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Sperber Herzog Christian August Weisse

Im nächsten Biertest wird es wieder ein wenig stärker. Dieses Mal aber nicht mit einem untergärigen Bockbier, sondern einem Weizenbock. Ich teste den kurz H.C.A.W. genannten Bock von Sperber Bräu, eine der beiden noch aktiven Brauereien in Sulzbach-Rosenberg. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,2%.

Zur Optik: Ein trübes, bernstein bis orange farbenes Bier. Es hat einen passablen schaum, der aber auch schneller verschwindet.

Zum geruch: Das Bier hat einen intensiven fruchtig bananigen geruch ind er nase. Es riecht leicht alkoholisch aber auch rosinen und reife datteln kommen zum vorschein.

Zum Geschmack: Im Körper ist das Bier insgesamt durchaus kräftig. Es hat einen durchaus voluminösen Körper, der auch mit reifen Fruchtnoten im Abgang überzeugt. Diese reife Fruchtaromen halten sich dann auch im Nachgang noch länger im Mundraum. Geschmacklich gehen diese in die Richtung von Banane und Pflaume. Der Bock ist durchaus geschmacklich komplex und hat im Abgang eben diese eine schöne reife Obstnote und auch leicht kräutrige Nuancen. Der kräftige Körper ist wirklich überzeugend und die schönen Fruchtaromen bleiben auch bis zum Ende erhalten und und breiten sich schön im gesamten Mundraum aus. Das Bier wirkt insgesamt sehr rund und auch nie zu süß oder schwer.

Zum Fazit. Ich habe ein schönes und auch durchaus komplexes Bier mit ausgereifter Fruchtaromatik. Es gibt aber noch ein paar bessere Weizenböcke, auch wenn dieser wirklich sehr gut ist. Von mir gibt es eine Wertung von 4 Sternen.

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Obendorfer Edel Pils

Man nächster Biertest stammt wieder aus Franken. Trotz meiner inzwischen doch recht guten Kenntnis der hiesigen Brauereilandschaft hatte ich die im Test nun folgende Biermarke vorher noch nirgends gesehen und so war mir jene bis zu diesem Zeitpunkt auch völlig unbekannt. Als ich mich nun näher mit dem Bier beschäftigte, wurde mir auch schnell klar warum. Denn die zur Mark gehörende Brauerei Obendorfer braut schon seit dem Jahre 1997 nicht mehr selbst. Die Gebäude aber stehen noch und der dazu gehörende Gasthof ist auch nach wie vor in Betrieb. Gegründet wurde die Brauerei bereits im Jahre 1611 und kann nach Ihrem Ende nun auf eine fast 400 jährige Brauereigeschichte zurückblicken. Das Bier selbst wird seit dem Ende nun beim ebenfalls in Weismain ansässigen Püls Bräu gebraut, der übrigens letzten noch aktiven Brauerei vor Ort. Sortentechnisch gibt es heute nur noch das Pils, die Recherche zeigt aber, dass es früher durchaus auch noch andere Sorten des Obendorfer Bieres gab. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Leicht hopfig, etwas kräutig riecht es in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass durchaus am Gaumen eine gute Portion Hopfen aufweist, welche aber von einer malzigen Süße durchbrochen wird. Es wird immer begleitet von einer leichten Malzsüße, denoch lässt sich der Hopfen von dieser nicht verdrängen. Im Körper ist das Bier schlank und die Kohlensäure ist für meinen Geschmack recht gut dosiert. Insgesamt ist die Hopfung ok, lässt aber noch einer gewissen Zeit doch stark nach. Aber auch die zunächst etwas störende Malzsüße pendelt sich ein.

Zum Fazit: Ein solides Pils, das nicht so billig schmeckt wie das Etikett aussieht. Ob es wirklich nach dem Originalrezept gebraut wird, oder einfach nur um Überkapazitäten zu vermarkten weiß ich nicht. Man kann es aber trinken, auch wenn es kein Highlight ist. 3 Sterne.

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Kronburger Festbier

Zwar hat sich die letzten Tage durchaus ab und an die Sonne gezeigt, jedoch ist es merklich kälter geworden mit Temperaturen die sich um den Gefrierpunkt bewegen. Folglich musste man sich auch wieder mit dem Gedanken anfreunden, morgens die Autoscheiben freizukratzen. Der Winter naht also und mit ihm auch in großen Schritten wieder die Adventszeit. Darum gibt es heute wieder ein Festbier und dieses mal dem jenes der Brauerei Kronburg aus dem bayerischen Regierungsbezirk Schwaben. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik. Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma mit karamelligen Nuancen.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier, bei dem vor allem im Nachgang eine wirklich schöne karamellige Note durchkommt. Es hat ein Aroma, bei dem immer wieder so eine ansprechende karamellige Nuance aufblitzt und den Geschmack abrundet. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein Bier, das mi dieser schönen karamelligen Nuance besticht. Es hat für mich aber eine etwas zu hohe Kohlensäure.

