetrant. Im Abgang ist es bitter-herb aber nich tunbedingt so das dies ausschließlich vom Alkohol kommen muss. Eine leichte Hopfenwürzung nehme ich ebenso wahr.

Zum Fazit: Ein solider bis wirklich guter heller Bock. Er ist nich tzu mächtig und hat eine leichte Würzung am Gaumen. Inesgesamt empfinde ich das Bier als etwas zu süß. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.

Veröffentlicht in 1-Stern

Kaiser Hell

Die Kaiser Bräu in Neuhaus an der Pegnitz in Franken braut inzwischen hauptsächlich Biere unter dem Label Veldensteiner. Jedoch gibt es auch nach wie vor auch Bier ihrer ursprünglichen Kernmarke und so werde ich heute das Kaiser Hell verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtrierets Bier. Es hat einen ganz ordentichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Insgesamt ein recht geruchsneutrales Bier, mit aber irgendwie einer leicht künstlichen und etwas süßlichen Note.

Zum Geschmack: Ein geschmacksintensives Bier, welches teilweise leichte Anflüge süßlich zuckrigen, leicht erdigen Geschmacks hat, welchen ich schon öfter bei Bieren aus Franken hatte. Dieser kommt jedoch zum Glück nicht zu sehr zur Geltung. Insgesamt hat das Bier ein sehr süßlichen, getreidgen Geschmack der sich hier im Mund langsam ausbreitet. Im weiteren Trinlverlauf neutralisiert sich das Bier aber einigermaßen. Je länger man dieses Bier trink desto mehr kommt dieser süßliche und erdige Geschmack durch, den ich nicht so wirklich lecker finde. Es schmeckt ein wenig wie nicht richtig vermälzte gerste und auch etwas estrig. So richtig lässt sich dieser Geschmack aber nicht fassen.

Zum Fazit: Die Veldensteiner Bier sind größtenteils eigentlich immer ganz lecker gewesen, was ich von diesem Bier aber nicht behaupten kann. Konsequenter Weise gibt es von mir daher auch nur 1 Stern für dieses Bier. Dieser unangenehme zuckrig erdige Geschmack gefällt mir gar nicht.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Bürgerliches Helles

Bei meinem nächsten Bier lässt sich leider nicht herausfinden welche Brauerei hinter diesem Gebräu steckt. Es handelt sich um ein Bier mit dem Namen „Bürgerliches Helles“. Weiteres war leider nicht herauzufidnen außer das es im Auftrag für die Getränkemarktkette Bee gebraut wird. Vermutlich werden hierfür auch einfach wechselnd Überkapazitäten von verschiedenen Brauereien aufgekauft. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen wirklich schöne weiße Schaumhaube.

Zum Geruch: Das Bier zeigt im Geruch leider nicht wirklich viel. Man hat einen leicht getreidigen Geruch und dieser ist eher süßlich. Insgesamt empfinde ich das Bier aber als eher geruchsneutral.

Zum Geschmack: Ein doch recht rund schmeckendes Gebräu. Im Nachgang hat es einen etwas ledrigen Geschmack in der Backengegend. Ansonsten ist das Bier recht frisch und mild, dafür aber auch recht unspektakulär. Es ist im Abgang leicht herb, gegen Ende und wirkt es aber etwas schal. Dennoch ist das Bier insgesamt sehr süffig und erfrischend.

Zum Fazit: Nichts spektakuläres, aber dennoch auch ein Bier, welches sich als absolut trinkbar erweist. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Liebharts Bio Pils

Ein noch recht junge Brauerei ist die Brauerei Liebhart aus Detmold. 2003 als Gasthausbrauerei gegründet, ist die Brauerei inzwischen auf eine ordentliche Größe angewachsen. Viele der Biere werden auch ausschließlich unter Verwendung biologisch angebauter Zutaten gebraut, wie zum Beispiel mein heutiges Testbier, das Bio Pils. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, goldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Es hat einen getreidigen Geruch. Ganz ganz leicht kommen auch aromatische Hopfennoten durch.

