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Dinkelacker CD Helles

Der folgende Biertest behandelt mal wieder ein Bier aus dem Hause Dinkelacker. Das Bier ist ein klassisches Helles mit 5,1% Alkohol. Hiermit ist es bei den Hellen schon eher im oberen drittel anzusiedeln.

Zum Aussehen: Goldenes Bier. Welches eine klares Bild im Glas abliefert. Der Schaum ist nach dem eingießen relativ schnell verflogen.

Zum Geruch: Süßliche malzige Noten. Die brotigen Aromen kommen ganz klar durch. Leicht ölige, grasige Noten vom Hopfen kommen durch.

Zum Geschmack: Sanfter Weicher Abgang, mit einem prickelnden Einstieg, welcher durch die Kohlensäure bewirkt wird. Im zweiten Eindruck überwiegt jedoch die Kohlensäure den Geschmack. Es prickelnd ohne jedoch durch den Hopfen bitter zu werden. Durch die Kohlensäure wirkt es sehr frische, jedoch auch wenig süffig. leichte Biskuitnoten umrunden das Bier.

Fazit: Solides Bier, welches jetzt aber nicht wirklich beeindruckt ohne etwas besonderes ist. Kann man immer trinken ohne das es weh tut. Ich vergebe hierfür 3 Sterne.

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Söhnstetter Hirsch Gold

Heut geht es ins Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Es geht nach Söhnstetten in der nähe von Heidenheim. Dort braut seit 1896 die Hirschbrauerei ihre Biere. Die Brauerei ist relativ klein und ihre Biere sind nur im sehr engen umkreis erhältlich. Verkostet wird das Hirsch Gold. Dieses Bier ist ein Exportbier mit 5,3% Alkohol.

Zur Optik: Goldenes Bier. Es ist klar filtriert und der Schaum ist echt überraschend stabil und fest.

Zum Geruch: Komischer Geruch, riecht leicht seifig und ölig. Aber auch leicht Karamell und Biskuitnoten.Typsche brotige Noten sind auch vorhanden.

Zum Geschmack: Im Antunk klar die malzige Note die dominiert. Aber auch erstaunlich süß dieses Bier. Was negativ auffällt, ist vor allem eine von Anfang an vorhandene Muffigkeit, die ein wenig nach alten Keller schmeckt. Auch hat es leicht ledrige Noten. Im Abgang kommen die leicht bitteren Noten des Hopfens durch der gekonnt den Gaumen kitzelt. Im weiteren Trinkverlauf kommt die Malzsüße ganz gut durch, jedoch bleibt einfach immer dieser leicht schale muffige Beigeschmack, der dieses Bier nicht wirklich zu einem Trinkerlebnis macht.

Zum Fazit: EIn nicht wirklich empfehlenswertes Bier. Schmeck schon von Anfang an schal und überhaupt nicht frisch. Außerdem hat es immer einen muffigen Beigeschmack. Die halbwegs gute Malzsüße macht es dann noch halbwegs erträglich. Ich vergebe hierfür nur 2 Sterne.

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Hopfenstopfer California Sunset

Man sollte ja meinen der Biermarkt ist ein umkämpfter Markt, in dem Brauereien versuchen jeden noch so kleinen Marktanteil der Konkurrenz abzuluchsen. Im Craft Bier Markt ist dies jedoch ein wenig anders hier wird oft mehr miteinander als gegeneinander gebraut, es wird wird versucht durch gegenseitigen Erfahrungsaustausch die Sude und das Know How zu optimieren. Außerdem eint alle das gemeinsame Ziel, das Produkt Bier als Gourmet- und Genussmittel zu etablieren und die Biervielfalt in der Gesellschaft zu verankern. Deshalb kommt es immer wieder vor, dass sich befreundete Brauer treffen und dann zusammen ein Bier brauen. So etwas nennt man Collab Brew und ein solches haben ich heute vor mir stehen. Es ist ein Gemeinschaftssud von Braueren der Brauereien Häffner, Eichbaum und Heidelberger. Erschienen ist es unter dem Label von Hopfenstopfer, der Craft Beer Marke von Häffner Bräu aus Bad Rappenau. Unter dieser Marke wurde Thomas Wachno als einer der Craftbeer Pioniere bekannt, und bringt seither immer wieder neue Biere heraus. Das heutige Bier California Sunset ist ein West Coast IPA, eine extrem hopfenbetonte Version des IPAs, die aktuell sehr im Trend ist. Es hat einen 6,8%igen Alkoholgehalt.

Zur Optik: Orangenes Bier welches trüb ist aber nicht extrem trüb. Der klare weiße Schaum ist sehr stabil.

Zum Geruch: Sehr grasige hopfige Noten, die sogar leicht an der Nasenspitze kitzeln. Beerige Noten und ein bisschen Pfirsich. Auch eine sehr ausgeprägte Annanasnote lässt sich erhaschen.

Zum Geschmack: Die Fruchtigkeit bestätigt sich sofort. Aber auch de Bittere ist sofort da und extrem ausgeprägt. Das Bier hat ein sehr weiches Mundgefühl, vor allem der Einstieg ist sehr angenehm da die Kohlensäure nicht so extrem störend wirkt. Im Abgnag hingegen kommt dann die Bittere durch wobei diese nicht so extrem ist das es störend wäre. Im Nachtrunk macht sich dann eine beerige Fruchtigkeit breit, die Lust auf den nächsten Schluck macht. Man hat aber auch sehr gasige und florale Noten, die an eine frisch blühende Wiese erinnern. Alles in allem ein wirklich sehr gelungenes Bier da nichts wirklich den Geschmackseindruck trübt. Der Hopfen wirkt perfekt dosiert und das Malz und die Kohlensäure halten sich dezent im Hintergrund. Auch ist der Hopfen nicht zu Bitter sonder schön fruchtig, sodass dieses Bier Lust auf mehr macht.

Fazit: Spannendes Bier sehr fruchtig. Zwar auch gewöhnungsbedürftig bitter, aber nicht so das es unangenehm wirkt. Für mich ein wirklich sehr gelungenes Bier, bei dem ich absolut nichts zu bemängeln habe. Ich vergebe hierfür die Höchstnote von 5 Sternen. Perfekt abgestimmtes und ausbalanciertes Bier.