Zum Fazit: Ich finde vor allem die karameligen Noten wirklich sehr lecker, sodass das Bier von mir eine Wertung von 4 Sternen erhält.

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Schmitt Bräu Hausbräu

Wenn eine Brauerei schließt und ihren Braubetrieb einstellt ist das immer irgendwie ein bisschen schade. Jedoch muss das nicht immer das für alle Zeiten endgültige Ende der Brautradition bedeuten, wie nun mein folgender Biertest zeigt. Die traditionsreiche Brauerei Schmitt aus Scheßlitz in Oberfranken hat den Braubetrieb eigentlich im Jahr 2000 eingestellt. Gasthof und Getränkemarkt wurden aber von der Inhaberfamilie Schmitt weitergeführt und werden bis heute betrieben. Auch das Schmitt Bier gab es weiterhin, jedoch wurde es im Lohnbrauverfahren von einer anderen Brauerei hergestellt. Im Jahre 2024 entschloss man sich jedoch die Brautätigkeiten wieder aufzunehmen und so kann ich nun mein erstes Bier aus dem Hause Schmitt verköstigen, welches passender Weise auch noch Hausbräu heißt. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe insgesamt einen eher süßlichen, malzigen Geruch.

Zum Geschmack: Ich habe ein süffiges würzig malziges Bier mit einem süßmalzigen Abgang, der auch im Mund schön bestehen bliebt. Man hat etwas Honignten, aber auch etwas leicht karamelliges. Der Körper des Bieres gestaltet sich insgesamt als schlank und im Abgang kommt dann eine leichte Malzsüße durch, die auch etwas karamellig bleibt. Es hat durchaus auch eine gewisse Würze am Gaumen, die sich nicht abstreiten lässt. Insgesamt ist die Kohlensäure im Bier durchaus präsent und für den Alkoholgehalt hat das Bier durchaus auch einen präsenten Körper. Im Abgang ist es leicht karamellig malzsüßlich. Mir ist es aber irgendwie ein wenig zu süßlich.

Zum Fazit: Ein eher leichteres Bier mit dem Hang in meinen Augen etwas zu süßlich zu sein. Ich gebe ihm 3 Sterne.

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Giesinger Red Ale

Auch im nächsten Biertest bleibe ich obergärig, gehe dieses Mal aber nach München. Nun ist München wenn es um obergärige Biere geht, vor allem für sein Weissbier und nicht gerade für Red Ales bekannt. Die Giesinger Brauerei aus dem gleichnamigen Münchner Stadtteil, hat aber immer mal wieder ein Red Ale im Sortiment und jenes werde ich nun auch vorstellen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, rötliches Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtig beeriges Aroma. Es hat sogar etwas ganz leicht tropisches aber auch etwas von Johannisbeere. Dazu ist eine etwas röstige auch leicht karamellige Malznote.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, bei dem man im Antrunk fruchtig beerige Noten hat, die mich vor allem stark an Johannisbeere erinnern. Hier passt dann auch die leichte Säure ganz gut. Dazu kommt etwas röstiges und aber auch leicht süßliches und etwas karamelliges, das auch lange bleibt und sich schön im Nachgang hält. Das Mundgefühl ist eher auch von etwas cremiger Natur. Es ist im Körper aber dennoch angenehm schlank und die Geschmacksaromatik dringt nicht für meinen Geschmack nicht immer voll durch.

Zum Fazit. Ein insgesamt eigentlich recht gutes Bier, bei dem die Geschmacksaromatik aber gerne noch etwas intensiver durchdringen dürfte. Dennoch finde ich es ausgewogen und gut ausbalanciert, sodass ich hier eine Wertung von 4 Sternen vergebe.

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Haller Löwenbräu Mohrenköpfle Hefeweizen

Das Schwäbisch Hällische Landschwein bzw. dessen Fleisch gelten heutzutage als auch über die Region hinaus bekannte Delikatesse. Dies ist in so fern bemerkenswert, als dass die Rasse in den 70er Jahren als fast ausgestorben galt. Durch das Engagement einiger Züchter konnte sie aber wieder etabliert werden und das Fleisch dieser Schweine genießt heutzutage, auch in der Spitzengastronomie, einen sehr guten Ruf. Umgangssprachlich werden diese Tiere wegen ihres Aussehens auch Mohrenköpfle genannt und die in Schwäbisch Hall ansässige Löwenbrauerei hat ihm sogar zwei Biere gewidmet. Ich teste heute davon das Weizen, welches einen Weizenmalzanteil von über 60% haben soll. Darüber hinaus werden auch Röstmalze verwendet. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, naturtrübes Bier. Der Schaum ist wirklich in Ordnung.