Zum geschmack: Ich habe hier ein Bier mit einer durchaus aromatischen Pilsnote, die vor allem auch im Abgang durchaus präsent ist. Insgesamt zeigt sich ein durchaus aromatisches Bier, das aber einen doch bitteren Abgang hat, der aber von aromtischen Teils fruchtigen Noten begleitet wird. Das Bier hat einen wie ich finde durchaus auch präsenten Malzkörper im Antrunk. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein Bier mit einem aromatischen Hopfenaroma, das aber einen etwas komischen Nachgeschmack hat.

Zum Fazit: Trotz dieses etwas komische Nachgeschmacks finde ich das Bier insgesamt überzeugend. Ich finde vor allem den leicht aromatischen Hopfen gut passend zur doch anständigen Bittere. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Fürst Carl Kellerbier

Die Fürst Carl Biere der Schlossbrauerei Ellingen haben ich bisher eigentlich immer als sehr gut empfunden. Deshalb werde ich mich im folgenden Test auch dem Kellerbier aus diesem Hause widmen. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, goldenes bis orangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein eher dezenter Geruch mit einem nur ganz leicht getreidigen Touch. Es ist nur etwas leicht hefig.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier, das im ersten Einruck noch nicht so recht überzeugt. Insgesamt hat das ein Bier ein leicht bitteres Aroma und vor allem die Kohlensäure ist zunächst nur am Anfang präsent. Das Bier ist insgesamt gut würzig und kernig und nicht so teigig wie andere Kellerbiere. Vor allem die Kohelsnäure dominiert den Geschmack, macht es aber auch sehr gut prickelnd und erfrischend. Sie ist aber am Gaumen auch irgendwie ein wenig störend. Am Gaumen bleibt es weiterhin etwas herb, der Körper würde ich sagen ist in seiner ausprägung eher mittelmäßig stark, aber auch nicht zu schwach angesetzt.

Zum Fazit: Dieses Bier überzeugt mich nicht so ganz wie die anderen Biere aus diesem Hause, aber dennoch ist es auch gut trinkbar. Von mir gibt es eine Wertung von 3 Sternen.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Brlo Blurry Vision

Ein Hazy IPA aus Berlin. Das gibt es in meinem nächsten Biersten. Von Brlo, die sich nach dem altslawischen Namen der Bundeshauptstadt benannten werde ich folgenden Biertest das Hazy IPA namens Blurry Vision verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangegelbes Bier. Es hat einen sehr odentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiges Aroma mit tropisch beerigen Noten. Man riecht Grapefruit, Maracuja und Ananas.

Zum Geschmack: Ich habe ein schon im Antrunk fruchtig saftiges Bier, das in Richtung Abgang dann auch ein wenig grasig im Hopfen wirkt. Der Nachgang ist dann aber auch etwas saftig und man hat auch hier fruchtige Noten die an ein Ananas erinnern. Das Bier hat auch im weiteren Trinkverlauf ein schön saftiges fruchtiges Aroma mit nur dezent bitterem Abgang. Der Nachgang ist fruchtig mit leicht tripischen Noten bei den die Kiwie und etwas Ananas dominiert. Dazu kommt noch Litschi und auch leicht harzig wirkt es auf mich. Das Bier hinterlässt allgemein eine sehr saftiges Mundgefühl und wird nie bitter sonder ist schön fruchtig und nur leicht harzig.

Zum Fazit: Ein schön fruchtiges, saftiges IPA. Das ist wirklich gut und ich finde es geschmacklich sehr überzeugend. Etwas mehr Kick könnte vom Hopfen noch kommen, aber das ist jammern auf hohem Niveau. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Jopen Mooie Nel

Die Niederlande waren schon immer eine Seefahrernation gewsen und hat im Zeitalter der Kolonialisierung zahlreiche Kolonien und Handelsniederlassungen auf der ganze Welt unerthalten und damit Maßgeblich zu Globalisierung und der Erschließung neuer Handelswege beigetragen. Dabei wurde natürlich auch mit Bier verschifft und da das Bier für die langen Schiffreisen haltbar gemacht werden musste, ging man ähnlich wie die Engländer dazu über, das Bier stärker zu hopfen und mit einem höheren Stammwürzegehalt einzubrauen. An die Traiditon dieses „Duraebel Scheepsbier“ knüpft mein heutiges Testbier das Mooie Nel IPA von den niederländischen Craftbeergiganten von Jopen aus Haarlem an. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,5%.

Zur Optik: Ein trübes, orangenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent fruchtiges Aroma hat man in der Nase. Man hat einen ganzObstkorb mit harzig-tropischem Fruchtgeruch.

Zum Geschmack: Im ersten Eidnruck habe ich ein Bier, das vor allem im Antrunk etwas bitter schmeckt. Es hat insgesamt ein eher harzig-biiteres Hopfenaroma und ich empfinde es als nicht so fruchtig wie im Geruch. Es lebt auch im weiteren Trinkverlauf von seiner sehr bitteren Hopfenaromatik. Eine große Fruchtaromatik will sich auch dann nicht os rehct einstellen,w as aber nicht unbedingt schlecht sein muss, da es von seinem knackigen Hopfenaroma lebt. Der Körper des Bieres ist präsent, aber nicht wirklich durchschlagend.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Es ist sehr bitte rund hopfig. Dafür aber nicht so fruchtig und obstig wie es der Geruch erahnen lässt.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Fässla Gold Pils

Für meinen folgenden Biertest bleibe ich in Franken. Ich gehe in die Bierhauptstadt Bamberg und verkoste das Gold Pils der Kultbrauerei Fässla. Für ein Pils hat das Fässla einen ungewöhnlich hohen Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat einen eher süßlichen Geruch in der Nase wie ich finde.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das leicht herb am Gaumen ist und etwas süßliche Malznoten hat. Es hat ein eher härteres Wasser und der im Mundgefühl nicht ganz so weich. Der Körper hingegen ist durchaus präsent. Ansonsten ist es geschmacklich ein wenig zurückhaltend und die Hopfenblume würde ich zartbiiter bis feinherb beschreiben. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, bei dem eher süßliche Malznoten am Gaumen hänge bleiben. Ich vermisse den Hopfen schon ein wenig, da von ihm am Gaumen nicht so viel durchkommt.

Zum Fazit: Ein vollmundiges und süffiges Bier. Es hat einen kräftigen Körper. Für ein Pils ist es mir aber zu malzig und der Hopfen zu dezent. Hier dürfte es durchaus noch kräftiger und würziger sein. Insgesamt aber ein Bier, welches total in Ordnung ist. Das gibt 3 Sterne von mir für das Bier.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Elch Bräu Dunkel

Das es sich auch in der heutigen Zeit noch lohnen kann eine Brauerei zu eröffnen, die langfristig bestehen bliebt, zeigt mein folgender Testbeitrag. 2002 übernahm die Familie Kügler den Gasthof Seitz in Thuisbrunn und kann damit im nächsten Jahr nun bereits 25 Jähriges Jubiläum feiern. Seit 2007 braut man zudem unter dem Namen Elchbräu eigene Biere. Aber auch Schnäpse aller Art werden von der Familie gebrannt und runden zusammen mit dem Gasthof das Angebot ab. Angeblich wurde auf dem Gelände des Gasthofes schon seit dem 16. Jahrhundert Bier gebraut, jedoch belebte erst Familie Kügler nach Jahrzehnten diese Tradition wieder. Heut sind die Biere auch weitläufig außerhalb des Gasthofes, der sich in der fränkischen Schweiz befindet, erhältlich. Zudem ist der Gasthof Endpunkt des sogenannten Fünf Seidla Steigs, einem Bierwanderweg rund um die Stadt Gräfenberg, der an insgesamt 5 Brauereien vorbeiführt. Klassisch fränkisch verkoste ich im heutigen Test ein Dunkles Bier. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr schokoladiges Aroma mit ganz leichten röstigen Einflüssen.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das sehr harmonisch wirkt. Es hat nur am Gaumen leicht röstige nuancen. ansonsten ist es geschmacklich eher schokoladig süßlich. Es ist im Körper dazu ein doch eher leichteres Bier. Insgesamt nehme ich das Bier als durchaus süffig wahr. Ich habe auch im weitern Trinkverlauf ein Bier, das durchaus süffig ist und eine leicht süßliche Note hat, die etwas an Milchschokolade erinert. Ansonsten finde ich es aber doch eher nichtssagend, auch wenn es einen durchaus ausfüllenden und kräftigen Malzkörper hat.

Zum Fazit: Ein solides dunkles Lagerbier. Ich finde aber das es durchaus noch geschmacksintensiver sein dürfte. Von mir gibt das 3 Sterne.