Zum Geruch: Es ist sehr hefig und auf der anderen Seite aber auch fruchtig. Es riecht nach einem sehr ausgereiften Fruchtmix wie ich finde.

Zum Geschmack: Auch hier ein sehr vollmundiges, geschmacksintensives Weizenbier bei dem vor allem der getreidige, weizige Geschmack im Vordergrund steht und sich im Abgang eine schöne Banane zeigt. Im Abgang ist es aber auch ein wenig zu schlammig bzw. hefig hier könnte etwas mehr Würze hilfreich sein. Die Fruchtnoten wirken sehr ausgereift und neben Banane hat man auch ein wenig Pflaume im Geschmack. Die Kohlensäure wirkt durchaus spritzig und inesgesam empfinde ich das Bier als gut ausbalanciert.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ich finde man hat ein gut ausbalanciertes Weizenbier, das durchaus auch etwas spritzig ist und vor allem süffig. Für meinen Geschmack könnte es aber durchaus noch etwas mehr Hopfenwürze vertragen.

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Tennents Scotch Ale

Im nächsten Biertest mache ich einen Sprung auf die Insel. Dieses Mal aber nicht nach England, sondern in die größte Stadt Schottlands nach Glasgow. In der Arbeiterstadt gibt es natürlich auch eine Vielzahl von Pubs, deren Besucher dann auch mit Bier versorgt werden wollen. Hier ist wohl die Wellpark Brewery mit ihren Tennents Bier die bekannteste und größte Adresse der Stadt. Anders als viele andere britische Brauereien setzt man hier jedoch hauptsächlich auf Lagerbiere. Aber auch obergärige Ales finden sich im Sortiment, wenn auch nicht unbedingt typisch britische. Mein heutiges Testbier, das Scotch Ale ist so ein Fall, denn im Vergleich zu den sogenannten „Real Ales“ ist es mit einem Alkoholgehalt von 9% deutlich stärker, als das, was man gewöhnlich in einem Pub serviert bekommt.

Historisch geht die Brauereigeschichte zurück bis ins Jahre 1740, als die Brüder Hugh und Robert Tennent am heutigen Standort ihre erste Brauerei gründeten. Bis in die sechziger Jahre bleib die Brauerei auch im Besitz der Familie ehe sie verkauft wurde. Mit der Zeit wechselten die Besitzer bzw. die Besitzer der Besitzer, bis man sich schließlich im Portfolio von ABInBev wiederfand. 2009 wurde man schließlich vom irischen Cider Produzenten Magners gekauft, der damit ins Biergeschäft einstieg. Heute ist die Brauerei eine der größten in ganz Schottland und auch kulturell drückt man seine Verbundenheit besonders zur Stadt Glasgow aus, in dem zum Beispiel ein eigenes Festival, das T in the Park organisiert, oder diverse Vereine der Stadt unterstützt. Kurioserweise, war man so schon sowohl bei den Rangers, als auch beim Stadtrivalen Celtic als Trikotsponsor zu sehen.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, Platin bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Der Geruch ist sehr brotig aber auch alkoholisch wie ich finde.

Zum Geschmack: Ich habe im ersten Eindruck ein Bier, das ich vor allem als süß bezeichnen würde. Insgesamt ist es teigig, hat etwas von Toffee und die Süße bliebt doch auch noch länger im Mundraum hängen. Im Körper ist das Bier durchaus kräftig, die 9% Alkoholgehalt werden aber insgesamt sehr gut versteck wie ich finde, wenn man hier im Vergleich den Geruch betrachtet. Etwas mehr Kohlensäure könnte es haben und die Süße ist mir etwa zu viel und teilweise penetrant. Insgesamt muss ich sagen, dass man im Antrunk noch etwas die Kohlensäure wahrnimmt, sich im Abgang dang aber immer mehr das malzig süßliche entfaltet, dass auch etwa keksig ist. Im Nachgang wird es vor allem gegen Ende dann doch auch ein wenig so, als ob man den Eindruck von Whisky hat, da es dann auch eine ganz leichte alkoholische Note hat.

Zum Fazit: Insgeamt ist mir das Bier etwas zu süß. Obwohl dies nicht so übertrieben wirkt, hängt sich die Süße schon merkbar an den Gaumen. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Kronen Weisse

Ein Weissbier aus Ulm, aber nicht von Gold Ochsen, das ist Gegenstand meines nun folgenden nächsten Biertests. Ich verkoste nämlich das Weizenbier der Kronenbrauerei Russ aus dem Ulmer Stadtteil Söflingen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein hellorangenes, naturtrübes Bier. Es hat einen eher mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht fruchtig und getreidig. Es hat einen sehr ausgeprägten getreidigen Ton mit leicht erdigen Noten. Dazu die typische Bananenote.

Zum Geschmack: Ein sehr getredig und auch leicht röstiger erster Eindruck. Im Abgang ist es ein Mix aus getreidigen Noten, aber auch süßen fruchitgen Noten mit auffallender Banane. Es hat eine ganz komische Komponente, die aber bald in röstige und fruchtig banange Noten übergeht. Auch im weiteren Trinkverlauf ein sehr angenehmes Bier. Es schwingt im Unterton etwas erdiges mit.

Zum Fazit: Ein solides Weizenbier, dem ich eine Wertung von 3 Sternen gebe. Mir schmeckt es und ich finde es etwas überraschend, das es auch eine leichte Röstnote hat. Aber insgesamt sehr süffig und rund.

Veröffentlicht in 1-Stern

Solotoye Piwo

Im folgenden Test ist mir mal wieder, dieses mal im Kaufland, ein Bier über den Weg gelaufen, von dem ich bisher noch gar nicht gesehen oder gelesen habe. Es handelt sich um ein Bier namens Solotoye Piwo. Beim Namen Piwo kommt man dann natürlich auch sofort auf den Gedanken, dieses Bier im slawischen Sprachraum zu verorten, da in nahezu jeder slawischen Sprache Piwo oder Pivo Bier bedeutet. Nun hat auch dieses Bier einen Bezug zu diesem Kulturraum, jedoch ist dieser anders als man denkt. Denn das Bier ist einen Marke von Dovgan, einer Firma, die sich zwar auf den Import und Vertrieb Osteuropäscher, insbesondere russischer Spezialitäten spezialisiert ist, ihren Sitz jedoch in Hamburg hat. Gebraut wird das Bier angeblich in Litauen, doch von welcher Brauerei, dass lässt sich nicht herausfinden. In jeden Fall handelt es sich hier aber bloß um eine Handelsmarke. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein oranges, klares Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr süßliches und vor allem getreidig hefiges Aroma. Es riecht ein wenig säuerlich und nach Jogurth. Eventuell sehr getreidig nach Haferschleim oder auch leicht bitter.

Zum Geschmack: Es schmeckt sehr sehr süßlich und man hat eine ordentliche Honig Note. In gesamter Kombination ist es aber viel viel zu süß und sehr zuckrig. Dieses zuckrige schmeckt auch irgendwie künstlich bzw. chemisch und nicht natürlich. Ebenso gibt es so gut wie keine Kohlensäure die dagegen steuert.

Zum Fazit: Es fällt mir wirklich schwer dieses Bier zu Ende zu trinken, was immer das auch ist, es ist einfach viel zu süß und unnatürlich. Daher gebe ich dem Bier auch nur 1 Stern.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Gampertbräu Bockbier

Im nächsten Biertest habe ich einen Bock der Gampertbräu aus Weissenbrunn. Weissenbrunn liegt in der nähe von Kronach, womit ich mich nun recht weit im Norden Frankens befinde und die thüringische Grenze nicht mehr weit entfernt liegt. Da jetzt in Franken gerade die Bockbierzeit stattfindet darf es dann heute gerne auch einmal der Bock aus besagter Brauerei sein, deren Markenzeichen ein Förster mit prägnantem weißen Bart ist. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 7,2%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, goldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier reicht sehr reif leicht fruchtig, ein bisschen finde ich auch nach Nimm 2 Bonbons.

Zum Geschmack: Es ist ein Bier, dass durchaus süffig ist. Die Kohlensäure prickelt am Anfang ganz gut. Es ist geschmacklich aber nicht zu aufdringlich, aber dennoch kräftig. Die Kohlensäure macht es aber durchaus recht leicht und süffig wie ich finde. Im Abgang hat man eine leichte Süße und leichte Noten von reifem Streuobst. Insgesamt hat man ein süffiges getreidig süßliches Bier, das aber eine leichte Würze am Gaumen hat.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ein solider, aber auch etwas unspektakulärer Bock, den ich auch etwas unausgewogen finde.